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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Waldumbau im Klosterwald Marienstatt

Ein Projektvormittag mit dem Erdkunde-Beifachkurs der MSS 13














Weltweit verschwinden jedes Jahr etwa 13 Millionen Hektar Wald; dies ist mehr als die gesamte Waldfläche Deutschlands. Damit einher gehen das Artensterben, der Verlust von Heimat für indigene Völker, Erosion, Veränderungen des Klimas usw.

 

Das Jahr 2011 wurde deshalb von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr der Wälder“ ausgerufen. „Den Wald zu schützen ist kein romantischer Luxus, sondern überlebenswichtig für die Menschheit“, sagte Christian Wulff, unser Bundespräsident und Schirmherr der deutschen Kampagne zur Eröffnung am 21. März 2011.

 

Auch in Deutschland wurden die Wälder durch anhaltenden Flächenverbrauch immer mehr reduziert. Schädigende Umwelteinflüsse, Abgase und saurer Regen, bedrohen unsere Wälder, Insekten und Stürme konnten infolgedessen schon oft große Schäden verursachen. Teilweise mitverantwortlich sind auch Monokulturen wenig angepasster Baumarten, vor allem der Fichte.

 

Im Zusammenhang mit den Themen „Klimawandel“ und „Nachhaltiges Wirtschaften“ entstand die Idee, selbst etwas zum Erhalt der Wälder zu tun. Im Marienstatter Abteiwald, am Weg nach Nister, wurden vor etwa 55 Jahren Kiefer-Monokulturen angelegt. Nachhaltige Forstwirtschaft kennt keine Monokulturen und keine Kahlschläge mehr. Nach und nach werden solche Flächen zu Laub- und Nadelmischwäldern umgebaut. Auf Vorschlag von Andreas Schäfer, zuständiger Förster vom Forstamt Hachenburg, konnten wir an diesem Prozess mitwirken. Die Biodiversität wird sich dadurch wieder verbessern, und durch das Wachstum wird Kohlendioxid gebunden werden, somit leisteten wir auch einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz. Im Zehn-Jahres-Rhythmus wird eine Waldinventur durchgeführt, bei der unter anderem der Zuwachs ausgewählter Bäume gemessen wird. Im Westerwald beträgt dieser sechs bis acht Kubikmeter pro Jahr und Hektar. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet demnach bei uns hier, dass nicht mehr als diese Menge Holz eingeschlagen werden darf.

 

Am 24. November 2011 trafen wir uns frühmorgens am Marienstatter Kreuzweg. Nachdem sich Herr Schäfer kurz vorgestellt hatte, sollten wir versuchen, den Wald mit möglichst vielen Sinnen zu erleben. Wir hörten Vögel, ferne Motorengeräusche, erkannten verschiedene Baumarten und empfanden uns von den hohen Bäumen beschützt. Junge Sämlinge und abgestorbene Äste, ja sogar ganze abgestorbene Bäume zeugten vom ewigen Kreislauf der Natur; insofern kann dieser Wald als naturnah bezeichnet werden. Baumstümpfe und vermodernde Holzstapel zeigten uns aber auch, dass hier der Mensch tätig war. Einige Meter weiter konnten wir mit Hilfe von Herrn Schäfer die Nesthöhlenöffnung eines Spechtes erblicken, seinen Ruf und seine Arbeitsgeräusche in der Nähe vernehmen. Für seine Höhlen, die er sich in über zehn Metern Höhe schafft, benötigt er Baumstärken von mindestens 40 cm Durchmesser. Da er sie meistens nicht wieder benutzt, kommen auch andere Tiere wie Meisen, Fledermäuse oder Siebenschläfer, die sich selbst keine Höhle bauen können, in den Genuss einer Wohnung. Weitere potentielle Spechtbäume sind in der Nähe vorhanden.

Anstehendes Schiefergestein auf den Wegen belegt die geringe Bodenbildung bzw. die Erosionsgefahr, insbesondere an den vorhandenen Steilhängen. Einmal mehr wurde uns die Bedeutung des Waldes auch als Erosions- und Hochwasserschutz deutlich.

 

Auffallend astlose und hochgewachsene ältere Eichen bildeten einen Gegensatz zu bis knapp über der Erdoberfläche beasteten Buchen, die vor allem durch zahlreiche kleine Sämlinge, auch Wildlinge genannt, das Gesamtbild beherrschten und als Schattbaumart augenscheinlich auch mit wenig Licht gut zurecht kommen. Buchen sind für den Westerwald die Hauptbaumart. Kleine Eichen dagegen suchten wir vergebens; sie benötigen als Lichtbaumart mehr Licht. Einige Kiefern und durch ihre wellige Rindenstruktur charakterisierte Hainbuchen vervollständigten den Gesamteindruck.

 

Eine einjährige Douglasie, deren Heimat ursprünglich Nordamerika ist, bot Anlass zur Diskussion, wie dieser Neophyt, der seit ca. 100 Jahren in der deutschen Forstwirtschaft zum Einsatz kommt, zu bewerten sei: Hat dieser Baum als „Biopest“ des Waldes zu gelten, wie Naturschutzverbände argumentieren oder ist er wegen seines enormen Holzmassenzuwachses der wirtschaftlichste Baum und deshalb verstärkt anzubauen? Immerhin ist der höchste Baum Deutschlands mit 69 Metern eine Douglasie in Freiburg!

Das Logo des „Internationalen Jahres der Wälder“ veranschaulichte uns die vielseitigen Bedeutungen, die der Wald haben kann.

 

Auch die juristische Seite des Waldes wurde durch Herrn Schäfer erläutert. „Wald“ muss hiernach mindestens eine Fläche von 0,2 Hektar umfassen und eine Mindestbreite von zehn Metern aufweisen.

 

Nun begann der praktische Teil. Unsere Aufgabe bestand darin, kleinere Exemplare von etwa 20 bis 50 Zentimetern Höhe dieser zahlreich vorhandenen Buchensämlinge aus Naturverjüngung zu „werben“, das hieß für uns, sie auszugraben. Diese kleinen Bäumchen sollten das Ausgangsmaterial für unsere Neupflanzung liefern. Beim Ausgraben war darauf zu achten, die Wurzeln, vor allem die Hauptpfahlwurzel, möglichst unverletzt zu lassen. Nur dann werden sich die Setzlinge optimal weiterentwickeln können. Es wurden also standortgemäße, hier vor Ort gewachsene Pflanzen, keine fremden, zugekauften, vielleicht sogar importierten Sorten verwendet. Wir haben sie lediglich ein paar hundert Meter weiter im Kellerhofwald wieder eingepflanzt.

Herr Schäfer hatte das Areal ihrer zukünftigen Standorte schon für uns markiert und die Arbeitsgeräte bereitgelegt. An einigen Stellen mussten wir zunächst die störende Begleitvegetation, vor allem Brombeerranken und Holunder beseitigen; als weitere Arten konnten wir Ebereschen, Farne, Weißdorn, Himbeeren und Gräser erkennen. Gerade die häufig auftretenden Brombeeren und Holundersträucher wiesen darauf hin, dass der Boden immer noch stickstoffreich ist, was vermutlich auf die damalige Düngung der Felder zurückzuführen ist.

 

Jede Zweiergruppe erhielt eine Wiedehopfhaue; mit der Beilseite wurde ein Schnitt in die Gras- und Wurzelschicht angelegt, mit der Blattseite die Pflanzgrube ausgehoben. Wo Steine oder dicke Wurzeln ein Pflanzloch unmöglich machten, musste man eben ein paar Zentimeter weiter von Neuem probieren. Ist man mit der Hacke tief genug vorgedrungen, konnte man den Setzling einlegen, Mineralboden wieder einfüllen, festtreten - fertig. Zur Probe sollten wir eine leichte Zugprobe mit Daumen und Zeigefinger machen, um zu sehen, ob die Pflanze sicher eingepflanzt worden war. Jede Gruppe pflanzte etwa 30 Setzlinge.

 

Abschließend bedankten wir uns bei Andreas Schäfer für sein pädagogisches Geschick und die Zeit, die er sich für uns genommen hatte. Andererseits war er vom guten Gelingen, der bereitwilligen Mitarbeit und dem anhaltenden Arbeitseifer angetan. Nach Meinung der Schülerinnen und Schüler kann solch eine Aktion zur Nachahmung empfohlen werden.

 

Peter Haßelbeck

 

 

Weitere Quellen: Presse- und Informationsdienst der Bundesregierung,

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.




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