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Der Sozialfond

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunter-richtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Die zuständige Kontaktperson an unserer Schule ist Herr Pulfrich (marienstatt@pulfrich.com) .

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.





Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


P. Dr. Gabriel Hammer

* 10. Juli 1934
† 17. März 2011

Ein reiches Leben –

Mönch, Musiker und Forscher P. Gabriel Hammer verstorben










Am 17. März 2011 verstarb nach schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren der Marienstatter Zisterziensermönch P. Dr. Gabriel (Hubert) Hammer. Er wurde 1934 in Kausen/Sieg geboren.

 

Marienstatt wurde für ihn schon als Schüler zum Lebensmittelpunkt und blieb dies bis zum Ende: Von 1948 bis 1953 war er Schüler der Oblatenschule, später des Progymnasiums. Sein Abitur – die „Matura“ – legte er am Zisterziensergymnasium der Abtei Mehrerau in Bregenz/Österreich ab.

 

Der hochbegabte damalige Marienstatter Abteiorganist P. Dominikus Pamler förderte die musikalischen Talente des feinsinnigen Oblatenschülers. 1969 bemerkte P. Gabriel in einem Aufsatz über die „Geschichte des Marienstatter Orgelbaus“, er selbst – P. Dominikus´ letzter Schüler – suche dankbar dessen Geist weiterzutragen. Im Rückblick auf sein vielfältiges Wirken lässt sich sagen: P. Gabriel ist diesem Vorsatz bis in seine letzten Lebensjahre treu geblieben.

 

Hubert Hammer, der schon früh vom Mönchtum und vom Zisterzienserorden begeistert war, trat 1953 in die Abtei Marienstatt ein und nahm den Ordensnamen Gabriel an. 1954 legte er seine Profess ab, 1960 wurde er zum Priester geweiht. Von 1963 bis 1970 studierte er Kirchenmusik, Musikwissenschaft und Pädagogik für das Lehramt an Gymnasien in Köln. 1968 wurde er zum Dr. phil. im Fach Musikwissenschaft promoviert.

 

P. Gabriel war maßgeblich und tatkräftig beteiligt an Konzeption und Erstellung der Rieger-Orgel der Annakapelle (1963) und der großen Rieger-Orgel der Abteikirche (1969/70). 1969 rief er den „Marienstatter Musikkreis“ ins Leben, durch den Marienstatt seitdem auch zu einem musikalischen Anziehungspunkt geworden und es geblieben ist.

 

Von 1972 bis 1981 war der stets bescheidene und umgängliche Mönch Novizenmeister im Kloster, bis 1995 auch Organist und Kantor sowie Leiter des Kirchenchores „Cäcilia“ Marienstatt. Von 1972 bis 1995 war P. Gabriel als Lehrer für Katholische Religion, Latein, Musik, zeitweise auch für Deutsch und Biologie an unserem Gymnasium tätig.

 

Von 1987 bis 1995 war er Direktor des Gymnasiums. P. Gabriel hat in diesen Jahren viel für die Ordnung und den Ausbau des Gymnasiums bewirkt, so z. B. die Förderung der Musik, den Bau der Sporthalle und des neuen Klassengebäudes.

 

Nach seinem Ausscheiden aus diesem Amt versah er von 1995 bis 2010 den Dienst als Spiritual bei den Zisterzienserinnen in Oberschönenfeld. 2009 veröffentlichte er nach rund 30 Jahren Beschäftigung mit diesem Thema sein Buch „Bernhard von Clairvaux in der Buchmalerei. Darstellungen des Zisterzienserabtes in Handschriften von 1135 bis 1630“.

 

2010 kehrte er nach Marienstatt zurück und konnte dort zusammen mit seinen Mitbrüdern Abt em. Dr. Thomas Denter und P. Theobald Rosenbauer sein goldenes Priesterjubiläum feiern. Im gleichen Jahr feierte er auch das 100-jährige Bestehen „seiner“ Schule mit, bei dem er viele ehemalige Schüler, Kollegen und Freunde wiedertraf.

 

Die Mönchsgemeinschaft in Marienstatt hat einen liebenswerten Mitbruder verloren, die Schulgemeinschaft einen ehemaligen Direktor, der viel für unsere Schule getan hat. In großer Dankbarkeit empfehlen wir ihn in Gottes Hände. Er schenke ihm das ewige Leben.

 

Abt Andreas Range und P. Jakob Schwinde

 

 

 



Christus nehme ihn auf





Unter großer Anteilnahme von Freunden und Bekannten sowie ehemaligen Weggefährten aus den verschiedenen Bereichen Schule, Musik und Wissenschaft hat der Marienstatter Konvent am 24. März das Requiem für P. Gabriel gefeiert und ihn anschließend auf dem Mönchsfriedhof in Marienstatt beigesetzt.

Seine Predigt hielt Abt Andreas im Anschluss an 1 Thess 4, 13-18 und Joh 6, 37-40.

 

Wenn Paulus den um ihre Toten besorgten Christen in Thessaloniki schreibt, sie sollten nicht trauern wie die, die keine Hoffnung haben, verweist er sie auf Christus und sagt ihnen weiter: Wie er, so wir. Wie Christus starb und auferstand und nach Ostern uns klar machte: Ich bin und bleibe euch nahe in diesem irdischen Leben, und so bleibe ich euch nahe über dieses euer begrenztes Leben hinaus. Ich werde euch zu mir holen, weil ihr zu mir gehört und ich zu euch.

Diese enge Verbindung mit Christus ist uns eingeprägt seit unserer Taufe. Die Firmung besiegelt und bekräftigt nochmals dieses unser In-Christus-Sein, unser Christsein. Nach alter Tradition gilt die Mönchsprofess als „zweite Taufe“, als Vertiefung, als Realisierung der Taufe.

P. Gabriel hat seine Profess am Bernhardsfest 1954 abgelegt, zusammen mit P. Theobald. In der Profess stellen wir unser Leben bewusst unter das Vorzeichen Christi. Um dieses Christus willen wähle ich diese Lebensform, laufe und lebe ich unter der Ordensregel des hl. Benedikt, unter dem jeweiligen Abt, verwurzele mich an diesem Ort, in dieser Gemeinschaft und nehme Christus an als den, der mein ganzes Leben prägen soll.

Es war damals 1954 üblich, dass man vor der Profess einen Fragebogen ausfüllte, in dem man seine tiefste Motivation Mönch zu werden auf den Punkt zu bringen versuchte. P. Gabriel gab zwei Gründe für sein Klosterleben an: Selbstheiligung und Vorliebe für monastische Orden. Selbstheiligung ist kein heutiger Begriff mehr. Gemeint ist: Ich überlasse mich Christus, dass er mich heilige, mich sich mehr und mehr angleiche. Ein Mönch, ein monastischer Orden betont dieses: Sich Christus unmittelbar aussetzen und anvertrauen – in den vielen gemeinsamen Gebeten, im persönlichen Beten, Lesen, sich Vertiefen.

Ich bin mir sicher, dass P. Gabriel, wenn er die Orgel spielte, dies nie tat, um sich zu produzieren. Nein, das Orgelspiel war eine der Weisen, Gott zu loben, ihm die größere Ehre zu geben. Er hat in unsere große Rieger-Orgel nicht ohne Grund und Hintersinn eingravieren lassen: „Anima organi cantet ac ex corde sancto iubilet.“ Das Innerste der Orgel möge singen und von Herzen dem heiligen Gott jubilieren. Und wenn er dirigierte oder/und Musik in diesem Gotteshaus organisierte, sollte es „musica sacra“ sein – Musik, die von Gott sprach, auf ihn verwies, aus ihm ihre Freude schöpfte. Wie oft hat er mir erzählt, dass Bach über seine Werke, auch die für Orgel, schrieb: „Soli Deo Gloria“. Wir freuen uns, dass uns der Amsterdamer Organist Dick Klomp zur Kommunion Bachs Fuge Es-Dur – zusammen mit dem Präludium P. Gabriels Lieblingsstück von Bach – zu Gehör bringen wird.

P. Gabriel hat sich in den letzten Lebensjahren, gerade als Spiritual in Oberschönenfeld, intensiv mit dem hl. Bernhard beschäftigt. Ich bin mir auch hier ganz sicher, dass diese Beschäftigung mit dem Christusmystiker Bernhard P. Gabriel selbst in seinem Mönchsein noch tiefer geprägt und geläutert hat. Er war gefasst auf den Tod und war wohl vorbereitet.

Sein Mitschüler P. Kassian, der frühere Abt von Mehrerau, schreibt in seinem Kondolenzbrief über den Mitstudenten der fünfziger Jahre in der Mehrerau: „Frater Gabriel war ein stiller und liebenswürdiger Mitbruder.“ Wir haben P. Gabriel all die Jahre bei allem, was ihm in vielen Ämtern und Arbeiten abverlangt wurde, als einen im Tiefsten ruhigen, geduldigen, feinsinnigen Mitbruder erlebt. Als er im vorigen Jahr zurückkam, meinte er, was seine Zelle anging: Ich brauche nicht viel. Er räumte aus, ordnete. (Keiner von uns hielt Ordnung wie er.) Übrig blieb der Mönch, der sich Christus in der Profess ganz überliefert hatte. Sein Totenzettel zeigt im Detail Christus, wie er den hl. Bernhard umarmt. Und unserem Mitbruder mit dem Erzengelsnamen wünschen wir deshalb auf demselben Totenzettel: „Christus nehme dich auf, der dich berufen hat, und in das Himmelreich sollen Engel dich geleiten.“

Paulus meint in seinem Brief an die Thessalonicher, sie sollten angesichts des Todes und der Toten einander im Blick auf Christus trösten. Sollten das nicht auch wir in dieser Stunde tun? Trost schöpfen aus unserem Grenzen sprengenden, unbändigen, ewiges Leben verheißenden Glauben? Es geht doch darum, dass wir Christen möglichst christusgemäß und nicht christusvergessen leben und sterben. In Christus wird beides versöhnt: Leben und Sterben.

Deshalb sagt Paulus richtig und tröstlich: Ob wir leben oder sterben, wir gehören dem Herrn. Und noch eindringlicher: Christus will ich erkennen, die Macht seiner Auferstehung, die Gemeinschaft mit seinen Leiden; sein Tod soll mich prägen. So hoffe auch ich, zur Auferstehung der Toten zu gelangen. (Phil 3, 10)

So hoffen wir mit P. Gabriel für ihn und für uns. Amen.

 

Abt Andreas Range


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AG-Wahl 17/18

Im Schüler-Login-Bereich finden sich die AG-Wahlzettel für das kommende Schuljahr. Gebt eure Wahl bitte bis zum 19.05.2017 an die Klassenleitungen weiter. Achtung Änderung! Forscher-AG schon ab Stufe 7!



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Herzliche Einladung zum nächsten Treffen des Benediktinischen Elternforums am 08.06.2017.



Anmeldungen
für die 7. Klassen
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Anmeldungen zur Klasse 7 für das Schuljahr 2017/2018 sind am Montag, 26. Juni 2017, 14.00 bis 16.00 Uhr im Sekretariat unserer Schule möglich. Die Leiter der Mittelstufe, Martin Kläsner und Wilfried Marenbach, stehen für Informationen und Beratung zur Verfügung.

Erforderliche Unterlagen sind: Schule, Familienstammbuch, Kopien der letzten Zeugnisse (Klassen 5 und 6) und ein Passbild. Die Empfehlung der abgebenden Schule ist bei Anmeldung gewünscht.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20170515.pdf


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Hier kann man den aktuellen Speiseplan der Schulmensa herunterladen und findet auch
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