HomepageG8GTSInfos für den SchulalltagEreignisse im SchuljahrSchulgemeinschaftSchulprofilUnterrichtsfächerArbeitsgemeinschaftenSchülerzeitung "Panoptikum"Das TeamPanoptikum 2016/2017Panoptikum 2015/2016Panoptikum 2014/2015Panoptikum 2013/2014Panoptikum 2012/2013Panoptikum 2011/2012Panoptikum 2011/2012Panoptikum 2010/2011Ausgabe 14 (Jun. 2011)"Gaistige Älite - Priwatschühler"Allergie - eine Volkskrankheit?Abi-Aktion 2012Hafencity HamburgEhrenamtliche ArbeitBienen im VergleichEtwas Neues im Leben!Freundschaft ist super!Wostok 1 - Der erste VersuchDas PanoptikummobilSonderbare GeschehnisseEHEC-Seuche in DeutschlandAusgabe 13 (Mär. 2011)Ausgabe 12 (Dez. 2010)Adventskalender 2010Ausgabe 11 (Nov. 2010)Panoptikum 2009/2010Panoptikum 2008/2009Panoptikum LiteraturPanoptikum ServicePanoptikum ArchivPanoptikum KontaktPanoptikum NewsletterSchülervertretungSchulelternbeiratBenediktin. SchulnetzwerkFördervereinEhemalige MarienstatterPresseFotogalerienArchiv der Schuljahre


Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

Falls Sie die Aktion durch Spenden unterstützen möchten, können Sie folgende Bankverbindung nutzen:

Kontoinhaber/in:

Christina Schwuchow

IBAN:

DE79573918000013460108

BIC:

GENODE51WW1

 

 





Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Allergie - eine Volkskrankheit?

von Christoph Roth 10a

 

Im Frühjahr und im Sommer ist ihre Hochsaison: Die Pollenallergie. Laut Schätzungen der Forscher ist jeder dritte Deutsche von Allergien betroffen. Doch was macht eine Allergie eigentlich aus und kann man etwas dagegen tun?

 

Eine Pollenallergie ist eine Überreaktion des Immunsystems. Meistens kommt man schon im Kindesalter mit den allergieauslösenden Substanzen (wie Hausstaubmilben, Tierhaaren oder Pollen) in Berührung und das körpereigene Immunsystem stuft diese als gefährlich ein und bringt eine ganze Abwehrlawine ins Rollen. Daraufhin speichert es die „Daten“ in den Gedächtniszellen, was zur Folge hat, dass bei jeglichem wiederholten Kontakt das gleiche wieder passiert, oder sich die Reaktion sogar noch steigert. Im Extremfall kann eine Reaktion einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock hervorrufen! Manchmal kann es auch dazu kommen, dass das Immunsystem zwei von der Eiweißstruktur sehr ähnliche Stoffe nicht voneinander unterscheiden kann. Es kommt zu einer Kreuzallergie. Das bedeutet zum Beispiel, wenn man auf Birkenpollen allergisch ist, ist man wahrscheinlich auch auf Sojaprodukte und Narkosemittel nicht allzu gut zu sprechen. Doch momentan sind den Wissenschaftlern „nur“ 20.000 Allergene bekannt, wobei die Meisten in Lebensmitteln zu finden sind. Deshalb müssen seit 2005 diese deutlich auf der Verpackung zu erkennen sein. Doch nicht jede Person reagiert gleich auf ein und denselben Stoff, wie zum Beispiel Milch. Der eine bekommt einen Hautausschlag, der andere einen Asthmaanfall und den Dritten kratzt das überhaupt nicht.

 



Das Allergiepotenzial ist nicht immer überall gleich. Auf dem Land, wo die Kinder schon früh mit sämtlichen Substanzen in Berührung kommen sind Allergien seltener vertreten, als in den Industriegebieten. Das liegt zum Teil an den hygienischen Bedingungen, aber auch an den Genen. Resultat: Menschen mit einer „schmutzigen“ Kindheit und einfacheren hygienischen Bedingungen bekommen seltener einer Allergie. Unter den Allergikern muss man noch einmal zwischen zwei verschiedenen Typen unterscheiden. Dem Soforttyp, der direkt nach dem Kontakt mit dem Allergen (zum Beispiel Pollen, Nahrungsmittel, Insektengift, Schimmelpilze, Tierhaare oder Hausstaubmilben) reagiert und dem Spättyp, bei dem erst nach 24 bis 72 Stunden die Allergie ausbricht (Beispiel: Allergie auf Latex, Chlor, Metall, Medikamente, Reinigungsmittel oder Licht). Symptome dafür können sein: laufende Nase, tränende und juckende Augen, juckender Hautausschlag, Asthmaanfälle, Bindehautentzündung, Nasenjucken, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, uvm. . Tipp: Möglichst jeden Abend die Haare waschen und die Kleidung des Tages außerhalb des Schlafzimmers ablegen, damit keine Pollen ins Schlafzimmer kommen und man möglichst ruhig schlafen kann. Doch auch beim Lüften muss aufgepasst werden. Denn die größte Pollenausschüttung findet in ländlichen Regionen von 4.00 bis 6.00 Uhr morgens statt. Am besten lüftet man hier von 19.00 bis 24.00 Uhr. In den Städten ist es genau anders herum: Also besser von 6.00 bis 8.00 Uhr morgens lüften, da ansonsten wieder viele Pollen ins Schlafzimmer geraten.

 

Was die meisten nicht wissen, ist, dass bei Allergien auch die Psyche mitspielt. Im Klartext bedeutet dies, dass es Menschen gibt, die schon eine Allergie bekommen, obwohl sie gar nicht mit dem Allergen in Berührung kommen. Dies funktioniert mittels Suggestion, also Einbildung, Hypnose oder durch ein einfaches Foto. Doch solche Phänomene sind nicht die Regel. Die Psyche macht sich aber auch anders bemerkbar. Ärger im Beruf, Beziehungsprobleme oder zwischenmenschliche Konflikte belasten die Seele und können die Symptome verstärken. Umgekehrt, wenn sich die Allergie spürbar verschlechtert, belastet das auch die Seele und der gesundheitliche Zustand verschlechtert sich. Studien beweisen, dass bei etwa einem Drittel der Allergiker psychische Faktoren die Beschwerden verstärken. Die Ursache ist wahrscheinlich die enge Interaktion zwischen dem Nerven- und dem Immunsystem, wobei sogenannte Neurotransmitter, Botenstoffe des Nervensystems, eine Verbindung zwischen beiden Systemen herstellen. Ein Beispiel sind die Neurotrophine. Sie werden sowohl vom Nerven-, als auch vom Immunsystem produziert und wirken so auf beide Systeme. Sie bilden eine wichtige Schnittstelle und werden bei einer allergischen Reaktion überschießend produziert. Dadurch bleiben sie über Tage und Wochen hinweg wirksam.



Inzwischen gibt es eine breite Palette an Heilmöglichkeiten und -angeboten. Am beliebtesten sind die alternativen Heilmethoden (30% der Patienten haben schon Erfahrung mit ihnen gesammelt). Darunter fallen die Homöopathie, die Eigenbluttherapie, die Akkupunktur und die Bioresonanztherapie. Doch diese ausgefallenen Methoden kosten eine ganze Menge. Man geht davon aus, dass alle Patienten zusammen in einem Jahr etwa 900 Millionen Euro in diese Methoden investieren. Doch was geschieht überhaupt bei solchen Behandlungen und sind sie auch sinnvoll? Bei der Eigenbluttherapie wird Blut aus der Vene in den Muskel injiziert. Die Homöopathische Variante beinhaltet die Einnahme von Stoffen, die in Wasser oder Alkohol gelöst wurden. Die Wirksamkeit ist bis jetzt noch nicht bewiesen. In Einzelfällen sind bei den Injektionen sogar schmerzhafte Entzündungen aufgetreten. Also bestimmt nicht immer die beste Methode. Ganz im Gegensatz zu einer bei der Homöopathie verwendeten Pflanze. Sie heißt „Kleiner Goldregen“ und entfaltet ihre Wirkung unter einer ganz bestimmten Verdünnung bei Heuschnupfen. Und das erfreuliche ist, dass sie keine nachgewiesenen Nebenwirkungen hat. Zwar gibt es noch eine ganze Reihe anderer Methoden, doch ist die Wirksamkeit oft umstritten. Die meisten Allergiker haben noch ein zusätzliches Problem. Ihre geschwächte Verdauungskraft. Dabei spielen sich rund 80%! der Prozesse des Immunsystems im Darm ab. Aus diesem Grund sind viele Allergiker auch potenzielle Nahrungsmittelallergiker, was bei Fleisch oder Käse anfangen kann und meistens bei Obst und Gemüse endet. Deshalb wäre es für all diejenigen, die merken, dass sie Verdauungsprobleme oder überdurchschnittliche Müdigkeit haben, von Vorteil, diese als ernst zu nehmende Signale erkennen und sich vielleicht auch behandeln lassen.

 

Alles in allem könnte man wirklich meinen, dass die Allergie zur Volkskrankheit geworden ist. Nicht nur wegen der Vielzahl an „Erkrankten“, sondern auch wegen den unterschiedlichsten Symptomen und den angebotenen Möglichkeiten.


Besucher:004718


Login


Benutzername:


Password:




Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180116.pdf


Schriftliches Abitur

Abiturienten, die wegen der angekündigten Schneefälle unsicher sind, ob sie die Schule an den Prüfungstagen pünktlich von ihrem Wohnort aus erreichen können, bietet das Gästehaus des Kloster (Telefon 02662/9535-255 oder 9535-0) eine Übernachtungsmöglichkeit an.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



Aktueller Speiseplan
und weitere Infos zur Schulmensa

Hier finden Sie alle Informationen zur Mensa



Besucher:20308992