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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Erneuerbare Energien – Nutzungskonflikte und Standortfragen um die Windenergie im Westerwald




EK-Kurs mit Bürgermeister Winfried Himmerich, im Hintergrund der Hartenfelser Kopf mit Windkraftanlagen in Wolken

Beispiel: Kuhheck – Hartenfelser Kopf

 

Unterrichtsgang des Leistungskurses 12 EK 2 (Hb) in Mündersbach am 31. März 2011 – Einführung und Führung mit Bürgermeister Winfried Himmerich

 

In der Energiediskussion nach dem Reaktorunglück von Fukushima beobachtet man v. a. in Deutschland eine verstärkte Tendenz zur erneuerbaren Energiegewinnung;

 

Erdöl, Steinkohle und Braunkohle stellen fossile Energieträger dar, bei deren Verbrennung mehr CO2 entsteht, das die Atmosphäre aufheizt; Aufheizung bedeutet auch: Größere Temperaturgegensätze, stärkere Stürme etc. …; Fichten haben hier keine Chance mehr. Eine Lösung könnte durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und einen sparsameren Umgang mit Energie möglich sein.

 

In Rheinland-Pfalz und unseren Mittelgebirgen, also auch im Westerwald lohnt sich nur die Windenergie, nicht Photovoltaik, da diese zu teuer ist.

 

Strompreise: Zurzeit ca. 21 ct/kWh (aus Strommix)

Atomstrom kostet – ohne Endlagerkosten, Polizeikosten, … - 3 - 4 ct/kWh

Photovoltaik: über 50 ct/kWh anfänglich, inzwischen weniger;

Windenergie: ca. 9 ct/kWh.

Gesetzliche Grundlage: Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Jahr 2000 etc.

 

Standortsuche:

- Abstand:

Der Abstand zu Wohngebieten beträgt ca. 1000 m. Vorgeschrieben ist ein Abstand der fünffachen Höhe der Windenergieanlagen.

- Naturschutz, naturschutzfachliche Prüfung:

Im Flächennutzungsplan jeder Verbandsgemeinde müssen Standorte für Windkraftanlagen ausgewiesen werden, die in den regionalen Raumordnungsplan eingebunden werden. Wurden noch keine Standorte ausgewiesen, so müssen Anträge genehmigt werden, soweit nicht ein anderer Vorrang besteht.

 

Windenergie ist am ertragreichsten (Beststandorte) bei hoher „Windhöfigkeit“, d. h. häufig Wind und ausreichende Windgeschwindigkeit.

 

Die Windhöfigkeit ergibt sich aus vom Dt. Wetterdienst erstellten Windstärkekarten. Beststandorte weisen eine durchschnittliche Jahreswindgeschwindigkeit (Windhöfigkeit) von über 7 m/Sek. auf. Die Windräder setzen sich erst bei 2,5 – 2,7 m/Sek. in Bewegung.

 

Der Windpark Hartenfelser Kopf (juwi), bis 478 m üNN, weist solche Bedingungen auf; 13 Windkraftanlagen zu je 2 MW wurden 2006 – 2009 errichtet; pro Anlage rechnet man mit 3,5 Mio. kWh/Jahr. (Referenzwert: 70 %; liegt der tatsächliche Ertrag darunter, erhält man nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz weniger als 9 ct/kWh, der Preis richtet sich dann nach den Preisen an der Leipziger Strombörse)

Höhe des Turms: 113,5 m (Nabenhöhe),

Durchmesser an der Erdoberfläche: 12 m,

Gewicht der Gondel (ohne Rotor): ca. 65 t,

Gewicht des Rotors mit Nabe: 43 t, zusammen knapp 110 t !

Rotordurchmesser: 71 m, Rotordrehzahl: 6 – 21,5 Umdrehungen/Min.

 

Die Standorte liegen alle an ausgebauten, geschotterten Wegen; pro Windrad werden für den Kranaufbau 0,3 ha benötigt; wo möglich, wurden zwei Anlagen nebeneinander errichtet, wodurch nur einmal 0,3 ha und somit ein geringerer Flächenverbrauch nötig wurde.

Diese Flächen können von der Forstwirtschaft als Holzlager genutzt werden.

Der Jahresenergieertrag beträgt hier ca. 50 Mio. kWh; dies entspricht einem Jahresverbrauch von ca. 14 000 Haushalten.

Vergleicht man diesen Wert mit den Zahlen der Verbandsgemeinde Hachenburg, die mit ihren ca. 22 000 Einwohnern ca. 11 000 Haushalten umfasst und rechnet man pro Haushalt einen durchschnittlichen Verbrauch von ca. 3000 kWh/Jahr, so ergibt sich für die Verbandsgemeinde Hachenburg ein Verbrauch von ca. 35 Mio. kWh /Jahr. Überschussstrom wird von juwi in Morbach/Hunsrück in Methan umgewandelt, das bei Bedarf in einem Gaskraftwerk verbrannt werden kann.

In Morbach gibt es auch drei große Sägewerke mit einem Durchsatz von 4,5 Mio m³ Holz/Jahr; dies entspricht etwa 150 LKW-Ladungen/Tag;

450 000 – 500 000 m³ Restholz fallen pro Jahr an, die von juwi zu Pellets verarbeitet werden.

Die Pachteinnahmen der Gemeinden belaufen sich auf 6% der Stromerlöse; dies bedeutet für die Gemeinde Mündersbach Einnahmen von ca. 16 000 €/Jahr. Damit wird ein neuer Dorfladen mitfinanziert. Von Anfang an wurde auf eine gute Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und die Beteiligung der Bürger Wert gelegt; alle Einnahmen sollten den Bürgern wieder zu Gute kommen; so konnte erreicht werden, dass in Mündersbach kein einziger Einspruch gegen den Windpark auf dem Hartenfelser Kopf erhoben wurde.

Vergleich: Der finanzielle Nutzen des Waldes beträgt in 100 Jahren ca. 10 000 €/ha!

 

Von der Firma Schütz, Selters, ist geplant, zwei weitere Windenergieanlagen zu je 8,5 MW Leistung zu errichten. Mit weiteren Einnahmen von ca. 40 000 €/Jahr kann gerechnet werden.

 

Das Erfordernis von Ausgleichsmaßnahmen gilt auch für die Errichtung von Windkraftanlagen. Am Hartenfelser Kopf wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

Totholzprogramm: Einzelne Bäume werden ausgewiesen, die nicht gefällt werden und für die vom Windenergiebetreiber ein Ausgleichsbetrag – hier 500 € – gezahlt wurden.

Umwandlung von Fichtenmonokultur in Mischwald, z.T. in unmittelbarer Nähe der Windkraftanlagen.

Ein Stauweiher, auch Lebensraum für den gefährdeten Laubfrosch, wurde angelegt und

Renaturierungsmaßnahmen bei „Alte Mühle“, ein NSG, wurden vorgenommen.

 

Beispiel Kuhheck, Exklave von Marienhausen, Landkreis Neuwied:

Der Landkreis Neuwied beabsichtigt hier, Windkraftanlagen aufzustellen. Die umliegenden Gemeinden des Westerwaldkreises wollen sich aber keine Windräder „vor die Nase“ setzen lassen. Da der Mindestabstand zur Wohnbebauung von der ersten Planung teil-weise unterschritten wurde, hat man in einem neuen Plan die Anzahl der Windkraftanlagen reduziert.

Die Höhenlage von lediglich bis zu 325 m üNN scheint eigentlich zu gering zu sein; als Hügel tritt sie kaum in Erscheinung; dies ist kein Beststandort für die Windenergienutzung; man hofft aber wohl dennoch, dass sich auch solch ein Standort noch finanziell lohnen wird, sonst würde kein Unternehmen hier investieren wollen.

 

Naturschutz: Roter Milan: Er kommt weltweit nur in Mitteleuropa vor und lebt v.a. von Mäusen; er benötigt deshalb Mähweiden, die schon früh gemäht werden und den Waldrand zum Nestbau. Zum nächsten Windrad soll ein Abstand von 1000 m zum nächsten Horst bleiben, denn er fliegt in derselben Höhe, in der sich auch die Windräder bewegen;

daneben gibt es Fledermäuse (Beziehung zu Windenergieanlagen?) und den Raufuß-kauz, der sich nach neuesten Untersuchungen auffälligerweise bevorzugt in der Nähe von Windrädern niederlässt. Als weitere Hinderungsgründe wurde die Zugbahn der Kraniche und anderer Zugvögel ins Feld geführt. Entsprechende Kartierungen wurden von der Deutschen Vogelschutzwarte Frankfurt/Main vorgenommen. Inwieweit die Vögel von Windkraft-anlagen gestört werden, konnte nicht restlos geklärt werden.

Wird sich der Widerstand von Bürgern gegen Windkraftanlagen vor der eigenen Haustür nach Fukushima reduzieren? Dies bleibt noch abzuwarten.

 

Beispiel Höchstenbach: Als die WW-Autobahn angelegt werden sollte (zurzeit von Minister Bauckhage), wurde das Wiedtal und windkraftgeeignete Flächen am Hartenfelser Kopf zum Naturschutzgebiet erklärt. Deshalb errichtete die Gemeinde Höchstenbach eine Windkraftanlage, als Ausgleich, nicht in Bestlage.

 

„Unser Dorf hat Zukunft 2009“

Mündersbach erhielt vom Westerwaldkreis einen 1. Preis (Tafel am Gemeindehaus). Zu Recht! Und dieser Preis ist v. a. dem Engagement, Geschick und Fachwissen von Herrn Himmerich zu verdanken, wovon wir uns überzeugen konnten. Vielen Dank!

 

Peter Haßelbeck


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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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