HomepageInfos für den SchulalltagEreignisse im SchuljahrSchulgemeinschaftSchulprofilArbeitsgemeinschaftenSchülerzeitung "Panoptikum"SchülervertretungSchulelternbeiratBenediktin. SchulnetzwerkFördervereinEhemalige MarienstatterPresseFotogalerienArchiv der SchuljahreSchuljahr 2017/18Schuljahr 2016/17Schuljahr 2015/16Schuljahr 2014/2015Schuljahr 2013/2014Schuljahr 2012/2013Schuljahr 2011/2012Fledermaus-PreisSpirituelle Erfahrungen 2012Western-MusicalVerabschiedung IIVerABTschiedungAbschlussgottesdienstVerkehrsinfotag der MSSNeue SV und Verbindungslehrer"Eine voll fette Explosion!"Projekttage und SchulfestJubiläumskonzertLeben mit ChemieLernort StadionMartial in BildernDie "Lassies" sind los!Erlebnispädagogik 7erwarte das unerwartete"Kinder im Netz"Abi-Aktion 2013"Certamen Ciceronianum" ArpinoPapierbrücken-Wettbewerb"Jugend in Europa"Patrick Roth-LesungGutenberg-MarathonPrävention statt BestrafungCertamen Rheno-PalatinumKonzertreise nach PécsAbiturfeier 2012Ehemaligen-Fußballturnier 2012LandtagsbesuchSerenade IISEB-Berufsbörse: BildungswegeFranzösisch-DiplomInfo AuslandsaufenthalteHandballturnier 6. KlassenAdventskonzertWhite Horse TheatreVorlesewettbewerb"Gymnasium im Dialog" XIIIWeihnachtsmusical"Tag der Physik" (Kaiserslautern)Exkursion "Waldumbau"Den Vögeln ein Fest"Tag der offenen Tür" 2011Serenade IOrnithologische ExkursionPatenschaft in BerlinWhat´s killing us now?Action!Kidz 2011Patendkindbesuch in IndienMeditationsraumKlosterführung neue MitarbeiterEhemaligentreffen am 17.09.11Westerwälder Firmenlauf"Marienstatt Variety Performance"DRV-VortragPatenschaftsteam in HachenburgLehrerbesuch in ZevenkerkenArabischer Frühling für alle?Lovre Milic begrüßtWildbienen-AusstellungMSS 12 in Wetzlar"Achtung, Auto!"Einschulung der neuen 5erTaizé-Fahrt 2011DienstjubiläenNeu im KollegiumPatenkindbesuch in BrasilienSchuljahr 2010/2011Schuljahr 2009/2010Schuljahr 2008/2009Schuljahr 2007/2008Schuljahr 2006/2007Schuljahr 2005/2006Schuljahr 2004/2005


Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


50 Jahre Abitur in Marienstatt -
„Mit Gott immer einen Joker im Ärmel“















Mit einem Festtag verabschiedete das 101 Jahre alte Private Gymnasium Marienstatt seinen 50. Abiturjahrgang: Abiturgottesdienst und Zeugnisübergabe am Vormittag und der Abi-Ball am Abend bildeten den würdigen Rahmen. 97 Abiturientinnen und Abiturienten freuten sich zusammen mit ihren Familien und Lehrern und blickten dankbar auf die Zeit im „Tal an der Nister“ zurück. Im Rahmen der Zeugnisübergabe präsentierte das Abi-Aktionsteam den Scheck für die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Herborner „Vitos-Kliniken“. Bis zur Entlassungsfeier hatten die Abiturienten 7369 Euro für die Kinder- und Jugendpsychiatrie zusammengetragen, durch weitere Spenden während der Feierstunde konnte der Betrag auf stolze 8581 Euro aufgestockt werden.

 

Den Auftakt des „Feiertags“ bildete der Abitur-Gottesdienst in der übervollen Basilika. Indem sie das an einen James-Bond-Film angelehnte Abi-Motto „CABIno royal – um jeden Punkt gepokert“ aufgriffen, stellten Lea Schardt, Lovre Milic und Katja Grimm heraus, dass das „Spiel des Lebens“ von Gott begleitet werde: „Egal, welche Zukunftspläne wir haben: Wir wissen, dass es jemanden gibt, der bei uns ist.“ Viola Minge und Bianca Stöckl nahmen den Faden in ihrer Ansprache im Anschluss an einen Abschnitt aus dem Johannesevangelium auf: „Die Gewinner des Lebensspiel sind die, die Gott an ihren Leben teilhaben lassen.“ Gott sei der „Joker“ jedes einzelnen Abiturienten. Der Abiturgottesdienst wurde musikalisch von den Abiturienten begleitet: Der Jahrgang, der mit herausragenden Musikern und Sängern gesegnet ist, hatte einen eigenen Stufenchor aufgestellt.

 

Stephan von den Benken, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, begrüßte die Festgäste im Anschluss in der Marienstatter Sporthalle: „Spielt aktiv im Spiel eures Leben mit: Wir haben euch das Wissen im Schulcasino mitgegeben.“ Man brauche aber neben Wissen auch Mut, der neben der Fairness die Tugend des Spiels sei. „Habt deswegen Mut, euch eures eigenen Verstandes zu bedienen! – Sapere aude!“, schloss von den Benken mit Immanuel Kant.

 

Abt Andreas Range, der in diesem Abiturjahrgang einen Deutsch- und einen Religions-Grundkurs unterrichtete und nun zusammen mit der diesjährigen Abiturientia die Schule in den „Lehrer-Ruhestand“ verlässt, griff ein Wort des heiligen Benedikt auf: „Das Kloster ist eine Schule, in der man Gott dient.“ Der Geist des „Anders-Ortes“ Marienstatt solle die jungen Menschen auch weiterhin begleiten: „Ich hoffe, dass Sie sich mit Wohlwollen an Ihre tägliche Talfahrt zu uns herunter erinnern.“ Insbesondere die Basilika verweise auf Gott und damit auf den Kern, dessentwegen es seit 800 Jahre das Koster gebe.

 

Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises, gratulierte „im Namen aller Westerwälder“ und gab den Abiturienten mit auf den Weg: „Computer haben keine Seele. Deswegen ist es wichtig, dass Sie Ihre Entscheidungen mit Körper, Geist und Seele selbst treffen.“ Der Landrat riet den Abiturienten, sich nicht zu verpokern: „Ich würde mich freuen, viele von Ihnen nach dem Studium wieder im Westerwald zu begrüßen.“

Schülersprecher Stephan Töllers blickte auf den „prägenden Jahrgang“ zurück: „Ihr habt in den vergangenen achteinhalb Jahren Spuren hinterlassen.“ Der befestigte Weg der Schule werde nun verlassen: „Marienstatt hat euch aber ein gutes Fundament gelegt: Ich wünsche euch nun viele weitere Menschen, die eure Lebenswege kreuzen und euch prägen.“ Reiner Rühmann, Schulelternsprecher des Gymnasiums, bedankte sich besonders für die gute Unterstützung der Elternschaft: „Die Abiturienten wissen, was auch Sie für einen Anteil am Abitur haben“. Rühmann lobte aber auch die Lehrerschaft: „Hier sind Lehrer, die sich um ihre ‚Kinder‘ kümmern – und das ist so keine Selbstverständlichkeit.“ Andrea Weidenfeller, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, verwies auf den Titel der „Allgemeinen Hochschulreife“: „Sie haben Werte vermittelt bekommen und Sie erfuhren, was es heißt, Gottvertrauen zu haben.“

 

Ulrich Persch nahm im Namen der Stammkursleiter das Abi-Motto auf: „Gewinner seid ihr alle: Ich möchte euch im Namen der ‚Pokerdealer‘ beglückwünschen.“ Amüsant blickte er so auf die Abiturprüfungen zurück, bei denen viele Abiturienten ihren Hauptgewinn erspielt haben: „Manche haben vielleicht auch auf bestimmte Themen gepokert – und gewonnen oder verloren.“ Aber es gehe ja gerade nicht ums Zocken oder gar ums Abzocken: „Beim Abitur ist es aber eben nicht so, dass die Gewinne des einen mit den Verlusten der anderen einhergehen.“ Bei den Prüfungen sei mit „offenen Karten“ gespielt worden: „Ihr habt oft im Team gespielt – und das soll ja auch so sein.“ Es gehe also nicht nur ums Punktemachen: „Es gibt da ein Mehr.“ Kein Einsatz sei umsonst: „Everyone is the winner.“

 

In ihrer Abiturrede blickten Deborah Hölzemann und Leon Schuchmann augenzwinkernd auf ihre achteinhalb Jahre in Marienstatt zurück: „Der Unterrichtsstoff ist nicht das Wichtigste, was wir gelernt haben: Viel wichtiger ist, dass wir gelernt haben, miteinander und mit Konflikten umzugehen und im handyempfangslosen Tal Freundschaften zu schließen“. Die beiden Redner bedankten sich bei ihren Lehrerinnen und Lehrern, die halfen, so manche „Null-Bock-Phase“ zu überwinden. „Sie haben Ihre schützende Hand über uns gehalten.“ Besonders aber dankten die Abiturienten ihren Eltern: „Ihr habt mit uns gelitten und uns unterstützt.“ Es sei nun an der Zeit, für das eigene Leben Verantwortung zu übernehmen und das Leben außerhalb Marienstatts zu bestehen.

 

Schulleiter Klemens Schlimm zitierte „Lehrer Lempel“ aus „Max und Moritz“: „Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss.“ Dennoch gab er zu bedenken: „Nur Wissen alleine bringt den Menschen nicht weiter, es muss auch Weisheit hinzukommen.“ Dem „Guten nachzugehen“ solle nun das Ziel der Abiturienten sein: „Geht vernünftig mit dem um, was ihr erlernt habt und was ihr in Zukunft lernen werdet.“ Studium und Kompetenzzuwachs seien im Kontext zu verstehen: „Es kommt auf die Umsetzung der eigenen Fähigkeiten um.“

 

Mit Stolz berichtet Klemens Schlimm, dass der 50. Marienstatter Abi-Jahrgang einer derer sei, der sehr viele „Einsen vor dem Komma“ aufweisen könne. Dementsprechend fröhlich ging es bei der Zeugnisübergabe zu: Unter dem Applaus der Eltern, darunter der SPD-Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzische Landtag, Hendrik Hering, überreichten die Stammkursleiter die Reifezeugnisse. Im Rahmen der Zeugnisübergabe wurden besondere Leistungen der Abiturienten gewürdigt: Andreas Persch wurde von Landrat Schwickert für die jahrgangsbeste Abiturleistung ausgezeichnet. Den „Preis des Landes Rheinland-Pfalz für besonderes soziales Engagement und vorbildlichen Einsatz in der Schule“ erhielten Anna-Lena Becker und Katharina Helmer, die die Abi-Aktion maßgeblich vorangetrieben hatten. Der Preis der „Deutschen Physikalischen Gesellschaft“ wurde an Felix Linhardt und der Preis der „Deutschen Gesellschaft für Philosophie“ an Katja Grimm verliehen. Die Preise der „Deutschen Mathematischen Vereinigung“ erhielten Felix Linhardt und Andreas Persch. Esther Arndt wurde mit dem „Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker“ und Anna Kölsch mit dem „Preis des Altphilologenverbandes“ bedacht.

 

 

 





Marienstatter Abiturienten sammeln 8581 Euro
für die Herborner „Vitos-Klinik“






Am Privaten Gymnasium Marienstatt ist es gute Tradition, dass sich der Abiturjahrgang einer „guten Sache“ verschreibt. In diesem Jahr haben die 97 Abiturientinnen und Abiturienten den Fokus auf die Kinder- und Jugendpsychiatrie der Herborner „Vitos-Kliniken“ gelegt. Bis zur Entlassungsfeier hatten die Abiturienten 7369 Euro zusammengetragen, durch weitere Spenden während der Feierstunde konnte der Betrag auf stolze 8581 Euro aufgestockt werden. „Wir haben uns bewusst für eine Einrichtung in Heimatnähe entschieden“, erklärte Abiturientin Katharina Helmer. „Psychische Krankheiten sind immer noch ein Tabuthema in unserer Gesellschaft und dies, obwohl heute die Zahl der psychisch Erkrankten gerade unter Kindern und Jugendlichen immer mehr zunimmt. Wir wollen für das Thema daher sensibilisieren“, ergänzte Anna-Lena Becker. Vor Ort machten sich die Marienstatter in Herborn über die Arbeit in der psychiatrischen Klinik kundig. Auf verschiedene Weise sammelten die Abiturientia in den vergangenen Monaten Geld für „ihre Herborner“: Der Verkauf von Waffeln, die Beteiligung an Märkten (u. a. dem „Pimpfe-Markt“ in Montabaur), die Übernahme des Caterings bei Schulveranstaltungen, ein Varieté-Abend mit Musik und Theater und viele weitere Aktionen brachten die große Spendensumme zusammen.

 

Im Rahmen der feierlichen Zeugnisübergabe wurde der Scheck an die Mitarbeiterinnen der Vitos-Klinik, Annette Jakobi und Inken Schütt, übergeben. „Wir sind ganz hin und weg. Das ist eine tolle Aktion!“ Es sei bemerkenswert, wie sehr sich die Schülerinnen und Schüler für die Arbeit interessiert haben: „Es war nicht bloß eine Sammelaktion, sondern die Schüler standen dahinter“, erklärt Jakobi. Pater Jakob Schwinde dankte im Namen der Schulgemeinschaft: „Die Abi-Aktion ist in unserer Schule nicht mehr wegzudenken. Mitten im Abi-Stress habt ihr einen tollen Einsatz gezeigt und auf leider immer drängendere Probleme in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht.“ Der stellvertretende Schulleiter zeichnete in Rahmen der Spendenübergabe die „beiden Motoren“ des Abi-Aktionsteams, Anna-Lena Becker und Katharina Helmer, mit dem „Preis des Landes Rheinland-Pfalz für besonderes soziales Engagement und vorbildlichen Einsatz in der Schule“ aus und wünschte allen Abiturienten: „Erhaltet euch den Blick für den anderen Menschen!“




Weitere Bilder

 

 

Zu den weiteren Bildern in der Fotogalerie gelangen Sie mit einem Klicken in das Bild!




Presseecho

28.03.12

50 Jahre Abitur in der Abtei

97 Absolventen verlassen das Gymnasium an der Nister



Aus: "Dill-Zeitung"

24.03.12

8574 Euro für Kinder

Marienstatter Abiturienten sammeln für Jugendpsychiatrie


Besucher:13241



Login


Benutzername:


Password:




WebUntis

Weiterleitung zu WebUntis.

Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



Besucher:27924044