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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Wostok 1 - Der erste Versuch



Quelle: commons.wikimedia.org/wiki/User:Pline

von Philipp Leyendecker, 7b

 

Vor 50 Jahren startete die erste bemannte Raumkapsel ins All und der russische Kampfpilot Juri Gagarin war an Bord. Ziel war es, den Wettkampf zwischen den US-Amerikanern und den Russen, als Erster im All zu sein, zu gewinnen. Doch was steckt noch hinter diesem Flug?

Im Jahre 1957 starteten Wissenschaftler der Sowjetunion erste Vorbereitungen für den Versuch. Sie konnten selbstverständlich nicht direkt einen Menschen ins All schießen, da sie befürchteten, er würde nicht überleben. Also startete am 15. Mai 1960 ein Wostok-Prototyp ohne Besatzung. Start und Flug verliefen soweit gut, doch leider war es nicht gelungen die Kapsel wieder in die Erdatmosphäre zu leiten.

Nach diesem misslungenen Flug wurde eine zweite, verbesserte Kapsel angefertigt. In dieser wurden zwei Hunde in den Weltraum geschossen, um ihre Körperreaktionen auf die Schwerelosigkeit zu untersuchen. Als nächstes wurde die Korabl-Sputnik losgeschickt –wieder mit zwei Hunden – doch die beiden Hunde starben beim Wiedereintritt in die Atmosphäre und die Kapsel wurde zerstört. Danach wurden noch einmal zwei Hunde, neben denen eine Testpuppe mit Druckanzug saß, in den Weltraum geschickt. Und nach gelungener Testmission ging es endlich los. Nach etlichen Sicherheitstests bestieg Gagarin die Kapsel. Kurz darauf schaltete er sein Funkgerät ein und sagte noch kurz vor dem Start: ,,Pojechali! [Auf geht’s!] Auf Wiedersehen, bis bald, liebe Freunde.“ Die Rakete startete in den Himmel.

Nach 676 Sekunden erreichte sie die Erdumlaufbahn, von der er als erster Mensch die Erde von außen betrachten durfte. Nach ca. einer Stunde begann er sich für die Landung vorzubereiten. Er schloss alle Jalousien und sein Helmvisier. 7000 Meter vor der Landung im Pazifik wurde Juri Gagarin in einem Schleudersitz aus der Raumkapsel geworfen und landete in der Nähe einer kleinen Stadt namens Saratow. Und als man ihn fand, wurde Juri Gagarin als Held gefeiert.

 


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Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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