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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Marienstatter Schule feiert den 800. Geburtstag „ihres“ Klosters


Kloster und Schule – dass beides in Marienstatt eng miteinander verbunden ist, zeigt sich nicht nur an der Tatsache, dass man unter einem Dach lebt und arbeitet: Auch das 800-jährige Klosterjubiläum feierten Schüler, Lehrer, Elternschaft und viele Besucher eine Woche lang mit. Eine Projektwoche unter dem Titel „800 Jahre Kloster“ bot eine Zeitreise durch die acht Jahrhunderte. Jeder Jahrgang nahm sich ein Jahrhundert vor: So lenkten die Fünfer den Blick auf die vergangenen hundert Jahre, die Zwölfer schließlich nahmen das Gründungsjahrhundert Marienstatt in den Fokus. Im samstäglichen Schulfest präsentierten die Klassen und Kurse ihre Ergebnisse und boten darüber hinaus ein buntes Programm aus Musik, Kunst, Geschichte - allerlei Leckereien durften natürlich auch nicht fehlen.



Beim Gang durch das Schulgebäude wurde die Vielfalt der Projekte deutlich. Die jüngsten Marienstatter haben ihre Klassenräume zu wahren Präsentationsbühnen verwandelt: Die Fünftklässler aus dem Projekt „Fischteiche“ sprudelten im Wortsinne fast über: „Wir haben die alten Marienstatter Teiche untersucht und sogar zum Teil wieder ausgehoben“. Etwas trockener, aber nicht minder munter, ging es in der Projektgruppe „Jonglage“ zu: Mit bunten Tüchern und Bällen präsentierten die Kinder ihr (neuerlerntes) Können. „Kochen, Basteln, Spielen“ hieß es in einer weiteren Gruppe und im Projekt „Spuren Marienstatts“ wurde Sport und Geschichte verbunden: Mit dem Fahrrad ging es beispielsweise zum Altenklosterhof bei Mörlen, wo die ersten Marienstatter Mönche siedelten. In einem Klassenraum der Fünfer entstand überdies ein „Sinnenweg“: Wer richtig roch, tastete, schmeckte und hörte, konnte die Höchstzahl erreichen.



Das 19. Jahrhundert stand bei den Sechstklässlern in Mittelpunkt: So dampfte es aus einem Klassenraum gewaltig, denn dort präsentierten die Kinder „Erfindungen des 19. Jahrhunderts“ – die Dampfmaschine vorneweg. „Wir haben selbst Dampfmaschinen-Schiffe gebaut“, berichtete ein Sechstklässler begeistert und ließ sein Schiffchen gleich im Babyschwimmbecken auf große Fahrt gehen. Im Rahmen des Projekts besuchte die Gruppe auch den „Erlebnisbahnhof Westerwald“ in Westerburg. Die Gruppe „Papiertheater um 1900“ bot jede Stunde eine Aufführung ihres „Hänsel und Gretel“: In stundenlanger Kleinarbeit haben die Kinder Figuren, Bühne und Landschaft ihres Mini-Theaterstücks gebastelt. „Zeitreise ins 19. Jahrhundert“ nahmen die „Historiker“ unter den Sechstklässler in den Blick: Essen und Getränke aus dieser Zeit wurde nicht nur auf Plakaten präsentiert, sondern konnte beim Schulfest „live“ verspeist werden - der gute Marienstatter Most vorneweg.



Der Barock fand sich in den Projekten der Siebtklässler wieder: Eine Gruppe präsentierte Formgedichte, also Texte, die in Form von Flaschen, Kirchenfenstern oder Barockgärten gestaltet wurden. „Museum in der Landschaft“ nahm lange vergangene Zeit in den Blick: Die Schiefergrube „Assberg“, wo auch Dachziegel für das Hachenburger Schloss und das Marienstatter Kloster gewonnen wurde, wurde näher untersucht. Der Kunst des Barocks näherten sich gleich zwei Gruppen: Eine modellierte aus Gipsstein Figuren, eine andere nutzte das Medium der Fotografie: Man fotografierte im Kloster, der Basilika und im Garten barocke Elementen: Da diese sich oft der Natur entlehnten, ging es anschließend ins Grüne, um das natürliche „Gegenstück“ zu suchen und zu fotografieren. In einem Siebener-Klassenraum war eine „barocke Fotoecke“ entstanden: Mit weißer Perücke und Rüschenkleid entstanden so allerlei lustige Bilder, die die Schulfestbesucher gleich ausgedruckt bekamen. Aus einem Klassenraum erklang russische Musik.



„Europa - Westerwald - Hachenburg - Marienstatt“: Die Achtklässler gingen vom „Großen zum Kleinen“, um sich der Geschichte der Heimat zu nähern - Kirche, Bauernleben, Literatur, Kriege wurden näher untersucht. Andere Achtklässler beschäftigten sich mit der Kalligraphie und schrieben kleine Texte - beispielsweise das „Pater noster“ - in der Textur-Schrift. Für das Schulfest setzten die Kinder Textur in moderne Phantasieschriften um und gestalteten Aphorismen so künstlerisch. Eine „Wallfahrt zu Fuß und per Rad“ unternahm eine weitere Achter-Gruppe: Mörlen und Marienthal wurden besucht. In der Bibliothek stellten die Achter ihre Ergebnisse des Projekts „Kirchenentwicklung im 17. Jahrhundert“ vor: Ein Zeitstrahl und die Themenschwerpunkte „Architektur“ und „Wasserwirtschaft in Marienstatt“ konnten so bestaunt werden.



Kulinarisch ging es bei den Neunern zu: Eine Gruppe braute Bier: „Erst haben wir Malz geschrotet und mit Wasser gekocht. Nach einer ersten Filterung kam der Hopfen dazu, um schließlich ein zweites Mal zu kochen“, berichteten die Neuntklässler fachmännisch. Das Bier, das allerdings noch sechs Wochen ruhen muss, ging weg wie „warme Semmel“. Apropos Backwaren: Wie man Brot backt, erlernte eine andere Gruppe: In der Klosterbackstube und im „Backes“ in Luckenbach mischten, kneteten und backten die Marienstatter und verkauften das Brot am Schulfest – man war binnen Minuten leergekauft. Historisch ging es in einer anderen Gruppe zu: Das Adelsgeschlecht der Oranier wurde genauer untersucht und der Stammsitz in der Oranierstadt Dillenburg besucht.



Das 15. Jahrhundert nahmen die Zehntklässler unter die Lupe: Die Schüler präsentierten selbstgeschriebene „Canterbury Tales“, also scharfzüngige Ständesatire. Johannes Trithemius‘ Verschlüsselungen und vor allem dessen Dechiffrierungen untersuchte eine weitere Gruppe und legte beim Schulfest eine Ausarbeitung vor. Den 600. Geburtstag Jeanne d’Arc nahmen weitere Zehntklässler zum Anlass, sich mit der französischen „Nationalheiligen“ zu beschäftigen. Heimischer ging es bei der Auseinandersetzung mit den Grafen zu Sayn zu, die in einer Plakatpräsentation mündete.

 

Auch die beiden Oberstufenjahrgänge forschten in „ihren“ Jahrhunderten eifrig. Die Elfer stiegen in die Tiefen des 14. Jahrhunderts: Damals war die Kartographie noch in den Kinderschuhen - aber auch heute gibt es noch „weiße Flecken“: Beispielsweise gibt es keine genauen Karten des Klostergartens und des Klostergebäudes: Dies wurde nun mit einem Theodoliten nachgeholt. Auf milliardenteure Satellitentechnik vertrauten die „Geocacher“: Nicht nur die bereits veröffentlichen Geocaches im Marienstatter Nahbereich wurden gesucht, sondern auch neue „Schätze“ versteckt - historische Recherche diente als Grundlage für die „Rätsel-Caches“. Die biologisch-medizinischen, die historischen und die lokalen Hintergründe der Pest wurden von einer anderen Gruppe erforscht. Eine eigene Broschüre über „Bücher und Texte in mittelalterlichen Klöstern“ erstellten andere Elfer und präsentierten ihre Forschungsergebnisse. Beim Schulfest unternahm die MSS 11 auch einen Zeitsprung in die Gegenwart: Die Kinder der Festbesucher wurden betreut.



„Das Leben der einfachen Leute im 13. Jahrhundert“: Die MSS 12 zeigte dabei nicht nur ihre Ergebnisse der Erarbeitung von Minnelyrik, sondern auch „Handfestes“: Fladen mit Zwiebeldip aus eigener Herstellung dufteten durch den Schulflur. Die alten Marienstatter Fischteiche nahmen die Biologen in Augenschein: Wasseruntersuchungen, Bestandsaufnahme von Flora und Fauna und ein Vergleich mit der Hatterter Fischfarm wurden durchgeführt. In den Raum der Träume entführten andere Zwölfer: Sie lasen Traumreisen zu den Themen „reges Markttreiben“, „Kulinarisches“ und „Kutschfahrt“ im Meditationsraum. Ein komplettes Kino baute eine andere Gruppe auf: Eine eigene Videoproduktion mit dem Titel „Kunst, die provoziert“ flimmerte über die Leinwand. Das Jubiläumsjahr „800 Jahre Marienstatt“ nahmen die Geologen auf: „Marienstatt seit 800 Millionen Jahren“ lautete deren Projekt: Man nahm geologische Untersuchungen am Nauberg, an der Nister und der Schutthalde des Neubaus vor. Die Abi-Aktion 2013 der Jahrgangsstufe 12, die dieses Mal wieder das Kinder- und Jugendhospiz „Balthasar“ in Olpe unterstützt, präsentierte am Gang ebenso seine Arbeit wie die „Patenschaft“, die einen kleinen Basar organisiert hatte.


Ein Schulfest ohne Musik – das geht in Marienstatt nicht: Die Big Band trat drei Mal auf der „Insel der Ruhe“ auf, im Lichthof der Musiksäle präsentierte das Streicherquartett ein Wandelkonzert und Schülerinnen der Klasse 8b führten erstmals ihre selbstkomponierte Zwölftonmusik auf. Querflötenensemble, Unterstufen-, Mittel- und Oberstufenchor, die Band und die Solisten aus der Stimmbildungs-AG begeisterten bei zwei „Mini-Konzerten“ in der Annakapelle.








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Presseecho

30.06.12

Schüler feiern 800. Geburtstag ihres Klosters

 


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Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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