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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Die Leiden der jungen Facharbeitsschreiber





Leon Schuchmann, Janine Weinbrenner, Laura Witzenhausen, Katja Grimm (alle MSS 12)

 

Was wir von der Geschichte der armen Facharbeitsschreiber nur haben auffinden können, haben wir mit Fleiß gesammelt und legen es euch hier vor, und wissen, dass ihr es uns danken werdet.

Und ihr, gute Seelen, die ihr eben den Drang fühlt wie sie, schöpfet Trost aus ihren Leiden und lasset den Artikel euren Freund sein, wenn ihr aus Geschick oder eigner Schuld keinen näheren finden könnt.

 

Geschichte (16:32):

 

Hey Leute! Wie geht's? Habt ihr momentan auch das Gefühl, ihr lebt für eure Facharbeit?

 

Englisch (16:33):

 

Oh yes, I do, it is driving me crazy...

 

Deutsch (16:33):

 

Hallo, mir geht es auch so. Man verbringt so viel Zeit damit, dass man kaum noch Zeit für sich hat.

 

Chemie (16:33):

 

Eigentlich nicht so. Ich warte darauf, dass ich endlich meinen Versuch machen darf. Auf diesen Versuch werde ich dann alles aufbauen.

 

Englisch (16:35):

 

All I'm doing is reading history books and how Repulicans and Democrates fight over who is better...

 

Geschichte (16:36):

 

Oh ein Versuch! Was für einer?

 

Chemie (16:36):

 

Ist eigentlich ganz einfach: Ich untersuche den Coffeingehalt verschiedener Getränke, indem ich eine Coffeinperiodidfällung mache, diverse Referenzlösungen herstelle und dann im Spektralphotometer deren Extinktwert bestimme, um damit den Anteil in der Lösung durch umrechnen zu ermitteln.

 

Englisch (16:38):

 

Yeah, right!

 

Deutsch (16:39):

 

Das hört sich interessant an. Wann darfst du damit beginnen?

Chemie (16:40):

Am Mittwoch ist mein großer Tag. Dann darf ich den C8H10N4O2-Versuch machen.

 

Geschichte (16:40):

 

Englisch, ich verstehe nur Bahnhof!

 

Chemie (16:40):

 

Genau, wo genau fliegen die hin?

 

Englisch (16:41):

 

Ok, ok, ich schreib ja schon in Deutsch, ich bin nur mittlerweile so ans Englische gewohnt.

 

Deutsch (16:42):

 

Macht doch nichts. Das kann ich verstehen, wenn man so viele Englische Bücher liest.

 

Englisch (16:43):

 

Hey Deutsch, was macht eigentlich dein Herr Goethe?

 

Chemie (16:43):

 

Genau. „Goeth's" dir genau so wie Englisch?

 

Deutsch (16:45):

 

Ich habe vor ein paar Tagen angefangen, die Liebesbeziehungen der beiden Hauptfiguren näher zu untersuchen. Bei „Werther" fällt es mir noch leichter als bei Schillers „Kabale und Liebe", aber ich bin noch guter Dinge.

 

Englisch (16:45):

 

Ja ja, die Hoffnung stirbt zuletzt! Und Chemie: Flachwitz, Füße hoch!

 

Chemie (16:46):

 

Chemiker haben Humor!

 

Englisch (16:46):

 

Chemiker haben für alles eine Lösung.

 

Chemie (16:46):

 

Was ist eigentlich mit Geschichte? Worüber schreibst du denn deine Facharbeit? @Englisch: Wer macht hier Flachwitze?

 

Geschichte (16:47):

 

Ich schreibe über die Darstellung und Aufarbeitung des 20. Juli 1944 in verschiedenen Medien und mit Befragung von Angehörigen.

 

Deutsch (16:48):

 

Bist du schon fertig mit den Befragungen?

 

Geschichte (16:49):

 

Ja, das eine Interview ist von 2008 und das andere habe ich ganz am Anfang geführt, also im Dezember.

 

Englisch (16:49):

 

Oh ich wünschte, ich hätte schon so viel Material.

 

Geschichte (16:50):

 

Ich wünschte, meines wäre überschaubarer gewesen!

 

Chemie (16:50):

 

Das ist doch eine Menge Arbeit die ganzen Interviews abzutippen. Oder schreibst du mit?

 

Geschichte (16:52):

 

Die habe ich beide aufgenommen und abgetippt. Das erste mit Praxedis von Boeselager, Schwiegertochter eines der Verschwörer vom 20. Juli 1944 (Philipp von Boeselager), die ein Attentat auf Hitler ausübten, das dann misslang. Das zweite habe ich mit Franz Ludwig von Stauffenberg geführt, Sohn von Claus von Stauffenberg. Das Abtippen und Überarbeiten hat mich tatsächlich etwa acht Stunden gekostet.

 

Englisch (16:53):

 

By the way: Wie lauten eigentlich die Titel eurer Arbeiten?

 

Geschichte (16:53):

 

An meinem bastle ich noch.

 

Deutsch (16:53):

 

Bist du denn gut vorangekommen, als du dein Material geordnet und überarbeitet hast?

 

Chemie (16:53):

 

Mein Titel ist auch noch nicht ausgereift. Meine erste Überlegung lautet: Coffein – Muntermacher oder Nervengift?

 

Englisch (16:54):

 

The Differences between the Republican and Democratic Parties based on their Candidates throughout the History of the United States of America.

 

Deutsch (16:55):

 

Mein Titel steht fest. Was alles Liebe genannt wird... Goethes „Die Leiden des jungen Werthers" und Schillers „Kabale und Liebe" – ein literarischer Vergleich der Liebesthematik.

 

Geschichte (16:55):

 

Na ja, bei mir ging das zeitweise sehr schleppend, manchmal bin ich aber richtig gut weitergekommen. Und bei anderen Quellen habe ich eine ganze Weile gebraucht. Bei dem Interview hatte ich viel im Nachhinein zu recherchieren.

Ich finde die Titel gut, die ihr habt!

 

Chemie (16:55):

 

Englisch, prahl nicht so mit deinem Titel!

 

Englisch 16:56

Imposant is der ja aber schon, das musst selbst du zugeben.

 

Chemie (16:57):

 

„Chemiker sind schreibfaul" – Zitatende.

 

Deutsch (16:57):

 

Ich finde deinen Titel auch sehr gut, Englisch.

 

Englisch (16:57):

 

Danke Deutsch, wenigstens einer der was vom Schreiben versteht.

 

Geschichte (16:58):

 

Ich denke noch über verschiedene Möglichkeiten nach, zum Beispiel „Darstellung und Aufarbeitung des 20. Juli 1944 – Literatur, Film und Befragung von Angehörigen".

 

Deutsch (16:58):

 

Genau, die Chemiker haben davon nicht so viel Ahnung.

 

Englisch (16:58):

 

Klingt doch nicht schlecht

 

Geschichte (16:59):

Wie weit seid ihr denn überhaupt?

 

Englisch (17:00):

 

In Wörtern, Sätzen oder Seiten?

 

Chemie (17:00):

 

Der Chemiker hier fühlt sich etwas gemobbt.

 

Geschichte (17:00):

 

Armer Chemiker.

 

Englisch (17:01):

 

Ach, du weißt doch, dass wir dich trotzdem lieb haben

 

Geschichte (17:01):

 

In welcher Angabe auch immer.

 

Englisch (17:01):

 

Null.

 

Deutsch (17:02):

 

Noch nicht so weit. Ich habe mir Sekundärliteratur angeschafft, die ich momentan lese und werde in den nächsten Tagen an der historischen Darstellung weiterschreiben.

 

Englisch (17:02):

 

Ich werde auf jeden Fall noch einige Nachtschichten schieben.

 

Chemie (17:02):

 

Ich hab mir einen groben Fahrplan erstellt. Mit allerhand Versuchsbeschreibungen, Betriebsanleitungen und den Eigenschaften von Coffein.

 

Deutsch (17:02):

 

Wann musst du denn abgeben, Englisch?

 

Englisch (17:03):

 

In weniger als vier Wochen – Angst!

 

Geschichte (17:03):

 

Chemie und Deutsch auch?

Chemie (17:04):

 

Nein. Ich muss nach den Osterferien abgeben. Ich glaube, am 5. Mai ist Schluss.

 

Deutsch (17:04):

 

Ich muss meine auch erst nach den Osterferien abgeben. Ein Glück!

 

Geschichte (17:05):

 

Dann habe ich es ja am schnellsten hinter mir.

 

Chemie (17:05):

 

Und dann wartet ja noch das Kolloquium auf uns!

 

Englisch (17:05):

 

Da habe ich aber eigentlich kein Problem mit.

 

Geschichte (17:06):

 

Richtig, da habe ich auch wenig Bedenken. Wenn wir erst mal die zwölf Seiten gemeistert haben...

 

Deutsch (17:06):

 

Das denke ich auch.

 

Chemie (17:07):

 

In den Naturwissenschaften ist das etwas fieser. Ein geballter Batzen an Wissen der Materie ist da ein Muss.

 

Englisch (17:07):

 

Ach, solange du F = m*a weißt.

 

Geschichte (17:07):

 

Da weiß ich wieder, warum ich mir das nicht antue!

 

Deutsch (17:08):

 

Oh ja, Geschichte!

 

Chemie (17:08):

 

Ich schiebe das einfach alles auf die Entropie.

 

Englisch (17:09):

Ich wäre ja eigentlich auch gerne Physik geworden...

 

Geschichte (17:09):

 

Wie hast du dich denn zu Englisch entwickelt?

 

Englisch (17:10):

 

Na ja, nach meinem Jahr Amerika hab ich einfach richtig viel Übung im Schreiben von englischen Sachen, das wollte ich nicht ungenutzt verkommen lassen-

 

Chemie (17:11):

 

Du hättest deine Physik-Facharbeit auch einfach auf Englisch schreiben können. Dann wird der Korrektor auch gefordert.

 

Englisch (17:11):

 

Das kann ich dem lieben Mc nicht antun.

 

Deutsch (17:13):

 

Das wäre wirklich gemein. Ich denke, dass es eine gute Entscheidung von dir war. Schließlich hast du genug Erfahrungen nach dem Jahr in Amerika gesammelt und bist fit in dieser Sprache.

 

Geschichte (17:14):

 

Ganz genau! Deutsch, wie gehst du eigentlich an deinen Vergleich heran?

 

Deutsch (17:19):

 

Werther und Lotte haben wir ja schon ausführlich im Deutschunterricht durchgenommen. Deshalb kann ich die beiden gut mit den Hauptfiguren aus „Kabale und Liebe" vergleichen. Ich achte dabei auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, denn Werther hat z. B. eine andere Ansicht von Liebe als Lotte. Es ist wichtig, dass man dabei die damalige Gesellschaft in Betracht zieht, weil das Schicksal beider Beziehungen davon abhängig war. Ich denke, dass ich mir erst mal eine Tabelle anlegen werde und dann näher darauf eingehe.

 

Englisch (17:20):

 

Sounds like a plan!

 

Chemie (17:20):

 

Bin ich froh, dass ich mir nur Gedanken über Reaktionen und Stoffeigenschaften machen muss!

 

Englisch (17:21):

 

Ach, das bisschen Amerikanische Politik ist nach zwölf Jahren Schule auch noch zu schaffen!

 

Chemie (17:24):

 

Gibt es eigentlich irgendeine richtig gute Motivation, die einem hilft sich aufzuraffen und mit Elan an seiner Facharbeit zu schreiben?

 

Geschichte (17:24):

 

Ja, und zwar wenn der Abgabetermin in zehn Tagen ist! Ich spreche aus Erfahrung...

 

Englisch (17:25):

 

Man muss sich nur etwas vorstellen, was man noch weniger will als an der Facharbeit zu schreiben.

 

Chemie (17:27):

 

Oder einfach Coffein nehmen. Das drängt das Gehirn dazu, sich im wahrsten Sinne des Wortes „totzuarbeiten".

 

Englisch (17:27):

 

Man höre auf den Fachmann.

 

Chemie (17:28):

 

Ich erspare euch die bio-chemische Erklärung dafür...

 

Deutsch hat den Chat verlassen.

 

Geschichte (17:30):

 

Schade, die würde ich total gerne in das Kapitel „Literatur" einarbeiten. Wie Stauffenberg, Tresckow, Beck und viele weitere einen Coffeinputsch versuchten.

 

Du hast Deutsch zum Chat hinzugefügt.

 

Englisch (17:32):

 

Oh je, oh je, bevor Deutsch hier noch zum Naturwissenschaftlichen Ufer überläuft, verabschiede ich mich jetzt mal mit einem dreifach: FACHARBEIT!

 

Chemie (17:33):

 

Helau!

 

Englisch (17:33):

 

FACHARBEIT!

 

Chemie (17:33):

 

Helau!

 

Englisch (17:33):

 

FACHARBEIT!

 

Chemie (17:33):

 

Alaaf!

Ich meine: Helau!

 

Geschichte (17:34):

 

Ja genau, helau!

Viel Erfolg noch, seid stark, ihr schafft das!

 

Chemie (17:36):

 

Viel Spaß euch noch! Und denkt dran: „Erst das Wasser dann die Säure, sonst passiert das Ungeheure!“

 

Englisch (17:36):

 

Keep it real!

 

Geschichte (17:37):

 

Irgendwann ist das hier Vergangenheit und die Vergangenheit ist ein Teil von uns!

 

Deutsch (17:37):

 

„Es ist die Liebe, die die Welt im Innersten zusammenhält.“

 


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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