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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Vom Zauber des Lateinischen

Prof. Dr. Wilfried Stroh (Valahfridus) führt durch die Geschichte der lateinischen Sprache







„Salvete discipuli discipulaeque magistri magistraeque“, ertönte es in der Annakapelle. Vor fast 200 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 und 11 und ihren Lehrerinnen und Lehrern führte Prof. Dr. Wilfried Stroh von der Universität München durch die Geschichte der lateinischen Sprache. „De mira dulcedine linguae Latinae – Vom Zauber des Lateinischen“, diesen Zauber wollte Stroh seinen Zuhörern nahebringen. Seine Liebe zur lateinischen Sprache habe er bereits in der fünften Klasse gehabt, allerdings erst mit dem Abitur wieder gepflegt. Während seines Studiums der hebräischen und griechischen Sprache habe sein Professor ihm vorgeschlagen, Altphilologe zu werden. Gesagt, getan! Stroh studierte auch noch Latein und entwickelte schon bald eine enorme Begeisterung für die Werke Ovids.

 

Wilfried Stroh, auch bekannt unter seinem Pseudonym „Valahfridus“, begann die Reise durch die Sprachgeschichte bei den Ursprüngen des Lateinischen und dessen Verbreitung. War zunächst Griechisch die Weltsprache der damaligen Zeit, so wurde bald Latein durch Übersetzung beispielsweise griechischer Tragödien für jeden zugänglich gemacht und blieb nicht nur der gebildeten Oberschicht vorbehalten. Stroh betonte dabei die Rolle der Dichter, die sich selbst als „vates“ („Propheten“) sahen. Durch das von den Göttern gegebene Latein gelangte die Menschheit zu Humanität und es wurde zur Weltsprache.

 

Der Münchner Professor erläuterte daraufhin das „Sterben“ des Lateinischen vor etwa 2000 Jahren, da sich die Sprache nicht mehr verändert habe. Dies aber sei nur „der erste von fünf Toden“ gewesen, Latein sei damit keineswegs aus der Geschichte der Menschheit verschwunden, sondern wieder aufgeblüht, bevor schließlich im 17. und 18. Jahrhundert die Nationalsprachen die Oberhand gewannen.

 

Stroh pflegt dennoch diese Sprache, die heute immerhin jeder dritte Gymnasiast in Deutschland, in Marienstatt regulär sogar jeder Schüler lernt, und betont immer wieder deren Bedeutung. So lehrt der 71-Jährige noch immer an seiner Heimatuniversität Latein in Originalsprache und steht unter anderem für Filmprojekte beratend zur Seite. Im Vortrag erzählt er lebhaft von einem Protestbrief in lateinischer Sprache an Mel Gibson, da in seinem Film „Die Passion Christi“ fälschlicherweise diese anstelle der seinerzeit tatsächlich gesprochenen aramäischen und griechischen Sprache verwendet wurde. Sehr sympathisch, begeistert und begeisternd vermittelt „Valahfridus“ den „Zauber des Lateinischen“ und bewies dabei an vielen Stellen seinen Humor durch herzhaftes Lachen, das seine Zuhörerschaft ansteckte.

 

Wilfried Stroh veröffentlichte 2007 seine „Kleine Geschichte einer großen Sprache“ – ein Buch, dessen Titel seine Einstellung wohl am treffendsten zusammenfasst: „Latein ist tot – es lebe Latein!“

 

Katja Grimm


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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