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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Ein arabischer Frühling für alle?




(C) für das Foto bei CDU Westerwald/Orthey


Am 30. August 2011 besuchte der Grundkurs Geschichte 1 zusammen mit seinem Lehrer Herrn Schuth einen Vortrag zum Thema „Die arabische Welt im Aufbruch - Wohin?“. Referent Joachim Hörster ist Mitglied des Bundestages, Nahostexperte, Vorsitzender der Parlamentariergruppe für die arabisch sprechenden Länder des Nahen Ostens und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages. Er gab den Zuhörern einen Überblick über sowohl politische als auch kulturelle Zustände in einzelnen Staaten der arabischen Welt.

 

Laut Hörster ist Tunesien als erster anerkannter demokratischer Staat ein Paradebeispiel, wie ein arabisches Land den Weg hin zur Moderne beschreiten kann. Hier sei alles „vorbildlich geregelt“: Es existiert ein breiter Mittelstand, der nicht nur vom Tourismus lebt, das Analphabetentum ist bis auf 3-6% eingedämmt und politische Gleichberechtigung ist zu 100% gewährleistet.

 

Auch wenn Algerien nach zwölf Jahren Bürgerkrieg den Terrorismus hinter sich hat, wird hier dringend mehr Demokratie benötigt. Hochrangige Militärs kontrollieren trotz Kriegsende 20-30% des Bruttoinlandsproduktes. Ein ähnlicher Zustand herrscht in Ägypten, wo ebenfalls 20% des Bruttoinlandsproduktes vom Militär bestimmt werden.

Marokkos liberaler Herrscher versucht mit Hilfe von Reformen sein Land zur Demokratie zu führen. Ein Unterfangen, was definitiv von Erfolg gekrönt ist, obwohl auch hier der Fortschritt nur sehr langsam vonstatten geht.

 

Bei allen noch so gut gemeinten Veränderungen darf weder von ausländischen Helfern noch von Visionären an der Staatsspitze vergessen werden, dass nur vom Volk gewollte Entwicklungen Bestand haben können. So hat zum Beispiel der König von Bahrain freie, geheime und allgemeine Wahlen durchführen lassen und von allen zur Wahl stehenden Kandidaten waren auch ein Fünftel Frauen. Jedoch wurde keine einzige in das Parlament gewählt. Hier hatte die Bevölkerung deutlich ihre Meinung zum Thema Gleichberechtigung geäußert.

 

Ähnliche Verhältnisse herrschen in Saudi-Arabien. Hier ist das regierende Königshaus moderner und fortschrittlicher als das Volk selbst. Von einer absolutistischen Führung kann hier keine Rede sein, da keine Entscheidung nur von der Königsfamilie allein gefällt werden kann. Ein Konsultationsverfahren muss durchlaufen werden und man stößt immer mehr auf Widerstand in der Bevölkerung bezüglich Reformen, da sich die Gesellschaft als sehr konservativ und islamtreu erweist.

 

So ist deutlich zu erkennen, dass nicht von einem generellen arabischen Frühling gesprochen werden kann.

 

Auch müsse man die Motivationen der Aufstände berücksichtigen, sagte Hörster. So war in Libyen zu Anfang keineswegs die Demokratisierung Ziel der Rebellen, sondern nur die Absetzung Gaddafis.

 

Beste Verhältnisse herrschen zur Zeit im Oman, wo der Sultan, welcher seinen Vater unblutig gestürzt hat, das Land gegenüber der westlichen Welt und der Demokratisierung geöffnet hat. Diese Modernisierung verlief jedoch ohne Proklamationen und ohne großes Aufsehen. Die Gesellschaft wurde langsam an diese Entwicklung herangeführt und Schritt für Schritt mitgenommen in eine neue Zeit.

Als „Problemländer“ deklarierte Hörster den Libanon, Syrien und Jordanien. Hier habe sich der oft erwähnte und vom Westen so gewünschte Frühling in keinster Weise angekündigt. Jedoch dürfe man nicht der Fehler begehen und versuchen eben diesen zu erzwingen. Viel mehr müsse vor allem Deutschland friedliche Reformen unterstützen und weltoffenen Visionären mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Das Ende dieses interessanten und aufschlussreichen Vortrags bildete eine Fragerunde, an der sich auch die Marienstatter Schüler rege beteiligten.

 

Laura Witzenhausen

 

(C) für das Foto bei CDU Westerwald/Orthey


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