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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Von Marienstatt in die Millionenstadt







Abitur – das bedeutet neue Wege, aber auch die Entscheidung für den „richtigen“ Weg, Freiheit, aber auch die Frage nach der offenen Zukunft. „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.“ Wie Willy Brandt seine Zeit und somit die Zukunft Europas gestaltete, so treffen auch wir als Abiturienten Entscheidungen, wie unsere eigene Zukunft gestaltet sein soll. Meine Entscheidung fiel auf ein Praktikum in der Evangelischen Gemeinde Deutscher Sprache in Peking und somit auf eine Zeit voller Kontraste. Neben einer komplett anderen Kultur erwarteten mich auch neue Arbeitsfelder: journalistische Tätigkeiten, komplette Redaktion einer Publikation mit fast 200 Seiten, Eventmanagement, Unterrichten an der Deutschen Botschaftsschule, internationale Kommunikation und Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft. Nicht selten erinnerte ich mich dabei an Inhalte, die mir in Marienstatt vermittelt wurden: Extremwertprobleme, die Fremdsprachen, in denen ich täglich kommuniziere, oder die beiden Alten Sprachen Latein und Griechisch, die selbst in Peking präsent sind (Herr Merkel-Piontek hatte recht: Latein ist wirklich überall!). Allerdings sind es mehr als die Fachkenntnisse, die mich an meine Schulzeit erinnern: Marienstatt nimmt man mit in die Welt, da man, wie im Schullogo deutlich wird, über die Grenzen des reinen Wissens hinaus lernt und gebildet bzw. gefestigt wird – nämlich in Charakter und Wertbild. Dieses Wert- und Weltbild, welches von Nächstenliebe und Demokratie getragen wird, lernt man in einem kommunistischen Staat wie China besonders schätzen: Für mich elementare Dinge wie eine Sozialversicherung oder das Recht auf Meinungsfreiheit gibt es hier nicht, ebenso gibt es keinen arbeitsfreien Tag in der Woche – von staatlicher Seite stehen hier Optimierung der Produktivität und das Gemeinwohl „a priori“ um jeden Preis an erster Stelle. Somit sieht man hier beispielsweise viele bettelnde Menschen mit katastrophalem Gesundheitszustand neben teuren Autos, moderne Neubauten, zu deren Errichtung stark veraltete Geräte verwendet werden. Dazu kommt die Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen, hohe Polizeipräsenz (als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme?), der Verkehrsinfarkt (über 5,5 Millionen Autos!) und die Zensur des Internets.

 

Allerdings gibt es auch viele Stellen in Peking, die Gemeinsamkeiten mit dem Westerwald aufweisen: die Ruhe im Lamatempel erinnert an die in Marienstatt, der Markt nahe der Wangfujing Dajie hat gewisse Ähnlichkeiten mit dem Hachenburger Katharinenmarkt, wenn es hier auch Skorpione statt Glühwein zu kaufen gibt, die Seen in der Weststadt sind zumindest eine kleiner Ersatz für den Dreifelder Weiher – allerdings bilden hier Hochhäuser und nicht Wälder die Skyline.

 

Der Kontrast von Marienstatt zur Millionenstadt, von unter 20 Mönchen zu über 20 Millionen Menschen – es ist ein Kontrast, der meinen Horizont wesentlich erweitert hat, der aber auch angebracht war: Nach fast neun Jahren im Tal sollte man als Abiturient, so denke ich, einmal etwas Anderes sehen als den Westerwald. Unabhängig davon, wie jeder Einzelne seine Zukunft letztendlich gestaltet: Es besteht eine enge Verbundenheit zu Marienstatt, denn was uns hier vermittelt wurde, geht über reines Wissen hinaus – es begleitet und trägt, egal ob in Frankreich, Indien oder China.

 

Gesine Weber (Abitur 2013)


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WebUntis

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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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