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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Mit Latein an Völkerverständigung und am Frieden bauen

Marienstatter Schülerinnen im italienischen Arpino auf den Spuren Ciceros








„Ich mahne unablässig zum Frieden; dieser, auch ein ungerechter, ist besser als der gerechteste Krieg.“ So äußerte sich Marcus Tullius Cicero etwa ein halbes Jahrhundert vor Christus. Arpino im italienischen Latium ist der Geburtsort des Politikers, Philosophen und Redners – und dort ist man bis heute stolz auf seine antike Berühmtheit. Seit 1981 richtet die Stadt daher einen großen Cicero-Wettbewerb aus. Das XXXI. „Certamen Ciceronianum Arpinas“ führte die Marienstatter Schülerinnen Anna Kölsch und Katja Grimm (beide MSS 12) zusammen mit Pater Jakob Schwinde auf die Spuren des Denkers. In einem europaweit ausgeschriebenen altsprachlichen Wettbewerb galt es dabei, einen Cicero-Text von 240 Wörtern („De Catilinae natura et moribus“ aus dem Werk „Pro Caelio“) ins Deutsche zu übersetzen und einen freien Kommentar dazu zu verfassen.

 

Die Zeit rund um den Wettbewerb wurde genutzt, um gemeinsam mit den anderen Schülern aus allen Teilen Europas das traumhafte Latium zu entdecken: Einige Stunden in der Hauptstadt Rom boten auf der Hin- und auf der Rückfahrt zudem Gelegenheit, das Forum Romanum, das Pantheon, das Colosseum und im Vatikan den Petersdom zu besichtigen. Guarcino, eine malerische kleine Stadt in der italienischen Provinz Frosinone, verzauberte mit typisch italienischem Flair und weihte seine Besucher in die Herstellung und den Genuss hausgemachter Amaretti ein.

 

Traditionelles Ereignis während des Cicero-Wettbewerbs ist ein Besuch des Klosters Montecassino – jenem Ort, an dem mit dem heiligen Benedikt von Nursia und seiner Mönchsregel im 5. Jahrhundert benediktinisches Klosterleben seinen Anfang nahm. Wer sich dem Kloster nähert, den begrüßt der Berg mit einer weithin sichtbaren Aufschrift, die ein einziges Wort in großen roten Lettern zeigt: „Pax“ – Frieden. Dass das Certamen Ciceronianum nicht nur der Pflege der lateinischen Sprache und der Redekunst Ciceros gilt, sondern vielmehr auch ein Ereignis der Völkerverständigung und Wertschätzung eben dieses Friedens ist, betonte auch Abt Pietro Vittorelli in seiner in lateinischer Sprache gehaltenen Rede: „Auf ähnliche Weise wie Cicero, geschätzte Schülerinnen und Schüler, ermahne ich euch heute zur Umsicht in einer geordneten Gemeinschaft von Bürgern, dass ihr für euren Frieden, euer Wohlergehen und euer Leben und das der anderen Bürger mehr und mehr sorgt.“

 

In Arpino selbst dienten Marktplatz und Innenstadt als Bühne für ein abendliches Volksfest, bei dem die Gastgeber sowohl 150 Jahre italienische Einheit zelebrierten als auch zusammen mit ihren über 560 Gästen – 400 Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer – aus insgesamt 16 europäischen Ländern gut gelaunt feierten. Am letzten Tag ehrten kulturelle und politische Vertreter Italiens, der Region und der Stadt die Sieger des Wettbewerbes: Die ersten drei Plätze belegten Schüler aus Italien, unter die „Top 15“ schafften es drei Deutsche, ein Belgier und eine Ungarin, die übrigen Plätze belegten ebenfalls Italiener.

 

Auch ohne Sieg war der Wettbewerb ein herausragendes Ereignis für die Marienstatter Delegation und die Tage mit den Mitstreitern in Italien eine wertvolle kulturelle Erfahrung im Zeichen des europäischen Austauschs.

 

Auf der Homepage des Wettbewerbs finden sich die Siegerliste und weitere Bilder vom Certamen und von der Preisverleihung: www.certamenciceronianum.it/index.php

 








Rede des Abtes von Montecassino



Seid gegrüßt, liebe Schülerinnen und Schüler!

 

Es sei mir erlaubt, euch zu loben und euch zu danken, die ihr zahlreich zu diesem XXXI. Certamen in Arpino zusammengekommen seid, von so vielen Nationen abstammend, um euren Eifer und eure Liebe zur lateinischen Sprache zu zeigen und zu offenbaren, durch die ihr die Kunst des guten und geschmackvollen Redens nach dem Vorbild Ciceros lernt.

 

„Ein guter Mann, erfahren im Reden“ (Institutio oratoria, XII, 1, 1) bestimmt Quintilian den Redner näher, aber Hieronymus sagt: „Unter der Bedingung wird eine untadelige Sprache erworben, dass das Leben vorher rechtschaffen auf sich genommen wird. Denn der verliert das Ansehen des Lehrens, dessen Redeweise durch sein Handeln zerstört wird.“ (Epist. 69, 8).

Also wünsche ich aufrichtig, dass derjenige niemals von euch abgelehnt wird, der euch durch Wort und Werk unterrichtet und der im Charakter und in der Ehrbarkeit von sich ein vollkommenes Beispiel zeigt. Ich will ebenso, dass ihr so gelehrt und gebildet in einer freien Gemeinschaft von Menschen großartig und ehrbar seid, indem ihr beharrlich das Gut des Friedens verfolgt.

„Denn das Gut des Friedens ist so groß – lehrt Augustinus –, dass auch bei irdischen und vergänglichen Dingen nichts Wunderbareres gehört zu werden, nichts Wünschenswerteres gewünscht zu werden pflegt und schließlich nichts Besseres gefunden werden kann“ (De civitate Dei, XIX, 11). Auch Cicero feiert Lobreden des Friedens, indem er das glückliche Zeitalter des Königs Numa Pompilius ausruft: „Wie Numa Pompilius die römischen Menschen nach dem Brauch des Romulus in Kriegseifern entbrannt sah, glaubte er, dass diese kaum von jener Sitte abgehalten werden konnten. Und zuerst teilte er die Ländereien, die Romulus im Krieg eingenommen hatte, einzeln den Bürgern zu und lehrte diese, ohne Verwüstung und Beute durch Ackerbau an allen nützlichen Dingen reich sein zu können, und brachte ihnen sowohl die Liebe zur Ruhe als auch zum Frieden bei, durch die Gerechtigkeit und Treue am leichtesten stark werden und durch deren Schutz die Pflege der Äcker und die Ernte der Früchte am meisten verteidigt wird“ (De re publica, II, 26).

 

Auf ähnliche Weise, geschätzte Schülerinnen und Schüler, ermahne ich euch heute zur Umsicht in einer geordneten Gemeinschaft von Bürgern, dass ihr für euren Frieden, euer Wohlergehen und euer Leben und das der anderen Bürger mehr und mehr sorgt. Wenn ihr euch dem Frieden hingebt und mit dem Beispiel eures Lebens zur Eintracht ruft, werdet ihr wahrlich und würdig fleißige Glieder des gesamten Staates des menschlichen Geschlechts sein. Ihr wurdet vor allem geboren, damit ihr gemeinsam passend zu dieser sehr berühmten Tugend namens Gerechtigkeit seid, die den Frieden küssend ohne Zweifel das Zusammenleben und die Gemeinschaft der Menschen sehr aufbaut und stärkt. Ich wünsche euch fürwahr Glück und zweifle nicht daran, dass ihr diesem meinem und allgemeinen Wunsch entsprecht.

 

Lebt von Herzen wohl!

 

Im Kloster von Montecassino, den 7. Mai 2011

 

Pietro Vittorelli

Abt von Montecassino

 

Übersetzung aus dem Lateinischen: Anna Kölsch (MSS 12)

 




21.05.11

Marienstatter Schülerinnen auf Ciceros Spuren

 




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