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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Bleibende Eindrücke aus der „Goldenen Stadt“









Am Samstagmorgen war es endlich soweit. Unser Deutsch-Stammkurs trat seine Studienfahrt nach Prag an, begleitet vom Ehepaar Martin und Beatrix Kläsner sowie von Claudia Basso-Krieger, die für die unglücklicherweise erkrankte Denise Weinbrenner eingesprungen war. Wir starteten vom Flughafen Köln/Bonn aus und erreichten nach einem etwa einstündigen Flug die „Goldene Stadt“.

 

Der erste Tag stand im Zeichen des Kennenlernens der Stadt. Am zweiten Tag hatten wir eine Führung durch die Altstadt Prags. Wir sahen unter anderem den Pulverturm, die Karlsbrücke und den Wenzelsplatz. Dieser ist eigentlich kein Platz im deutschen Sinne, denn er ist sehr lang und schmal und der obere Teil ist von Straßen durchzogen. Am oberen Ende gibt es ein Standbild des heiligen Wenzels zu Pferd zu bewundern. Neben den vielen Jugendstil-Bauten, die besonders um den Wenzelsplatz zu finden sind, beeindruckte auch das einzige kubistische Geschäftshaus, das in Prag zu sehen ist.

 

Am nächsten Morgen stand eine Führung durch das jüdische Viertel auf dem Programm, welches nach Kaiser Joseph II., der sich durch seine Toleranzerlasse stark für die Juden in Österreich eingesetzt hatte, den Namen „Josefov“ (Josefstadt) trägt. Wir begannen bei der Alt-Neu-Synagoge, der ältesten unzerstört erhaltenen Synagoge Europas. Weiter ging es zur Maiselsynagoge. Dieses ehemalige jüdische Gotteshaus ist ein Museum und beherbergt einen großen Schatz an Kunstwerken und Kultgegenständen, darunter riesigen Thorarollen mit Kronen. All das hatte die Zeit des Nationalsozialismus deswegen so gut überstanden, weil die Nazis selbst die Exponate zusammengetragen hatten, um ein „Museum der ausgestorbenen Rasse“ zu gründen. Von hier aus führte uns unser Weg in die Pinkas-Synagoge, eine Gedenkstätte für die Opfer des Konzentrationslagers Theresienstadt nördlich von Prag. Über 75 000 Namen und Lebensdaten bedecken die gesamte Fläche der Wände in den ansonsten leeren Räumlichkeiten und geben ein beklemmendes Zeugnis über das Schicksal der jüdischen Bevölkerung Tschechiens. Im Obergeschoss gab es eine beeindruckende Sonderausstellung, in der Zeichnungen von im KZ eingesperrten Kindern gezeigt wurden.

 

Auf dem angrenzenden jüdischen Friedhof bekam man einen Eindruck davon, wie groß die jüdische Gemeinde einst war. Die Grabsteine stehen alle sehr dicht beieinander und die Toten sind manchmal in mehreren Schichten übereinander begraben, da jüdische Gräber nicht eingeebnet werden dürfen.

 

Ein Höhepunkt der Studienfahrt war sicherlich der Besuch des Kafka-Museums. Im Museum gab es einen angenehm hohen Anteil an deutschem Material (Kafka war schließlich ein deutschsprachiger Literat gewesen) und die anderen Erklärungen gab es auf Englisch, so dass keine Verständnisprobleme entstanden. Kafkas Stammbaum, Informationen über ihn und seinen Bekanntenkreis, sowie einige Originale der handschriftlichen Texte sind Teile dieser Ausstellung. Es gab aber auch viele Filme und atmosphärisch beeindruckende Installationen zu bestaunen. Dank dieser raffinierten Kombination wurde dem Besucher nicht nur trockenes Faktenwissen geboten, sondern er bekam auch einen lebendigen Eindruck von der interessanten und teilweise beängstigenden Psyche des großen Schriftstellers. Ein wahrhaft kafkaeskes Erlebnis.

 

Nach dem Besuch des Strahov-Klosters mit seinen wunderbaren Sälen voller kostbarer Bücher ging es bergab an der deutschen Botschaft vorbei, in dessen Garten ein steinerner Trabi an die Tausenden von DDR-Flüchtlingen erinnert, deren Einreise in die Bundesrepublik Deutschland 1989 nach wochenlangem Ausharren in eben diesem Garten erlaubt worden war.

Die letzte Station unserer Studienfahrt führte uns auf den Hradschin und in den Veitsdom, dessen Ähnlichkeit zum Kölner Dom nicht von ungefähr kommt. Der deutsche Architekt Peter Parler, der zuvor in Köln gearbeitet hatte, war eine Zeit lang der Leiter des Baus gewesen. Schließlich gelangten wir auch in den Raum, in dem sich der Prager Fenstersturz von 1618 ereignet hatte, der den 30jährigen Krieg auslöste.

 

Eine gelungene Studienfahrt des Leistungs- und Stammkurses Deutsch der MSS 12 endete auf dem Köln-Bonner Flughafen, wo wir uns in die wohlverdienten Herbstferien voneinander verabschiedeten, voll mit schönen Erinnerungen an die „Goldene Stadt“.

 

Niklas Wagner (MSS 12)




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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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