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Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

Falls Sie die Aktion durch Spenden unterstützen möchten, können Sie folgende Bankverbindung nutzen:

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Christina Schwuchow

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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Lisa Rosinski (9b)

 

Der Name Biathlon kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Zweifach-Wettkampf“. Wie der Name schon vermuten lässt, hält es sich um eine Kombinationssportart, die sich aus Skilaufen und Schießen zusammensetzt und größtenteils im Winter ausgetragen wird.

Am Anfang seiner Karriere war Biathlon eher eine Randsportart, wurde aber konsequent und erfolgreich zu einer Sportart weiterentwickelt, die sich über Fernsehen sehr wirksam vermarkten lässt. Dank einem wachsenden Zuschauerinteresse zu Beginn der 1990er-Jahre gehört Biathlon mittlerweile in einigen Ländern, besonders Deutschland, zu den beliebtesten Winterportarten. Wenn keine Olympischen-Winterspiele stattfinden, finden Biathlon-Weltmeisterschaften statt oder es werden internationale Rennen im Rahmen des Biathlon-Weltcups ausgetragen. Seit 1906 wurden Skier in österreichischen Werkstätten fabrikmäßig gefertigt, was den Sport wesentlich förderte und erleichterte. Die Geschichte des Biathlons beginnt jedoch schon vor über 5000 Jahren, wie gefundene Wandmalereien beweisen, denn schon die damaligen Menschen fuhren auf Skiern über den Schnee und schossen mit Pfeil und Bogen auf das zu jagende Wild. Erste schriftliche Aufzeichnungen findet man in der chinesischen, griechischen und römischen Geschichte, beispielsweise schreibt der frührömische Dichter Vergil 40 v. Chr. von der Jagd auf Skiern. Die erste Abbildung fand man auf einem Runenstein aus Norwegen, welcher aus dem Jahr 1050 stammte. Ursprünge findet man vor allem im militärischen Bereich, Ureinwohner Nord-Norwegens verteidigten sich mit dieser Methode gegen einfallende Wikingerhorden. Auch im Mittelalter waren Skier nicht wegzudenken, denn die schnellen Skiregimente waren ein fester und wichtiger Bestandteil der Armeen in Skandinavien und Russland. Im 18. Jahrhundert verstärkte sich die Welle noch einmal und Skifahren entwickelte sich zum wichtigsten Militärsport in Nordeuropa. Soldaten konnten sich als gute Skisoldaten bezeichnen, wenn sie sowohl das Schießen als auch den Langlauf beherrschten. Bereits im Jahre 1767 veranstalteten Grenzsoldaten an der schwedisch-norwegischen Grenze erste Wettkämpfe, bei denen noch im vollen Skilauf mit Gewehren geschossen wurde. Erst im 19. Jahrhundert fanden erste organisierte Wettkämpfe statt, die ausschließlich der Jagd und militärischen Zwecken dienten. 1861 verbreitete sich der Sport so weit, dass in Norwegen der erste Biathlonverein unter dem Namen „Gewehr- und Skiclub von Trysil“ gegründet wurde. Der deutschsprachige Raum stand in diesen Entdeckungen und Varianten der Fortbewegung hinten an, denn erst Ende des 19. Jahrhunderts entwickelten sich der Militärskilauf und ebenso die allgemeine Variante und 1895 wurden im damaligen Deutschen Reich die ersten militärischen Skilaufmeisterschaften ausgetragen. Norwegen ließ 1912 einen Einzellauf austragen, bei dem zweimal 10 Schüsse abgegeben wurden und der damit der heutigen Variante des Biathlons schon sehr nah kam. Allerdings oblag die Teilnahme an solchen Wettkämpfen dem Militär und die Teilnehmer waren somit alle Armeeangehörige. Aus dieser Form entwickelten sich über einen Zeitraum von 9 Jahren Militärpatrouillenläufe, welche als Vorgänger des heutigen Sports angesehen werden. Ein Unterschied besteht darin, dass Biathlonsport seit jeher als Einzel- und Staffelrennen ausgetragen wird, und diese Militärpatrouille bis 1930 als reiner Mannschaftswettkampf ausgeschrieben war. Die einzelnen Mannschaften bestanden wie heute aus vier Sportlern und es mussten Strecken zwischen 25 und 30 Kilometer absolviert werden. Bei der Hälfte der Distanz galt es eine Schussprüfung im Liegendschießen zu absolvieren und jeder Treffer bedeutete 30 Sekunden Gutschrift für vollzählig im Ziel erschienene Mannschaften. Die Hochblüte dieser Wettkämpfe lag in den 1920er- und 1930er-Jahren. Bei der Internationalen Woche des Sports 1924, welche nachträglich zu den ersten Olympischen Winterspielen erklärt wurde, war der Militärpatrouillenlauf Teil der Sportarten und wurde auch in späteren Jahren noch als Demonstrationswettbewerb durchgeführt. Zwischen den 1930- und 1940er Jahren fanden Weltmeisterschaften im Militärpatrouillenlauf statt, bei denen sowohl Titel im Einzel- als auch im Mannschaftswettkampf vergeben wurden. Mittlerweile wurden die Regeln und Verordnungen stark verschärft. Heutzutage laufen die Athleten auf Skatingskiern, welche 1.250 g schwer und ca. 5 cm breit sind, die Länge hängt dabei von der Größe des Läufers ab und ist nicht geregelt. Außerdem benötigen alle Sportler Langlaufstöcke, die zum Abstoßen im Schnee benutzt werden. Jedoch gibt es auch hier keine Regelungen bezüglich der Länge und des Gewichtes. Bis in das Jahr 1977 wurde mit Großkalibergewehren geschossen und die Entfernung der Zielscheibe betrug zwischen 100m (stehend) und 150-250m (liegend). Seit 1987 gibt es neue Regelungen, es wird mit leichten Kleinkalibergewehren (Kaliber 22) geschossen, das Gewicht variiert zwischen 3,5 und 6kg. (Halb-) Automatische Gewehre sind in der Benutzung nicht gestattet und das minimale Abzugsgewicht liegt bei 500g, um das Risiko für Sportler und Zuschauer in verzwickten Situationen zu vermindern. Auch ist die Schießentfernung für Liegend- und Stehendschießen einheitlich festgelegt und beträgt 50m. Noch zusätzlich ist die eigene Waffe samt Munition während des gesamten Wettkampfes am eigenen Körper zu tragen. Im Laufe eines Wettkampfes, der je nach Disziplin als Massenstart, Staffel-, Sprint- oder Verfolgungsrennen gelaufen wird, je nachdem als Einzel- oder Mannschaftswettkampf, ist noch einmal nach Geschlechtern unterteilt und es wird eine festgelegte Strecke absolviert, welche in 4 Runden aufgeteilt ist und nach jedem der 4 Abschnitte wird ein Schießen absolviert. Bei diesem Schießen besteht das Ziel darin alle 5 Scheiben zu treffen, welche mit einer Entfernung von 50m vom Schießstand entfernt angebracht sind und deren Durchmesser 4,5cm (liegend) und 11,5cm (stehend) betragen. Bei einem Treffer wird die schwarze Scheibe verdeckt und das Verfehlen wird mit Strafrunden, (Staffel, Massenstart, Verfolgung und Sprint), welche ungefähr 150m lang sind, oder einer Strafzeit von einer Minute bedacht. In einem Staffelrennen gehen mehrere Athleten in direkter Abfolge an den Start und deren Ergebnis wird dann im Nachhinein zusammen gewertet, die Aufstellung der Teams erfolgt innerhalb einer Nation. In Massenstartrennen starten alle Sportler zum selben Zeitpunkt, dies bedeutet meist größeres Gedränge, bis sich spätestens nach dem ersten Schießen ein deutliches Führungsfeld absetzt. Bei Verfolgungsrennen starten die Athleten nach verschiedenen Abständen, entweder im gleichen Intervall oder in nach Können berechneten Abständen. Sprintrennen sind die Rennen dieses Ausdauersports, bei denen die kürzeste Strecke zu absolvieren ist. Biathlonrennen werden in dafür vorgesehenen Stadien ausgetragen, diese findet man in allen Wintersporthochburgen, vorwiegend in kälteren Gebieten. Auch im Rahmen der bevorstehenden Olympischen Winterspiele werden Biathlonrennen ausgetragen, Einschalten ist auf jeden Fall sinnvoll!

 

 

 


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Schriftliches Abitur

Abiturienten, die wegen der angekündigten Schneefälle unsicher sind, ob sie die Schule an den Prüfungstagen pünktlich von ihrem Wohnort aus erreichen können, bietet das Gästehaus des Kloster (Telefon 02662/9535-255 oder 9535-0) eine Übernachtungsmöglichkeit an.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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