HomepageInfos für den SchulalltagEreignisse im SchuljahrSchulgemeinschaftSchulprofilArbeitsgemeinschaftenSchülerzeitung "Panoptikum"SchülervertretungSchulelternbeiratBenediktin. SchulnetzwerkFördervereinEhemalige MarienstatterPresseFotogalerienArchiv der SchuljahreSchuljahr 2017/18Schuljahr 2016/17Schuljahr 2015/16Schuljahr 2014/2015Schuljahr 2013/2014Schuljahr 2012/2013ChinaVerabschiedungenUnsere Region von ganz weit obenTaizé-Fahrt 2013Bienen, Burg und Schweinetreiben"Jugend forscht"Parteien im GesprächDas Aschenputtel-ProjektSV-WahlenTag des MädchenfußballsVerabschiedung Klemens SchlimmSommerkonzertBerufsbörseVerkehrserziehung MSSSozialversicherungSportfest der 5er und 6erEucharistischer KongressStreicherkonzertRoscrea-AustauschSt. Petersburg-AustauschZevenkerken-AustauschSpendenübergabe1000 Stimmen gegen AidsBenefiz-Fußballturnier Ruandavor.LeseheldenKonzertfahrt ÖsterreichEhemaligen-Fußballturnier 2013Abiturfeier 201350 Jahre Abitur 1963DELF-DiplomFrühjahrs-Serenade"Das Tagebuch der Anne Frank"SportturniereDrogenpräventionErste HilfeSchuldampfmaschineNeujahrskonzert HerdorfAdventskonzertHiggs-TeilchenVorlesewettbewerbWhite Horse TheatreAction!Kidz 2012Dank von InaTag der offenen TürSerenadeÖkumenischer GottesdienstSchule und VereinGerichtssaalBesuch in RoscreaKollegiumsausflugMontabaurer Pimpfe-MarktStudienfahrt PragStudienfahrt SorrentBetzdorfer FirmenlaufErlebnispädagogik 7. KlassenGoethes WetzlarWozu Geschichte lernen?Ehemaligentreffen am 15.09.12Hadamar-ExkursionStufenkonzert MSS 13Sambia zu GastSt. Petersburg in MarienstattSchülerlabor Mainz"Anders!Kloster."Achtung, Auto!Ohne Laien geht es nichtGlaube, Liebe, HoffnungWillkommen für 92 Neue!DienstjubiläenNeu im KollegiumSchuljahr 2011/2012Schuljahr 2010/2011Schuljahr 2009/2010Schuljahr 2008/2009Schuljahr 2007/2008Schuljahr 2006/2007Schuljahr 2005/2006Schuljahr 2004/2005


Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Unsere Region von ganz weit oben betrachtet -
Eigene Bilder der Erde










„Mit 100 Euro an die Grenzen des Weltalls“ – Dieser Slogan einer Studentengruppe inspirierte uns zu einem besonderen Projekt. Darauf aufmerksam wurden wir durch eine Fernsehdokumentation, in der eine Gruppe von Studenten einen mit Helium gefüllten und mit einer Kamera ausgestatten Wetterballon in die Stratosphäre schickte und spektakuläre Aufnahmen der Erde machte.

 

„Einmal eigene Bilder der Erde aufnehmen!“ Dieses Ziel spornte auch uns an und wir befassten uns näher mit dem Thema. Zunächst informierten wir uns im Internet, was für dieses Projekt notwendig ist und was man alles beachten muss. Es war am Anfang sehr erstaunlich, mit wie vielen Schwierigkeiten und Problemen man zu tun hat, und wir mussten feststellen, dass wir mit 100 Euro sicherlich nicht hinkommen werden. Notwendig ist neben der Kamera beispielsweise auch ein GPS-Sender, der seine Position dauerhaft per SMS mitteilt. So ist sichergestellt, dass man die Geräte nach dem Absturz wiederfindet. Durch den geringen Umgebungsdruck in dieser Höhe dehnt sich das Helium immer weiter aus, bis schließlich der Ballon platzt und die Kiste zu Boden fällt. Damit diese unbeschadet zurückkommt, ist ein Fallschirm notwendig, der den Sturz abbremst. Eines der Probleme sind die enormen Temperaturschwankungen von +25°C bis hin zu -60°C, sodass neben einer Isolierung auch eine zusätzliche Stromversorgung notwendig ist. Wir entschieden uns für Styrodur als Isolierungsmaterial, das in Häusern zur Dämmung verwendet wird.

 

Nach diesen ersten Planungen wandten wir uns der Finanzierung des Projektes zu und fingen damit an, Sponsoring-Anfragen an Unternehmen aus der Umgebung zu schicken. Nach zwölf gescheiterten Anfragen stellten wir dem Förderverein unser Projekt vor und stießen auf positive Resonanz. Zu unserem Glück war der Förderverein bereit, die Finanzierung zu übernehmen. Nun konnten wir mit dem Projekt beginnen. Zuerst bestellten wir die notwendigen Geräte und führten erste Tests durch. Der GPS-Sender und die Kamera funktionierten problemlos. Allerdings stellten wir fest, dass das Filmen und Aufladen der Kamera zur gleichen Zeit mit dem mitgelieferten Zubehör nicht möglich war. Mit einem selbstgelöteten Adapterkabel ließ sich das Problem schließlich lösen.

 

Nun beschäftigten wir uns mit dem Bau der 25 Zentimeter großen Kiste. Dafür klebten wir einzelne Teile aus Styrodur mit Bauschaum zusammen. Als Sichtfenster für die Kamera verwendeten wir eine doppelte Plexiglasscheibe.

Mit diesem Prototyp führten wir erste Tests bezüglich der Isolation durch. Nach mehreren Stunden in einer Kühltruhe war die Wärme in der Kiste nur geringfügig gesunken, sodass wir uns als nächstes dem Bau des Fallschirms zuwenden konnten. Dafür verwendeten wir einen großen Regenschirm, den wir durch sein auffälliges Farbmuster gut wiederzufinden hofften. Nachdem das Gestänge entfernt und der Fallschirm mit Seilen an der Kiste befestigt war, testeten wir ihn. Dafür ließen wir die Kiste mit Gewichten beschwert aus 33 Metern Höhe vom Aussichtsturm Gräbersberg in Alpenrod fallen. Wir konnten feststellen, dass der Fallschirm auch bei extrem verdrehten Seilen problemlos aufging und die Kiste sanft landete.

 

Nun konnten wir uns mit dem weiteren Bau der Box beschäftigen. Das Styrodur schnitten wir mit der Kreissäge zurecht und fügten die Teile – bis auf den Deckel – zusammen. Wir bohrten Löcher in die Ecken des Deckels und befestigten dort die Seile des Fallschirms und jene, an denen später der Ballon hängen sollte.

 

Zu guter Letzt testeten wir die Box auf Schwimmfähigkeit und konnten so sicher sein, dass sie, falls sie in einem See oder ähnlichem Gewässer landen sollte, nicht untergehen würde.

 

Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen und ein Starttermin festgelegt war, kümmerten wir uns um die Versicherung und die notwendige Fluggenehmigung des Luftfahrtbundesamtes und besorgten die benötigten 1800 Liter Helium.

 

Am 09.07.2013 war es dann so weit. Morgens trafen wir uns mit Pater Jakob und Herrn von den Benken im Marienstatter Barockgarten, um den Ballon zu starten. Wir präparierten die Kiste mit Dämmwolle, Wärmekissen und den Geräten und befüllten den Wetterballon mit Helium. Schließlich ließen wir den Ballon steigen.

 

Im Minutentakt wurden die Koordinaten per SMS übermittelt, bis der Ballon eine Höhe erreicht hatte, in der kein Mobilfunkempfang mehr vorhanden ist. Eine Stunde später empfingen wir wieder Nachrichten des GPS-Senders. Der Ballon war 30 Kilometer in Richtung Westen geflogen und in einem Waldstück bei Unterelsaff nahe Neustadt (Wied) gelandet. Nach zweitägiger Suche fanden wir die Kiste in der Krone eines hohen Baumes. Mit professioneller Unterstützung eines Kletterers konnten wir die Kiste unbeschadet bergen. Wieder zu Hause angekommen, sichteten wir das Videomaterial.

Der Flug des Ballons dauert insgesamt etwa 90 Minuten. Nach einem 70-minütigen Aufstieg erreicht der Ballon den höchsten Punkt, dann platzt er in der Nähe von Neustadt (Wied) und landet nach weiteren 20 Minuten. Aufgrund der Flugdauer und der auf dem Video zu erkennenden Wolkenschicht lässt sich die maximale Flughöhe auf über 7000 Meter abschätzen.

 

Nach dem Start steigt der Ballon langsam, schwingt hin und her und filmt dabei die Abtei und Umgebung. Wenig später kommen Müschenbach und die umliegenden Orte wie Hattert, Hachenburg, Kroppach und Malberg sowie der Windpark Kundert ins Bild. Während der Ballon immer höher steigt, werden die Orte kleiner, bis er nach etwa 20 Minuten die Wolkendecke durchbricht. Im Hintergrund sieht man den Horizont und das Leuchten des blauen Himmels. Nach weiteren 50 Minuten erkennt man schließlich die Krümmung der Erde. Im Video kann man zu diesem Zeitpunkt einen deutlichen Knall vom Platzen des Ballons hören. Daraufhin dreht die Kamera nach unten und die Autobahn A 3 sowie Neustadt (Wied) kommen ins Bild. Nachdem sich der Fallschirm geöffnet hat, filmt die Kamera – jetzt wieder horizontal – leicht schwankend den Abstieg. Während des Falls erscheinen die Reste des geplatzten Ballons mehrmals im Sichtfeld der Kamera. Vor der Landung sieht man in der Umgebung unter anderem die Orte Dinkelbach, Etscheid und Rott, bis die Kiste Kurs auf Unterelsaff nimmt. Dort landet sie schließlich in einem nahegelegenen Waldstück und bleibt in der Krone eines Baumes hängen.

Alles in allem lässt sich sagen, dass es ein gelungenes Projekt war und wir beeindruckende Aufnahmen machen konnten, wenngleich unser Ballon nicht die erhoffte Flughöhe erreichen konnte. Die Erfahrungen, die wir während der Vorbereitungsphase gesammelt haben, sind nützlich und haben das Projekt zu einer lohnenswerten Unternehmung gemacht. Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal beim Förderverein für die Unterstützung bedanken, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, dieses Vorhaben zu realisieren.

 

Philipp Niedermayer und Manuel Klein (MSS 12)












Presseecho

20.09.13

Unsere Region von ganz weit oben

Zwei Marienstatter Schüler schicken einen Wetterballon in die Stratosphäre und machen atemberaubende Bilder




Weitere Bilder

 

 

Zu den weiteren Bildern in der Fotogalerie gelangen Sie mit einem Klicken in das Bild!


Besucher:9876



Login


Benutzername:


Password:




WebUntis

Weiterleitung zu WebUntis.

Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



Besucher:27476816