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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Besuch bei den Patenkindern Srinivasa Rao Bandari (Klasse 6a) in Khammam und Geeta Nag (Klasse 8a) in Jagdalpur









Auf unserer Indienreise in den Herbstferien hatten wir die Gelegenheit, zwei der Patenkinder unserer Schule persönlich kennen zu lernen. Die Besuche in beiden Projekten waren mit der KNH abgesprochen und so war es kein Problem, die zwei Kinder anzutreffen, obwohl in Indien auch gerade Ferien waren. Khammam liegt nur 180 km von Hyderabad entfernt, wo wir am 2. Oktober nachmittags eintrafen. Mit dem Auto brauchten wir am nächsten Morgen mehr als vier Stunden, um unser Ziel zu erreichen. Das liegt nur zum Teil am Straßenzustand, problematischer sind die vielen Menschen, die selbst die Autobahnen zu Fuß oder mit allen möglichen Zweirädern benutzen, von den frei laufenden Ziegen, Rindern und Wasserbüffeln gar nicht zu reden. Geisterfahrer sind nichts Besonderes. In Khammam angekommen, wurden wir unter einem riesigen Begrüßungsbanner herzlich willkommen geheißen und mit wunderschönen Blütengirlanden geschmückt. Trotz der Ferien waren außer Srinivasa 15 seiner Mitschüler anwesend, auch seine Eltern waren extra aus ihrem 20 km entfernten Dorf gekommen.

 

Srinivasa war zunächst sehr zurückhaltend, was ja auch verständlich ist, denn der Besuch von Paten ist ein äußerst seltenes Ereignis. Seine älteren Freunde aus Klasse 11 und 12, die wesentlich besser Englisch sprachen, gaben ihm aber dann die notwendige Unterstützung, sodass er bald auftaute, besonders als ich ihm von seiner Patenklasse erzählte, Fotos von Marienstatt zeigte und anschließend die Geschenke seiner Paten überreichte. Ich glaube, so viele Geschenke (Marienstatt T-Shirt, Stifte, Mäppchen und eine Menge Süßigkeiten) hat er wohl noch nie auf einmal bekommen.

Srinivasa ist in der 10.Klasse, bis zum Schulabschluss braucht er noch zweieinhalb Jahre. Er mag Mathematik und die Naturwissenschaften und möchte später Medizin studieren. In seiner Freizeit treibt er viel Sport und liebt Fußball, für einen Inder ist das außergewöhnlich. Auf dem Gelände des Projekts liegen 2 Wohnheime für Jungen und Mädchen, 3 Schulen (1-4, 5-9 und 10-12) sowie Plätze, auf denen Fußball, Basketball und der indische Nationalsport Cricket gespielt werden können.

 

Bei der anschließenden Führung durch das Wohnheim und die anderen Anlagen haben wir viel aus dem Alltag unseres Patenkindes erfahren. Selbst nach 9 Indienreisen gab es da für uns noch manches Überraschende. Im Jungenwohnheim ist Platz für 40 Kinder bzw. Jugendliche. Srinivasa zeigte uns seinen Schlafraum, in dem er mit weiteren 19 Jungen schläft. Wir vermissten die Betten, es standen nur 20 Spinde an einer Seite des Raumes. Darin hatte jeder seine persönlichen Habseligkeiten, Kleider, Schulbücher und Hefte und schließlich die Matte, die nachts zum Schlafen auf dem Boden ausgerollt wird. Decken werden nicht benötigt, denn nur an wenigen Tagen im Jahr sinken die Temperaturen unter 20° und die Räume sind abends stark aufgeheizt. Die Waschräume und Toiletten waren sauber und ordentlich.

Ein weiterer Raum war für Hausaufgaben und Gebete vorgesehen. Hier hing auch der Tagesplan aus. Obwohl der Unterricht erst um 9 Uhr beginnt, müssen die Schüler um 5 Uhr aufstehen, denn nach dem Morgengebet und dem Frühstück müssen sie ihre Kleidung waschen. 3 Mahlzeiten gibt es, aber jeden Tag das gleiche, außer am Sonntag, wo Fleisch in Form von Geflügel vorkommt. Eine Köchin verpflegt die Heimbewohner, das Essen wird über einem offenen Feuer zubereitet.

 

Zum Wohnheim gehört auch ein kleiner Garten, den die Jungen nach der Schule bewirtschaften. Fernsehen und Computer gibt es nicht, die Freizeit wird mit Sport verbracht. Die Schule ist sehr groß, es gibt über 800 Schüler/Innen. Die Klassengröße liegt bei 45 – 50, die Unterrichtsräume sind sehr einfach eingerichtet. Die Schule ist vor über 50 Jahren aus einem Polio-Projekt entstanden. Da die Krankheit inzwischen auch in Indien so gut wie ausgestorben ist, widmet man sich inzwischen behinderten Kindern, was speziell auf dem Land in Indien noch sehr selten ist. Zusammen mit Srinivasa, seinen Eltern und dem Projektleiter aßen wir gemeinsam zu Mittag, dann wurde es langsam Zeit, sich auf den langen Rückweg nach Hyderabad zu machen. Es war ein sehr herzlicher Abschied und wir versprachen Srinivasa, ihn weiter zu unterstützen,






Vier Tage später besuchten wir in Jagdalpur Geeta Nag, das Patenkind der Klasse 8a. Ihre Familie gehört zu den sogenannten Adivasis, den Ureinwohnern Indiens. Die verschiedenen Stämme leben zurückgezogen in den Bergen des Bundesstaates Chhattisgarh, haben eigene Sprachen, sind Animisten, zum Großteil noch Analphabeten und ihre Kinder haben ohne Unterstützung durch Sponsoren kaum Chancen auf eine gute Ausbildung.

Geeta ist 15 Jahre alt, besucht die 10. Klasse und möchte nach Abschluss der 12. Klasse Medizin studieren. Sie lebt in einem Wohnheim der Methodistischen Kirche Indiens zusammen mit 135 Mädchen. Auch hier waren gerade Schulferien, aber die Zeit zwischen den zwei wichtigen Festen Dushera und Diwali wurde von den älteren Mädchen der Klassen 10 bis 12 zum Lernen für die bevorstehenden Prüfungen genutzt.

 

Kaum mit dem Auto auf dem Missionsgelände angekommen, wurden wir von Geeta und ihren Freundinnen mit Blumengirlanden und Sträußen herzlich empfangen und in das Haus der Heimleiterin geführt, die uns zusammen mit ihrer erwachsenen und als einzige perfekt Englisch sprechenden Tochter herzlich begrüßte. Auch hier wie in Khammam ist der Besuch bei einem Patenkind ein sehr seltenes Ereignis. Geeta, ein sehr hübsches Mädchen, legte ihre anfängliche Scheu bald ab, da auch ihre Freundinnen in die Gesprächsrunde bei Tee und kleinen Snacks integriert waren. Geeta

freute sich sehr über die Geschenke von ihrer Patenklasse aus Marienstatt. Voller Begeisterung zeigte sie uns anschließend ihr Wohnheim, das ebenso einfach und sauber wie in Khammam war. In den Schlafräumen schlafen jeweils 40 Mädchen, bei den jüngeren Schülerinnen in Etagenbetten, bei den älteren gibt es auch normale Betten, die aber sehr eng stehen und kaum eine Privatsphäre ermöglichen. Die persönlichen Dinge werden in Metallkisten aufbewahrt, die an einer Wand des Raumes aufgestapelt sind. Auch hier erhalten die Mädchen drei Mahlzeiten am Tag, jeden Tag das gleiche, nur am Sonntag gibt es Chicken.

 

Die Schule mit den drei Teilen Grund- (1-4), Mittel- (5-9) und Oberstufe (10-12) liegt auf dem Missionsgelände und wird von insgesamt 1200 Kindern besucht. Die meisten wohnen in der Stadt bei ihren Familien, dazu kommen die Mädchen und Jungen aus den beiden Wohnheimen. Schulbeginn ist um 9.30 Uhr, dennoch müssen die Mädchen um 5 Uhr aufstehen.

Voller Stolz zeigten uns die Mädchen ihren Lieblingsraum, eine kleine Bibliothek mit Arbeitstischen, in dem auch Spiele und Musikinstrumente aufbewahrt werden. Als Highlight gibt es einen Fernsehapparat, der sonntags eingeschaltet wird. Auch hier ist kein Computer vorhanden.

Nach der Führung luden uns die Mädchen in den schönen Innenhof ihres Wohnheims ein, wo ein Teil der Gruppe Musik machte und die anderen dazu tanzten. Wir wurden zum Mitmachen aufgefordert und es gab viel zu lachen, die Stimmung war toll.

Wir folgten dann der Einladung des Heimleiters vom Jungenwohnheim und die Mädchen begleiteten uns bei der Besichtigung des Hauses und der Jungen, die sie natürlich kannten. Dann ging es zum Mittagessen zurück ins Mädchenwohnheim , wo man für uns etwas besonders Leckeres zubereitet hatte. Nach weiteren lebhaften Gesprächen wurde es schließlich Zeit zur Verabschiedung. Geeta wurde sehr traurig und bemerkte auf Nachfragen, dass sie immer Briefe an ihre Patenklasse schreibe, aber

noch keinen von ihnen bekommen habe.

Der Besuch der beiden Patenkinder unserer Schule war einer der Höhepunkte einer auch ansonsten wunderschönen Indienreise. Die bisher von uns besuchten Projekte der KNH verdienen hohe Anerkennung und weitere Unterstützung.




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Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



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Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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