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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Entwicklungskrisen in Kindheit und Jugend

Spannender Vortrag von Prof. Matthias Wildermuth über Ursachen und Bewältigungsmöglichkeiten aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht









Zur 13. Veranstaltung in der Reihe „Gymnasium im Dialog“ hatte der Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen e. V. des Privaten Gymnasiums Marienstatt mit Prof. Matthias Wildermuth den Leiter der Vitos-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Herborn eingeladen. Der Psychologe und Psychiater zeigte sich als wahrer Fachmann in seinem Fachgebiet, der es verstand, die komplizierten Zusammenhänge psychologischer Phänomene im Kindheits- und Jugendalter verständlich darzustellen. Dabei verwendete er notwendigerweise auch Grundbegriffe der Entwicklungspsychologie: Das Urvertrauen bilde die Basis aller Erfahrungen, die wiederum von ständigen Trennungen und Neuverbindungen bestimmt seien. Der Mensch sei grundsätzlich nicht gesund, vielmehr begebe er sich ständig in Krankheit hinein, um sich entwickeln zu können. Weil in der aktiven Gestaltung seiner Entwicklungsprozesse oft das, was der Mensch tatsächlich bewältigen kann, aus dem Lot komme, sei die Medizin nahezu nur noch regulativ tätig.

 

Wildermuth stellte anhand verschiedener Theorien Entwicklung als interaktives Geschehen dar und deckte dabei psychologische Phänomene auf. Dabei legte er einen Schwerpunkt auf die „Resilienz“, die Widerstandsfähigkeit des Menschen gegenüber Störungen. Der erfahrene Psychologe stellte das Anliegen der kinder- und jugendpsychologischen Arbeit klar heraus: Es geht dabei nicht nur um die Bekämpfung von Symptomen, sondern vor allem auch um den Aufbau der Persönlichkeit der jungen Menschen. Bei diesen sei auf Grund von Störungen in der frühkindlichen Phase oftmals das Gefühl für ihre Intersubjektivität gestört. Wildermuth veranschaulichte, dass gerade im Säuglingsalter vielfach Traumaerfahrungen anzusiedeln seien: Der Säugling sei ganz Wahrnehmung, könne sich aber nicht distanzieren und urteilen. Gerade in dieser „Wahrnehmungstotalität“ sei er äußerst empfänglich für Labilisierungen jeder Art, vor allem durch Traumaerfahrungen.

 

Wildermuth stellte die Einzigartigkeit des menschlichen Wesens heraus: Allein er will den anderen Menschen verstehen. Diese „Mentalisierung“ – seine Fähigkeit, den anderen und sich selbst als Wesen mit geistig-seelischen Zuständen zu betrachten – ermöglichen ihm Intersubjektivität, Perspektivenübernahme und Selbstreflexion. Genauso werde der Mensch dadurch aber auch fähig zum strategischen, berechnenden Umgehen mit Empathie. Wildermuth verdeutlichte die kognitiven und emotionalen Entwicklungsschritte vom Säuglings- bis zum Adoleszenzalter. Der Schwerpunkt der kinder- und jugendpsychiatrischen Arbeit, die alle Entwicklungsstadien berühre, sei vor allem die Wiederentdeckung der eigenen Sicht unter Berücksichtigung der bereits durchlebten Entwicklungsschritte. Dies sein vor allem für den Umgang mit Adoleszenzkrisen von großer Bedeutung.

Wildermuths immer wieder durch Anekdoten angereicherter Vortrag beleuchtete durchaus auch die problematischen Veränderungen in unserer westlichen Gesellschaft, die vielfach der Nährboden für Entwicklungsstörungen seien: „In Afrika sagt man: Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ Inwieweit ist bei uns hier noch bewusst, dass für eine möglichst störungsfreie Entwicklung eines Kindes der liebende Blick aller notwendig ist?

Im Anschluss an seinen Vortrag stellte sich der Leiter der Herborner Vitos-Klinik am Rehberg noch Fragen aus dem Publikum. So skizzierte P. Jakob die sich deutlich verschärfenden Anforderungen an Schule, mit Entwicklungskrisen von Kindern umgehen zu müssen, obwohl Schule sicher nicht das kompensieren könne, was in manchen Elternhäusern zu wenig grundgelegt werde. Auf seine Frage, was alle in Schule beteiligten – Schüler, Lehrer und Eltern – von Experten auf kinder- und jugendpsychiatrischem Gebiet lernen könnten, riet Wildermuth dazu, notwendige Gespräche nicht katastrophenorientiert zu führen. Wichtig sei, gerade den jungen Menschen möglichst nah an seine aktiven Fähigkeiten zu bringen. Man solle als erwachsener Gesprächspartner nicht nur fragen: Was kann (oder muss) ich dir jetzt geben?, sondern vielmehr den jungen Menschen auch und gerade in einer Krisensituation fragen: Was hast du mir heute mitgebracht?

 

Dr. Frank Grieß dankte als Vorsitzender des Fördervereins Prof. Wildermuth herzlich für seinen kompetenten und sympathisch gestalteten Vortrag. Zudem dankte er auch der Elterninitiative „Die Pimpfe“ aus Montabaur, die im Rahmen der Veranstaltung den Erlös des 52. „Pimpfe-Markts“ von stolzen 2100 Euro an das Abi-Aktionsteam übergab, das bei der Durchführung tatkräftig geholfen hatte. Diese Spende kommt zusammen mit den anderen bis März 2012 zusammengetragenen Geldern genau der Arbeit der Vitos-Klinik in Herborn zu Gute.

 

Die gelungene Veranstaltung, die musikalisch durch Lena Dörner (Klavier) und Kathleen Sassenrath (Gesang und Klavier), ebenfalls zwei Schülerinnen der kommenden Abiturientia, gerahmt wurde, hätte mehr als die 50 erschienenen Besucher verdient gehabt.




Weitere Bilder

 

 

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Presseecho

19.12.11

Erlös vom Pimpfe-Markt übergeben

Elterngruppe überreicht Scheck für guten Zweck ans Abi-Aktionsteam



Aus: "Dill-Zeitung"

14.12.11

Entwicklungskrisen in der Kindheit

Professor Matthias Wildermuth spricht am Privaten Gymnasium Marienstatt


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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