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Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

Falls Sie die Aktion durch Spenden unterstützen möchten, können Sie folgende Bankverbindung nutzen:

Kontoinhaber/in:

Christina Schwuchow

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GENODE51WW1

 

 





Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


"Dienstags in der Bibi"

Die von Michael Lochner und dem Bibliotheksteam 2012 neu ins Leben gerufene Vortagsreihe "Dienstags in der Bibi" soll einerseits den vortragenden Schülern, die sich intensiv mit einem Thema beschäftigt haben - beispielsweise im Rahmen einer Facharbeit oder Besonderen Lernleistung (Jahresarbeit) - die Möglichkeit geben, vor Publikum den öffentlichen Vortrag zu üben und somit auf universitäre Anforderungen vorbereiten. Zum anderen gibt sie interessierten Zuhörern die Gelegenheit, sich mit Themen auseinanderzusetzen, für die im Schulalltag kaum oder keine Zeit übrig ist.

 

Wer auch einmal in überschaubarer Runde über das Thema seiner BLL oder Facharbeit, über einen interessanten Aufenthalt oder ein spannendes Hobby, oder ... referieren möchte, kann das im Rahmen diese Reihe gern tun. Anmeldungen dafür nimmt Michael Lochner vom "Bibi-Team" entgegen.

 



12. Veranstaltung am 22.10.13:
"Resonanzen" - Das Streicherensemble (Leitung: Peter Haßelbeck) stellt sich vor



11. Veranstaltung am 24.09.13:
"Ständig unter Dampf" - Matthias Bonn (MSS 11)
und seine Leidenschaft für Dampfmaschinen



10. Veranstaltung:
Die AG "Jugend forscht - Schüler experimentieren" stellt sich vor





Sodbrennen, wer kennt nicht dieses beißende Gefühl im Hals, was nach dem Verzehr von sauren Speisen und Getränken (z. B. Coca Cola) auftritt. Vor ca. einem Jahr startete Gerolsteiner eine Werbeaktion, in der es darum ging den Verbrauchern zu zeigen, dass Gerolsteiner diesen Effekt aufhebt. Jedem Kasten Gerolsteiner Medium wurde ein Teststreifen hinzugefügt, mit welchem sich der grobe pH-Wert eines Gemisches feststellen lässt. Man sollte Gerolsteiner mit Coca-Cola mischen, dieses Gemisch dem oben genannten Test unterziehen und es stellte sich heraus, dass Gerolsteiner wirklich den pH-Wert senkt. Dies weckte unser Interesse. Wie genau funktioniert das? Kann man den Effekt verbessern? Lässt sich dies auch mit billigeren Wässern erreichen? Fragen über Fragen, welche es zu klären galt. Wir wendeten uns also an unsere Chemielehrerin Frau Simon, welche uns auf die von ihr und Herrn Kraski gegründete Jugend-Forscht-AG verwies. In den von Frau Simon betreuten Experimenten fanden wir heraus, dass es sich bei diesem Effekt um eine Pufferlösung handelt, in der Natriumhydrogencarbonat, das künstlich hinzugefügt wird, eine wichtige Rolle spielt. Nachdem wir nun herausgefunden hatten, wie dieser Effekt funktioniert, hatte uns unser Ehrgeiz gepackt, diesen Effekt auf ein günstigeres Wasser zu übertragen, oder auch ein Wasser zu entwickeln, welches noch besser den pH-Wert puffert. Beides gelang uns in den folgenden Stunden und wir konnten uns daraufhin, mit einer schriftlichen Ausarbeitung bei Jugend Forscht bewerben. Nun hieß es warten und hoffen weiterzukommen. Einige Zeit später erreichte uns die E-Mail, das wir nach Koblenz in den Regionalentscheid eingeladen wurden. Am 16.02. war es dann so weit und wir fuhren nach Koblenz in die Universität. Dort waren viele andere mit ebenfalls sehr interessanten Themen und Erfindungen. Leider kamen wir nicht weiter, Sieger in der Sparte Chemie wurde eine Mainzer Abiturientin, welche eine eigene Hautcreme entwickelt hatte, trotzdem war es eine wunderbare Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen und viel zu lernen. Es war eine sehr spannende und lehrreiche Erfahrung. Besonders Danken möchten wir Frau Simon, welche uns bei den Experimenten unterstützt und uns mit nach Koblenz begleitet hat. Auch danken möchten wir der Schule, die uns alle Materialien zur Verfügung gestellt, und uns damit diese spannende Erfahrung möglich gemacht hat.

 

Robert Stühn (10c)



9. Veranstaltung:
"Der Weg zum Trickfilm" - Aus der aktuellen Arbeit der Comic-AG

Mit dem Thema „Trickfilm“ beschäftigt sich unsere Comic-AG (Leitung: Michael Westendorff), und wie ertragreich diese Beschäftigung ist, davon konnten sich die Teilnehmer in einer weiteren Veranstaltung der Reihe „Dienstags in der Bibi“ am 30. April 2013 überzeugen. „Bewegte Bilder ohne großen Aufwand aus der Idee entwickeln“, lautete die Anfangsaufgabe, die Michael Westendorff gestellt hatte, und heraus kam eine beeindruckende Fülle von Ideen. Angefangen vom Daumenkino mit seiner einfachen Darstellungsweise bis hin zum aufwändigen Trickfilm mit schon durchaus künstlerischer Hintergrundgestaltung und ausgeklügeltem Drehbuch reichte die Palette der mehr als ein Dutzend Entwürfe, die die Schülerinnen und Schüler der AG vorstellen konnten. Dabei gab es zwei Gestaltungsschwerpunkte, die jede auf ihre Art faszinierend waren: Zunächst wurden in mehreren Varianten gefilmte Szenen vorgeführt, in denen mit Draht geführte Figuren die Handlung bestritten, hier reichte das Spektrum von der „Begegnung mit dem Sensenmann“ über ein Fußballspiel bis hin zu einem explodierenden Autokühler. Eine weitere Möglichkeit ist die Bild-an-Bild-Montage durch Fotografie, an diesem Nachmittag durch vier weitere Filme demonstriert. Die Comic-AG bot somit einen im besten Wortsinne unterhaltsamen und bunten Nachmittag.

 

Michael Lochner



8. Veranstaltung:
"Der Traum vom Fiegen" - Mein Hobby Ballonfahren


„Mein Traum vom Fliegen“ nannte Udo Rosinski seinen Beitrag in der Reihe „Dienstags in der Bibi“ am 16. April 2013. In die Lüfte gegangen ist er tatsächlich, allerdings nicht als Flieger, sondern als Ballonfahrer, und darüber berichtete spannend und unterhaltsam, untermalt mit herrlichen Bildern, die durchaus Appetit auf mehr machten. Dass Ballonfahren nicht einfach nur Aufblasen (des Ballons), Einsteigen (in den Korb) und Davonschweben (ins Irgendwo) ist, hatte man als Zuschauer ja schon geahnt, dass man aber einen Pilotenschein braucht, der nicht weniger schwierig ist als ein Führerschein, war doch neu. Und der Pilot kommt auch nicht ohne zahlreiche Helfer aus, die ihn beim Aufrichten des Ballons unterstützen und ihn während seiner Fahrt am Boden verfolgen. Alles in allem also ein ganz besonderes Hobby, nicht nur für den Piloten, sondern auch für seine Helfer am Boden und im Korb, und so begann auch mancher Zuschauer vom Fliegen – Pardon! – vom Ballonfahren zu träumen.

 

Michael Lochner









7. Veranstaltung:
"Westerwälder Vögel" - Die Ornithologie-AG stellt sich vor


Am Dienstag, dem 26. Februar, stellte sich in der Reihe "Dienstags in der Bibi" die AG Vogelkunde vor. Das Ziel der sieben Schüler der Klassenstufen 5 und 6 ist, die Vögel des Westerwaldes systematisch zu erfassen und zu beobachten. Sie halfen den Federtieren mit Futterkästen durch den nahrungsarmen Winter und fanden heraus, dass die häufigsten Gäste dort Kleiber, Kohl- und Blaumeisen waren.

Vogelbeobachtungen erfordern neben der Erfassung der Tierarten auch, den Lebensraum zu beschreiben und Möglichkeiten zu erkennen, die sich für Vögel zur Suche nach Nahrung und Brutplätzen ergeben.

Mit Blick auf die vielgestaltige Umgebung der Schule mit parkähnlichen Flächen und Wiesen sowie den angrenzenden Wald ist die Nahrungsverfügbarkeit für Vögel gut, was jedoch mutmaßlich fehlt sind Niststätten. Für Kohl- und Blaumeisen wurden nun sechs Brutkästen aufgehängt, die von den Schülern selbst finanziert und gebaut wurden. Gespannt warten nun die Hobby-Ornithologen auf den Einzug der Vögel in die Holzkisten, um beobachten zu können, wie sich die Bruteltern verhalten und mit welcher Nahrung im Schnabel sie ihren Nachwuchs füttern.

Die Zuhörer dankten den vortragenden Schülern mit anhaltendem Applaus.

 

Hauke Bietz



6. Veranstaltung:
"Der Philosoph Arnold Gehlen im Schatten des Nationalsozialismus"



Die deutsche Philosophie blieb ebenso wenig wie irgendein anderer Bereich von den Wirren des Nationalsozialismus verschont. Das bekannteste Beispiel hierfür dürfte Martin Heidegger sein, über dessen, zumindest anfängliche, Sympathie für die nationalsozialistische Ideologie die Diskussionen bis heute anhalten. Fabian Eller (MSS 13) beschäftigte sich in seiner Jahresarbeit mit einem weniger bekannten, aber nicht weniger umstrittenen Namen der deutschen Philosophie: Arnold Gehlen, dessen berühmter Cousin, ebenfalls NSDAP-Parteigänger, nach dem Krieg Leiter der „Organisation Gehlen“ war und später den Bundesnachrichtendienst leitete.

 

Nach einem philosophischen Abend beider Philosophie-Kurse des Abiturjahrgangs stellte Fabian Eller die Ergebnisse seiner „Besonderen Lernleistung“ (BLL) am 5. Februar 2013 auch in der Reihe „Dienstags in der Bibi“ vor. Arnold Gehlens Sympathie für den Nationalsozialismus, so machte er gleich zu Beginn seines Vortrags deutlich, ist unbestreitbar. Er trat bereits in einem frühen Stadium der NSDAP bei und gehörte zu den Unterzeichnern des Bekenntnisses deutscher Hochschulprofessoren zu Adolf Hitler. Er lehrte unter der Herrschaft der Nationalsozialisten an renommierten Universitäten wie Königsberg und Wien. Ob jedoch, so die Frage, die sich Fabian Eller in seiner Jahresarbeit stellte, Gehlens Philosophie eindeutig der nationalsozialistischen Ideologie entspricht, ist weit weniger eindeutig. Er wog in seinem Vortrag Argumente und Gegenargumente ab und kam zu dem Schluss, dass Gehlens Philosophie zwar das Modell eines „starken Staates“ nahelegt, dieser aber nicht notwendigerweise spezifischen Eigenheiten der nationalsozialistischen Ideologie entsprechen muss.

 

In seiner Jahresarbeit, so betonte Fabian Eller, sei es ihm möglich gewesen, zwei seiner privaten Interessen, nämlich die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts einerseits und die Philosophie andererseits, zu verbinden. Eine Themenverbindung, die auch bei den Zuhörern auf großes Interesse stieß. Vor allem Udo Rosinski aus der Fachschaft Biologie sah Anknüpfungspunkte im biologistischen Menschenbild Gehlens an sein eigenes Fach und bereicherte die sich an den Vortrag anschließende Diskussion. Somit wurde eines der wichtigsten Ziele der Vortragsreihe in der Schulbibliothek erreicht: Das übliche Korsett des schulischen Fächerkanons zu sprengen und die Diskussion bestimmter Themen auf Elternschaft und andere Fächer auszudehnen.

 

Andreas Schlick

 

Zur Fotogalerie <hier entlang>



5. Veranstaltung:
Musik und Physik im Einklang

Am 18. Dezember 2012 stellte Jan-Peter Bähner (MSS 13) in der Veranstaltungsreihe "Dienstags in der Bibi" die Ergebnisse seiner Facharbeit im Fach Physik vor. Ausgangspunkt der Arbeit war die Beobachtung, dass sich seine beiden Konzertgitarren deutlich im Klang unterscheiden. Die eine klingt lauter und voller, die andere leiser und heller. In seinem durch Experimente angereicherten Vortrag berichtete Jan-Peter, wie er die Klangeigenschaften seiner Instrumente mit Hilfe physikalischer Methoden untersuchen konnte: Beim Spielen der Gitarre schwingen nicht nur die Saiten, sondern auch der Gitarrenkörper und die Luft in seinem Innern. Das Mitschwingen des Gitarrenkörpers konnte Jan-Peter nachweisen, indem er die Vorderseite mit Grieß bestreute und einen Lautsprecher darauf richtete. Bei bestimmten Tönen – den sogenannten Eigenfrequenzen – ordnen sich die Grießkörner zu eindrucksvollen Mustern (Chladnische Klangfiguren). Durch Fingerschnippen konnte er zudem die Luft im Innern der Gitarre zu Schwingungen anregen und den dabei entstehenden Klang auf Eigenfrequenzen untersuchen (Fourier-Analyse). Dabei zeigte sich, dass die leiser und heller klingende Gitarre tatsächlich weniger Eigenfrequenzen besitzt und diese außerdem in einem höheren Bereich liegen. Der subjektive Klangeindruck ließ sich so durch physikalisch objektive Messungen hervorragend bestätigen.

 

David Brungs



4. Veranstaltung:
Von Kiwis und Haka – und was die All Blacks damit zu tun haben

Um die Spannung nicht unnötig in die Länge zu ziehen, gleich einmal vorneweg: Bei den All Blacks handelt es sich um den ganzen Stolz der Neuseeländer, nämlich das nationale Rugby Team. Diese führen vor jedem Spiel einen kurzen Haka auf, den Ritualtanz der eingeborenen Maori, bei dem die Zunge raus zu strecken nicht nur erlaubt, sondern Pflicht ist. Ein Beispiel für die gelungene Annäherung von Zugewanderten und Eingeborenen in Neuseeland, deren Sprache neben Englisch ebenfalls Amtssprache ist.

Der Pflicht tat auch Friederike Zahn (MSS 13) Genüge, als sie am 4. Dezember 2012 einen Vortrag über ihren halbjährigen Aufenthalt in Neuseeland mit Fakten über Geschichte, Geographie und Demographie begann. Sie wechselte jedoch schnell über in den Stil eines bebilderten Tagebuchs, bei dem Fakten über Land und Leute mit Anekdoten und persönlichen Erlebnissen angereichert wurden. Hierdurch ergab sich ein umfassendes Bild über das Vortragsthema, bei dem kein Aspekt außen vor blieb. Umfassend waren auch die Bilder, die von der Referentin gezeigt wurden. Hier stand nämlich nicht allein Dunedin, die Heimatstadt von Friederike Zahns Gasteltern, und Umgebung im Vordergrund. Im Zuge ihres Aufenthaltes reiste die Marienstatter Schülerin einmal um die ganze Insel, weshalb sie mit ihren Bildern die beeindruckende Landschaft Neuseelands in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren konnte.

Die persönliche Bereicherung, die der Aufenthalt für die Referentin bedeutete, wurde mehr als deutlich, auch wenn der Anfang hart war. Denn obwohl der neuseeländische Winter mit um die 10 Grad Celsius eine eher milde Begrüßung war, ist er in geschlossenen Räumen schwerer zu handhaben als der Westerwälder Winter. Denn trotz oder gerade wegen der milden Temperaturen wird in Neuseeland kaum Wert auf beheizte Räume gelegt.

Nach 120 Minuten Vortrag waren sich alle Beteiligten in zwei Punkten einig. Erstens: Neuseeland ist, wenn auch eine lange, Reise wert. Zweitens hätte es auch bei doppelter Vortragslänge für Langeweile keine Chance gegeben. Dies lag auch daran, dass der überschaubare Rahmen zwar der Qualität des Vortrages nicht gerecht wurde, aber Raum ließ für zahlreiche Fragen, die von Friederike Zahn gekonnt und geduldig beantwortet wurden.

Übrigens: Den Kiwi konnte Friederike leider nur in ausgestopfter Form im Museum bewundern. Immerhin war es hierdurch möglich, den Anwesenden das Nationalheiligtum der Neuseeländer in voller Bildschärfe zu präsentieren.

 

Andreas Schlick



3. Veranstaltung:
„(M)ein Jahr in Amerika“

„(M)ein Jahr in Amerika“ hatte Lisa Henrich (MSS 12) ihren Beitrag am 20. November 2012 in der Reihe „Dienstags in der Bibi“ überschrieben, und wer ihren lebendigen und spannenden Vortrag verfolgte, gewann rasch den Eindruck, dass es ein ausgefülltes und Richtung weisendes Jahr gewesen sein muss. Lisa verbrachte ihren Aufenthalt in der Kleinstadt Wenatchee im US-Bundesstaat Washington, hatte aber auch die Möglichkeit zu Ausflügen, die sie bis nach Hawaii führten. Interessant und informativ waren auch ihre Ausführungen zu der Schule die sie besuchte, eine private, christliche Schule, die von der ersten Klasse bis zum High-School-Abschluss führte und in den zwölf Stufen insgesamt nur 125 (!) Schüler hatte. Bemerkenswert war hier, neben der Organisation und Wahlmöglichkeit der einzelnen Fächer, auch das intensive Lehrer-Schüler-Verhältnis und das vielfältige soziale Engagement, zu dem alle Schüler verpflichtet waren. Insgesamt ein gelungener Nachmittag mit wichtigen Informationen und Tipps für alle, die einen Teil ihrer Schulzeit im Ausland verbringen möchten.

 

Michael Lochner



2. Veranstaltung:
Geheime mathematische Botschaften

Die Vortragsreihe „Dienstags in der Bibi“ fand am 16. Oktober 2012 ihre Fortsetzung in der zweiten Veranstaltung mit dem Thema „Geheime Botschaften – oder: Die Mathematik der Primzahlen und moderne Verschlüsselungsverfahren“ von Julia Hölzemann (MSS 13). Der Vortrag geht zurück auf eine sehr gelungene Facharbeit zu diesem Thema im Fach Mathematik, die sich insbesondere mit den mathematischen Grundlagen des Diffie-Hellman-Schlüsseltauschs beschäftigt, der die Grundlage der modernen Verschlüsselungsverfahren darstellt. Er findet insbesondere in den Bereichen Online-Banking und Online-Shopping Anwendung. Die mathematischen Grundlagen dieses Verfahrens finden sich in der Zahlentheorie und beruhen auf den Teilbarkeitseigenschaften der Primzahlen und dem Rechnen in Restkörpern.

Die überschaubare Zahl der sehr interessierten Zuhörer wurde durch einige diese Ausführungen teils wehmütig - teils betroffen an die eigene Schulmathematik-Zeit erinnert.

Im Anschluss an den Vortrag ging die Vortragende kompetent auf interessierte und tiefgründige Nachfragen ein, sodass alle Beteiligten bereichert aus der Veranstaltung gingen.

 

Ralf Greb



1. Veranstaltung:
Bücher und Texte in mittelalterlichen Klöstern

Eingeleitet wurde das neue Projekt der Marienstatter Schulbibliothek am 18. September 2012 passenderweise mit dem Thema „Bücher und Texte in mittelalterlichen Klöstern“. In der Projektwoche, die zum Ende des Schuljahres 2011/2012 aus Anlass des 800-jährigen Bestehens der Abtei Marienstatt stattfand, beschäftigten sich acht Schülerinnen und Schüler der MSS 11 mit der Frage, in welcher Weise Bücher in mittelalterlichen Klöstern produziert und Texte vervielfältigt wurden. Sie kamen hierbei zu dem Ergebnis, dass diese Frage nicht nur von historischem Interesse ist, sondern für jeden, der sich auch heute noch mit antiken und mittelalterlichen Texten beschäftigt, wichtige Erkenntnisse bringt. Aus dieser Gruppe erklärten sich Marvin Fandrei und Jwan Jamal Jameel mit Unterstützung von Louise Müller bereit, den Anwesenden Auskunft zu geben.

Sie erklärten, dass die Beschäftigung mit der Bibel im Besonderen der Grund war, weshalb gerade die Klöster im Mittelalter, einer Zeit, in welcher Analphabetismus weit verbreitet war, es sich zur Aufgabe machten, Texte im Allgemeinen zu bewahren und weiterzuverbreiten. Bücher waren einerseits aufgrund der verwendeten Materialien, andererseits wegen des aufwendigen Herstellungsprozess ein wertvoller Besitz, den sich kaum jemand leisten konnte. Geschrieben wurde auf Pergament, das aus Tierhäuten hergestellt wurde. Eine ganze Schafherde war zur Herstellung einer Bibel notwendig, die als fertiges Produkt dem Gegenwert einer Rinderherde entsprach. Jedes Buch musste zur Vervielfältigung per Hand abgeschrieben werden. Hierbei kam es immer wieder zu Abschreibfehlern, weshalb man heute vor der Frage steht, wie die Originalfassung eines Textes, für den es unterschiedliche Überlieferungsvarianten gibt, rekonstruiert werden kann. Die Bibel, so wurde der Vortrag beschlossen, hat sich hierbei im Lauf der letzten 2000 Jahre mit über 1 Mrd. Exemplare zum „Weltbestseller“ entwickelt. Die Harry-Potter-Reihe kommt „nur“ auf 100 Mio. verkaufter Exemplare.

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Vortragsreihe ihren festen Platz unter den zahlreichen Angeboten des Marienstatter Gymnasiums findet und sich mit den anstehenden Vorträgen aus den Bereichen Mathematik (Julia Hölzemann) und Philosophie (Fabian Eller und Christopher Ballnar) etablieren kann. Die Zahl der Zuhörer war bei der ersten Veranstaltung noch recht überschaubar, es deutete sich aber mit der Anwesenheit von Ralf Greb aus dem Fachbereich Mathematik schon an, dass die Möglichkeit "über den eigenen Tellerrand zu schauen" durchaus Anklang findet.

 

Andreas Schlick

 


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Jahresterminplan

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Schriftliches Abitur

Abiturienten, die wegen der angekündigten Schneefälle unsicher sind, ob sie die Schule an den Prüfungstagen pünktlich von ihrem Wohnort aus erreichen können, bietet das Gästehaus des Kloster (Telefon 02662/9535-255 oder 9535-0) eine Übernachtungsmöglichkeit an.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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