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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Ein bedrückender Ausflug in die Vergangenheit



In der zweiten Schulwoche unternahmen die Schülerinnen und Schüler der MSS 13 eine Studienfahrt und besuchten die Gedenkstätte Hadamar. Sie erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie-Verbrechen und versteht sich als ein Ort des Gedenkens und der historischen Aufklärung. Zwischen 1941 und 1945 wurden im Rahmen des Euthanasieprojektes der Nationalsozialisten vermeintlich geistig Behinderte und Geisteskranke in mehreren dafür eigens eingerichteten Tötungsanstalten ermordet. Herr Höfer, ein junger Geschichtsstudent, dessen Vater ebenfalls Schüler in Marienstatt war, begleitete uns durch die Gedenkstätte. Mit einem kleinen Vortrag zur Geschichte von Hadamar eröffnete er seine Führung.

Die vielen Bilder auf dem Rundgang berichten über das Ausmaß der Verbrechen. Die von den Nationalsozialisten als „Euthanasie“ bezeichneten Morde wurden systematisch geplant. Ende 1940 ließ die „T4-Zentrale“ in Berlin Umbauten in der Landesheilanstalt durchführen, um sie als Tötungsanstalt für die „T4-Aktion“ einzusetzen.

Ein bewegender Moment für die Schüler war der Eintritt in die Garage, die bereits Anfang 1941 im Innenhof der Tötungsanstalt Hadamar errichtet wurde. Sie bot Platz für drei Busse. Diese waren grau lackiert und hatten angestrichene Fenster, so dass ein Hinein- oder Heraussehen unmöglich war. Waren die Busse hineingefahren, mussten die Patientinnen und Patienten aussteigen und wurden in das Hauptgebäude geführt. Dort hatten sie sich zu entkleiden und wurden dem Arzt vorgestellt. Er bestimmte anhand der mitgeschickten Patientenakten eine „natürliche Todesursache”, für die später auszustellende Sterbeurkunde. Vom Untersuchungszimmer ging es weiter in den Keller. Dort befanden sich die Duschen, aus denen kein Wasser, sondern Kohlenmonoxid strömte. Qualvoll starben die Menschen im 14 qm großen Raum. Anschließend wurden sie im Krematorium verbrannt. Nachdenklich folgten die Schüler dem Vortrag. Sie verstummten, wurden zeitweilig ganz still, um das Unfassbare an menschlicher Grausamkeit nachvollziehen zu können.

Der Stopp der „Gas-Morde“ im Sommer 1941 bedeutete nicht das Ende der „Euthanasie“ in Hadamar. Auf dem Friedhof erfuhren wir, dass nach der ersten Tötungsphase in einer weiteren Phase ca. 4000 Menschen ermordet wurden. Mit überdosierten Medikamenten, die in Tablettenform oder als Injektion verabreicht wurden. Gleichzeitig starben Patientinnen und Patienten an gezielter Mangelernährung oder vorenthaltener medizinischer Versorgung.

„Warum haben die Menschen damals nichts dagegen unternommen?“, fragten sich die Schüler. Die Zeit des Nationalsozialismus war prägt durch nationale Euphorie und Loblieder aufs System. Kritik üben und nachfragen war in dieser Zeit unüblich und auch gefährlich, so Herr Höfer.

Tief berührt nahmen die Schüler die Vielzahl an Informationen auf. Die Verarbeitung der Eindrücke wird sicherlich einige Zeit dauern und es war für alle schlicht unfassbar, was Menschen seinerzeit anderen Menschen angetan haben. Wir müssen lernen verantwortlich mit unserer Vergangenheit umzugehen, damit wir die Gegenwart und die Zukunft mit Verantwortung für alle Menschen gestalten. Schon deshalb ist das Erinnern und das Gedenken der Opfer nicht nur notwendige Verpflichtung, sondern auch notwendiges Erleben für uns alle.

 

Katy Rosinski


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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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