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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Wozu denn bitte Geschichte lernen?










Wie oft hört oder liest man, Geschichte sei langweilig. Und warum soll man Fakten oder Zahlen pauken, die doch mit dem eigenen pulsierendem Leben nichts zu tun haben? Was bringt uns Geschichte?

 

Es ist ein Merkmal aller Kulturen, dass sie sich mit ihrer eigenen Vergangenheit beschäftigen. Offensichtlich bedarf der Mensch einer Geschichte, weil er selbst eine hat. Wenn wir im Augenblick nicht sicher sind wohin wir gehen, können wir jedoch aus ihr lernen, woher wir gekommen sind. Kurt Tucholsky hat einmal gesagt: „Wer die Enge seiner Heimat begreifen will, der reise. Wer die Enge seiner Zeit ermessen will, studiere Geschichte.“ Dass man aus Geschichte lernen kann, ist wohl unumstritten. Aber es gibt keinen fertigen Regel- oder Antwortkatalog. Jede Zeit hat ihre eigenen Gesetze. Daher ist es nicht nur spannend in der Geschichte zu forschen und Sachkenntnisse herauszufinden, sondern es prägt uns auch.

 

Etwas über die Traditionen vergangener Kulturen, die Lebensgewohnheiten anderer Völker sowie menschliche Leistungen zu erfahren, ist interessant und unterhaltsam zugleich. Ich denke, unsere Zeit ist nur zu verstehen, wenn man etwas über die Vergangenheit weiß. Geschichte bringt nicht nur eine eigene Identität, sondern sie hilft uns, die Gegenwart in einen Zusammenhang einzuordnen und somit das hier und jetzt besser zu verstehen.

Aber es gibt keinen direkten Zugang zur Geschichte. Im Geschichtsunterricht, der in Rheinland-Pfalz am Gymnasium erstmals in der Jahrgangsstufe 7 unterrichtet wird, können wir die Vergangenheit in ihrer komplexen Form nie wirklich zum Leben erwecken und vollständig verstehen, nur Interesse und Neugier wecken, Abläufe darstellen, Zusammenhänge erklären und über Hypothesen diskutieren. Der Wert der Geschichte erschließt sich erst dann, wenn man nicht nur historisches Wissen sammelt, sondern auch darüber nachdenkt und sich ein eigenes Urteil bildet. Geschichte schult die Allgemeinbildung, denn historische Zahlen und Fakten braucht man, um sich in der Welt zu orientieren und zurechtzufinden.

 

Was wir Menschen leisten können – zum Guten wie auch zum Schlechten – zeigt uns Geschichte ebenso. Sich wiederum Gedanken zu machen über Taten anderer, kann helfen, das „eigene Ich“ besser zu erkennen, dabei eigene Werte zu überprüfen und wenn nötig zu ändern. Und wie sagte Theodore Simon Jouffroy: „Der Schlüssel der Geschichte ist nicht in der Geschichte, er ist im Menschen.“

Um die Wissbegier, die Vorliebe und den Lerneifer dafür bei unseren Schülern zu wecken, haben wir zu Beginn des Schuljahres eine kleine Ausstellung organisiert. Wir erlebten Geschichte in der Schule. Dazu brachte jeder Schüler den ältesten Gegenstand (Buch, Urkunde, Bild, Schmuck…), den es zu Hause gefunden hatte, mit. Alle Exponate wurden in zwei Räumen ausgestellt und die Schüler der 7. Klassen durchliefen mit großem Interesse die kleine Ausstellung. Mit Neugier betrachteten die Schüler das Geld aus dem Inflationsjahr 1923. Die enormen Geldsummen brachten sie zum Staunen. Viele alte Haushaltsgegenstände, Öllampen (1898), Bügel- und Waffeleisen aus dem 18. Jhd., eine Sichel, ein Scheffel, eine Butterschlagmaschine von 1830 und ein uraltes Nähkästchen. Eine Rechenmaschine von 1820 und ein Volksempfänger – auch „Goebbels Schnauze“ genannt – aus dem Zweiten Weltkrieg weckte bevorzugt das Interesse der Jungen. Ganz anders sahen die Schultasche und die Schreibutensilien aus dem letzten Jahrhundert aus. Nein einen Rechenschieber und einen Griffel kennen unsere Schüler heute nicht mehr. Großes Interesse weckten auch die verschiedenen Haarschneidemaschinen aus dem vergangenen Jahrhundert. Manche Mädchen hätten den alten Lockenstab zu gern einmal ausprobiert. Wirkliche Ehrfurcht brachten die Schüler den vielen alten Büchern entgegen. Das älteste Buch – ein „Bergmännisches Journal“, das bereits 1778 gedruckt wurde –, hatte Luca Tscharnezki (7b) mitgebracht. Vorsichtig blätterten manche in einem sehr alten Geometriebuch und stellten amüsiert fest, dass schon vor Jahrhunderten mit ähnlichen Aufgaben und Rechenwegen im Fach Mathematik gearbeitet wurde: „Mathe bleibt Mathe …“ Das älteste Ausstellungsstück war ein Bauernring von 1721, welchen Johanna Wilke (7a) mitbrachte. Sie konnte uns genau erklären, welche Aufgabe dieser Ring hatte und wie er funktionierte.

 

Ich denke, unsere Ausstellung war ein Erfolg und hat dazu beigetragen, Interesse für das Fach Geschichte zu wecken – und vor allem die Bereitschaft, sich aktiv mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Katy Rosinski




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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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