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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Sozialpraktikum 2013



Das Mitgefühl mit allen Geschöpfen ist es,

was Menschen erst wirklich zum Menschen macht.

 

Albert Schweitzer

 

Seit 2003 sind die Marienstatter Schülerinnen und Schüler der MSS 11 in den letzten beiden Januarwochen nicht im Schulgebäude anzutreffen. 2013 also bereits im elften Jahr absolvierten sie ihr Sozialpraktikum „Compassion“ in sozialen Einrichtungen wie Altenheimen, Krankenhäusern, Suchtkliniken, integrativen Schulen und Kindergärten. Verteilt auf viele verschiedene Orte waren sie mit einem Auftrag unterwegs. Ihre Mission: Mensch ein.

Ebenso verschieden wie die Wahl ihrer Einrichtung für ihr Sozialpraktikum „Compassion“ waren sicher die Erfahrungen und Erlebnisse, die sie mitbrachten. Die Schüler hatten viele schöne Erlebnisse, haben Neues kennen gelernt und erfahren und manchmal haben sie sogar neue Freunde gefunden. Einige haben sicher völlig Ungewohntes erlebt und sind mit neuen Denk- und Sichtweisen konfrontiert worden.





Einige haben auch traurige Erfahrungen gemacht, haben Leid, Not, Schmerz und Elend erlebt und sind dabei zuweilen auch an ihre Grenzen gestoßen. Wir alle in unserer Schulgemeinschaft hoffen, dass es für jede und jeden von ihnen eine wertvolle Zeit war, die sie nie mehr vergessen werden und in der sie etwas für ihr Leben gelernt haben.

Soziales Lernen ist ein wichtiger Meilenstein in der schulischen Ausbildung, der leider oftmals zu kurz kommt. In Marienstatt dienen diese beiden Wochen in der 11 alleine diesem Ziel, und so ist das Sozialpraktikum auch Bestandteil des Schulvertrags.

Die deutsche Übersetzung des Compassion-Begriffs mit „Mitleid“ wird der inhaltlichen Dimension nicht ganz gerecht. Denn das deutsche Wort Mitleid beinhaltet immer, dass etwas „Stärkeres“ auf etwas „Schwächeres“ herabblickt. In diesem Sinne ist Compassion nicht zu verstehen. Stattdessen bedeutet Compassion vielmehr: mit anderen Menschen mitfühlen, sich in ihre Lebenssituation hineindenken, gerade dort andere Menschen unterstützen, wo sie Hilfe brauchen. Eine solche „Compassion-Haltung“ ist kein spontanes soziales Gefühl, sondern eine Verhaltensbereitschaft dazu, Solidarität, Sensibilität und Mitgefühl für Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen aufzubringen.

Damit ist Compassion nicht einmal unbedingt eine religiöse Spezialtugend. Wir Menschen müssen schlicht und ergreifend erkennen, dass wir aufeinander angewiesen sind. Viele Menschen haben Probleme angesichts der Herausforderungen der sich wandelnden Welt. Für uns ist es nötig zu erkennen, dass eine Zukunft der Menschheit ohne soziales Miteinander nicht möglich ist.

Natürlich ist solch ethisches Handeln auch zutiefst im Christentum verwurzelt. Wir alle kennen die Vokabel der Nächstenliebe. Ich erinnere da nur an die „Goldene Regel“ Jesu: ,Handle so an den Menschen, wie du von ihnen behandelt werden möchtest.` Jesus hat es uns vorgemacht. Er selbst hat das tiefste menschliche Elend miterlebt, mitgefühlt, mitgelitten. Jesus fordert die Menschen auf, aufzuwachen, die Augen zu öffnen, hinzusehen. Eben dazu waren die Schüler und Schülerinnen in den beiden Praktikumswochen aufgefordert. Sie begegneten Menschen, von deren Lebenssituation sie möglicherweise bisher keine Ahnung hatten. Und der Auftrag der Schule lautet: „Seht während eures Praktikums genau hin und versucht zu verstehen! Springt dort für andere ein, wo ihnen selbst die Kapazitäten fehlen. Leiht einfach zwei Wochen lang eure Arme, eure Hände, eure, Ohren, eure Stimme, euer Herz anderen Menschen.“


Nach dem Praktikum gaben viele Schüler positive Rückmeldungen ihrer Compassion-Erfahrungen:

„Compassion war für mich eine sehr lehrreiche Zeit, da ich viel über die verschiedenen Lebensumstände in Not geratener Personen lernen konnte. Er war eine schöne Erfahrung, anderen Menschen helfen zu können.“

„Ich würde es direkt noch mal machen.“

„Der Umgang mit den Mitarbeitern und den Patienten hat mir Spaß gemacht.“

„Die Zeit des Praktikums was sehr abwechslungsreich, anspruchsvoll, interessant und auch lustig. Ich werde bestimmt noch einmal so ein Praktikum machen.“

„Durch das Praktikum fühle ich mich nun besser vorbereitet auf den Umgang mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen.“

„Ich habe ein mir völlig fremdes Berufsfeld kennen gelernt.“

„Ich habe in der Zeit einige Vorurteile neu überdenken müssen.“

„Ich glaube, ich habe tatsächlich was fürs Leben gelernt.“

„Nicht alle Erlebnisse während des Praktikums waren positiv, aber ich habe viel daraus gelernt.“

„Mein Praktikum ist für mich eine schöne Zeit gewesen, die mich zum Nachdenken angeregt hat und mir viele schöne Erinnerungen beschert hat. Ich habe Leute kennen gelernt, die von der Gesellschaft – zu Unrecht – falsch eingeschätzt werden.“

„Ich habe die Zeit mit den behinderten Kindern genossen und hatte viele hilfreiche Erlebnisse.“

„Es hat mich sehr bewegt, wie traurig die Kinder an meinem letzten Tag waren.“

„In Zukunft werde ich weniger Angst haben im Umgang mit alten Menschen.“

 

Alexandra Cäsar

 

 

 


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Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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