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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Ohne Damals kein Heute

„Arbeit für den Frieden“

Janine Weinbrenner und Katja Grimm (MSS 12)

 

Ein unscheinbarer Waldweg. Am Ende eine kleine, enge Tür, die den Blick auf ein großes, massives Steinkreuz gewährt. Beim Eintreten ein Meer von Gräbern, die mit kleinen Kreuzen markiert sind. Beim Gedanken an die große Zahl der Toten wird uns als jungen Europäern das Schicksal vieler junger Menschen erschreckend deutlich. Dieser Anblick weckt in uns ein Gefühl von Fassungslosigkeit und Bedrückung über so viel sinnloses Leiden und Sterben.

Auf der Kriegsgräberstätte Sandweiler in Luxemburg finden 10.914 deutsche Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg ihre letzte Ruhe. Er wurde ursprünglich vom Gräberdienst der US-Armee angelegt und im Jahre 1952 begann man mit der Gestaltung der Gedenkstätte. Der Friedhof wurde in 18 Blöcke (A-R) zu je 300 Einzelgräbern aufgeteilt, ein Natursteinkreuz verziert jeweils vier von ihnen. Zudem wurde ein Kameradengrab angelegt, in dem 4829 Männer beigesetzt sind, die nicht eindeutig identifiziert werden konnten. 41 mit Namen versehene Bronzetafeln gedenken ihrer. Neben Soldatengräbern in 150 anderen luxemburgischen Gemeinden war Sandweiler die erste Kriegsgräberstätte des Zweiten Weltkrieges, die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. im Ausland errichtet wurde. Der Verein erhält und pflegt weltweit 847 Friedhöfe mit etwa zwei Millionen Kriegsgräbern. Bei der Einweihung am 5. Juni 1955 waren etwa 2000 Angehörige anwesend sowie eine große Anzahl aus der Bevölkerung Luxemburgs. Besucher heute können nicht nur die Gräber besichtigen, sondern auch in einem Buch die Namen der hier Beerdigten einsehen. Einen Großteil der Soldaten konnte man nach dem Krieg anhand ihrer Erkennungsmarken identifizieren.

Bei näherem Hinsehen wird uns bewusst, dass zahlreiche Gefallene des Krieges gerade einmal das 17. oder 18. Lebensjahr erreicht hatten. Ein Alter, in dem Jugendliche heute meist zur Schule gehen oder ihre Ausbildung beginnen, Sportvereine besuchen, musizieren oder für die Schülerzeitung schreiben, unbeschwert Zeit mit ihren Freunden verbringen und in einer geregelten Familie leben. Da wir uns heute in Deutschland in einer Zeit des Friedens befinden und keinen Krieg erleben mussten, ist es schwer begreiflich, was sich damals zugetragen hat. Umso wichtiger ist es, dass Gedenkstätten wie diese die Vergangenheit in unseren Köpfen wach halten und uns helfen, den Frieden zu erhalten. Bis heute unterstützen Jugendliche sowie Bundeswehrsoldaten den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. dabei wesentlich.

Das Zusammenwachsen europäischer Nationen zu einer Gemeinschaft ist ein wesentlicher Schritt für den Frieden und prägt den Kontinent nun seit etwa 60 Jahren. Auch der Friedhof in Sandweiler ist bezeichnend für die luxemburgisch-deutsche Beziehung: „Wer hier steht, begreift Europa besser“, bringt es Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Junker treffend auf den Punkt.

 







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Herzliche Einladung zum nächsten "lokalen Treffen" des Benediktinischen Elternforums am 29.01.2019 im Katholischen Pfarrhof, Hachenburg.





Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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