HomepageInfos für den SchulalltagEreignisse im SchuljahrSchulgemeinschaftSchulprofilArbeitsgemeinschaftenSchülerzeitung "Panoptikum"Das TeamPanoptikum 2018/2019Panoptikum 2017/2018Panoptikum 2016/2017Panoptikum 2015/2016Panoptikum 2014/2015Panoptikum 2013/2014Panoptikum 2012/2013Panoptikum 2011/2012Panoptikum 2011/2012Ausgabe 15 (Dez. 2011)Süchte und ihre AuswirkungenWarum immer ich?Einmal durchs Drehkreuz ...Harry Potter u. d. HalbblutprinzSchlaganfallRoboter, "Diener" des MenschenDer Name LisaDas Monster aus dem KellerAufgewachsen in ChinaNaturkatastrophen und AtomkraftArme Kinder - Wir helfen!Der AlptraumDer DschungelDie EchseDer WaschbärDas Leben der WölfeDer Hund - Bester Freund ...Das ErdmännchenDas ZebraPanoptikum 2010/2011Panoptikum 2009/2010Panoptikum 2008/2009Panoptikum LiteraturPanoptikum ServicePanoptikum ArchivPanoptikum KontaktPanoptikum NewsletterSchülervertretungSchulelternbeiratBenediktin. SchulnetzwerkFördervereinEhemalige MarienstatterPresseFotogalerienArchiv der Schuljahre


Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Einmal durchs Drehkreuz für 50 Cent

von Katja Grimm, MSS 13

 

Am Ende eines muffigen Treppenhauses trennt ein eisernes Drehkreuz den Besucher von seinem Ziel. Dahinter erwarten ihn zwei Männer. Ihr Arbeitsplatz ist eine öffentliche Toilette in der Innenstadt Erfurts. Täglich empfangen sie hier Touristen oder Reisegruppen, von Montag bis Sonntag, von sieben bis 19 Uhr. Für 50 Cent öffnen sie das Drehkreuz. Für 50 Cent gewähren sie Zugang zu sauberen Toiletten, die funktionieren.

 

Einer der beiden Männer ist groß, hat braune Haare, trägt einen Bart und eine Brille. Freundlich begrüßt er jeden Besucher, lächelt, scherzt, ist zuvorkommend. Einer, der sich darum kümmert, dass alles gut und zufriedenstellend funktioniert. Mitten im Gespräch nimmt er kurzerhand einen Wischmopp und putzt die Herrentoilette oder geht mit einem Lappen Richtung Damen-WC. „Die Bezahlung ist nicht besonders“, beginnt er nach einer kurzen Pause und schaut in die Ferne. Hartz IV und seine Tätigkeit als Reinigungskraft ernähren ihn.

 

Sein Kollege ist älter, groß und dünn, hat weiße Haare und ein ausgezehrtes Gesicht. Er hält sich etwas versteckt in einer kleinen, engen Nebenkammer. Gekrümmt sitzt er auf seinem Stuhl und zieht in Ruhe an seiner Zigarette. Aus den Wänden ragen Rohre, ein Fliegenfänger mit verendeten Insekten aus der Decke.

 

Von einer menschenwürdigen Entlohnung können die beiden Toiletten-Männer nur träumen. „Da müssen Sie mal zwei Tage herkommen, um eine genaue Vorstellung zu bekommen. Der Chef zahlt Ihnen gerne 80 Cent pro Stunde“, ruft der Ältere aus dem Nebenraum. Trinkgeld gibt es keines. „Wechseln müssen wir auch selbst“, sagt sein jüngerer Kollege. „Und putzen, reparieren, alles“, fügt der Rentner hinzu.

 

Ob Toiletten-Dienst, Service oder Friseursalon: Immer mehr Menschen in Deutschland fordern einen gesetzlich geregelten Mindestlohn. Niedriglöhne in vielen Bereichen, oft trotz hoher Qualifikation oder Hochschulabschluss, sorgen für kontroverse Diskussionen.

 

Die Arbeitsumgebung ist eher schäbig, doch was die beiden Klo-Männer auf den Erfurter Toiletten zu tun haben, erledigen sie ordentlich: Die sanitären Anlagen sind sauber, die Spülungen funktionieren, das Papier ist aufgefüllt. Menschen gehen ein und aus, die beiden Männer gehen freundlich mit ihnen um. „Die Leute können ja nichts dafür“, sagt der Braunhaarige.

 

Ein Besucher kommt zum Drehkreuz. Er kramt in seinem Geldbeutel und schüttet sich einige Münzen auf die Hand, um 50 Cent zusammenzusuchen. Dazwischen kommt ein Einkaufschip zum Vorschein. Halb lachend, halb ernst scherzen die beiden Putzmänner mit dem Kunden: „Einkaufschips nehmen wir noch nicht. Das gäbe aber ziemlichen Ärger mit dem Chef, wenn abends das Geld geholt wird und da nur Chips drin sind!“

 



+++ Neue Stundenpläne (gültig ab Montag, 18.02.19) in den Login-Bereichen +++

Login


Benutzername:


Password:




WebUntis

Weiterleitung zu WebUntis.

Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan20190123.pdf


Oberstufe 2019/2020

Die Anmeldung für die Oberstufe ist vom 4. bis zum 28. Februar 2019 möglich. Bitte vereinbaren Sie einen Termin im Sekretariat (02662/969860)!



BELF Marienstatt

Herzliche Einladung zum nächsten "lokalen Treffen" des Benediktinischen Elternforums am 12.03.2019 im Katholischen Pfarrhof, Salzgasse 11, Hachenburg.





Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Ehemaligenturnier

Herzliche Einladung zum traditionellen Fußballturnier der Ehemaligen am Sa, 16.03.2019!

Nähere Information (Anmeldung, Ablauf) zum Download:


Einladung-Ehemaligenturnier.pdf


Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



Besucher:27016995