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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


VerABTschiedung: „Ich war Lehrer aus Spaß an der Freude“

Abt Andreas Range wurde nach 31 Jahren aus dem aktiven Schuldienst entlassen














„Ein Leib und ein Geist in Christus“, so lautet – nach dem Apostel Paulus – der Wahlspruch von Abt Andreas Range. Die Einheit von Leib und Geist habe auch das Handeln von Pater Andreas als Lehrer und Schulleiter der Schule bestimmt. Nachdem er am 25. Februar 2006 zum 52. Abt von Marienstatt gewählt worden war, habe er ab dem Sommer des Jahres die Aufgaben des Schulleiters nicht mehr wahrnehmen können, blickte sein Nachfolger als Schulleiter, Klemens Schlimm, zurück. Bis zum Schuljahr 2011/12 war der Abt aber noch als Lehrer tätig: Im Februar nahm er beispielsweise das Abitur seines letzten Deutsch-Grundkurses ab. 31 Jahre lang war Abt Andreas insgesamt an der und für die Schule tätig: „Sie haben unsere und ihre Schule geprägt“, so Klemens Schlimm. Abt Andreas habe der Schule in vielem ein neues Gesicht gegeben: Das verpflichtende Sozialpraktikum „Compassion“ (2001), eine vermehrte Zahl von Gottesdiensten und „Auszeiten“ in der Fastenzeit, Begegnungstage für die 5. Klassen, die Einführung der „Tage der Orientierung“ für die 8. Klassen, das Schullogo (2002), das Mitteilungsblatt „Marienstatt aktuell“ (seit 1998) und eine erneuerte Schul-Homepage seien in seiner Zeit installiert worden. Das Wort „Teamgeist“ sei auch in der Arbeit des Schulleitergremiums wichtig gewesen. Auch verschiedene Baumaßnahmen – nicht zuletzt der Umbau der Annakapelle (2005) – habe der damalige Pater Andreas verantwortet.

 

Im Rahmen einer „Talkrunde“ wurde Abt Andreas nun aus dem aktiven Schuldienst „verABTschiedet“. Als Gesprächspartner nahmen P. Jakob Schwinde, Klemens Schlimm, Stephan von den Benken, der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Manfred Wendel, die neu gewählte Vorsitzende des Schulelternbeirates, Dr. Julia Uwira, der Vorsitzende des Förderveins, Dr. Frank Grieß, und der ehemalige Vorsitzender der Schülervertretung, Stephan Töllers, auf der Bühne in der Sporthalle Platz. Als Ehrengäste nahmen bei der Feier die beiden Sekretärinnen Silvia Zirfas und Angelika Hölzemann, der Technische Assistent Ulrich Stahl, die Hausmeister Walter Müller und Ralf Reifenrath sowie P. Dominikus Söhngen als Vertreter des Schulträgers auf der Bühne Platz. Die Runde nahm zuerst das Thema „Unterricht“ auf: „Kaum einer war so lange im Unterricht wie du, also müsstest du jetzt doch eigentlich sagen können: Wie geht guter Unterricht?“, fragte Moderator P. Jakob Schwinde. „Das weiß ich bis heute nicht“, schmunzelte der Abt. Der Grund sei, dass die Fachgebiete so vielfältig und anspruchsvoll seien. Wichtig sei aber, dass Lehrerinnen und Lehrer versuchen, den Schülern das Wissen näher zu bringen. „Das ist ein hoher Anspruch“, resümierte Abt Andreas. Es gelte, sich auf die Schüler einzulassen, ergänzte Manfred Wendel. „Das Wesentliche einer gelungenen Stunde ist, dass Lehrer und Schüler kooperieren – das Zusammenspiel ist wichtig“, fasst Stephan Töllers zusammen. Das „Nebenher-Lernen“ sei dabei ebenfalls von großer Bedeutung: „Zwar ist der Unterrichtsstoff wichtig, aber auch aktuelle Bezüge müssen dabei hergestellt werden“, fügte Dr. Julia Uwira, hinzu. „Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen“, so Klemens Schlimm. Dr. Frank Grieß schätze Unterricht besonders dann, „wenn die Stunde kurzweilig ist“. Es sei beeindruckend, wie es Abt Andreas gelinge, alle Schüler des Gymnasiums namentlich zu kennen, gestand Co-Moderator Stephan von den Benken. „Ich habe das Glück, dass ich ein gutes fotografisches Gedächtnis habe“, erklärt der Abt. „Noch wichtiger ist aber, dass mich Menschen interessieren. Es ist eine Freude, euch alle hier zu sehen“. Stephan Töllers empfindet gerade diese Einstellung als wichtig: „Wenn man jemanden mit Namen kennt, wird einem Menschen Interesse beigemessen“.

 

Seine drei Rollen – erst als Lehrer, dann als Schulleiter und jetzt als Schulträger – seien höchst unterschiedlich gewesen: „Als Lehrer war man voll dabei. Als Schulleiter musste man den Blick für das Ganze haben.“ In den Ferien – „und gebe Gott, dass niemals Ferien abgeschafft werden“ – habe er die „kreativen Pausen“ genutzt, „weil das Schulgeschäft ganz schön hart ist“. Manfred Wendel erinnerte sich an ein gemeinsames Mittagessen mit dem Abt in seinem Hause: „Es ist ein Indiz dafür, dass ich an eine Schule gekommen war, in der ein eher unkonventioneller Schulleiter sein Wesen trieb.“ Abt Andreas sei als Schulleiter immer offen auf die Menschen zugegangen: „Gerade das finde ich sehr beeindruckend.“

 

Auch das Zusammenspiel mit den Eltern nahm die Talkrunde auf: „Natürlich muss man mit den Eltern ins Gespräch kommen“, betonte Abt Andreas. Wichtig sei aber, dass der Lehrer als sachkompetenter Gesprächspartner anerkannt werde. Nur im Zusammenspiel zwischen Schülern, Eltern und Lehrern sei Schule zu gestalten: „Die Schulgemeinschaft prägt eine Schule.“ Das Sozialpraktikum „Compassion“ sei ein Beispiel dafür, was entstehen könne, wenn Eltern mitwirken. Dr. Julia Uwira betonte die enorme Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Eltern: „Wir sind nicht nur die Kuchenbäcker für das Schulfest.“ Pflicht sei, miteinander ins Gespräch zu kommen und nicht bei jeder Kleinigkeit „die Brocken hinzuwerfen“: „Es kommt nicht darauf an, alles richtig zu machen, aber man muss eine Lösung finden, die die meisten Beteiligten zufriedenstellt.“

 

Auch die Arbeit des Fördervereins sei ein wichtiger Bestandteil des Marienstatter Schullebens: „Der Förderverein dient der Schule.“ Die Ausstattung der Schule gehe oft zurück auf Anschaffungen des Vereins, der 1970 von P. Johannes Geibig ins Leben gerufen wurde. Die Austauschfahrten und die Erlebnispädagogik nannte Dr. Frank Grieß beispielhaft. „Sprecht uns an, wenn ihr finanzielle Anliegen habt!“, lud er die Schüler ein.

Am Schluss der Talkrunde wurde die moderne Kunst thematisiert, die der Abt in die Schule gebracht hat: „Warum dürfen oder müssen wir uns auf unserem Schulgelände so viel moderne Kunst anschauen?“, fragte P. Jakob abschließend Abt Andreas. Der Abt erinnete sich an eine Begegnung mit der Kunst im öffentlichen Raum in New York, die ihn sehr beeindruckt habe. Sie führte in schließlich zu der Frage: „Warum kann man nicht auch im Klostertal Zeichen setzen?“ Er war begeistert von abstrakter Kunst und ist sich trotz aller Widerstände sicher: „Kunst wirkt im Unterbewusstsein – und gerade das soll auch bei der Kunst in Marienstatt so sein.“ Auch das Schullogo, das zu seiner Zeit als Schulleiter entworfen wurde, sei ein wichtiger Hinweis. „Man gewinnt mit der Zeit einen Bezug zur modernen Kunst.“

 

Klemens Schlimm dankte Abt Andreas im Namen der gesamten Schulgemeinschaft: „Sie sind ein wichtiger Teil unserer Schule“. Dem Abt sei es hervorragend gelungen, dem Bildungs- und Erziehungsauftrag „über die Grenzen des reinen Wissens hinaus“ nachzukommen.

 

Abschließend wurde der Abt von Schülern und Lehrern mit Geschenken bedacht: Im Rahmen der Projektwoche entstanden genaue geographische Karten von Klosterhof, Garten und Gebäude, die von der Projektgruppe der MSS 11 als Geschenk überreicht wurde. Von der Mitarbeitervertretung erhielt der Gourmet einen Korb mit allerlei Leckereien.

 

In seinen Abschlussworten unterstrich der Abt, dass er „aus Spaß an der Freud‘“ Lehrer gewesen sei. Der Abt bedankte sich bei seinen Kollegen, die unter diesem Motto gemeinsam arbeiteten. Manches sei in seiner Tätigkeit „krumm“ gewesen, man mache ganz viele Fehler. „Aber Gott schreibt auch auf krummen Zeilen“, zitierte der Abt eine portugiesische Weisheit.

Mit donnerndem Applaus bedankte sich die Schulgemeinschaft bei ihm und den Gästen der Gesprächsrunde für die im zurückliegenden Jahr geleistete Arbeit, die meist „hinter den Kulissen“ stattfindet.




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Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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