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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Waldrandpflege mit 11 EK 3 in Streithausen




Waldrand einer Fichten-Monokultur oberhalb von Marienstatt (17.12.2013)

Waldrandpflege? Muss ein Waldrand gepflegt werden? Dass dies notwendig ist, konnten wir am 11. Dezember 2013 mit Herrn Schäfer, dem Förster des Forstreviers Marienstatt schulnah an einem Waldrand bei Streithausen erfahren.

Begleitet wurden wir von Judith Waldhans, einer Studentin der Hochschule für angewandte Wissenschaft Fakultät Ressourcenmanagement Göttingen im Praxissemester und German Bell, ehemaliger Marienstatter und examinierter Geograph, ebenfalls im Forstamt Hachenburg ein Praktikum ableistend.

Nicht standortgemäße Fichten-Monokulturen sind besonders stark von unseren Wetterextremen betroffen. Als Flachwurzler kommen sie nicht gut mit längeren Trockenphasen, wie wir sie auch schon im Westerwald erlebten, zurecht. Reine Nadelwälder machen aber immer noch 44% der Waldfläche Deutschlands aus.

Monokulturen sind auch äußerst artenarm. Die „Agrobiodiversitätsstrategie“ der Bundesregierung mit dem Ziel der Vereinbarkeit von naturnaher Waldbewirtschaftung und Rentabilität der Forstwirtschaft soll Abhilfe schaffen.




Waldrand oberhalb von Marienstatt entlang des Westerwaldsteigs - Lärchen dienen dem Windschutz (17.12.2013)

Zudem grenzen viele Waldränder an einen Weg oder an landwirtschaftliche Nutzflächen. In 90 % fehlt eine Übergangszone. Auch dadurch wurden Lebensräume minimiert. Die Bäume des Außenrandes entwickelten, aufgrund guter Lichtverhältnisse, viele Äste, die für herannahenden Wind wie eine Staumauer wirken und den Wind nach oben ablenken (Abb. 1). Durch das Zusammentreffen dieser aufwärts gerichteten Luftströmung mit den höheren Winden kommt es über dem Wald zu starken Verwirbelungen mit erhöh-ten Windgeschwindigkeiten. Sie bewirken, dass die stärker entwickelten Waldrandbäume zwar stehen bleiben, die dahinter stehenden Bäume aber leicht umknicken, da sie aufgrund des wenigen Lichtes nur im oberen Bereich beastet sind, einen geringeren Zuwachs zu verzeichnen haben und deshalb einen viel höheren Schwerpunkt aufweisen. Diese Vorgänge konnte uns Herr Schäfer eindrucksvoll mit Hilfe eines kurzen Filmes von der Universität Karlsruhe vorführen, wo man mit einem Miniaturwald im Windkanal experimentierte.





Abb. 1 (li). Abb. 2 (re)




Unser zu pflegender Waldrand in Streithausen - Stufung und lichter Bewuchs sind deutlich zu erkennen (17.12.2013)

Auch in der Gemeinde Streithausen gab es solch eine Fichten-Monokultur. Im Jahr 2003 beschloss der Gemeinderat, sie zu roden und durch einen gestuften, aufgelockerten, keilförmigen Wald-rand zu ersetzen (Abb. 2). Man vertraute jedoch nicht der Naturverjüngung, sondern half etwas nach, indem man heimische und standortgerechte Strauch- und lichtbedürftige Baumarten zweiter Ordnung pflanzte, die nur geringe Höhen erreichen. Im selben Areal pflanzt die Gemeinde Streithausen schon seit 1989 jedes Jahr den Baum des Jahres, die durch Pfade mit Beschilderung für Wanderer zugänglich sind. Inzwischen gibt es hier etwa 50 verschiedene Baum- und Straucharten, infolgedessen sich hier eine Vielzahl heimischer Vogelarten niederließ.

 

Durch die Sukzession bleibt solch ein naturnaher Randstreifen jedoch nicht längere Zeit erhalten: Pionierbaumarten und schnellerwüchsige Arten verdrängen die Lichtbedürftigen, was wir schon bei diesen noch geringen Höhen von bis zu etwa sechs Metern anhand abgestorbenen Ginsters und Brombeeren entdecken konnten.

Die Strauchzone muss also langfristig durch das Zurücknehmen der starkwüchsigen Arten, vor allem von Birken, Zitterpappeln, Weiden und Vogelbeeren, auch von eingeschleppten Neophyten wie der Amerikanischen Traubenkirsche im Wachstum unterstützt werden. Das Ziel ist ein lichter, winddurchlässiger Wald-rand, der ein gutes Breitenwachstum ermöglicht. Solch ein Waldrand bietet dem Wind nicht die Stirn, sondern lässt ihn einerseits, wie über eine Rampe, fast ohne Verwirbelungen über den Wald gleiten, andererseits kann dieser Waldrand Winde aufnehmen und abbremsen. Der Wald bleibt also vor stärkeren Winden geschützt (Abb. 2).






Die Durchführung dieser Pflegemaßnahme betraf den praktischen Teil des Vormittags. Die Zweige der zu entnehmenden Pflanzenarten hatte uns Frau Waldhans bereits in der Schule anhand von Ab-bildungen gezeigt. Aber in dieser winterlichen Natur, ohne Blätter die herauszunehmenden Arten erkennen - das wäre zu schwierig geworden. Damit hatten Frau Waldhans und Herr Schäfer schon gerechnet. In weiser Voraussicht hatten sie die entsprechenden Bäumchen mit roten Bändchen mar-kiert, sodass wir den Umfang unserer Tätigkeit schon absehen konnten. Dafür bekam jeder ein paar nagelneue Arbeitshandschuhe geschenkt. Mit einer Handsäge oder Astschere ausgerüstet, gingen die Schülerinnen und Schüler mit großem Elan dann an die Arbeit. Im dichten Geäst war es nicht im-mer leicht, Schere oder Säge anzusetzen. Doch nach eineinhalb Stunden war kein Bändchen mehr zu sehen! Unterdessen hatte uns der Initiator dieser Diversitätsmaßnahme, Herr Benner, Bürger-meister von Streithausen besucht. Nach getaner Arbeit ließen wir nochmals wichtige Aspekte Revue passieren. Frau Waldhans hatte von über 20 Arten Zweige geschnitten, die wir hätten benennen sollen; aber ohne Blätter - das wäre eine andere Geschichte.

Der Waldrand zeigt nach unserem Arbeitseinsatz den gewünschten stufigen, lockeren, vielfältigen Aufbau.

Fazit: Waldrandpflege ist eine Daueraufgabe. Vielleicht können in ein paar Jahren andere Schüler unseren Arbeitseinsatz bestaunen und dann wieder erforderliche Pflegemaßnahmen durchführen.

 

Peter Haßelbeck


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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