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Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

Falls Sie die Aktion durch Spenden unterstützen möchten, können Sie folgende Bankverbindung nutzen:

Kontoinhaber/in:

Nicola Nonn

IBAN:

DE79573918000013460108

BIC:

GENODE51WW1

 

 





Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


www – Wozu was wissen?


Erst den Computer, dann den Kopf einschalten!

Katja Grimm (MSS 12)

 

„Woher soll ich das wissen? Google es doch einfach!“ Diesen oder ähnliche Sätze werden die meisten kennen. Dass „googlen“ inzwischen als eigenständiges Verb in die deutsche Sprache, sogar in den Duden eingegangen ist, zeigt, wie sehr wir uns an den Luxus der schnellen Internetrecherche gewöhnt haben.

Kein anderes Medium ist so sehr von Ambivalenz geprägt wie das Internet. Befreit es uns auf der einen Seite davon, Daten und Details konsequent zu büffeln, bleibt es doch immer noch erforderlich, Zusammenhänge zu verstehen. Die Informationsflut im Netz ersetzt keineswegs unsere eigene Denkleistung. Doch nur allzu gern wird der menschliche „PC“ gegen den technischen kompromisslos eingetauscht.

Dass das Internet die Menschen sowohl positiv als auch negativ erreichen kann, wird immer öfter verdrängt. Anonymität im Netz ermöglicht Missbrauch und Fanatismus, vollständiger Schutz davor ist selbst bei der an sich harmlosen Recherche nicht gewährleistet. In vielen Bereichen, allen voran dem religiösen und dem politischen, nutzen fragwürdige Organisationen und Vereine die Gelegenheit, vor allem jugendliche Nutzer für ihre Sache zu gewinnen. Durch die Hintertür werden Menschen geködert – unbewusst und unter dem Deckmantel der Bildung; dem klugen Platzieren von Begriffen bei Google sei Dank.

Die Informationsflut im Netz bietet große Chancen: Es kann Recherche stattfinden, die ohne das Internet in der Form nicht umsetzbar gewesen wäre. Früher wäre es nicht zu denken gewesen, so sorgfältig in so kurzer Zeit Zusammenhänge zu erschließen, wie es heute möglich ist. Der Zeitaufwand hat sich auf ein Minimum reduziert, der Weg in die Ferne Universitätsbibliothek ist nicht mehr nötig – so glaubt man! Ebenso leicht verfängt man sich allerdings im „Netz“ der Daten, kommt durch Missverständnisse auf Irrwege. Sucht ein Schüler der siebten Klasse als Hausaufgabe beispielsweise über Google nach den Schlagworten „gegen Papsttum“ erhält er als Resultat Erklärungen zum Gegenpapsttum. Setzt hier nicht die eigene Denkleistung ein, sind die besten Internetquellen nichts wert.

Eines der populärsten Mittel zur Recherche im schulischen und privaten Bereich ist das Folgende:

Wikipedia (auch: die Wikipedia) ist ein am 15. Januar 2001 gegründetes freies Online-Lexikon in zahlreichen Sprachen. Der Name Wikipedia ist ein Kofferwort, das sich aus „Wiki“ (hawaiisch für „schnell“) und „Encyclopedia“ (dem englischen Wort für Enzyklopädie) zusammensetzt. Die deutschsprachige Wikipedia umfasst über eine Million und die englischsprachige Wikipedia weit über drei Millionen Artikel.

So lautet die Selbstdefinition des Online-Lexikons. Wikipedia hat eine bedeutende Rolle in unserer Internetgesellschaft eingenommen. Gerne greift man darauf zurück, wenn man über ein unbekanntes Wort stolpert oder grobe Zusammenhänge erfahren möchte. Selbst die Suchmaschine Google stößt den Nutzer geradezu auf Wikipedia, deren Seiten sich in fast jedem Fall nach ganz oben in der Liste der Suchergebnisse drängen. Der enorme Erfolg und die Resonanz der Internetwelt sprechen für Wikipedia.

Dennoch ist die Enzyklopädie im World Wide Web umstritten und in der Regel als Quelle für Referate und wissenschaftliche Arbeiten verpönt. Wikipedia ist zum Reizwort für viele Lehrer geworden, wenn es als einzige Quelle dient. Der dabei häufigste Kritikpunkt ist, dass viele verschiedene Laien die Artikel bearbeiten können, das Fachwissen damit auf der Strecke bleibe und mit Fehlern von Anfang an gerechnet werden müsse. Wikipedia kann nahezu exemplarisch für die Ambivalenz des Internets genannt werden: Auf der einen Seite steht der schnelle, gute Überblick über Begriffe, Ereignisse, Länder oder Personen, eine schnelle Wissenserweiterung. Auf der anderen wiederum die Einseitigkeit und Unsicherheit als Quelle, wenn die kritische Bewertung des Nutzers fehlt.

Wie sehr sind die Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte tatsächlich von Vorteil? Die Möglichkeiten, die uns das Internet bietet, lösen klassische Nachschlagewerke in Buchform ab. Lexika bleiben unberührt im Regal stehen, sofern es dort überhaupt noch welche gibt. Wozu sich auch die Mühe des Blätterns machen? Brauche ich eine Antwort aus einem bestimmten Bereich, befrage ich ein Fachforum. Google als ständiger Begleiter hilft. Für das schnelle Lösen eines Problems gibt es Plattformen wie Yahoo Answers. Das Internet bietet ständig aktualisierte Informationen, bei manchen Lexika in Papierform dagegen besteht die Gefahr von veralteten Angaben.

Ob Übersetzungen lateinischer Texte, mathematische Programme zum Lösen einer Aufgabe ohne eigene Beteiligung, Gedichtinterpretationen und Szenenanalysen, Inhaltsangaben oder Protokolle – kaum einen Bereich hat das Internet noch nicht erobert. Es scheint fast, als sei das gesamte Wissen der Menschheit inzwischen online abrufbar. Das Internet öffnet damit einer breiten Masse Türen zur Wissenserweiterung, erleichtert in vielen Fällen das Verständnis von Zusammenhängen und die Recherche zu beruflichen, schulischen oder privaten Zwecken. Die vielen Vorzüge sind nicht von der Hand zu weisen und können nicht ausnahmslos verrufen werden. Doch beginnen die Gefahren der regelrechten Internetbibliotheken mit dem Vergessenen des eigenen Anteils und dem blinden Vertrauen in die erste Homepage, die gerade angezeigt wird. Wer stur aus dem Netz abruft, ohne zu hinterfragen, wird das Gelesene nicht verinnerlichen. Auch bei oben genannten Internetangeboten ist die kritische Eigenleistung der Schüler gefragt: Eine Szenenanalyse kann durchaus eine sehr gute Erweiterung zum Unterrichtsgeschehen und wertvolle Klausurvorbereitung sein – im gewissen Maße Ersatz für einen Lektüreschlüssel in Buchform. Doch dafür muss sie hinterfragt, verstanden und bewertet werden.

Dass das Internet dem kapitalistischen Grundgedanken folgt, darf weder ausgeblendet noch unterschätzt werden. Neben Google gibt es durchaus zahlreiche andere Suchmaschinen, ebenso gute oder bessere, die anderen Prinzipien folgen. Beim Festlegen der Rangfolge stehen hier nicht Investitionen, Werbung oder Anzahl der Zugriffe an erster Stelle.

Vor allem jüngere Schülerinnen und Schüler sind anfällig für die Risiken des Internets. Daher ist es unbedingt notwendig, den Umgang mit Quellen von Anfang an zu lehren. Bei der Masse von zur Verfügung stehenden Informationen, die es mittlerweile gibt, ist dies unausweichlich.

Der Luxus des Internets lässt uns zu leicht vergessen, dass Lernen Arbeit ist und bleibt. Mehr Informationsmassen in mehr Bereichen ändern daran nichts. Das World Wide Web ersetzt nicht die Lernleistung, es erweitert sie – ohne Frage auf eine unheimlich wertvolle und wichtige Weise, wenn sie richtig genutzt wird. Das Netz gibt uns Ideen und Anstöße, dabei sollte es bleiben, diese sollten wir gekonnt umsetzen.

Das Internet scheint grenzenlos zu sein, doch sollten wir andere Quellen nicht ausblenden. Denn sonst heißt es in wenigen Jahren nicht einmal mehr „Man muss nicht alles wissen, nur wo es steht“, sondern schon „Wozu lernen, wenn es alles schon online gibt?“

 


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Herzliche Einladung zum Sommerkonzert am Dienstag, 19.06.18, 19.00 Uhr (Mensa)





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BELF Marienstatt


Herzliche Einladung zum nächsten Treffen des Benediktinischen Elternforums vom 21.-23.09.2018 in Münsterschwarzach.



Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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