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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Gelungener Austausch in St. Petersburg

Schüler des Privaten Gymnasiums Marienstatt besuchten ihre russische Partnerschule








Marienstatt/St. Petersburg. Mit großer Spannung blickten 15 Schülerinnen und Schüler aus der Klassenstufe 9 des Privaten Gymnasiums Marienstatt ihrem elftägigen Gegenbesuch im „Venedig des Nordens“, an ihrer Partnerschule in St. Petersburg entgegen. Während des Aufenthaltes der russischen Partner im September 2010 in Marienstatt hatten sich schon viele Freundschaften gebildet, die seitdem per E-Mail am Leben gehalten wurden. Ein Großteil der Gruppe hatte sich in der Arbeitsgemeinschaft Russisch sprachlich auf den Austausch vorbereitet. Schon bei der Ankunft auf dem Flughafen Pulkovo wurden die Erwartungen übertroffen: Die russischen Partner bereiteten der Gruppe einen überaus herzlichen Empfang mit einer ganzen Kette von Begrüßungsplakaten und Luftballons. Die Fülle von neuen Eindrücken war überwältigend, nicht nur in den Gastfamilien und bei Unterrichtsbesuchen in der Gastschule, die sich auf der Vasiljevskij-Insel im Zentrum St. Petersburgs befindet. Für die deutsche Gruppe war ein umfangreiches Kulturprogramm organisiert, das außer Stadtbesichtigung und Fahrt über die vielen Flüsschen und Kanäle auch Besuche und Führungen in der Eremitage, der Peter-Pauls-Festung, im Katharinenpalast in Puschkin mit dem berühmten Bernsteinzimmer, auf Schloss Peterhof, im Delphinarium und im altrussischen Dorf Schuvalovka. Das vielfältige Programm schloss auch eine Ballettaufführung des „Nussknackers“ von Pjotr Iljitsch Tschajkovskij ein. Außerdem arbeiteten russische und deutsche Schülerinnen und Schüler an einem gemeinsamen Projekt zur Präsentation einiger der vielen deutschen Persönlichkeiten, die nach Russland kamen und dort im staatlichen und kulturellen Leben eine Rolle spielten. Zwei weitere Ereignisse fielen aus der Reihe des üblichen Ablaufs: die Paraden zum Siegestag am 9. Mai und die Verleihung eines eigenen Namens an die Schule: Ab jetzt heißt sie nicht mehr nur „Schule Nr. 27“, sondern nach dem bekannten russischen Schriftsteller „Ivan-Bunin-Schule“ – eine besondere Auszeichnung. Das Programm schloss in einem gemeinsamen Abschiedsfest mit Aufführungen russischer Theatergruppen und dem Vortrag deutscher Lieder. Die Leiter der deutschen Gruppe, Karl Schwab und Hannelore Thomas, bewerteten diesen Austausch im Rahmen der bereits seit 1995 bestehenden ältesten Marienstatter Schulpartnerschaft als durchgehend gelungen und dankten den russischen Leiterinnen Dshanna Ivanova und Irina Zavirskaja für ihr großes Engagement. Das sommerliche Wetter in der Sieben-Millionen-Metropole tat sein Übriges dazu, dieses gemeinsame Erlebnis in bester Erinnerung zu behalten und es mit dem Wunsch nach einem Wiedersehen mit den russischen Freunden zu verbinden.



Schülerberichte und -impressionen



Anna-K. Ludwig gibt einige spontane Eindrücke von Gebäude und Räumlichkeiten unserer Partnerschule wieder (Donnerstag, 5. Mai 2011):

 

Eigentlich war das Schwierigste für uns, die Schule am Anfang überhaupt erst zu finden, denn die große Holz-Außentür sah aus wie jede andere Durchgangstür zu einem Hinterhof in St.-Petersburg auch. Natürlich lief ich zuerst daran vorbei. Auffällig war nur die große Uhr mit den römischen Ziffern über der Tür, welche uns wohl daran erinnern sollte, dass wir spät dran waren. Hinter der Holztür erwartete uns aber kein Eingangsflur, sondern ein leerer Raum mit ausgebleichten orangefarbenen Wänden, einer breiten Treppe und einer weiteren Holztür, welche uns aber dann in die eigentliche Schule führte. Wir wurden von einem Securitymann empfangen, welcher, wie wir später realisierten, den ganzen Tag über vor dieser Holztür stand. Das nächste Ungewöhnliche war die Garderobe, ein riesiger Raum, in dem alle 500 Schüler/innen als erstes ihre Jacken, Schals und Mützen aufhängen; sogar die Schuhe werden gewechselt. Die nächste Schwierigkeit für Deutsche stellten die Treppen dar, durch welche unweigerlich bisher unbekannte Beinmuskeln trainiert wurden. Beim besten Willen; keiner von uns hätte sagen können, woran es liegt, aber jeder fand die Treppen anstrengend und ätzend. Anders als in Deutschland waren auch die kunstvollen Gemälde an jeder Wand und richtige Säle, an welche die Klassenzimmer anschlossen. Und wenn man sich manchmal über die Hygienezustände in unseren Toiletten beklagt, kennt man keine sanitäre Anlage aus einer russischen Schule. So entschieden wir uns für die McDonalds-Toiletten. Ein Wort, um das Schulgebäude zu beschreiben: Anders!

 

Karina Kholtsberger berichtet von unserer Projektarbeit (Donnerstag, 5. Mai 2011):

 

Unsere Projektarbeit in Sankt-Petersburg hatte das Thema "Deutsche in Sankt-Petersburg". Das Hauptthema wurde dann nochmals in 14 Unterthemen gegliedert, wovon wir jeweils, durch Los bestimmt, eines mit unserm Austauschpartner bearbeiten sollten. Die Aufgabe bestand darin, eine berühmte deutsche Persönlichkeit dieses Themas (z.B: Musik, Architektur, Medizin etc.), die in Sankt Petersburg lebte, herauszusuchen und einen kleinen Vortrag darüber vorzubereiten. Die Art des Vortrags stand uns allen frei, wobei aber alle eine Powerpoint-Präsentation oder die mündliche Form bevorzugten. Für die russischen Partner bestand auch die Aufgabe darin, die Arbeit in deutscher Sprache vorzutragen, was aber nur teilweise umgesetzt wurde.

 

Lucas Zimmer gibt einige Informationen zur Isaakskathedral (Donnerstag, 5. Mai 2011):

 

Am ersten Tag sind wir auf die Kuppel der Isaakskathedrale gegangen und haben die ganze Stadt gesehen. Hier noch ein paar Informationen über die Isaakskathedrale:

Die Isaakskathedrale ist die größte Kirche Sankt-Petersburgs und einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Die Kirche ist 111 Meter lang, 97 Meter breit und 101,50 Meter hoch. Der Durchmesser der vergoldeten Hauptkuppel beträgt 26 Meter. In dem 10.767 Quadratmeter großen Inneren der Kirche finden 14.000 Menschen Platz.

1818 begannen die Bauarbeiten. Zunächst wurde der Vorgängerbau teilweise abgebrochen; nur der Altarraum blieb bestehen. In den nächsten Jahren wurde der sumpfige Bauplatz fundamentiert. Dazu wurden etwa 11.000 Baumstämme in die Erde gerammt.

Die Errichtung der 101 Meter hohen Hauptkuppel zog sich von 1837 bis 1841 hin. Sie war die erste große Kuppel in Metallbauweise weltweit. 1848–1858: Vollendung des Innenraums.

Nach der Oktoberrevolution wurden in der Isaakskathedrale bis 1928 Gottesdienste abgehalten. Danach wurde in der Kirche ein antireligiöses Museum eingerichtet, das 1931 seine Pforten öffnete. Damals wurde ein 91 Meter langes Foucaultsches Pendel in die Kuppel gehängt. Im Zweiten Weltkrieg diente die Isaakskathedrale als Depot für Kunstgegenstände aus den um Leningrad liegenden Zarenresidenzen. 1942 wurden die fünf vergoldeten Kuppeln mit einem grünen Tarnanstrich überzogen. Die Kathedrale hatte dennoch erheblich unter dem deutschen Artilleriebeschuss zu leiden. Nach dem Krieg begannen aufwändige Restau-rierungsarbeiten. Die Restaurierung war 1960 abgeschlossen. Mit der zunehmenden Religi-onsfreiheit in der Sowjetunion konnte erstmals 1990 wieder ein festlicher Gottesdienst abge-halten werden. Eine erneute Restaurierung erfolgte in den Jahren 1994 bis 2003. Heute werden an hohen Feiertagen Gottesdienste in der Isaakskathedrale zelebriert.

 

Jessica Warbinek hat sich ein paar ernsthafte Gedanken gemacht über die gemeinsam besuchte Delfin-Show (Donnerstag, 5. Mai 2011):

 

15 deutsche Schüler machten sich am Tag nach unserer Ankunft zusammen mit ihren Austauschschülern auf den Weg ins Delphinarium. Wir fuhren mit der U-Bahn zur nahe gelegenen Station, und nach einem kurzen Weg zu Fuß waren wir schließlich da. Wir betraten das eher kleinere Gebäude und suchten uns unsere Plätze. Die Vorfreude auf Delfine, die die tollsten Sprünge können, war jedoch schnell verflogen: Ist es wirklich artgerecht, mehr als 4 Delfine, Robben und einen Seelöwen in einem kleinen ausrangiertem Schwimmbad zu halten? Die Tiere waren bis kurz vor der Show in kleinen abgesperrten Bereichen oft zu zweit eingesperrt.

Nachdem wir den ersten Schock verdaut hatten, fing die Vorführung mit den Robben an, die aber nur kurz einige Sprünge und andere Kunststücke zeigten. Es folgten die Delfine und der Seelöwe, die von 4 Trainern begleitet wurden. Sie zeigten hohe Sprünge, Geschicklichkeit beim Fangen von Ringen zum Beispiel mit dem Kopf und wie man Menschen zu zweit durchs Wasser kutschieren kann. Unsere Gruppe war vor allem vom klatschenden Seelöwen, der immer mal wieder auf Kommando ein paar Faxen machte, begeistert. Die von uns, die in der ersten Reihe der Zuschauer saßen, wurden vor Beginn der Show sogar noch mit einer Plane abgedeckt, um nicht selbst nass zu werden.

Alles in allem haben die Tiere gute Arbeit geleistet und uns gut unterhalten. Jedoch hörten die Diskussionen über die zweifelhafte Haltung der Tiere auch nach Ende der Show nicht auf.

 

Fabienne Binder ist aufgefallen, dass auch russische Schulen im Unterricht ihre besonderen Disziplinprobleme haben (Freitag, 6. Mai 2011):

 

Der russische Unterricht unterscheidet sich sehr von dem Unterricht hier in Deutschland. Zu aller erst wird der Unterricht von einem ausgewählten Schüler, der mit einer Glocke in der Hand durch die Schule läuft, um 9 Uhr eingeläutet. In Russland erzählen die Lehrer größtenteils etwas, und die Schüler hören mehr oder weniger (im Unterricht sind Handys erlaubt) zu. Die Schüler gehen, ohne sich zu melden, an die Tafel um dort die Aufgaben zu lösen. Auch scheint es in den höheren Klassen ganz normal zu sein, wenn man zu spät kommt und manchmal erst zur 3. Stunde auftaucht.

 

Robin Röder beschreibt, was er beim Besuch der Peter-Pauls-Festung erfahren hat (Freitag, 6. Mai 2011):

 

Um den Seehandel über die Ostsee auszubauen und vor allem zu schützen, plante Peter der Große den Bau einer Festung. Ähnlich wie in Venedig sollte sie auf Holzpfählen in einem Moor entstehen. Baubeginn war im Mai 1703 auf der Haseninsel im Neva-Delta. Die Bauarbeiten forderten mehr als 100.000 Todesopfer unter den Arbeitern, die im äußerst sumpfigen Gelände an Entkräftung oder Krankheit starben.

Mit der Zeit siedelten jedoch immer mehr Menschen in der Nähe dieses Bauwerks und es entwickelte sich eine Infrastruktur, wie man sie auch heute noch vorfindet. Da die Festung das erste wirkliche Bauwerk von St. Petersburg war, gilt Peter I. als deren der Stadtgründer.

Kurz nach der Fertigstellung des Bauwerkes benutzte man die Festung zunächst als Gefängnis. Wie die Haftbedingungen der damaligen Zeit aussahen, kann man heute noch gut an einigen Zellen erkennen, die man wieder in den Urzustand versetzt hat.

Noch heute wird die Anlage ständig weiterentwickelt bzw. restauriert. So hat man z.B. die Kirche, die komplett aus Holz bestand und die alle Kaisergräber seit Peter I. beherbergt, zu einer Peter-Pauls-Kathedrale aus Stein um- und ausgebaut. Auch das integrierte Festungsmuseum, das die häusliche Ausstattung der Bewohner St. Petersburgs seit dessen Gründung zeigt, trägt dazu bei, dass in diesem Denkmal die 300-jährige Geschichte erlebbar bleibt.

Nicht unerwähnt bleiben sollte zum Schluss noch, dass man auf dem Zugang zur Festung von der Brücke aus versuchen sollte, mit Hilfe eines Münzwurfes, einen im Wasser stehenden Pfahl zu treffen. Das zählt auch heute noch, genauso wie das Streicheln der Hand am Denkmal von Peter I., zu den glückbringenden russischen Bräuchen.

 

Anika Schäfer berichtet von unserer Bootsfahrt über Flüsse und Kanäle der Stadt (Freitag, 6. Mai 2011):

 

Nachdem wir schon einige Eindrücke aus Sankt Petersburg gesammelt hatten, war es nun Zeit, die Stadt aus der Schiffsperspektive zu bewundern. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, wie verlorene Schüler suchen, verlorene Lehrer suchen und vom falschen in das richtige Schiff finden, saßen wir irgendwann alle, vor dem kalten und nassen Wetter geschützt, in dem kleinen Wasserfahrzeug. Nach kurzer Wartezeit begannen wir unsere Schiffsrundfahrt durch die Kanäle und Flüsse von Sankt Petersburg, angefangen bei dem Mojka-Kanal. Durch die beschlagenen Fenster war unsere Sicht ziemlich begrenzt, also entschlossen sich die meisten von uns, auf das Oberdeck zu gehen. Dort machten wir, entweder begraben unter drei bis vier Decken oder mit unseren Austauschschülern zu russischen Schlagern tanzend, Fotos von den architektonischen Besonderheiten Sankt-Petersburgs. Wind, Kälte und Regen: die Frisur saß. Wie man sagt, ist Sankt-Petersburg das zweite Venedig; und diese Redewendung blieb uns an diesem Tag nicht verborgen. Auf unserer Rundfahrt durch den Fontanka- und den Gribojedov-Kanal sahen wir Sehenswürdigkeiten wie das Smolny-Kloster, den Sommergarten und das Alexandrinsky-Theater. Auffallend waren die vielen oft kunstvoll gestalteten Brücken, unter denen wir hindurch fuhren, bevor wir auf dem großen Neva-Fluss unsere Tour fortsetzten. Von dort sahen wir weitere Sehenswürdigkeiten wie den Sommerpalast und die Eremitage. Zu den beeindruckendsten Dingen jedoch zählten auch die zahlreichen großen Brücken, die sich bei Nacht öffnen. Nach weiteren Fotos traten wir die Rückkehr zu unserem Startpunkt im Mojka-Kanal an, natürlich nicht, ohne noch einmal einen kleinen Zusammen-stoß mit der Kai-Mauer zu haben. Dennoch unbeschädigt nutzen wir unsere letzten Minuten, um weitere Sehenswürdigkeiten, die man auch zu Fuß sehen konnte, aus einer anderen Perspektive zu betrachten, um schließlich, um viele Eindrücke reicher, das Schiff zu verlassen.



Laura Niedrich weiß Interessantes aus dem Katharinenpalast in

Zarskoje Selo zu erzählen (Samstag, 7. Mai 2011):

 

Der Katharinenpark befindet sich in Puschkin (früher Zarskoje Selo), etwa 25 Kilometer südlich von St.-Petersburg. Er ist einer der fünf Landschaftsparks der Stadt und beherbergt auf seinem Territorium den Großen Katharinenpalast. Dieser war einst russische Zarenresidenz, wurde nach schwersten Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg möglichst originalgetreu wieder aufgebaut und enthält als besondere Attraktion die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers.

Am Morgen des 7. Mai, dem vierten Tag unseres Aufenthalts in Russland, besichtigten wir den Katharinenpalast. Schon der Anblick von außen auf den Palast verschlug uns die Sprache, und alle deutschen Austauschschüler klickten sich die Finger wund, um auch wirklich von jedem erdenklichen Winkel des Katharinenpalastes ein Foto zu schießen. Staunend betraten wir das riesige Gebäude. Auch von innen übertraf das, was wir sahen, all unsere Vorstellungen. Viele verschiedene Eindrücke überrumpelten uns auf einmal und wir konnten gar nicht genug Bilder machen, wobei mir später aufgefallen ist, dass allein knapp die Hälfte der Fotos die vielen beeindruckenden Kronleuchter zeigen. Dort gab es natürlich auch allerhand andere Dinge, wie zum Beispiel filigrane Goldverzierungen, riesige Gemälde, schöne Vasen und natürlich das weltweit bekannte Bernsteinzimmer. Leider war Fotografieren im Bernsteinzimmer untersagt. In jedem Raum stand ein Stuhl, und dazu gehörte eine meist grimmig dreinschauende „Securityfrau“, die immer einsatzbereit war und aufpasste, dass auch alle Besucher die „Achtung nicht anfassen!“ und die „Fotografieren verboten“ -Schilder beachteten. Manchmal schlich sich auch eine „Securityfrau“ direkt hinter uns her und es kam vor, dass man angehalten wurde, um auf russisch zurecht gewiesen zu werden. Auch wenn man kein Wort verstand, wusste man genau, was sie sagte (man achte auf den Gesichtsausdruck und den Tonfall). Nach circa 2 Stunden war die Führung auch schon vorbei. Doch trotz dieser kurzen Zeit hatte man viele Eindrücke gewinnen können und Neues dazugelernt. Ich war froh, so etwas ein mal in meinem Leben gesehen zu haben. Gerne würde ich jederzeit wieder dorthin zurückkommen. Der Katharinenpalast hat mir mit am besten gefallen. Jedem Besucher, der nach St.-Petersburg fährt, empfehle ich auf jeden Fall, den Katharinenpalast zu besichtigen.

Alexander Sergejewitsch Puschkin ist Russlands berühmtester Dichter, der Verfasser von über 700 lyrischen Gedichten und einer Fülle von Erzählungen, Dramen und Kurzgeschichten. Ein Mann, der mehr als 800 Briefe schrieb und russische Märchen bearbeitete, die jedes Kind in Russland kennt, wurde für seine kritische Haltung in den Kaukasus verbannt. Für Russland war es eine Tragödie, als er, erst 37 Jahre alt, auf dem Höhepunkt seines Schaffens, in Folge eines Duells starb.

 

Franziska Weib und Florian Pritzer führen uns einige interessante

Details der Eremitage vor Augen (Sonntag, 8. Mai 2011):

 

In der Mitte von Sankt Petersburg findet man die Eremitage, eines der größten Kunstmuseen der Welt. Nur wenige Museen können sich mit den Kunstschätzen der Eremitage messen. Sie liegt an der Neva und wurde von Katherina II errichtet und von Alexander l und Nikolaus II ausgebaut. Die gesamte Eremitage besteht aus 5 Gebäuden, dem Eremitage-Theater, der Alten Eremitage, der Kleinen Eremitage, dem Winterpalast und der Neuen Eremitage. Bevor man jedoch das Museum betreten durfte, musste man "Hausschuhe" anziehen. Auf ihren drei Etagen sind Kunstwerke von den besten und bedeutendsten Künstlern der Welt zu finden, wie zum Beispiel von Leonardo da Vinci, Pablo Picasso und Vincent van Gogh. Die Eremitage ist so groß, dass man an einem einzigen Tag nicht mal annähernd alle Ausstellungen bewundern kann. Am besten haben uns die Bildergalerie, unter anderem mit Bildern von Napoleon, sowie die Jordantreppe und eine Uhr, welche von einer Art Motor betrieben wurde und die zu Ehren Katherinas gebaut wurde, gefallen. Außerdem beherbergt der Palast die größte Vase der Welt und den russischen Kaiserthron. Ein zweiter Besuch der Eremitage würde sich wirklich sehr lohnen, da man an einem einzigen Tag lange nicht alles bewundern kann.

 

Dies ist der nationale Feiertag „Tag des Sieges“ in Russland, an dem

des Sieges über Nazi-Deutschland gedacht wird und der mit großen Paraden und Konzerten begangen wird. Die Schüler/innen hatte die Möglichkeit, individuell mit ihren Gastfamilien diese Feierlichkeiten zu erleben. (Montag, 9. Mai 2011):

 

Lukas Jünger berichtet vom Besuch der Schlossanlage Peterhof (Dienstag, 10. Mai 2011):

 

Am Dienstag den 10.05 fuhren wir gemeinsam mit unseren Austauschschülern um 9 Uhr mit einem angemieteten Bus von St.-Petersburg zu dem 30 km außerhalb gelegenen Peterhof. Dort angekommen, besichtigten wir die riesige Anlage, welche viele Jahre den Zaren als Sommerresidenz gedient hatte. Wir konnten nur staunen! Nach einer kleine Besichtigung gingen wir gemeinsam mit unseren Austauschschülern durch die Parkanlage, in welcher sich auch die imposanten Wasser-Spiele und Spaßfontänen befinden. Als wir nun kurz durch den Park geschlendert waren, wurden wir auch schon wieder "zurückgepfiffen",;die Führung sollte beginnen.

Nachdem uns Frau Thomas klar machte, dass wir "kein Deutsch" sprechen sollten und uns erklärte, dass dies nur so sei, um billigere Gruppentarife zu bekommen, machten wir uns gemeinsam auf den Weg und probierten, so gut es ging, "kein Deutsch" zu sprechen. Während der Führung mussten wir alle staunen: alle Fontänen funktionieren schon seit über 280 Jahren ohne Pumpen, nur über den Höhenunterschied zwischen den Reservoirs und den über 150 Fontänen wird das Wasser bis zu 50 m Hoch in die Luft "geschossen" . Das einst den Zaren als Sommerresidenz dienende Schloss wurde im Zweiten Weltkrieg komplett von den deutschen Truppen geplündert und zerstört; später wurde der komplette Palast mit den Parkanlagen originalgetreu restauriert und der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht.



Adriana Brunner gibt eine Kurzreportage von unserem Sportturnier (Mittwoch, 11. Mai 2011):

 

Als unsere russischen Gäste im Herbst 2010 bei uns waren, haben wir mit ihnen bei uns ein Sportturnier veranstaltet. Da es ihnen sehr Spaß gemacht hat, mit uns auf dem Sportplatzt in Marienstatt Fußball zu spielen,veranstalteten sie auch eins in Russland.

Der Sportplatzt war viel kleiner als bei uns, aber es hat allen mindestens genau so viel Spaß gemacht wie bei uns damals in Deutschland. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, Russen gegen Deutsche. Danach spielten wir lustige Sportspiele gegeneinander, zum Beispiel hatten wir eine Stange zwischen unsere Knie geklemmt und mussten eine bestimmt Strecke laufen, bis jeder der einzelnen der Gruppen dran war. Wer als erstes fertig war, hatte diese Runde gewonnen. Ein anderes Mal war ein Eimer mit Wasser gefüllt und man musste ihn die Strecke entlang tragen, ohne etwas zu verschütten. Wer später mehr Wasser im Eimer hatte oder wer schneller war, hatte diesen Punkt gewonnen. Danach mussten wir die Strecke wieder laufen, aber durften nur auf zwei Papierblätter treten. Wer wieder schneller war, hatte auch diesen Punkt gewonnen. Und wir haben natürlich Eierlaufen gespielt, bloß mit Tischtennisbällen.

Das letzte Spiel war, dass wir einen Satz gesagt bekommen haben, und jeder in der Gruppe war ein Wort dieses Satzes. Wir mussten in der richtigen Reihenfolge laufen und jeder musste sein Wort auf das Blatt Papier am Ende der Strecke schreiben. Wer den Satz schneller vollendet hatte, hatte den letzten Punkt gewonnen. Dieser Satz war übrigens von Karl Marx und hieß: „Eine fremde Sprache ist eine Waffe im Kampf des Lebens.“ Dieser Satz sollte natürlich auch eine Verbindung zu unserem Schüleraustausch sein.

Am Ende haben wir jedoch gegen unsere neuen Freunde gewonnen, aber wir hatten alle Spaß und Freude daran.

 

Paulina Löwe erzählt von alter Dorfkultur und –musik (Donnerstag, 12. Mai 2011):

 

Wir fuhren zusammen mit unseren Austauschpartnern zu einem Museumsdorf, um etwas über das frühere Leben der Einheimischen zu lernen.

Als wir jedoch an dem Gelände ankamen, war die Stimmung bei den Gastschülern eher bedrückt: Ein altmodisches russisches Dorf! Uns wurden eine alte Schmiede, alte Kampfausrüstungen und ein Wohnhaus gezeigt. Haupttreffpunkt des Wohnhauses war ein großer Raum mit Bänken außen an den Wänden. Als wir uns setzten und die Führerin begann zu erzählen, überkam uns relativ schnelll die Langeweile, doch was dann kam, weckte uns alle wieder auf. Die etwas stämmige Führerin in einem altmodischen Kleid sang uns alte russische Lieder mit Begleitung einer Balalaika und einem Schifferklavier. Richtig lustig wurde es dann, als wir mit Rasseln und Trommel mitmachen und mitsingen sollten. Anschließend konnten die Jungen sich noch ein bisschen beim Bogenschießen austoben, während die Mädchen den Souvenirshop durchstöberten. Alles in Allem war es doch ein amüsanter Besuch.

 

Matthias Wierichs hat einen Bericht zur Ballett-Aufführung des Nussknackers im Michajlov-Theater geschrieben (Donnerstag, 12. Mai 2011):

 

Am 12.05.2011 besuchten wir mehr oder weniger gemeinsam mit unseren russischen Austauschschülern das Michajlov-Theater.

Allein die Fahrt dorthin war ein besonderes Erlebnis, denn wir mussten uns durch die insgesamt 2,8 Mio. Menschen kämpfen, die tagtäglich die St.-Petersburger U-Bahn benutzen. Ein Ticket kostet umgerechnet nur 0,62 € kostet. Die Rolltreppen fuhren uns 100 m tief unter die Erde , da die russische U-Bahn eine der tiefliegendsten U-Bahnen der Welt ist (Die Fahrt mit der Rolltreppe dauert in Schnitt 3 min.).

Wir fuhren in einer kleinen Gruppe von der U-Bahnstation Gorkowskaja) zur Station Newski Prospekt, um von dort aus zu Fuß weiter zu gehen. Unser Ziel war der Treffpunkt am Theaterplatz, wo wir auf den Rest unserer Gruppe warteten. Alle waren schon sehr gespannt, da das Michajlov-Theater eines der bekanntesten Opern- und Balletthäuser der Welt ist. Dort wurden schon viele bedeutsame russische Stücke wie Fürst Igor (Alexander P. Borodin), Pique Dame (Pjotr I. Tschaikovskij) und natürlich Der Nussknacker ( Pjotr I. Tschaikovskij) uraufgeführt. Unsere Vorstellung sollte ebenfalls Der Nussknacker sein.

Das Ballett wird in 2 Akten aufgeführt, wobei der erste der Hauptakt ist. Es geht um ein kleines Mädchen (Masha), die am Weihnachtsabend von ihrem Patenonkel Drosselmeyer einen Nussknacker geschenkt bekommt. Als sie sich hinlegt, schläft sie ein und träumt von einer Schlacht der vom Nussknacker angeführten Spielzeugsoldaten gegen das Heer des Mäusekönigs. Mit ihrer Hilfe siegt der Nussknacker, der sich danach in einen Prinzen verwandelt. Der Prinz reist mit Masha in das Reich der Süßigkeiten. Dabei geht es über den Tannenwald zum Schloss Zuckerburg, wo die dort wohnende Zuckerfee zu Ehren ihrer Gäste ein Fest veranstaltet.

Teile des Inhaltes erschlossen sich einigen Besuchern erst nach Lesen des Inhaltes, z.B. verschiedene Tanzszenen im 2. Akt, die eigentlich Süßigkeiten darstellen sollen.

Insgesamt lässt sich dieser Ausflug als einer der Highlights des Austausches festhalten. Auch die Reaktionen und die Besprechung viel ausschließlich positiv aus.

 

Lukas Schäfer blickt zurück auf den letzten Tag an unserer Partnerschule (Freitag, 13. Mai 2011):

 

Die Zeit in St. Petersburg verging wie im Flug, und der letzte gemeinsame Tag war schnell erreicht.

Nachdem an den gemeinsamen Projekten gearbeitet wurde, verbrachten wir den letzten gemeinsamen Nachmittag in der Schule. Jeder Schüler hatte Getränke oder Kuchen mitgebracht, welche dann auch schnell verspeist wurden. Einige russische Schülerinnen hatten Powerpoint-Präsentationen mit den Bildern des Austauschs vorbereitet. Danach führten uns russische Schüler, die allerdings nicht am Austausch beteiligt waren , 2 Theaterstücke auf.

Zuerst spielten sie „Romeo und Julia“, womit sie bei einem Theaterwettbewerb für Schüler in St.-Petersburg den ersten Platz belegten hatten. Als zweites Stück bekamen wir „Der Korb mit den Fichtenzapfen“ geboten.

In dem Theaterstück geht es darum, dass der junge Komponist Edvard Grieg eines Tages im Wald beim Fichtenzapfen sammeln auf ein kleines Mädchen trifft, das ihn zum Essen einlädt. Daraufhin verspricht ihr Edvard Grieg, dass er ihr zu ihrem 18. Geburtstag ein Lied kom-poniert. An ihrem 18. Geburtstag ist das Mädchen mit seiner Mutter bei ihrer Tante. Gemeinsam gehen die drei in den Park, wo ein Konzert von Edvard Grieg stattfindet. Das Mädchen hat schon gar nicht mehr mit ihrem Geschenk gerechnet, als der Komponist auf einmal verkündet, dass er ihr ein Lied geschrieben habe, welches er „Morgenstimmung“ nannte.

Nach den schönen Theaterstücken sangen wir gemeinsam mit den Russen deutsche Lieder.

Es war ein sehr schöner Tag und wir alle hatten das Gefühl, dass die Zeit in St.-Petersburg viel zu schnell vergangen war.

 




Weitere Bilder

 

 

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31.05.11

Gelungener Austausch in St. Petersburg

Schüler des Privaten Gymnasiums Marienstatt besuchen ihre russische Partnerschule


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WebUntis

Weiterleitung zu WebUntis.

Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Busverbindungen am Freitag, 21.06.19

Die Unternehmen WesterwaldBus und RMV fahren am Freitag nach Fronleichnam, 21.6.2019, mit einem Sonderfahrplan. Neben den geringfügig geänderten Abfahrtszeiten konnten dabei nun leider auch nicht alle Ortschaften eingebunden werden (Pläne siehe unten).

Die Busunternehmen Auto-Müller, FriBus und Meso and more fahren an diesem Tag nach ihrem regulären Fahrplan. <mehr>

 



Sonderfahrplan_270.pdf
RMV_am_21.06.2019.pdf


Herzliche Einladung zum Sommerkonzert am Dienstag, 25.06.19, 19.00 Uhr (Mensa)





Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Anmeldungen
für die 7. Klassen
des kommenden Schuljahrs

Neuanmeldungen zur Klasse 7 für das Schuljahr 2019/2020 sind am Dienstag, 25. Juni 2019, 14.00 bis 16.00 Uhr im Sekretariat unserer Schule möglich. Der Leiter der Mittelstufe, Martin Kläsner, steht für Informationen und Beratung zur Verfügung.

Erforderliche Unterlagen sind: Familienstammbuch, Kopien der letzten Zeugnisse (Klassen 5 und 6) und ein Passbild. Die Empfehlung der abgebenden Schule ist bei der Anmeldung gewünscht.



Versand Marienstatt aktuell

Versehentlich wurde das Marienstatt aktuell vergangenen Freitag nicht an eine verdeckte Verteilerliste (als Blindcopy) versendet. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Im kommenden Schuljahr erfolgt der Versand über eine Newsletter-Anwendung, die in die Homepage integriert ist und solche "Pannen" ausschließen wird.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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