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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Gymnasium Marienstatt - Schule N° 27 St. Petersburg

Bericht des Schüleraustauschs 2005










Gemeinsame Sportturniere

Der Schüleraustausch

Allgemeines:

Wenn man sich dazu entschließt, an einem Schüleraustausch teilzunehmen, dann schreibt man am Anfang des Schuljahres einen Steckbrief mit den wichtigsten Angaben und einem kurzen Text, um sich gegenseitig vorzustellen. Dann wartet man auf die Antwort, schreibt sich Briefe oder E-Mails, um nicht völlig verwundert zu sein, wenn man sich seinen Partner ganz anders vorgestellt hat. Im Mai dann findet der erste Teil des Projekts statt, in dem die Deutschen zu ihren Partnern nach St. Petersburg fahren, und dann dort 10 Tage bleiben. Dort lernen sie allerhand Sachen kennen, die sie sich sonst nie vorgestellt hätten. Zum Beispiel, dass dort alle drei Minuten ein Bus zur Schule fährt, und dass es dort keine Verkehrsregeln gibt, sondern sich alle gegenseitig die Vorfahrt nehmen. Auch ist die Großstadt für viele etwas Besonderes, da es in unserer Umgebung keine mit St. Petersburg zu vergleichende Stadt gibt. Es werden die wichtigsten Sachen, die es in St. Petersburg gibt, besichtigt. Danach fährt man nach Hause in Vorfreude auf den September, in dem unsere Partner uns in Deutschland besuchen werden.

September:

Da man sich schon kannte, gab es am Tag der Begrüßung in Deutschland nichts Besonderes. Da die Russen sehr müde waren, gingen sie an diesem Abend sofort schlafen. Wie wir, so wurden auch unsere Austauschpartner von Schulleiter begrüßt, und es gab eine kleine Schulführung.

Die Meinung eines Austauschpartners:

Ich finde, dass es eine gute Idee ist, einen Austausch von Deutschland mit Russland zu machen. Meiner Meinung nach lernen Russen besser Deutsch, wenn sie Deutschland besuchen und die deutsche Sprache immer hören. Für Russen ist es sehr interessant deutsche Sitten und Bräuche kennen zu lernen. Auch deutsche Mentalität und Städte sind sehr interessant. Nur in Deutschland können Russen ihre Deutschkenntnisse verbessern. Ich wollte unbedingt nach Deutschland fahren, aber im Jahr zuvor muss man einen Test bestehen, um nach Deutschland zu dürfen. Letztes Jahr wollte ich auch nach Deutschland, habe aber den Eignungstest nicht bestanden. So musste ich mich im nächsten Jahr sehr anstrengen, um doch noch dorthin zu fahren. So bestand ich den Test und konnte nach Deutschland fahren, was alle Russen auf meiner Schule wollten.

Ich finde, dass es das Wichtigste ist, bei einem Schüleraustausch neue Freunde zu gewinnen, und den Kontakt so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

(Sven, Vitalij)




St. Petersburg

Der Name St. Petersburg ist eine Kombination aus verschiedenen Sprachen: Der erste Teil kommt aus dem lateinischen "sanctus", der zweite Teil besteht aus dem Apostelnamen "Peter" (der im griechischen für den Namen  "Fels" steht),  und "-burg" kommt von einer Stadt in Deutschland oder den Nieder-landen.  

Sie wurde 1703 von Peter I. gegründet. Ihm wurde ein großes Reiterdenkmal (Eherner Reiter) auf dem Dekabristen-Platz  in der Nähe vom Zentrum St. Petersburgs gewidmet. Er gründete die Stadt nicht wie ein Staatsmann oder ein Hauptmann vom Militär, sondern wie ein inspirierter Künstler. St. Petersburg ist eine Stadt voll Schönheit und Kunst.

Die Stadt St. Petersburg ist eine große Stadt mit ungefähr 4-5000000 Einwohnern und hat 16  Stadtteile.

Nicht nur tagsüber gibt es in der Stadt viel zu sehen und zu erleben, sondern auch nachts gibt es Möglichkeiten Sehenswürdigkeiten zu sehen, weil sie sehr hell beleuchtet werden. Es werden Bootsfahrten angeboten, auf denen man die ganzen Gebäude bewundern kann. Außerdem ist es sehr interessant zu sehen, wie die bunt beleuchteten Brücken nachts für ca. 2 Stunden hochklappen und riesige  Luxusliner über die Neva  die Stadt passieren.

Im Sommer  gibt es in St. Petersburg die so genannten weißen Nächte, wo man sehr viele Leute auf den Straßen St. Petersburgs bei einem Spaziergang durch die Stadt sieht. Auch die Geschäfte haben dann bis 23.00  Uhr geöffnet.

Was nicht so toll und auch ungewohnt war, ist der viele Verkehr auf den Straßen. Dort fahren sehr viele Autos und es gibt keine richtigen Fußgängerwege. Der Verkehr war für uns Deutsche sehr ungewohnt, denn dort herrschte ein größeres Chaos als bei uns.

(von Samantha, Katja, Barbara, Olja)



Stadtrundfahrt durch St. Petersburg

Freitags, direkt am ersten Tag, haben wir eine Stadtrundfahrt durch St. Petersburg gemacht.

Wir sind über eine Brücke über die Neva, den schönsten Fluss der Stadt, gefahren. Nachts werden die Brücken hochgeklappt, damit die großen Frachtschiffe fahren können. Die hochgeklappten Brücken sind das Wahrzeichen von St. Petersburg. Wir sind an dem Palast der Arbeit vorbei zur Isaaks-Kathedrale gefahren. Die Kuppel der Kathedrale ist mit 150 Kilo Gold vergoldet. Wir haben die Admiralität und das Hauptgebäude der Eremitage gesehen. Die Eremitage ist das größte Museum in St. Petersburg. Dann sind wir an der Alexandersäule auf dem Schlossplatz vorbei und über die Schlossbrücke, deren rechte Seite die breiteste Stelle der Neva ist. Wir sind auch an dem Panzerschiff, das das Signal zum Erstürmen des Winterpalastes gegeben hat, vorbei gefahren. Es ist in die Neva einzementiert. Zum Schluss haben wir noch den Friedhof in Piskarevka besichtigt, wo am 9. Mai der Opfer der Hungerblockade St. Petersburgs durch deutsche Truppen im 2. Weltkrieg gedacht wurde. Es gibt keine oder wenn nur kaum Einzelgräber, sonder nur Massengräber die ungefähr so groß wie Blumenbeete sind. Es waren noch die Blumen und Kränze der Gedenkfeierlichkeiten zu sehen. Die Stadtrundfahrt war sehr schön und interessant.

(Samantha)




Ausflug zum Peterhof

Den vorletzten Tag unseres Schüleraustauschs nach St. Petersburg fuhren wir zum Peterhof. Morgens ging es los. Nach einer 30 min Fahrt mit einem Tragflächenboot über den finnischen Meerbusen, gelangten wir schließlich zum Peterhof, der ca. 1704 von Peter dem Großen gebaut worden war. Dort gab es fast 150 verschiedene Fontänen zu sehen. Die größte aller Fontänen ist 20 m hoch! Bei dem super Wetter hatten wir den meisten Spaß an ein paar Scherzfontänen, wo erst einmal ein paar von uns kräftig abgeduscht wurden! Aber bei dem warmen Wetter war man nach einem Spaziergang durch den großen Park bald wieder trocken. Länger als geplant hielten wir uns am Peterhof auf, um die unterschiedlichen Fontänen zu sehen, die Sonne zu genießen und um gemeinsam Spaß zu haben. Ich denke es war für alle ein sehr schöner Tag.

(Barbara)





Der Katharinen-Palast (Zarskoje Selo)

Der Katharinen- Palast wurde in der Mitte des 18.Jhd. gebaut. Er liegt 25 km außerhalb von St. Petersburg, in Puschkin. Die Architekten Zemcov, Kvasov und Rastrelli, der 1752-1756 den Bau vollendete, waren an dem Bau beteiligt. Die Baumeister waren Rinaldi, Velten, Nejelov, Cameron und Quarenghi. Katharina I. vermachte den Palast ihrer Tochter, die ihn dann umbauen ließ. Die nannte den Palast ihrer Mutter zu Ehren : Katharinen-Palast.

Im 1. und 2. Weltkrieg wurde der Palast stark zerstört. Viele Gemälde sind im Krieg verbrannt. Dafür gibt es noch Geschirr aus dem 18.Jhd. Kurz vor dem Krieg wurden aus dem Bernsteinzimmer die Wände, die aus Bernstein bestehen, ausgebaut und versteckt. Sie wurden bis heute nicht gefunden. Um das Bernsteinzimmer wieder Original herstellen zu können benötigte man 24 Jahre.

(Johanna)






Wir alle vorm Katharinenpalast in Zarskoje Selo.



St. Petersburg, das „Venedig des Nordens“

St. Petersburg besteht heute aus 49 Inseln, daher gibt es mehr als 300 Brücken, die diese miteinander verbinden. Die ersten Brücken, die es in St. Petersburg gab, bestanden aus Holz und lagen auf dem Wasser, ähnlich wie ein Floß. Diese Brücken konnte man nur im Sommer nutzen, denn im Winter, wo die Temperatur auf mindestens   - 22° C   sank, waren die Flüsse zugefroren, und so konnte man zu Fuß auf die andere Seite gelangen.

Später baute man die Brücken aus massivem Stein und ihre Brückenpfeiler wurden in das Flussbett hineingebaut. So konnte man sie nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter nutzen.

Jetzt gibt es in St. Petersburg prunkvollere und schönere Brücken; sie sind verziert mit romantischen Brückenge-ländern und sehr vielen Laternen, damit es in der Nacht genug Licht gibt. Mittlerweile können die Brücken auch hochgeklappt werden. Das tun sie mitten in der Nacht, da nur sehr geringfügiger Verlehr herrscht, und so können auch größere Schiffe die Brücken passieren, um zum Beispiel zur Küste zu fahren oder in den Hafen von St. Petersburg.

Wenn die Brücken hochgeklappt werden, werden die Lichter an den Brücken angemacht. Es gleicht einer Lichtergirlande. Das macht die Stadt sehr schön.

Einige berühmte Brücken sind zum Beispiel die Palastbrücke, die Leutnant-Schmidt-Brücke, die Troizkij-Brücke und noch viele mehr.

(Kati, Schenja)



Bootsfahrt durch die Kanäle

Eine Fahrt durch die Kanäle von St. Petersburg ist schon viel schöner, als den anstrengenden Weg zu Fuß zu gehen. Man fährt z.B. an schönen Gebäuden wie der Eremitage vorbei und kann in der Ferne die vergoldete Kuppel der Isaaks-Kathedrale sehen.

Wenn man an den zahlreichen Gärten vorbeifährt, kann man auch die Sommerresidenzen verschiedener Zaren sehen.

Man fährt auch unter vielen Brücken hindurch, wie z.B. unter der Blauen Brücke, der breitesten Brücke von St. Petersburg.

Außerdem kann man das Tor der künstlichen Insel „Neuholland“ sehen.

(Stephen)







Bild 1: Besuch im Landschaftsmusem (Hachenburg)
Bild 2: Fossiliensuche auf dem "Stöffel"

Ein Tag in Deutschland

Koblenz

Koblenz war die erste Großstadt, die wir während unseres Besuches in Deutschland besucht haben. Koblenz ist eine alte Stadt, in der sich viele Sehenswürdigkeiten befinden.  Wir haben zwei Festungen besichtigt; aber über die erzähle ich später.

Die berühmteste Sehenswürdigkeit von Koblenz ist das so genannte „Deutsche Eck“. Das ist ein Ort, wo die Mosel in den Rhein mündet.

Marksburg

Die Marksburg wurde im 12. Jahrhundert erbaut und ist die letzte ganz erhalten gebliebene Burg am Rhein.

An einem nebligen Morgen kamen wir zur Marksburg, Der Nebel machte unsere Reise ein bisschen romantisch. Als wir aus unserem Bus zur Burg gingen, mussten wir die steile Treppe, die zur Burg führte, entlang gehen. Von der Burg aus schien es so, als ob die Burg auf einer Insel stehen würde.

In der Burg haben wir viele Räume besichtigt: Wir sahen Schlafzimmer, die Vorratskammer, die Speisesäle und die Rüstkammer. Die Rüstkammer war besonders interessant, weil man dort die Entwicklung der Rüstungen der letzten Jahrtausende sehen konnte.

Festung Ehrenbreitstein

Diese Festung ist eine der neusten, da sie im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Ihre Aufgabe war es bei Angriff der Franzosen stand zu halten. Das „Deutsche Eck“ war ein wichtiger strategischer Punkt, da die Mosel aus Frankreich fliest und somit die Franzosen über die Mosel entlang fahren konnten.  Deswegen wurde auch die Festung  erbaut, um die Grenze zwischen Deutschland und Frankreich zu schützen.

Von der Festung aus sieht man einen großen Teil von Koblenz, aber auch, wie die Mosel in den Rhein mündet.

Wir haben in Koblenz viele Fotos aufgenommen und eine Menge Geschenke für unsere Familien und Freunde gekauft.

Köln

Als wir in Köln angekommen waren, war unser erstes Ziel "der Kölner Dom".  Er ist 150 m hoch, und an ihm wurde ca. 600 Jahre lang gebaut.

Nachdem wir den Kölner Dom besichtigt hatten, durften wir durch die Kölner Innenstadt, die aus zahlreichen Geschäften besteht. Wir sahen den Rhein, der durch Köln und auch Koblenz fließt.

(Eduard, Oleg)




Die Vasiljevskij-Insel

Die Insel ist in dem Mittelpunkt der Stadt. Einige von den Austauschschülern wohnen dort und gehen auch dort auf die Schule.

Früher lebten hier frei laufende Elche. Deshalb hieß sie auch die Elch-Insel. Jetzt heißt sie Wassiljewskij- Insel. Es gibt mehrere Möglichkeiten, woher die Insel ihren Namen hat :

1.Der Hauptmann der Insel hieß Wassilij Sselesen.

2.Als im 15.- Jahrhundert der Zar Peter eine Armee auf  die Insel stationierte, war Wasssilij der Hauptmann der Armee. Wenn dann Peter ihm eine Anweisung geben wollte, schrieb er: Dem Wassilij auf der Insel.

1710 beschloss Zar Peter, dass die Insel der Stadtkern der neuen Stadt werden sollte. Deshalb ließ er hier Regierungsgebäude bauen. „Die Zwölf Kollegien“ (gebaut von Trezzini) ist das längste Gebäude in St. Petersburg. Dieses wurde als Grundstein auf der Insel gebaut. Heute ist dort die Universität beherbergt. Außerdem sind dort noch viele andere große Attraktionen zu sehen und zu besuchen.

Die Insel ist vollständig von Wasser umgeben, auf einer Seite von dem Fluss Neva. Es gibt Brücken, die von der Insel zu den anderen Stadtteilen führen. Diese Brücken sind nicht so hoch, dass große Schiffe die Brücken passieren könnten. Damit Schiffe auch dort fahren können, werden die Brücken nachts geöffnet. Es ist eine der größten Attraktionen in ganz St. Petersburg.

(Janika, Tsovik)




Die Eremitage

Schon am 3. Tag unseres Aufenthaltes in St. Petersburg besuchten wir die Eremitage. ‚Die Eremitage‘ heißt übersetzt ‚Die Einsiedlerei‘. Sie wurde auf Befehl von der Kaiserin zusammengestellt. Sie heißt ‚die Einsiedlerei‘, weil sich die Kaiserin nach dort zurückzog, wenn sie allein sein wollte. Wir hatten schon von diesem großen Kunstmuseum gehört und von außen konnten wir uns auch schon denken, wie es innen aussieht, aber als wir über die riesige Paradetreppe in das Museum hineingingen, waren wir trotzdem überwältigt. Wie überall in St. Petersburg sieht man auch hier viel Gold und kunstvolle Verzierungen; die Eremitage wäre auch ohne die vielen Bilder schon ein Erlebnis gewesen, da allein die Räume schon wunderschön bemalt und vergoldet sind.

Sehr beeindruckt hat uns auch die Vielseitigkeit der Sammlung: Von Da Vinci über van Gogh bis Gaugin. So viele wundervolle Bilder an einem Ort! Dazu sahen wir kunstvolle Mosaike, den großen und den kleinen Thronsaal, den Wappensaal und die Galerie der Helden des Krieges, in der 332 Porträts der Russischen Generäle im Krieg gegen Napoleon hängen. Dies alles ist aber nur ein kleiner Teil dieser großen Sammlung, die sich über fünf Gebäude erstreckt. Leider hatten wir nur so wenig Zeit, aber um sich die Eremitage ganz anzusehen ist sie wahrscheinlich sowieso viel zu groß.

(Miriam)







Das geistliche St. Petersburg

In St. Petersburg waren viele deutsche Architekten tätig, weil der erste Zar  (Peter I) die europäische Baukunst sehr mochte. Wenn er im Ausland war, nahm er die besten italienischen, deutschen und niederländischen Architekten und Künstler mit, damit sie aus dem früheren Sumpf eine der schönsten Städte Europas machten. Er hat auch russische Architekten im Ausland anlernen lassen. Der Erfolg bestand darin, dass St. Petersburg die einzig „europäische“ Stadt in Russland wurde. Der Traum von Peter dem Ersten erfüllte sich, und die Stadt war geschmückt mit prachtvollen Kirchen von verschiedenen architektonischen Baustilen.

Peter-Pauls-Festung, Peter-Pauls-Dom

Zuerst war der Dom aus Holz, später (1704) aus Stein und mit verändertem Stil; Heutzutage wird die Kirche für Gottesdienste etc. benutzt :

Isaaks-Kathedrale

1801-1841 wurde diese Kathedrale von Voronihin erbaut. Sie ist sehr groß und massiv und hat dadurch 3 große Kriege überstanden (Krieg mit Napoleon, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg).

Man kann dort in den Gottesdienst gehen oder von der Kuppel aus einen weiten Blick über St. Petersburg genießen :

Smolny-Kathedrale

Viel größer als der Peter-Pauls-Dom, entstand auch die Kathedrale Anfang des 18. Jahrhunderts. Sie diente als Klosterschule für die Mädchen aristokratischer Familien. Jetzt ist sie nur noch als Kirche geöffnet.

Kasanski-Kathedrale

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde sie von dem Architekten Monferan erbaut. Sie ist eine Art Denkmal für den Sieg gegen Napoleon. Neben der Kathedrale gibt es zwei Denkmäler der Feldherren im Krieg ( Kutuzov und Barklay de Tolli).

Landschaftspark „Alexandria“, Gotische Kapelle (Alexander-Newski-Kirche)

Die Kapelle wurde 1831-1834 von den Architekten K.-F. Schinkel, A. Menelaws und J. Charlemagne erbaut. Sie ist im katholischen Stil erbaut, was zeigt, dass St. Petersburg eine Stadt mit vielen Religionen ist.

Christi-Auferstehung-Kirche (Erlöser-Kirche auf dem Blut)

Am 1.Mai 1881 wurde Alexander II von einer Bombe getroffen, verlor beide Beine und starb an diesem Ort. Heute steht dort eine Kirche im altrussischen Stil, als Denkmal für Alexander II und dieses Attentat. Es werden Gottesdienste gehalten und im Zentrum der Kirche gibt es noch einen Platz mit dem Blut von Alexander II :

In allen aufgeführten Kirchen gibt es heute Besichtigungsmöglichkeiten.

(Isabelle, Dascha)



Der Ballettbesuch

Am 19.05.2005 haben wir mit unseren russischen Austauschpartnern ein russisches Ballett besucht. Das Theater heißt „Staatliches Opern- und Ballett-Theater des St. Petersburger Rimskij-Korsakov-Konservatoriums“. Es ist ein sehr altes Theater.

Das Stück hieß  „Giselle“  von Adolf Adam.  Es wurde von einem  großen Orchesterensemble begleitet.

Die Handlung ist eine Liebesgeschichte. Giselle, eine der Hauptfiguren, ist eine junge Frau, die es liebt zu tanzen, doch ist sie sehr krank und ihre Mutter will nicht, dass sie tanzt. Hinzu kommt ein junger Mann Albert. Er verliebt sich in sie, doch gibt es einen Nebenbuhler, Hans. Im Verlauf des Balletts stirbt Giselle, Albert und Hans gehen zu ihrem Grab in den Wald, der beherrscht wird von den „Willis“; das sind tote Frauen, die in der Hochzeitsnacht gestorben sind. Hans wird von den „Willis“ vertrieben und Albert kann noch einmal seine geliebte Giselle sehen, die ihm dann sagt, dass sie ihn liebt.

Es war ein sehr schöner Abend und ein solches russisches Ballett ist jedem zu empfehlen.

(Katharina)







Die Schule No. 27 (das mittlere Gebäude) am Ufer der Neva (unteres Bild)

Schule N° 27

Die Schule N° 27 befindet sich auf der Vasiljevskij-Insel in St. Petersburg.

Die Vasiljevskij-Insel liegt im Zentrum St. Petersburgs. Der Unterricht fängt morgens um 9 Uhr an. Dort gibt es keine Schulbusse wie in Deutschland, sondern alle Schüler fahren mit der U-Bahn, mit dem Linienbus oder gehen zu Fuß zur Schule. Die Fahrt zur Schule dauert manchmal bis zu einer Stunde.

Etwa 500 Schülerinnen und Schüler besuchen diese Schule. In der Schule N° 27  wird von der 1. bis zur 11. Klasse unterrichtet. In jeder Stufe gibt es 2 - 3 Parallelklassen und in jeder Klasse sind 25 – 30 Schülerinnen und Schüler. Jedoch wird die 4. Klasse ausgelassen, denn der Stoff der 4. Klasse wird den Schülern schon in der 3. Klasse beigebracht.

Die Schwerpunkte dieser Schule sind Fremdsprachen, Geschichte und Literatur. Jeder Schüler muss Deutsch ab der ersten Klasse lernen, er hat jede Woche 4 - 5 Deutschstunden. In der 9. und 10. Klasse hat jeder Schüler sogar 8 Stunden Deutschunterricht in der Woche. Neben den humanitären Fächern werden natürlich auch exakte Fächer wie z.B. Mathematik und Physik unterrichtet.

Der Unterricht ähnelt dem deutschen sehr, aber die russischen Klassenzimmer und Fachräume sind viel kleiner und ihnen stehen kaum Medien zur Verfügung.

In der 1. Klasse müssen die Schüler wie in Deutschland 5 Tage pro Woche zur Schule gehen. Ab der 2. Klasse müssen die Schüler aber auch samstags in die Schule. Prüfungen werden erst ab der 7. Klasse mündlich und ab der 9. Klasse mündlich und schriftlich durchgeführt. In jedem Schuljahr werden kleine bzw. später auch größere Kontrollarbeiten geschrieben. Die Schüler der 1. Klasse haben täglich nur 3 – 4 Stunden Unterricht. Das steigert sich von Jahr zu Jahr, sodass die Schüler der 11. Klasse täglich 7 Stunden haben. Ende November gibt es 1 Woche und im Dezember/Januar 2 Wochen Ferien. Dann gibt es im März noch mal 1 Woche Ferien. Im Juni, Juli und August haben die Schülerinnen und Schüler der  Schule N° 27   13 Wochen Sommerferien.

(Sarah, Anja)





Gemeinsamer Unterricht im PC-Raum

Das Gymnasium Marienstatt

Unsere Partnerschule ist an die Abtei Marienstatt angebaut. Neben der Schule befinden sich das Brauhaus, wo man essen gehen kann, und die Basilika, die aber zurzeit restauriert wird. Um die Schule und das Kloster herum befindet sich ein Wald, durch den ein kleiner Fluss, die ‚große Nister’, fließt.

Die Schule in Deutschland ist ganz anders als die in Russland. Die Kinder fahren mit dem Schulbus zur Schule und wieder nach Hause. Die Schule in Deutschland fängt früher als bei uns an, nämlich um 7.20 Uhr. Darum müssen die Schüler sehr früh aufstehen. Die Schüler in unserem Alter haben pro Tag sechs Stunden, manchmal aber auch acht. Die Räume sind sehr groß und hell, weil sie große Fenster haben. Im Informatikraum gibt es neue und gute Com-puter.

In den Chemie-, Biologie- und Physikräumen gibt es viele Geräte um Experimente durchzuführen. In unserer Schule gibt es eine schlechte Sporthalle, in der deutschen Schule gibt es viele Sportgeräte. Man kann sogar, wenn man möchte, Mofa fahren lernen. In den Musikräumen hat die Schule viele Instrumente, die Schüler können selber spielen und singen.

Es gibt in Deutschland auch einige Fächer, die wir nicht haben, zum Beispiel Sozialkunde, wo man Sachen über Politik, Wirtschaft und das menschliche Zusammenleben lernt, und Religion, wo man etwas über Glauben und Religion lernt. In unserer Schule in St. Petersburg kann man kein Latein lernen, aber wir können Chinesisch oder Japanisch lernen. In Deutschland gibt es nur zwei Schulhalbjahre, es gibt nur die Klassenarbeiten und keine größeren Kontrollarbeiten. Im Unterricht müssen die Schüler nicht aufstehen, wenn sie etwas sagen wollen. Ich war drei Mal im deutschen Unterricht und es hat mir dort sehr gefallen.

(Miriam, Sonja)



Das Schulwesen

Ab 6/7 Jahren: Grundschule

Grundschule

Fächer: (1. Klasse) Russisch, Mathematik; (ab 2. Klasse) Deutsch/Englisch, Naturkunde, Musik, Handarbeit, Zeichnen, Sport.

Die Grundschule dauert von der 1. bis zur 4. Klasse. Fakultative Fächer wie Schach, Rhythmische Erziehung oder Theater können zusätzlich ausgewählt werden. Ohne diese Fächer sind insgesamt 22Stunden regulären Unterrichts pro Woche vorgesehen.

Ab 10/11 Jahren: evtl. Gymnasium

Fächer: Russisch, Literatur, Mathematik, Geschichte, Erdkunde, Physik, Biologie, Chemie, Deutsch/Englisch,  Informatik, Musik, Werken, Kunst

Dazu können noch fakultative Fächer wie Japanisch oder Chinesisch

Ausgewählt werden. Nach dem Beschluss des Lehrerkollegiums, werden am Ende des Schuljahres in Literatur und Russisch Prüfungen abgelegt.

In der 9. Klasse sind in Mathematik, Literatur, Russisch und ein Fach nach Wahl obligatorisch, weil der Abschluss der 9. Klasse als Abschluss der Mittelstufe bezeichnet wird. Die Mittelstufe  geht von der 5. bis zur 9. Klasse.

Ab 15/16 Jahren: Gymnasium (Oberstufe)

Fächer: Russisch, Geschichte, Psychologie, Mathematik, Physik, Astronomie, Chemie,  Biologie, Informatik.

In der Oberstufe gibt es die Möglichkeit Pädagogik zu wählen. Dort macht man die erste Bekanntschaft mit der Methodik. Viele Schüler gehen danach auf die Pädagogische Hochschule. Fakultativ gibt es darüber hinaus  Stilistik der russischen Sprache und Antikliteratur.

Das Theater wird vom Schuldirektor E. A. Agavelov geleitet.

Es ist Tradition vier mal im Jahr eine Stück aufzuführen, was in dieser Schule Assemblee genannt wird. An diesen Assembleen nehmen alle Klassen der Oberstufe teil. Das Interesse an diesen Assembleen ist so groß, dass ehemalige Schüler zu diesen Aufführungen kommen.

Der Unterricht ist am 25. Mai zu Ende und seit dem 1. Juni haben die Schüler der 11. Klasse Reifeprüfungen abzulegen, die auch für die Hochschulen gültig sind. Bisher legen die Schüler die Prüfungen zwei mal ab: Im Juni Abschlussprüfungen in der Schule und im Juli Aufnahmeprüfungen an der Uni.

Die Studenten studieren an der Uni ca. 4 bis 5 Jahre.

(Jeannette, Aleksej)



Die Gastfamilien und ihr Umfeld

Die Lebensverhältnisse in St. Petersburg sind sehr schlecht im Vergleich zu Deutschland. Die Wohnungen sind sehr klein, bestehen z. T. aus nur 2 Zimmern, Küche und Bad. In diesen Wohnungen leben Familien mit bis zu 3 oder 4 Kindern oder sogar mehrere kleine Familien. Betten gibt es kaum, meistens nur ausziehbare Sofas und Sessel. Es kommt sogar in Einzelfällen vor, dass die Dusche (besteht meistens aus Badewanne und Duschkopf) in der Küche oder im Wohnzimmer steht. Auch warmes Wasser gibt es nicht in allen Wohnungen. Die Häuser sind sehr alt und manche sind noch immer leicht beschädigt durch den zweiten Weltkrieg. Im Gegensatz dazu brauchen jedoch die meisten Familien auf die modernen Kommunikationsmittel – neben Fernsehen und Telefon auch PC, Internetanschluss, Handy – nicht zu verzichten.

Trotz dieser armen Verhältnisse sind die Menschen dort sehr lebensfroh und vor allem freundlich. Die Gastfamilien machen alles, damit der Gast sich wohlfühlt. Manchmal schläft sogar die ganze Familie in einem Zimmer und der Austauschpartner / die Austauschpartnerin räumt ihr Zimmer komplett aus, nur damit der Gast ein eigenes Zimmer hat und auch die Schränke benutzen kann. Außerdem kocht die Mutter extra deutsches Essen und fragt auch oft nach, was man den nächsten Tag gerne essen würde. Russisches Essen gibt es selten und auch nur, wenn der Gast einverstanden ist. Ständig wird dem Gast etwas angeboten: Eis, Süßigkeiten, Obst, Brot und Getränke. Man wird auch oft gefragt, was man gerade gerne machen würde, wozu man Lust hätte, was man sich gerne mal anschauen würde, ob man müde sei, einem kalt sei oder man sich setzen wolle (z.B. in der U - Bahn oder im Bus). Die russischen Austauschpartner(innen) und ihre Familien wollen ständig nur das Beste für die deutschen Gäste.

Im Gegensatz zum sprachlichen Verständnis in Cafés und Restaurants kann man sich in den Familien gut verständigen. Die Kinder der Familien sprechen fast alle sehr gut deutsch, denn in Russland wird Deutsch ab der 1. Klasse unterrichtet. Englisch können sie kaum, denn das lernen sie meistens erst ab der 8. Klasse. Manche lernen sogar Französisch. Die Eltern sprechen, wenn überhaupt, nur sehr wenig Deutsch und Englisch. Doch wenn alle Stricke reißen, kann man sich immer noch mit Händen und Füßen verständigen.

(Sarah und Janika)



Fußballmannschaft „Zenit“

In St. Petersburg gibt es die Fußballmannschaft „Zenit“. Mit den Stürmern Kerzhakov und Arshavin, die auch in der russischen Nationalmannschaft spielen, schafft Zenit es in der russischen Premier Liga bis an die Spitze! Den Reportern nach sind Kerzhakov und Arshavin das „goldene“ und beste Team im Sturm. Vor kurzem hat Zenit 4:0 gegen eine Mannschaft aus Moskau, Torpedo, gewonnen und das „goldene“ Sturmteam brachte Zenit erneut den Sieg. Es gibt in Zenit viele Spieler aus Tschechien und der Slowakei, zum Beispiel der Slowakische Torhüter Kamil Contofalski und der Verteidiger Maresh. Zenit war zwar nur einmal russischer Meister der Liga, aber sonst waren sie immer Zweiter oder Dritter.

Die Fans von Zenit sind die beste in Russland! Sie feuern Zenit an, sogar wenn Zenit verliert (In Russland machen das nicht alle Fans)!

(Stephen, Vova)



Bergbau-Institut und Mineralogisches Museum

Am 19.05.2005 waren wir mit den Lehrern und unseren russischen Partnern in einem Institut für Mineralogie.

Man kann dort Steine, Mineralien, die Evolution der Erde und eine kleine, sich in dem Haus befindende Kapelle ansehen, aber auch unterrichtet werden.

Während andere Menschen lernten, sahen wir Mineralien in den verschiedensten Farben, Größen und Formen. Unter anderem gab es kleine Meteoriten, Vasen aber auch Tische italienischer Künstler, die mit Bildern aus buntem Stein verziert waren.

Die Führung wurde uns von der russischen Lehrerin ins Deutsche übersetzt.

Nach der Mineralienabteilung gelangten wir in einen Raum, wo wir anhand von Fossilien, Muscheln und Bilder von Planeten die Entwicklung der Erde nachvollziehen konnten.

Zum Schluss gingen wir in den kleinen, aber sehr goldenen und schmuckvoll eingerichteten Gebetsraum. Dort gab es einen Altar mit zwei Ikonen, die aus verschiedenfarbigen Steinen hergestellt waren.

(Isabelle)



Zoologisches Museum St. Petersburg

Es war dort sehr interessant, da man sehr viele verschiedene Tierarten , aber auch ausgestorbene Lebewesen, gesehen hat. Außerdem gab es dort noch die Haustiere des Zaren Peter , die man zu seiner Zeit ausstopfen ließ.

Doch das was mir am meisten gefallen hat, war, dass es immer eine riesige Auswahl zum Betrachten gab, wie auch die verschiedenen Posen. Man konnte sich richtig vorstellen, wo die Tiere leben oder gelebt haben und wie sie aussahen .

Das Museum war in einzelne Abschnitte unterteilt : Immer jeweils das Tier und manchmal auch die verwandten Arten, wie zum Beispiel bei den Katzen , Hunden , Spinnen und vielen anderen .    

Insgesamt lohnte es sich in das Zoologische Museum zu fahren.

(Eduard)



Vergleich Deutschland-Russland

In Deutschland haben meist alle Familien ein Auto. Das liegt daran, dass die Verkehrsverbindungen auf dem Land nicht so gut sind wie in der Stadt. Außerdem haben in Deutschland fast alle Familien ein eigenes Haus. In Russland wohnen die meisten Menschen in den Großstädten in Mehrfamilienhäusern.

Mein Partner findet die Einrichtung in unserem Haus sehr schön. Ich denke, dass die Einrichtung in Russland einfach anders ist.

In den russischen Familien wird viel Wurst und Fleisch gegessen. Die Deutschen dagegen essen Wurst und Käse gerne.

Weil es im St. Petersburger Verkehr so gefährlich ist, besitzen nur wenige Menschen ein Fahrrad. In Deutschland dagegen hat in den Familien fast jeder ein Fahrrad. Und es gibt auch in Deutschland Spiegel für Fahrräder auf der Straße. In Russland gibt es so etwas nicht.

Für alle St. Petersburger ist es sehr schwer in Deutschland so früh aufzustehen. In St. Petersburg gibt es ein großes Nachtleben und die Menschen müssen morgens nicht so früh aufstehen, die Schule fängt dort erst um 9 Uhr an.

(Johanna, Emil)





Im Hachenburger Schloss

Wanderung nach Hachenburg

Zu Schulbeginn, also um 7.20 Uhr, trafen wir uns am Haupteingang um nach Hachenburg zu wandern. Es war sehr kalt und keiner hatte Lust, doch die Lehrer kannten kein Erbarmen, wir mussten laufen…! Als wir endlich am Landschaftsmuseum ankamen, machten wir erst mal eine Pause und aßen etwas. Im Landschaftsmuseum erklärte uns ein Sachkundiger des Museums, wie früher die Leute im Westerwald gelebt und gearbeitet haben :

Danach hatten wir ungefähr eine Stunde Zeit und durften uns in Hachenburg umschauen. Einige liefen wirklich durch die Stadt und die Gassen, andere hingegen setzten sich in ein Cafe oder gingen zum Dönerladen.

Anschließend trafen wir uns an der Auffahrt zum Schloss. Dort holte uns Herr Mühlenhöver ab und führte uns durch das Schloss. Er erzählte alles Wissenswerte und wir lernten dabei sehr viel über das Schloss und die Studenten, die dort wohnen. So auch zum Beispiel, dass das Schloss früher kurz einer Hotelgesellschaft gehörte. Diese wollten daraus ein Nobelhotel machen, gingen aber während der Bauzeit Konkurs. Darauf kaufte die Bundesbank das Anwesen und machte daraus ein Ausbildungszentrum für Studenten. Es war sehr interessant, das Schloss einmal von innen zu sehen. Mit diesem Programmpunkt neigte sich unser gemeinsamer Vormittag dem Ende zu.

Nachmittags hatten wir Programm in der Gastfamilie, oder besser gesagt, mit den Partnern. Um 17.30 besuchten wir eine Vesper in der Basilika, an der auch der Rotary-Club teilnahm. Danach erfuhren wir im Vortrag des Architekten Schiewek einiges über die Restaurierungsarbeiten an der Basilika und durften sogar auf das Gerüst klettern, wobei jedoch einige von uns schwere Angst hatten. Anschließend ließen wir den Abend gemütlich im Brauhaus ausklingen.

(Alena, Mascha)



Ein Besuch beim Rotary-Club

Der Rotary-Club Westerwald, der seit vielen Jahren Jugendaustauschprogramme organisiert und durch Beteiligung an der Förderung unseres Schüleraustausches diesen erst ermöglicht, lud uns am 19. September zu einem höchst interessanten Abend ein. Dieser begann mit der Teilnahme an der geistlichen Vesper in der Basilika Marienstatt. Wir alle durften danach bleiben und wurden von den Mitgliedern des Rotary-Clubs begrüßt. Christoph Schiewek, selbst Clubmitglied und ehemaliger Schüler in Marienstatt, ist federführend für das Riesenprojekt Restaurierung der Basilika. Er stellte in einem Vortrag Planung, Restaurierungsverfahren und Baufortschritt dar. Anschließend hieß es klettern. Wir durften die Gerüste besteigen und „hautnah“ die Dachgewölbe in Augenschein nehmen.

Nach dieser sehr informativen und recht ungewöhnlichen Tour wurden wir vom Club in die Klosterschänke zum Beisammensein mit Imbiss eingeladen. Es folgten noch eine Menge persönlicher Gespräche zwischen Gruppenmitgliedern, Austauschleiter/innen und den Damen und Herren des Clubs, denen natürlich nochmals herzlich für die Unterstützung unserer gemeinsamen Sache gedankt wurde.



10 Jahre deutsch-russischer Schüleraustausch – unser gemeinsames Fest





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Jahresterminplan

Jahresterminplan20180903.pdf


Neues Mensa-Abrechnungssystem


Durch Klick auf das meal-O-Symbol gelangen Sie zum individuellen Login für unser neues Abrechnungssystem. Die Zugangsdaten wurden mit einer Anleitung (Muster siehe unten) und Hinweisen zum Essen in unserer Mensa allgemein ausgegeben.


Anleitung_meal-o_2018_06.pdf
Anmeldung_Mensa-Halbtagsschule.pdf
Anmeldung-Mensa-MSS.pdf

Aktueller Speiseplan
und weitere Infos zur Schulmensa

Hier finden Sie weitere Informationen zur Mensa



BELF Marienstatt

Herzliche Einladung zum nächsten "lokalen Treffen" des Benediktinischen Elternforums am 27.11.2018 im Katholischen Pfarrhof, Hachenburg.





Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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