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Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

Falls Sie die Aktion durch Spenden unterstützen möchten, können Sie folgende Bankverbindung nutzen:

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Christina Schwuchow

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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Warum immer ich?

von Christoph, MSS 11

 

Diese Frage stellen sich die meisten Menschen, die von Mobbing betroffen sind. Warum müssen sie ausgerechnet auf mir herumhacken, warum bin ich ihre Zielscheibe, was habe ich falsch gemacht, sodass sie mich hassen? Und damit, dass sich diese Menschen das fragen, haben die Mobber schon eines ihrer Ziele erreicht, nämlich dass ihre Opfer an sich selbst zweifeln und sich fragen, was sie falsch gemacht haben. Und damit beginnt dann der Weg bergab für die Opfer, da ihr Selbstwertgefühl und ihr Selbstvertrauen immer weiter sinken. Doch das ist nur ein Problem auf dem langen Pfad des Mobbings, auf das ich gleich noch einmal zurückkomme.

 

Als erstes Mal muss man sich doch fragen, wie Mobbing überhaupt zustande kommt und was damit noch alles zusammenhängt, um sich des Weiteren klar zu sein. Mobbing ist ein Gruppenphänomen und tritt nicht nur in der Schule, sondern auch auf der Arbeit, unter Lehrern und überall dort, wo Menschen miteinander arbeiten, auf. Aber es wird sich meist nicht einfach nur ein Opfer gesucht, sondern es gibt bestimmte Merkmale, an denen sich die Täter orientieren, wie zum Beispiel Menschen, die kleiner oder schwächer sind als der Durchschnitt, ängstlich oder schüchtern sind oder selber gerne mal austeilen. Doch manchmal sucht man auch einfach jemanden, an dem man seinen Frust ablassen kann und merkt darauffolgend, dass dieses Opfer sich optimal eignet als Mobbing-Zielscheibe. Und ab diesem Zeitpunkt beginnt dann der Teufelskreis. Ab da beginnen die Angriffe auf dem Schulweg, in den Pausen, im Internet, und manchmal sogar noch im Unterricht.

 

Ihr Ziel ist es, den Gemobbten in eine soziale Isolation zu drängen und ihn bloßzustellen. So können mögliche Handlungen sein: Körperliche Mobbinghandlungen, wie körperliche Gewalt, Beschädigung des Eigentums des Opfers, physische Gewalt, sexuelle Belästigung; Psychische Mobbinghandlungen, wie Ausgrenzen aus der Schulgemeinschaft, Auslachen, Erfinden von Gerüchten, Androhung von Gewalt und bewusstes Vorenthalten wichtiger Informationen und noch vieles mehr.

 

Sogar im Internet wird das Mobbing immer populärer. Das sogenannte Cybermobbing hat sogar eine eigene Seite: iShareGossip. Auf dieser Internetseite können die Täter ungehindert, anonym und komplett ohne irgendwelche Schamgrenzen alle Hemmungen fallen lassen und über ihre Opfer herziehen. Doch es gibt inzwischen schon Initiativen dagegen. So zum Beispiel in Berlin. Dort laden Schüler/innen Wikipediaartikel hoch, um nicht nur die beleidigenden Artikel zu verdecken oder unscheinbarer zu machen, sondern auch um den Server zu überlasten, sodass die Seite nicht mehr funktioniert. Doch selbst wenn diese Seite gesperrt würde: es gibt noch viele andere Möglichkeiten, seine erniedrigenden Nachrichten zu verbreiten. Wie zum Beispiel in Facebook und YouTube. Da wird in Chats gelästert und in YouTube peinliche Videos der betroffenen Person(en) hochgeladen mit beleidigenden Bemerkungen.

 

Doch meist geschieht noch mehr, als denjenigen nur auszugrenzen. Es kann bei dem Ofer nur als Beispiel zu Konzentrationsschwierigkeiten oder psychosomatischen Folgen wie Alpträumen, Einsamkeit oder Atemnot bis hin zu Asthma kommen. Das bedeutet, dass man mit Mobbing nicht einfach nur die Person ausgrenzt; man setzt ihr so schlimm psychisch zu, dass die schlimmste mögliche Folge Suizid sein kann. Laut Experten gehen allein 20% aller Suizidfälle auf das Konto des Mobbing, da die Gemobbten den Druck und die zunehmende Isolation nicht verarbeiten können.

 

Aber ein kleiner Teil der Schuld liegt auch bei den Opfern, da diese sich meist nicht wehren, oder nicht trauen jemanden anzusprechen, da es ihnen peinlich ist, das Opfer zu sein. Doch genau das ist das Problem. Wenn man nicht Hilfe sucht, wird alles nur noch schlimmer, da die Täter sich bestätigt fühlen und so denken, dass sie freie Bahn haben. So erteilt der Gemobbte den Tätern sozusagen einen Freischein, mit allem weiter zu machen und alles vielleicht sogar noch zu steigern. Aber so weit darf es erst gar nicht kommen, da das Opfer dann schon damit angefangen hat, alles in sich hineinzufressen, an sich selbst zu zweifeln, was zur Folge hat, dass es von einem sinkenden Selbstvertrauens bis hin zu Suizid kommt. Deshalb muss man unbedingt Hilfe suchen, da sich die Probleme nicht immer von alleine lösen. Eine Möglichkeit wäre, mit den Eltern über das Problem zu reden, eine andere, einen Lehrer zu kontaktieren oder mit dem Schulleiter zu sprechen, oder sich, wenn es schon sehr heftig ist, einen Psychologen suchen, der dann versucht das Problem zu lösen und beheben.

 

Aber auch die Eltern können helfen, indem sie versuchen zu erkennen, ob ihr Kind gemobbt wird oder nicht und dann versuchen mit ihnen zu reden oder ihnen sagen, wo sie Hilfe bekommen können. Eine Auswahl an Anzeichen für zunehmendes Mobbing können sein: Schwindendes Selbstbewusstsein, Absinken des Selbstwertgefühls oder der rapide Nachlass der Leistungen in der Schule. Zudem kann man es daran erkennen, dass sie anfangen zu stottern, sich zurückziehen, Alpträume haben oder daran denken, Suizid zu begehen oder es sogar ausführen, wobei es dann meist schon zu spät ist.

 

Daran sieht man, dass Mobbing eine sehr schlimme Sache ist, die im Extremsten unsozial ist und nicht geduldet werden darf. Doch trotzdem wird Mobbing immer weiter bestehen, da es immer für verschiedene Menschen passende Opfer und Momente gibt, Druck abzulassen. Zudem wird in Zukunft vielleicht noch mehr technisches Hinzukommen, sodass das Mobbing noch größere Züge annehmen könnte. Doch trotz alle dem können wir schon einmal dafür sorgen, dass bei uns in der Umgebung kein Mobbing vorkommt, indem man sich selbst zurückhält und anderen hilft, wenn man sieht, dass sie gemobbt werden.

 

 


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Schriftliches Abitur

Abiturienten, die wegen der angekündigten Schneefälle unsicher sind, ob sie die Schule an den Prüfungstagen pünktlich von ihrem Wohnort aus erreichen können, bietet das Gästehaus des Kloster (Telefon 02662/9535-255 oder 9535-0) eine Übernachtungsmöglichkeit an.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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