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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Auf Goethes Spuren in Wetzlar








Am 16.08. fuhr unsere Stufe, die MSS 12 der Jahre 2011/2012, für einen Tag nach Wetzlar, um dort „Auf den Spuren des jungen Goethe“ insbesondere über seine Tätigkeit am „Reichskammergericht“ im Sommer 1772 und seine Bekanntschaft mit Charlotte (Lotte) Buff zu erfahren, beides Quellen für sein Werk: „Die Leiden des jungen Werthers“. In diesem Zusammenhang wurden wir mit bedeutsamen Plätzen und Häusern bekannt gemacht.

 

Zuerst besuchten wir das Jerusalem-Haus. Unser Stadtführer, Herr Brandl, der eine Menge Informationen über Goethe und Wetzlar für uns bereit hatte, begleitete uns in das Zimmer des Hauses, wo Jerusalem sich umbrachte. Karl Wilhelm Jerusalem, braunschweigischer Legationssekretär, war ein Bekannter von Goethe und arbeitete ebenso wie dieser im Reichskammergericht, welches 1693 aus Speyer nach Wetzlar umgezogen war. Jerusalem war Theologe, Philosoph, literarisch interessiert und mit Lessing befreundet. Nachdem er sich in eine verheiratete Dame verliebt hatte und keinen Ausweg mehr aus seiner hoffnungslosen und unerwiderten Liebe sah, nahm er sich am 19. Oktober 1772 an dem Schreibtisch, den wir in diesem Zimmer sahen, das Leben, indem er sich mit einer Pistole in die Schläfe schoss. Jerusalem hat Goethe noch kurz vor seinem Tod in Wetzlar angetroffen. Neben dem Schreibtisch gab es noch andere Dinge, die sich im Originalzustand befanden und zu bestaunen waren, wie zum Beispiel das Werk “Emilia Galotti”, welches Jerusalem vor seinem Tod las.

 

Nach diesem beeindruckenden ersten Einblick gingen wir weiter vom Schillerplatz, zum Reichskammergerichtsmuseum. Das Reichskammergericht war damals ein Goldregen für Wetzlar, weil es viele Adlige als Gesandte der einzelnen deutschen Länder nach Wetzlar trieb. Rund um den Schillerplatz stehen Steinhäuser, woran man sehen kann, dass Wetzlar damals Geld besaß, weil Steinhäuser als Indiz für Reichtum standen.

 

Im Frühjahr 1772 kam Goethe in Wetzlar an und meldete sich zehn Tage nach der Ankunft im Reichskammergericht an, wurde dort nach diesem Tag kaum mehr gesehen, sondern verbrachte lieber seine Zeit im Gasthof zum Kronprinzen und machte sich dort mit ein paar gleichgesinnten Männern über den Betrieb am Reichskammergericht lustig. Eine entfernte Verwandten Goethes, Hofrätin in Wetzlar, hatte in dieser Zeit einen Ball stattfinden lassen, in der Hoffnung, dass er sich in ihre Tochter verliebte; doch stattdessen lernte Goethe dort ein anderes Mädchen kennen, nämlich Charlotte Buff, in die er sich verliebte und der er für den Rest seines Aufenthalts in Wetzlar den Hof machte. Deren Verlobter, Johann Christian Kestner, war inzwischen mit einer Postkutsche nach Wetzlar zurückgekehrt.




Anschließend gingen wir in das sogenannte Lotte-Haus, wo die Angebetete Goethes wohnte. In diesem Haus lebte zu Goethes Zeit Heinrich Adam Buff mit seinen 16 Kindern. Die Frau Heinrichs war bei der Geburt des 16. Kindes gestorben, trotzdem wurden 12 der 16 Kinder erwachsen, was darauf deuten ließ, dass die Familie Buff einen gewissen Wohlstand hatte. Charlotte Henriette Buff, die sich hauptsächlich um die Versorgung und Erziehung ihrer Geschwister kümmerte, hatte Kestner in ihrem 15. Lebensjahr kennengelernt und war inzwischen mit ihm verlobt. Vier Jahre später lernte Goethe Lotte kennen und lieben. Er besuchte sie oft Zuhause, verbrachte mit ihr viele Stunden. Allerdings merkte Goethe auch, dass die Liebe zur Lotte hoffnungslos war, da sie in festen Händen war, traf sich aber weiter mit ihr, weil er sie abgöttisch liebt. Er schätzte, dass sie lebensfroh und lustig war und wollte dies nicht missen. Am 28. August jedoch verschwandt Goethe dann aus Wetzlar ohne Ankündigung oder Mitteilung. Auf die Kunde von Jerusalems Tos schrieb er innerhalb von vier Wochen “Die Leiden des jungen Werthers”. Seine eigenen Erfahrungen bzw. Jerusalem mit seinem Selbstmord gehen in die Personengestaltung des Werthers ein, Lotte entspricht der Charlotte Buff und Kestner wird im Roman von Albert verkörpert.

Goethe veröffentlichte sein Werk und wurde damit über Nacht berühmt. Der Roman wurde in viele Sprachen übersetzt, war allerdings auch manchenorts wegen der unmittelbar nach seinem Erscheinen auftretenden Selbstmordserie in Werthers Manier verboten. Lotte, mit der Goethe weiterhin Briefkontakt hatte und der er sein Werk widmete, bekam in der Ehe mit Kestner 12 gesunde Kinder und war sehr stolz auf sie. Sie begegnete Goethe nochmals in Weimar. Goethe selbst heiratete später Christiane Vulpius. Seine Frau und seinen früh verstorbenen Sohn August überlebte er um viele Jahre und starb im Alter von 83 Jahren in Weimar und wurde dort in der Fürstengruft beigesetzt.

Das Lotte-Haus war insofern interessant, als wir sehen konnten, wie man damals in einer gutsituierten bürgerlichen Familie lebte. Wir erfuhren einige interessante Details über die Lage, Größe und Funktion einzelner Zimmer. So waren zum Beispiel die Betten, gemessen an unseren Verhältnissen, extrem kurz und diente die Küche als Aufenthaltsort und Wärme- und Lichtquelle. Das Leben war weit stärker bestimmt von den Abläufen der Natur: Man lebte zu dieser Zeit mit dem Tag, man stand also auf, wenn die Sonne aufgeht, und ging zu Bett, wenn die Sonne untergeht.

Zum Abschluss des etwa zweistündigen Rundgangs wurde das Rosengärtchen, das von 1757 bis 1881 als Friedhof diente, besucht. Hier wurde Karl Wilhelm Jerusalem nach seinem Freitod beerdigt. Ein Gedenkstein markiert ungefähr seine Begräbnisstätte.

 

Allgemein war der Tag in Wetzlar sehr informativ und hat uns viel Freude bereitet.

 

Lorena Böhmer und Michelle Ermlich (MSS 12)




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Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

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Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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