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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


„Ohne Laien geht es nicht!“ –
Eine Jahresarbeit über die Situation der Kirche in Deutschland



„Über das Wesen des Laienapostolats nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil im Dekret Apostolicam actuositatem und die kirchliche Situation in Deutschland“: Es ist nicht unbedingt zu vermuten, dass ein 19-jähriger junger Mann sich für dieses Thema begeistert. Aber es ist so. Clemens Wagner hat es sich für seine Jahresarbeit am Gymnasium Marienstatt ausgesucht. „Ich fand das Thema eigentlich sehr naheliegend und spannend“, sagt er selbst dazu. Das liegt wohl daran, dass sich Clemens Wagner deutlich mehr als viele Altersgenossen für die Kirche interessiert und engagiert. Schließlich ist er eines der jüngsten Mitglieder der Diözesanversammlung des Bistums Limburg.

 

Für ihn ist das, ebenso wie das Thema seiner Jahresarbeit, ganz normal. Das katholische Elternhaus, in dem er in Müschenbach bei Hachenburg aufgewachsen ist, die Einbindung in die Kirchengemeinde im Ort und auch sein Gymnasium in der Trägerschaft der Zisterzienser der Abtei Marienstatt haben ihn geprägt.

 

Aber es muss noch etwas mehr sein. Sonst hätte Clemens Wagner sich wohl nicht zur Wahl gestellt und damit auf den Vorschlag seines ehemaligen Religionslehrers Christian Pulfrich reagiert, der selbst Mitglied der Diözesanversammlung ist.

 

„Wir haben in vielen Freistunden zusammengesessen und über die Kirche und das philosophiert, was in ihr geändert werden sollte“, erinnert sich Wagner. Aus seiner Sicht geht es bei den Veränderungen zumindest vorerst nicht um die großen Themen wie Frauenordination oder Zölibat. „Wir sind Weltkirche. Wir sollten immer daran denken, welche Auswirkungen solche Forderungen haben, die aus unserer Sicht hier in Deutschland vielleicht nachvollziehbar sind“, sagt er.

 

Clemens Wagner setzt lieber bei den scheinbar kleineren, dafür bei realistisch erreichbaren Veränderungen an. „Ganz wichtig ist es, die Jugendarbeit voranzubringen“, unterstreicht er. Wagner selbst ist in seiner Gemeinde auf diesem Feld aktiv und setzt sich dafür in der Diözesanversammlung ein. „Die jungen Leute dort abholen, wo sie sind, auch wenn das nicht mehr nahe an der Kirche ist, aber zugleich das Katholische spürbar halten und nicht in den Relativismus abgleiten“, beschreibt er den schwierigen Balanceakt.

 

Zudem sieht Clemens Wagner sich als selbstbewussten Laien und erwartet, dass die Bedeutung der Laien wachsen wird, gerade in den neu geordneten, größeren Pfarreien, die er für sinnvoll erachtet. „Laien können und müssen mehr Verantwortung übernehmen, um den Hirten wieder Zeit für ihre eigentlichen Aufgaben zu geben: die Eucharistie feiern, Sakramente spenden“, fordert der 19-Jährige. Doch er will es nicht bei einer reinen Neuverteilung der Arbeit belassen. „Die Laien sollen die Welt in die Kirche bringen“, betont der Marienstatter Schüler einen Grundsatz des Zweiten Vatikanischen Konzils.

 

Clemens Wagner ist sich bewusst, dass er damit der kontroversen Debatte um die Entweltlichung der Kirche nahe kommt, die seit dem Papstbesuch 2011 intensiv geführt wird. Er versteht Entweltlichung jedoch nicht als Abkehr vom Wirken der Kirche in der Welt. „Entweltlichung ist keine Rolle rückwärts, sondern die Konzentration auf das Eigentliche.“

 

Die Kirche in der Welt und die Rolle der Laien als Vertreter der Welt in der Kirche: Das ist eine Grundkonstante für Clemens Wagner. Schließlich ist er auch politisch aktiv, als Vorsitzender der CDU in Müschenbach und an der Spitze der Jungen Union in der Verbandsgemeinde Hachenburg, sowie auf anderen Feldern, in der Jugendarbeit, als Theaterspieler und als Halbmarathon-Läufer.

 

„Welt und Kirche“: Dieses Verhältnis steht auch im Blickpunkt seiner Jahresarbeit. Neben einer Analyse des Dekrets Apostolicam actuositatem besteht sie vor allem in weit gestreuten Fragebögen an aktive Laien verschiedener deutscher Bistümer. Er fragte nach der Selbsteinschätzung, dem Verhältnis zu den Hirten, nach Motivation und Einschätzung der Wirksamkeit der Arbeit in der Gesellschaft. Viele ausführliche Antworten kamen zurück. Derzeit wertet Clemens Wagner sie aus.

 

Eine Erkenntnis kann er schon vorwegnehmen: „Ohne Laien geht es nicht.“ Außerdem sprechen viele Antworten ähnliche Herausforderungen an wie Clemens Wagner sie auch in der Jugendarbeit feststellt. „Wir müssen schauen, dass die Kirche in sich geschlossen und glaubwürdig bleibt, aber sie darf sich dabei nicht von der Welt abschließen.“ Als mögliche Lösung sieht er das Zulassen einer großen Vielfalt, oder, im paulinischen Kirchenbild, das Nutzen der vielfältigen Charismen in der Kirche.

 

Und wie wird er selbst seine Charismen nutzen, nach dem Abitur im nächsten Jahr? Naheliegenderweise mit einem Studium von Theologie, Philosophie und Germanistik.

 

Dass er einmal Priester werden wird, hält Clemens Wagner im Moment für eher wenig wahrscheinlich. An diesem Punkt ist da doch eine der „großen Fragen“ in der kirchlichen Debatte: „Vielleicht, wenn sich beim Zölibat etwas bewegt.“

 

Volker Thies

aus: „Der Sonntag“ vom 19.08.12




Presseecho

19.08.12

Ohne Laien geht es nicht

19-jähriger Schüler schreibt Jahresarbeit über die Situation der Kirche in Deutschland


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