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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Privates Gymnasium Marienstatt verabschiedet 99 Abiturienten

„Es war eine schöne Zeit in Marienstatt“





















„The final countdown“ erschallte in der altehrwürdigen Marienstatter Basilika: Was vor knapp neun Jahren mit dem „Willkommen-Neue-Fünfer“-Gottesdienst begonnen hatte, fand mit dem Abitur-Gottesdienst nun ein würdiges Ende. Die Marienstatter Abiturienten begingen ihren letzten Schultag mit einem „Feiertag“: Dem ökumenischen Gottesdienst folgte die offizielle Abiturfeier mit der Übergabe der Zeugnisse und endete am Abend mit dem munteren „Abi-Ball“ in der Hachenburger Rundsporthalle.

 

„Es waren schöne Zeiten, die nun vergangen sind, und es werden spannende Zeiten, die auf uns warten“, fassten Nadine Arfeller und Jannika Steup die Gefühle ihre Jahrgangskollegen zusammen und eröffneten so den Gottesdienst. Dem „final countdown“ sei eine Zeit vorausgegangen, die „uns hier in Marienstatt positiv geprägt hat“. In ihrer Ansprache griffen die Abiturientinnen Sarah Jung, Kiana Leicher und Therese Schäfer einen Psalm König Davids auf: „Wir wissen, dass wir auf Gott vertrauen können, egal auf welchen Wegen wir uns in Zukunft befinden werden.“

 

In den vergangenen 13 Jahren Schule habe man viel erlebt, geschafft, neue Ziele definiert. Der symbolische Baum, der beim Einschulungsgottesdienst in Marienstatt im Mittelpunkt stand und damals noch ein zartes Bäumchen gewesen sei, sei in den Jahren gewachsen und gereift: „Zwar sind in schweren Zeiten auch Äste abgebrochen, aber wir können stolz sagen: Der Baum hat mittlerweile einen festen Stamm.“

 

Der 1. stellvertretende Schulleiter Stephan von den Benken, der die Abiturfeier moderierte, begrüßte die 99 Abiturienten und legte das Abi-Motto „The good, the bad, the Abi“ philosophisch aus: „‚Good‘ und ‚bad‘ haben die Schülerinnen und Schüler erlebt – an ‚bad‘ haben sie sich gerieben, aus ‚good‘ neue Kraft geschöpft.“

 

Abt Andreas nahm das Abi-Motto humoristisch auf: Er verstand statt „Abi“ das englische Wort „Abbey“ für Abtei. Er sei sehr glücklich, dass er die 17 Mönche der Abtei Marienstatt als Schulträger vertreten dürfe. In der Ordensregel des heiligen Benedikt heiße es, dass es dem Kloster nie an Gästen fehlen solle: „Ihr 99 Abiturienten wart und seid gern gesehene Gäste.“ Der Abt fragte, was von dem Gastaufenthalt in Marienstatt hängen bleibe: „Ihr werdet im neuesten ‚Trendmonitor‘ als ‚Generation der Unentschiedenen‘ bezeichnet: Ich frage mich, welche Werte euch in Marienstatt geprägt haben.“ Wichtig sei, dass die Abiturienten – ausgehend von der christlichen und monastischen Tradition der Schule – mitgenommen hätten, dass sie keine „Nur-Ich-Menschen“ seien: „Wir sind ‚Ich‘ und ‚Du‘ und ‚Wir‘ – auch im Blick auf Gott.“ Das Abiturzeugnis attestiere also zu Recht den erfolgreichen Gastaufenthalt im Nistertal: „Stellt euch und euer Leben unter Gott, der sich uns immer zuwendet. Bleibt Gott auf der Spur und bleibt trendunterlaufend!“, schloss der ehemalige Schulleiter.

 

Jan-Peter Bähner, Schülersprecher und Bruder einer aktuellen Abiturientin, gratulierte mit „großem Respekt“: „Ihr habt schon das geschafft, worauf wir noch hinarbeiten müssen.“ Der Jahrgangsstufe habe die Schule geprägt: in musikalischer Hinsicht, in vielen Arbeitsgemeinschaften und in der SV-Arbeit.

Der Schulelternsprecher Reiner Rühmann freute sich, dass alle zur Prüfung angetretenen Schüler diese geschafft haben. Die in Marienstatt erlernte Bildung sei ein Grundfundament: „Seien Sie mündige Bürger, die sich einmischen!“, rief Rühmann den jungen Erwachsenen zu. Auch wenn man nun neue Wege gehe, solle man Marienstatt im Hinterkopf behalten.

Dr. Frank Grieß, Vorsitzender des „Vereins der Freunde; Förderer und Ehemaligen“ der Schule, begrüßte die „neuen Ehemaligen“: Er wünscht den Abiturienten, dass diese nun ihren Platz in der Gesellschaft außerhalb des Tals finden mögen. Dennoch dürfte man natürlich gerne an „sein“ Marienstatt zurückdenken: „Ich wünsche mir, dass ihr ‚Auf Wiedersehen‘ sagt: Behaltet Marienstatt als Heimat in euren Herzen.“

 

Dass die Jahre in Marienstatt nicht nur voll Freude gewesen waren, machten Stephan von den Benken und der Stammkursleiter Martin Kläsner deutlich, denn Leistungskurslehrer und Stammkursleiter Gernot Reichert verstarb vor einem Jahr plötzlich. Sein Wissen und seine Freude am Lehren und Lernen habe auch diesen Jahrgang geprägt. Martin Kläsner schaute aber auch nach vorne: Ganz bestimmt hätten die Schülerinnen und Schüler, neben schwierigen aber auch viele sehr gute Erfahrungen gemacht: „Ihr wäret nicht so weit, wie ihr heute seid, wenn ihr nicht gute und schlechte Zeiten in der Schule erlebt hättet.“ Er griff den symbolischen Baum aus dem Gottesdienst auf: „Wir haben uns bemüht, euch gute Wurzeln wachsen zu lassen, jetzt liegt es an euch, dass der Baum Früchte trägt: Wir brauchen in unserer Gesellschaft Menschen, die einen neuen und erweiterten Blickwinkel auf die Welt haben, um Neues zu tun.“

 

Natürlich kamen auch die Abiturienten selbst zu Wort: Alexandra Klevers und Emil Ketz machten in ihrer Rede deutlich, dass es bis zur Übergabe der Zeugnisse ein „langer Weg“ gewesen sei. Mit Blick auf das Abi-Motto war ihre Rede von Western-Symbolen geprägt: „Wir begannen als ‚Greenhorns‘ und sind mittlerweile stolze ‚Cowboys‘.“ Zwischenzeitlich habe man „im Tal der weisen Mönche“ viel Neues erlebt. Die Klassen- und Studienfahrten aus dem „wilden Wester(n)wald“ heraus, hätten in „richtige Zivilisation“ geführt. Die „Cowboy-Reifeprüfung“ sei für den einen oder anderen ein „echter Kraftakt“ gewesen. „Aber wir alle haben das Abi geschafft“, freuten sich die Redner unter dem Applaus der Zuhörer. Die Abiturienten bedankten sich bei ihren Lehrern, die weit über das normale Maß hinaus geholfen hätten, aus ihnen „echte Cowboys“ werden zu lassen.

 

Seit fast zwanzig Jahren ist es am Gymnasium der Zisterzienserabtei Marienstatt guter Brauch, dass sich jeder Abiturjahrgang einer „guten Sache“ verschreibt. In diesem Jahr sammelten die Schülerinnen und Schüler für die NCL-Stiftung. „Neuronale Ceroid Lipofuszinose“ ist eine erblich bedingte Stoffwechselkrankheit, an der in Deutschland derzeit „nur“ etwa 300 Kinder leiden und daran sterben. „Dieses ‚nur‘ war unsere Motivation: Die Pharmaindustrie forscht nicht, weil sich dieses finanziell nicht lohnt“, erklären die engagierten Marienstatter. Eigens aus Hamburg zur Zeugnisübergabe der Abiturienten angereist war Dr. Frank Stehr, der die NCL-Stiftung leitet: „Wir freuen uns sehr, dass der Abiturjahrgang unsere Arbeit unterstützt. Es ist eine Premiere, dass sich ein Abiturjahrgang für die NCL-Stiftung engagiert.“ Es sei sehr wichtig, dass eine solch seltene Krankheit in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werde: „Selbst viele Ärzte kennen NCL noch gar nicht.“ Aber auch die Forschung sei wichtig, deswegen unterstützt die Stiftung Doktoranten, die NCL erforschen. Da NCL „kein lokales, sondern ein weltweites Problem“ sei, müsse auch der internationale Austausch gepflegt werden.

 

Vor fast genau einem Jahr hatte der Erstkontakt des Abi-Aktionsteams mit der Hamburger Stiftung stattgefunden: „Nun hoffe ich, dass wir auch nach dem Abitur in Kontakt bleiben“, wünschte Dr. Stehr und hatte ein Überraschungsgrußwort als Dankeschön dabei: Nicht nur ihre Fans unter den Abiturienten freuten sich über eine Videobotschaft der Musikformation „Wise Guys“ die sich auf diesem Wege für den ehrenamtlichen Einsatz der Marienstatter Gymnasiasten bedankten. Bei verschiedenen Aktionen sammelte das Abi-Aktionsteam Spenden: Beim Wallfahrtstag in Marienstatt war man präsent, ebenso in der 100-Jahre-Festwoche. Erstmalig fand ein Stufenkonzert statt: Neben solistischen Beiträgen und dem erstmaligen Auftritt der Abi-Band feierte der Stufenchor seine Premiere. Beim „Pimpfe-Markt“ in Montabaur half das Abi-Aktionsteam zusammen mit den Jahrgangskollegen tatkräftig, sodass der Erlös des Markts der Abi-Aktion zufloss. Auch beim „Löwenlauf“ in Hachenburg zeigte man Präsenz. In allen Jahrgangsstufen ihrer Schule wie auch im Lehrerkollegium stellte das Team das Projekt und die dahinter stehende Krankheit vor. „Besonders wichtig war, dass nicht nur wir vom Abi-Aktionsteam mitgeholfen haben: Der ganze Jahrgang stand hinter der Aktion.“ Langanhaltend dann der Applaus, als das Abi-Aktionsteam Dr. Stehr den Scheck mit dem Gesamterlös in Höhe von 11.611,46 Euro überreichte. Ann-Sophie Jansen, Annika Gorges und Miriam Klein wurden im Anschluss mit dem „Preis des Landes Rheinland-Pfalz“ für ihr besonderes soziales Engagement und ihren Einsatz in der Schule geehrt. Der 2. stellvertretende Schulleiter P. Jakob Schwinde, der die Abi-Aktion begleitet hatte, dankte dem Abi-Aktionsteam im Namen der Schulgemeinschaft.

 

Den „Reden-Marathon“ schloss Schulleiter Klemens Schlimm: „Ich muss feststellen, dass der Aspekt der Dankbarkeit und der Zukunftsperspektive in diesem feierlichen Rahmen betont wurde – gerade dafür sei gedankt.“ Klemens Schlimm lobte die Schülerinnen und Schüler für ihre „wohltuende“ Abi-Zeitung und den gelungenen Abi-Streich. Der Schulleiter verglich die Aufgabe der Schule und der Lehrer mit der eines Trainers und Übungsleiters und dankte den Abiturienten für ihren sozialen Einsatz: „Herzensbildung und Sozialkompetenz sind an unserer Schule wichtig und haben bei euch Früchte getragen.“ Der Schulleiter gratulierte dem „leistungsbreiten“ Jahrgang zum bestandenen Abitur und lobte vor allem Sina Müller und Jan Thiel, die den besten Abiturdurchschnitt erreicht hatten.

 

Mit der Zeugnisübergabe standen auch Ehrungen auf dem Programm: Den „Preis des Westerwaldkreises“ für die jahrgangsbeste Abiturleistung erhielt Sina Müller. Den „Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft“ erhielten Benedikt Volkening, Fabian Fröhlich, Samuel Grab und Oliver Stöckl. Marius Schmidt und Tobias Mohn wurden für ihre herausragenden Leistungen in der Mathematik beziehungsweise Chemie geehrt. Über die Pierre-de-Coubertin-Medaille für besondere sportliche Leistungen und Fairness freute sich Carolin Stahl.

 

Die Feier wurde von der Big Band der Schule musikalisch gestaltet: Christoph Mohr und sein Ensemble hatten eine bunte Mischung ihres Repertoires zusammengestellt. Viele Abiturienten waren in den musikalischen Arbeitsgemeinschaften engagiert. Dies wurde auch dadurch deutlich, dass ein Jahrgangschor, der von Joachim Weller (Marienstatter Abiturient 2009) dirigiert wurde, auftrat: 17 Abiturientinnen dankten so musikalisch für ihre Zeit in Marienstatt. Auch der Mittel- und Oberstufenchor nahm den „Feiertag“ zum Anlass, um musikalisch mit den „Wise Guys“ zu bekunden: „Wir hatten eine gute Zeit“.

 

Christian Pulfrich



Grußworte der Wise Guys

2011-03-26_NCL_Grussworte_Abi2011_WiseGuys.avi



Weitere Bilder

 

 

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Presseecho

30.03.11

Abiturienten unterstützen NCL-Stiftung für kranke Kinder

 



29.03.11

99 Abiturienten erhielten ihr Hochschulzeugnis

 


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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



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Jahresterminplan-20180313.pdf


Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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