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Abi-Aktion 2018

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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Erhard Mörsdorf

* 11. Juni 1952
† 11. Mai 2015


Erhard Mörsdorf war seit 1979 an unserer Schule Lehrer für Latein und Französisch. Zu Beginn des Schuljahres 2014/2015 war er noch für seinen 35-jährigen, treuen Dienst in Marienstatt geehrt worden - nun ist er in seinem 36. Lehrerjahr - dem letzten seiner Laufbahn - plötzlich verstorben.

 

Seit 1995 war Erhard Mörsdorf Mittelstufenleiter, Sicherheitsbeauftragter und Verkehrsobmann in unserer Schule. Er übernahm ungezählte Klassen- und Stammkursleitungen, war er ein unverzichtbarer Mitarbeiter bei der Vor- und Nachbereitung von Zeugniskonferenzen und hatte immer die rechtlichen Regelungen im Blick.

In der Vorbereitung und Durchführung von Projektwochen und Schulfesten engagierte er sich äußerst kompetent, prägte den Lehrerfußball maßgeblich mit und betreute 1986 bis 2001 die Schulpartnerschaft mit Thionville in Frankreich.

 

Unsere Schulgemeinschaft ist sehr traurig über den plötzlichen Verlust unseres Kollegen und Lehrers.


Wenn meine Kräfte brechen,

mein Atem geht schwer aus

und kann kein Wort mehr sprechen,

Herr, nimm mein Seufzen auf.

 

Ich hab nun überwunden

Kreuz, Leiden, Angst und Not;

durch seine heilgen Wunden

bin ich versöhnt mit Gott.

 

In dir, Herr, lass mich leben

und bleiben allezeit,

so wirst du mir einst geben

des Himmels Wonn und Freud.

 

Jena 1609

 

Ruhe in Frieden!

Und lebe auf in Gottes Leben ohne Ende!






Aus dem Kondolenzbuch der Schulgemeinschaft

 

Wir werden Sie vermissen und immer in guter Erinnerung behalten.

 

Bei Ihnen hat der Französisch-Unterricht immer wirklich Spaß gemacht.

 

Danke für deine vielen hilfreichen Tipps zum Einstieg als Lehrer in der Schule.

 

An deinem großen Herzen können sich viele ein Beispiel nehmen.

 

Sie waren nicht nur ein toller Lehrer, sondern auch ein wunderbarer Mensch. Ich werde Sie niemals vergessen, weil Sie mir so viel für mein weiteres Leben gegeben haben.

 

Danke für deine bedingungslose Unterstützung, die immer garantiert von dir kam, schon als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal das Lehrerzimmer betreten habe. Das und dich werde ich nicht vergessen.

 

Du wusstest immer eine Lösung. Danke!

 

Du warst und bleibst stets Vorbild für´s Lehrersein auf deine geradlinige, niemals gleichgültige Art.

 

Vielen Dank für deine Unterstützung und deinen Humor in der "pfälzisch-saarländischen Union". Du wirst mir in vielem ein Vorbild bleiben.

 

Französisch haben Sie uns gelehrt

und uns Ihre Hilfe nie verwehrt.

Darum möchten wir, dass Sie wissen,

dass wir Ihnen dankbar sind und Sie vermissen.






Predigt beim Requiem für Erhard Mörsdorf
am 16. Mai 2015 in der Abteikirche Marienstatt
im Anschluss an 1 Kor 13, 7-13 und das Evangelium von Emmaus (Lk 24, 13-35)


Liebe Liane, lieber Peter, lieber Thomas,

liebe Anverwandte und Freunde,

liebe Kollegen und Schüler,

liebe Schwestern und Brüder!

 

Wann ist ein Leben erfüllt und vollendet? Wir haben es eben vom Apostel Paulus gehört: Stückwerk ist all unser Erkennen, Stückwerk unser Reden, Stückwerk ist unser Leben. Aber zugleich auch: ein Stück des Werkes Gottes in dieser Welt. Er ist es, der alle Stücke unseres Lebens in seine Hände nimmt, um daraus ein Ganzes zu machen.



Erhard Mörsdorf wusste, dass wir nicht alles verstehen, was geschieht, auch im eigenen Leben nicht. Und in den letzten wenigen Wochen galt das besonders. Für ihn und für alle, die es miterleben mussten, war es kaum fassbar, wie schnell seine Krankheit sein Leben aufgezehrt hat. Aber er hatte die bewundernswerte Kraft, das Unverstandene dennoch anzunehmen, in sich zu bergen und in allem Hadern dennoch Gott anzuvertrauen, so dass er nicht daran zerbrach.

So gut wir uns auch kennen, so nah wir auch miteinander verbunden sind: In vielem bleiben wir einander ein Geheimnis. Vielleicht ist jeder Mensch auch für sich selbst ein Abgrund, ein Geheimnis, das er nicht durchschauen und ermessen kann.


Die Weise, wie wir mit all diesem Stückwerk, diesen rätselhaften Umrissen umgehen können, nennt Paulus Glaube, Hoffnung und Liebe. Erhard und ihr, seine Familie, mit ihm habt erlebt, wie schwer es sein kann, aus diesem Glauben und aus der Hoffnung zu leben, dass sich alles einmal klären wird, was er unverstanden mit sich trug und was ihr jetzt unverstanden mit euch tragt. Er liebte dieses Leben und die Menschen bis in ihre letzten Tage – besonders euch, seine Familie, aber genauso auch uns in der Schulfamilie, seiner „zweiten Familie“.


Über das Danach hat er kaum gesprochen. Vorstellungen davon wird er sich gemacht haben – und so, wie wir ihn kennenlernen durften, wohl mehr über das Danach für euch und für uns als über das Danach für sich selbst. Darüber sagt Paulus in unserem Lesungstext nur: „Dann werden wir selber erkennen, wie wir jetzt schon von ihm erkannt sind.“ Das reicht. Denn dieses Erkennen meint nicht Gott als den allgegenwärtigen Polizisten, sondern als liebende und erfüllende Nähe. Doch diesen Glauben haben wir nicht ein für alle Mal, gleichsam wie einen festen Besitz. Es kann uns gehen wie den Emmaus-Jüngern. Sie blicken zurück: „Wir hatten geglaubt, dass er der Erlöser sei.“ Aber jetzt ist dieser Glaube vergangen. Vielleicht schauen auch wir so zurück auf unsere bisherige Lebenszeit: Wir hatten geglaubt – aber jetzt ist das vorbei. Vielleicht sind wir traurig darüber, dass der Glaube in uns tot zu sein scheint. Vielleicht fühlen wir uns auch befreit, weil vieles an Glaube und Kirche einengend war und ist. Doch wenn wir darüber nachdenken – so sagt es uns die frohe Botschaft der Emmaus-Geschichte –, dann ist Jesus schon längst wieder mit uns unterwegs. Er ist mit uns unterwegs in den Menschen, die uns begleiten und die uns begegnen.





Auch Erhard Mörsdorf konnte Menschen begleiten: euch in seiner Familie, um die er sich stets gesorgt und für die er alles gegeben hat. Und genauso hat er in seinem 36-jährigen Schuldienst – ein ganzes Lehrerleben lang – junge Menschen mehrerer Generationen begleitet, sich um sie gekümmert, sie bedingungslos unterstützt, wo er nur konnte. Und mit seinen Kolleginnen und Kollegen war er genauso – nicht nur mit seinen Freunden in seinem Alter, sondern ebenso mit den jungen, mit denen, die neu dazukamen. Und von denen hat er seit 1979 viele erlebt. Er hat Lehrer und Schüler immer wieder an die Hand genommen und ist mit ihnen ihre Wege gegangen. Und dabei hat er ihre Lebenswege mit geformt. Geradlinigkeit, Korrektheit und Konsequenz waren für ihn dabei hohe Werte – und trotzdem hat er immer auch rechts und links des Wegs geschaut, wie die Situation war, und wahr- und ernstgenommen, was die Menschen bewegt hat. Geradlinig sein – und trotzdem, wenn´s nötig ist, Fünfe gerade sein lassen. Probleme? Die werden doch zu lösen sein! Da finden wir schon einen Weg.

Gerade die, die andere Wege gingen oder gehen mussten, als er selbst sie ging und für gut und richtig hielt, hat er begleitet und unterstützt. Er konnte das, ohne die anderen zu verurteilen oder sie fallen zu lassen. Ich glaube fest, er war zutiefst davon überzeugt war, dass auch Gott gerade diese Menschen begleitet, auch unerkannt, und dass er auch ihre Wege zu einem guten Ende führen kann. Gerade so ist er zu einem Menschen geworden, in dem der Auferstandene Menschen in ihrem Leben begleitete, ohne dass sie es bemerkten.

 

In diesem Vertrauen können und sollen auch wir einander begleiten, ohne jemand fallen zu lassen, ohne zu verurteilen, wenn vielleicht auch manchmal traurig, weil wir die Wege der anderen nicht verstehen. Wie unterschiedlich sind unsere Wege! Da stirbt Erhard Mörsdorf so schnell mit noch nicht einmal 63 Jahren, im letzten Jahr seines Schuldienstes in Marienstatt. Er hat so gern, mit voller Kraft, mit Leib und Seele hier gearbeitet – er hat er diesen Ort sehr geliebt. Und genauso hat er seine saarländische Heimat in Marpingen und seine zweiten Heimat in Atzelgift geliebt. Dort war er so gern für euch, seine Familie da. Er hat sich auf die Zeit nach der Schule gefreut, um endlich mehr Zeit mit euch verbringen zu können. Das erlebt er nun nicht mehr – und das erlebt ihr nicht mehr – und das schmeckt sehr bitter. Erhards Tod reißt eine Lücke, sein Tod ist eine Verwundung. Was ist das für ein Gott, der solches zulässt?

 

Unsere Welt wäre ein absurdes Theater, wenn der Tod das letzte Wort über die Menschen mit ihren ungleichen Chancen und ihren verschiedenen Wegen des Lebens und Sterbens hätte. Dann bliebe ja nichts anderes übrig, als sich ein möglichst großes Stück Leben aus dieser Welt herauszuschneiden und abzusichern und die anderen mit den schlechteren Chancen einfach fallen zu lassen. Gerade das wollte Erhard nicht. Da hielt er lieber schweigend den unverstandenen Gott aus und vertraute ihm unsere zerrissene Welt an.



„Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden.“ – Bleibe bei uns, denn es ist dunkel in unserer Welt. Die Jünger haben den Herrn erkannt, als er das Brot brach. Erhard Mörsdorf hat dieses Mahl mit dem Herrn oft mitgefeiert und ihn im Brot empfangen. Jetzt mag er im Rückblick auf sein Leben sagen: Brannte nicht mein Herz, als ich das alles erlebte und seine Nähe nicht erkannte? Vielleicht gelingt es uns oft nur im Rückblick, den Sinn in unserem Leben zu entdecken, seine Nähe in aller Verborgenheit, in allem Dunkel. Vielleicht gelingt es auch uns erst endgültig, wenn wir in Emmaus angelangt sind.

 

Die Jünger sind dann zu den anderen zurückgelaufen, um ihnen davon zu erzählen. Ja, solche Menschen brauchen wir, die uns von ihren Erfahrungen

mit Gott erzählen. Es sind dieselben Jünger, die einmal meinen, ihr Glaube sei vergebens und gehe ins Leere, und die dann nach neuen Erfahrungen den anderen von ihren Erfahrungen erzählen. Wir wissen nicht, wie lange unser Weg dauert, bis er in Emmaus anlangt. Wahrscheinlich dauert er unser ganzes Leben.

Aber dann und wann schimmern Augenblicke durch, in denen wir Gottes Nähe erfahren und daraus leben können. Von solchen Augenblicken her hatte Erhard Mörsdorf die Kraft, auch das Unverstandene und Fremde, das Stückwerk, zu tragen. Deswegen konnten auch andere sich an ihm aufrichten – auch und gerade in seiner letzten Zeit des heftigen Leidens.

Herr, bleibe bei uns in allen Stadien unseres Lebens, erkannt oder unerkannt. Wir wollen den Verstorbenen dem Gott der Auferstehung und des Lebens anvertrauen und uns mit ihm. Wir wollen für ihn beten im Vertrauen darauf, dass Gott sein Leben angenommen und vollendet hat. So wollen wir wie die Jünger in Emmaus die verborgene Nähe des auferstandenen Herrn in seinen Zeichen von Brot und Wein feiern und uns in unserer Trauer und unserer Dankbarkeit ihm anvertrauen. Erhard Mörsdorf braucht diese Zeichen nun nicht mehr. Denn er darf jetzt in Fülle erfahren, was diese kärglichen Zeichen andeuten: Gottes Nähe ohne Ende.

 

Wir stehen in den Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Vorgestern haben wir die Himmelfahrt des Herrn gefeiert. Die Jünger, die dem Auferstandenen gen Himmel nachschauen, hören: „Was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch ging und in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.“

Das ist unser Trost und unsere Hoffnung: Erhard Mörsdorf ist dem Herrn nachgegangen – und der erwartet ihn bei seinem Vater. Wir aber, die zurückbleiben, dürfen die Wiederkehr unseres Herrn und das Wiedersehen mit Erhard Mörsdorf erwarten – nicht erst irgendwann, sondern jetzt schon in der Kraft des Heiligen Geistes, den der Herr uns sendet, der uns stärken will und das Weiterleben ermöglicht. Es ist der Geist, der uns mit dem Herrn, der uns mit Erhard und mit allen Verstorbenen, für die wir das Leben ohne Ende glauben dürfen, und der uns miteinander verbindet.

 

P. Jakob Schwinde


Ansprache bei der Beisetzung von Erhard Mörsdorf
am 16. Mai 2015 auf dem Friedhof Atzelgift



„Jener letzte Tag, vor dem du zurückschreckst, ist der Geburtstag der Ewigkeit.“

Diesen Ausspruch des Stoikers Seneca habt ihr, liebe Liane, Peter und Thomas, über die Todesanzeige für Erhard gesetzt. Ihr habt ihn treffend ausgewählt: Das Wort Senecas, der Erhards Lieblingsautor in der insgesamt von ihm so geliebten lateinischen Literatur war, spiegelt gut einen Wesenszug, der auch ihm eigen war: Durch Selbstbeherrschung und Gelassenheit der Weisheit entgegenstreben.

 

Seneca war als Stoiker daran gelegen, im ganzheitlichen Blick auf die Welt seinen individuellen Platz in der Ordnung des Kosmos zu erkennen und auszufüllen. Und wie Seneca hat es Erhard Mörsdorf in seinem Leben in vielem vermocht, gelassen und ruhig nach der höheren Weisheit zu streben. Alles soll möglichst schlicht und einfach ablaufen – bloß kein „Uffwand“, kein Gedöns! Das war für ihn Unsinn – oder saarländisch, wie ich von euch gelernt habe: „Fubbes.“

 

In seiner kurzen und heftigen Leidenszeit hat Erhard bis ins Mark erlebt, wie schwer es aber ist, das Los des Lebensendes akzeptieren zu müssen. Und er hat mit euch erlebt, dass unser Wesen eben nicht nur ein gleichmütiges ist.

 

Seneca hatte allenfalls eine pantheistische Vorstellung davon, dass ein göttliches Prinzip den Kosmos durchwirkt. Einen Gott als Person kannte er nicht.

An den aber dürfen wir als Christen glauben. Und auf diese Weise können wir jetzt für Erhard beten, dass er sich in der Begegnung mit unserem Gott, der selbst Mensch geworden ist unter Menschen, ganz in seine Hände fallen lässt; Wir beten darum, dass er sich ganz von Gottes Liebe und Barmherzigkeit anziehen lässt, dass er sich in Gott hinein ergebe und so seine Herrlichkeit erlebt.

 

Unser Gebet soll nicht von Angst geprägt sein. Wir brauchen keine Angst zu haben, dass Gott unseren lieben Verstorbenen wie ein Buchhalter beurteilt. Gott bietet ihm seine Liebe an. Und wenn er sich dieser Liebe ergibt, ist er gerettet, ist er in der himmlischen Wohnung bei Gott angekommen.

 

Unser Gebet ist der letzte Liebesdienst an dem geliebten Verstorbenen. Aber unser Gebet soll auch von Dankbarkeit geprägt sein. Wir sollen Gott danken, dass er uns diesen Menschen geschenkt hat und dass wir mit ihm leben durften. Wir werden in unserem Gebet eine neue Form von Gemeinschaft mit Erhard Mörsdorf erfahren. Er ist nun bei Gott, zu dem wir beten. Wenn wir Gottes Nähe im Gebet erfahren, dann können wir immer auch seine Nähe erahnen. Jedes Mal, wenn wir in der Gemeinschaft der Kirche Gottesdienst feiern, dürfen wir gewiss sein, dass wir teilnehmen an der himmlischen Liturgie, am ewigen Loblied, das all unsere geliebten Toten im Himmel unaufhörlich singen. Unsere Verstorbenen sind nicht einfach verschwunden. Sie sind bei Gott, und in Gott sind sie auch bei uns. In Gott gehen sie alle weiteren Wege mit uns.

 

„Du bist nicht mehr dort, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

Du bist schon jetzt überall, wo auch wir einmal mit dir sein werden – und wo wir im Glauben schon jetzt mit dir sein dürfen.“

 

Hören wir, was im biblischen Buch der Weisheit als Wort der Hoffnung für uns steht:

 

Die Seelen der Gerechten sind in Gottes Hand und keine Qual kann sie berühren.

In den Augen der Toren sind sie gestorben, ihr Heimgang gilt als Unglück,

ihr Scheiden von uns als Vernichtung; sie aber sind in Frieden.

In den Augen der Menschen wurden sie gestraft; doch ihre Hoffnung ist voll Unsterblichkeit.

Alle, die auf Gott vertrauen, werden die Wahrheit erkennen und die Treuen werden bei ihm bleiben in Liebe. Denn Gnade und Erbarmen wird seinen Erwählten zuteil.

 

P. Jakob Schwinde


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Schriftliches Abitur

Abiturienten, die wegen der angekündigten Schneefälle unsicher sind, ob sie die Schule an den Prüfungstagen pünktlich von ihrem Wohnort aus erreichen können, bietet das Gästehaus des Kloster (Telefon 02662/9535-255 oder 9535-0) eine Übernachtungsmöglichkeit an.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



Aktueller Speiseplan
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