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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


"Wurzeln & Flügel"


10. Benediktinisches Elternforum in Münsterschwarzach 2012

Zum bereits zehnten Mal trafen sich – diesmal vom 5. bis 7. Oktober 2012 in Münsterschwarzach – über 30 Eltern benediktinisch geprägter Schulen, darunter sechs aus Marienstatt. Unter dem Thema „Wurzeln und Flügel – Zwei Dinge, die Kinder von ihren Eltern bekommen sollen“ hatte das Vorbereitungsteam des Egbert-Gymnasiums ein Programm erarbeitet und konnte sowohl neue Eltern als auch mit diesen Begegnungen vertraute Eltern aus den Schulen der Abteien Marienstatt, Meschede, St. Ottilien, Waldsassen und erstmals auch Ettal willkommen heißen.

Zwei sehr kurzweilige Vorträge von P. Fidelis Ruppert, dem emeretierten Abt von Münsterschwarzach, und Konrad Scheib vom Studienseminar St. Blasien sorgten für wertvolle Impulse, anschließende Diskussionen und Unterhaltungen. Spirituelle Angebote rundeten dies alles ab und die Gemütlichkeit erhielt ihren Höhepunkt beim „Fränkischen Abend“ bei köstlichem Buffet und musikalischer Unterhaltung aus einem Schulensemble, das von einem Lateinlehrer geleitet wurde.

Ein wichtiger Aspekt bei den Inhalten lag auf dem nachhaltig sorgfältigen Umgang sowohl mit dem Menschen als auch mit der Umwelt. Alltagsdinge erhalten einen hohen Stellenwert, weil nichts vernachlässigt werden soll. Mit gesundem Menschenverstand ist dies ein einfacher Weg, der zu hoher Qualität im Ergebnis führt. Hierzu finden sich deutliche Hinweise in der Benediktsregel. Überträgt man diesen hohen Qualitätsanspruch auf die Schule und die Familien, bedeutet dies, dass alle Beteiligten Verantwortung übernehmen müssen. Zuhören, respektvoll miteinander umgehen, Autorität hinnehmen sind dabei unabdingbar. Ebenso bedeutet dies, dass es die Aufgabe der Führungsperson ist, Leben so zu fördern, dass sich das Leben qualitativ und nachhaltig entfalten kann. Eine große Unterscheidungsgabe gehört dazu, sich jedem nach seiner Eigenart und Fassungskraft zu widmen. „Achtsamkeit – Sorgfalt – rechtes Gespür“: Schulprojekte wie Streitschlichtung oder das Sozialpraktikum „Compassion“ treten in den Vordergrund, und ihre Bedeutung wird noch größer, wenn man bedenkt, dass gerade selbst Erfahrenes nachhaltig prägt.

Ein zweiter wichtiger Aspekt richtete sich auf die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten unter den Menschen, bei denen nichts mehr kontrollierbar ist. Die Selbstverantwortung des Einzelnen nimmt in großem Maße zu. Der Umgang mit den neuen Freiheiten muss so erfolgen, dass es nicht zu nachhaltigen Schäden kommt. Von der Fülle an Informationen, die sowohl an Erwachsene als auch an Kinder herangetragen werden, ist vieles wertlos und wird dann schädlich, wenn „ein Topf nicht mehr gefüllt werden kann mit Wertvollem, weil er schon voll von Wertlosem ist“. Nach der alten Devise „Sei ein Türhüter deines Herzens!“ muss jeder für sich entscheiden zwischen dem, was ihm gut tut und was er also an sich herankommen lässt, und dem, was ihm nicht gut tut und was er deshalb innerlich ablehnt und von sich weist. Eine solche „Impulskontrolle“ hielten beide Referenten für sehr zukunftsweisend.

„Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden“ wird mehr und mehr zur Schlüsselkompetenz für die Zukunft. Gerade unsere Kinder, die in einem Umfeld von Informationsüberflutung aufwachsen, müssen lernen, damit umzugehen. Dabei erhält die Konzentrationsfähigkeit, die beispielsweise bei Theater oder dem Musizieren geschult wird, zunehmende Bedeutung. Da die heutige Gesellschaft zu viel von Lehrern erwartet, wird klar, dass die Familie das Wichtigste ist. Die Familie zählt zu den Wurzeln und ist unbezahlbar. Wir müssen der Anwalt unserer Kinder sein, sie mit Liebe und Vorbild erziehen. Um das Leben zu lehren, ist eine richtige Lebensführung wichtig. Bildung muss Identitätsfindung sein. „Das Leben als Tätigkeit begreifen“ – hierin stecken die Flügel. Was macht jemand aus seinem Leben? Das hat mit Freude, Selbstständigkeit und Zufriedenheit zu tun. Es ist wichtig, geliebt zu werden, Freunde zu haben, um Anerkennung zu kämpfen, Verantwortung zu übernehmen. Erfahrungschancen sollten angeboten werden, zur Eigenerfahrung soll ermuntert werden. Abner auch das Scheitern gehört zum Leben dazu. Begriffe wie „Wertschätzung“ und „Gleichbehandlung“ bekommen einen Stellenwert genauso wie das Streben junger Menschen, anders zu sein wie alle; der eine möchte auffallen, der andere nicht. Für Eltern wie für Lehrer besteht die Kunst darin, zu erkennen, was für den jungen Menschen wichtig ist. Dabei auch den Blick auf sich selbst zu richten sich selbst auf den Prüfstand zu stellen, darf nie vergessen werden. Besonders wichtig ist für alles die Schulung der Verantwortung.

Auf das Verhältnis Eltern – Lehrer – Schüler können wir einige Gedankenanstöße übertragen: Wichtig ist das Kennenlernen (wollen) und Stärken zu nutzen, die Schüler ihre Erfahrungen machen zu lassen, die Kinder in Ruhe zu lassen, der Schule mehr Vertrauen zu geben – und nicht zuletzt: Geduld und Gelassenheit.

 

Doris Grieß

SEB-Arbeitskreis Außenkontakte


Programm_Eltern_Muensterschwarzach_2012.pdf   3.2 M

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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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