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Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

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Atomkraft: Hölle oder Segen?

Christoph Roth (10a)

 

 

Jeder kennt es und hat auch sicherlich schon einmal eines gesehen: Ein Atomkraftwerk. Doch wie funktionieren diese Dinger und sind sie vielleicht doch nicht so schlimm, wie manch einer behauptet?

 

 

Erst einmal muss man zwischen verschiedenen Reaktortypen unterscheiden. Dem Leichtwasserreaktor, dem Schwerwasserreaktor, dem Graphitreaktor, dem Brutreaktor, den natürlichen Reaktoren und sonstigen Typen. Doch bevor man sich mit den möglichen Gefahren dieser Energiegewinnung auseinandersetzt, muss man erst einmal wissen, wie diese Reaktoren funktionieren. Bei dem Leichtwasserreaktor unterscheidet man noch einmal zwischen dem Siedewasser- und dem Druckwasserreaktor. Beide benötigen entweder angereichertes Uran, Plutonium oder MOX (Mischoxide) als Brennelemente. Beim Siedewasserreaktor wird die Kühlflüssigkeit (Süßwasser) so stark erhitzt, dass sie verdampft. Mit diesem Wasserdampf werden verschiedene Turbinen angetrieben. Der Aufbau ist so ähnlich wie bei einem Fahrraddynamo, nur um ein vielfaches Größer und etwas komplizierter. Nachdem der Dampf die Turbinen angetrieben hat wird er abgekühlt und wieder in den Kreislauf eingeleitet. So in der Art ist es auch beim Druckwasserreaktor. Nur hierbei existieren zwei Kreisläufe. In dem einem fließt das Kühlmittel unter dem Druck von 70 bar und einer Temperatur von etwa 280°C, in dem anderen normales (leichtes) Wasser. Das Kühlwasser erhitzt das leichte Wasser. Dadurch entsteht auch wieder Wasserdampf der Turbinen antreibt. Danach wird dieser abgekühlt, um anschließend die Temperatur der Kühlflüssigkeit zu senken. Also ein etwas komplexerer Reaktortyp als der Siedewasserreaktor. Der Schwerwasserreaktor funktioniert genau so, wie der Druckwasserreaktor, nur dass bei ihm kein leichtes Wasser verwendet wird, sondern schweres. Daher auch der Name. Schweres Wasser unterscheidet sich nicht nur in der Formel von leichtem Wasser (H2O = leichtes; D2O = schweres), sondern auch in der Reaktionsfreudigkeit und der Lösefähigkeit. Beim Schweren Wasser ist die Reaktions- und Lösefähigkeit niedriger als bei normalem Wasser. Die Molekülmasse und die Dichte hingegen sind höher, als die des gewöhnlichen Wassers. Zudem kommt hinzu, dass die Produktion von schwerem Wasser sehr kostspielig ist, da das normale Wasser elektrolysiert werden muss und die Rückstände dann abgefangen werden müssen, und das Produkt auf die meisten Organismen leicht giftig wirkt.

 

Bei den natürlichen Reaktoren handelt es sich um Kernspaltungs-Kettenreaktion, die in der Natur vorkommen. Zwar wird bei ihnen auch Energie frei, wie bei allen anderen, allerdings kann man diese nicht einfangen. Zudem kommt dieses Phänomen nur äußerst selten in der Natur vor, weshalb es eine höchst unzuverlässige Energiequelle wäre. Unter den Punkt sonstige Typen kann man alle möglichen Reaktoren fassen. Wie zum Beispiel Versuchs-reaktoren, oder solche, die noch in der Versuchsphase sind. Dazu gehört der Laufwellenreaktor. Er ist einer der fortschrittlichsten Reaktoren, da er so gut wie kein angereichertes Uran benötigt, um die gewollte Energie zu erzeugen. Stattdessen verwendet er den Atommüll, den die anderen Reaktoren produzieren. Das heißt, er würde den Müll, mit dem wir nicht mehr wissen wo wir damit hin sollen, für uns quasi entsorgen. Doch es gibt noch einige Probleme in der Entwicklung, sodass er noch nicht gebaut werden kann. Das erste wäre, dass er mit immensen Temperaturen von über 550°C arbeitet, wodurch sich die Lebensdauer der Systeme verkürzt. Doch das ist nicht das größte Problem. Das schwierigste ist die Kühlung. Es war vorhergesehen, dass mit Natrium gekühlt wird, doch das birgt ein Sicherheitsrisiko: Falls ein Leck auftreten sollte, würde das radioaktive Natrium mit dem Wasser reagieren. Deshalb ist vorgesehen, einen weiteren Kreislauf (Tertiärkreislauf) einzubauen. Doch leider ist die Wissenschaft noch nicht so weit. Aus diesem Grund muss weiter mit den gefährlicheren Reaktoren Strom erzeugt werden. Doch wie funktioniert das? Die Atomkerne werden mit Neutronen (n) beschossen, wobei sich weitere 2 bis 3 Neutronen bilden. Da diese allerdings zu schnell sind um weitere Kerne zu spalten, werden sie durch H2 Moleküle abgebremst. Doch da die n-Anzahl konstant bleiben muss, werden die Elemente Bor und Kadmium eingesetzt, um überschüssige Neutronen zu „schlucken“. Dadurch wird die Reaktion steuerbar.

 

Doch was ist nun so gefährlich an Atomstrom? Die eigentliche Erzeugung ist sehr umweltschonend, da kein CO2 sonder H2, also Wasserstoff, ausgestoßen wird. Doch der atomare Müll, der bei der Produktion von Energie entsteht ist das Problem, da man noch keine geeignete Endlagerungsstätte gefunden hat, in der man den radioaktiven Müll für über eine Million Jahre endlagern kann. Denn die Ansprüche für ein solches Endlager sind hoch und müssen es auch sein, da die Halbwertszeit, also die Zeit, bis die Strahlung zur Hälfte abgeebbt ist, beträgt bei Plutonium 24.110 Jahre und bei Uran 4,468 Milliarden Jahre. Die Voraussetzungen sind zum Beispiel: Eine Mindesttiefe von 3000 Metern, eine unbewohnte Region und keine Erdbebengefahr. Doch wie es weitergehen soll weiß auch niemand. „Die Entscheidung wird vertagt, der Müll wird zwischengelagert.“ Während der Reaktion mit Uran238 (U) bildet sich nämlich das Element Plutonium239 (Pu), welches hoch radioaktiv ist. Für eine Atombombe benötigt man etwa 5 Kilogramm dieses Stoffes, doch die Reaktoren in der ganzen Welt erzeugen rund 300.000 Kilogramm und jährlich kommen noch etwa 20.000 kg hinzu! Eine kleine Menge davon würde über längere Zeit hinweg tödlich wirken, da die α-Strahlen, die durch die Atemluft eingeatmet werden, Krebs verursachen und zum Tod führen. Außer diesen α-Strahlen gibt es noch β- und γ-Strahlen. Die β-Strahlen bestehen aus Elektronen, die sich aus Neutronen (n) bilden (n → p+ + e- (p+ = Protonen, e- = Elektronen)), weiter reichen als die α-Strahlen, aber nicht so gefährlich sind wie diese. Die γ-Strahlen sind hochenergetische elektromagnetische Wellen, die durch den ganzen Körper hindurch gehen und genauso wie die α-Strahlen Krebs verursachen. Allerding verändern sie nicht den Bestand an p+ und n im Atomkern.

 

Die andere Gefahr ist der GAU (größter anzunehmender Unfall) auf den meist der Super-GAU folgt. In Japan geht man inzwischen in den Reaktoren Fukushima 1, 2 und 3 von einer Kernschmelze aus, wobei Fukushima 3 am größten besorgniserregend ist, da es mit Plutonium betrieben wird. Doch was feststeht ist, dass jetzt überall Radioaktivität austritt. Womöglich ist es zu einem Super-GAU gekommen, doch leider erfährt man von Japans Regierung nichts genaues, da sie ihre Leute nicht besorgen wollen. Bei einem solchen Super-GAU treten die geschmolzenen, ca. 1.000°C heißen Brennstäbe in die Umwelt aus, wie es in Tschernobyl der Fall war. Das hat dann massive Folgen für Mensch und Umwelt, da die Strahlen das genetische Erbgut des Menschen so zerstören, dass es zu Missbildungen, riesigen Anschwellungen der Haut bis zum Tod kommen kann. Für die Umwelt hat das zur Folge, dass die ganze Erde mit all ihren Früchten für Jahrzehnte und länger verstrahlt ist und die Nahrungsmittel nicht gegessen werden können. Dazu kommt noch, dass z.B. im Atomkraftwerk Brunsbüttel im Jahr die Radioaktivität von etwa 806 Hiroshimabomben entsteht.

 

Doch es gibt viele Befürworter der Atomkraft und des Uranabbaus. Leider wissen sie nicht, dass die Atomkraft den Unternehmen Milliardengewinne bringt, den Steuerzahler aber zur Kasse bittet. Zum Beispiel bei einem Castor Transport, in dem die abgebrannten Brennstäbe transportiert werden. Diese müssen aufwendig die ganze Fahrt über von etwa 16.000 Polizisten bewacht werden. Das treibt den Preis gewaltig in die Höhe. Bis zu 50 Millionen Euro kann so ein Castor Transport kosten.

 

Man sieht also, dass die Energiegewinnung zwar halbwegs sauber ist, der Rest allerdings ein gewaltiges Risiko in sich birgt. So bleibt den nachfolgenden Generationen ein unlösbares Problem von uns hinterlassen als bedrohliches Erbe auf ungewisse Zeit.


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Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé

Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 4. bis 12. August 2018, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



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