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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Besuch der Patenkinder in Äthiopien





Nachdem unsere letzte Äthiopien-Reise schon 15 Jahre zurücklag, planten mein Mann und ich, unsere beiden Patenkinder (mittlerweile eine junge Dame von 25 und ein Familienvater von 37 Jahren) in den Osterferien zu besuchen.

Da auch die Klassen 5a/b/c und 9b Patenkinder in den verschiedensten Regionen des Landes haben, wollten wir im Rahmen der Reise auch diese 4 Patenkinder treffen.

 

Die KNH wurde informiert und wir erhielten alle notwendigen Telefonnummern und von 2 Projekten auch die email-Adresse. So glaubten wir uns bestens ausgerüstet, hatten aber die Rechnung ohne den Zustand des äthiopischen Kommunikationssystems gemacht, das sich außerhalb der Hauptstadt Addis Abeba in den letzten 15 Jahren kaum verbessert hat. Ein Großteil der afrikanischen Länder hat gegenüber z.B. Indien oder Südamerika einen großen Nachholbedarf, sei es bei der Telekommunikationstechnik oder auch der Energieversorgung auf dem Land. So gibt es in Äthiopien praktisch keine Nutzung der Solarenergie bei nahezu optimalen geographischen und klimatischen Bedingungen.

 

Daher scheiterte unser geplantes Treffen mit Kyros, dem Patenkind der 5b, weil unsere Mail als unzustellbar erst 8 Tage nach unserem Reiseantritt wieder zurückkam. Wir waren zwar vor Ort, aber trotz vieler Versuche kam kein Telefonkontakt zustande. An einem Samstag war unter diesen Umständen Kyros nicht anzutreffen.

 

Das Projekt in Mettu, in dem Belay, das Patenkind der Klasse 5a betreut wird, war nicht über eMail zu erreichen. Das Telefonnetz in Mettu war, wie wir später erfuhren, für komplette 2 Wochen zusammengebrochen. Für den Besuch hätten wir von Jimma aus, wohin wir von Addis geflogen waren, eine 5stündige Anfahrt über schlechte Straßen und nach dem Besuch eine entsprechende Rückfahrt vor uns gehabt. Die Chance, an diesem Ostersamstag ohne vorherigen Kontakt Belay wirklich in Mettu anzutreffen, erschienen uns so gering, dass wir das uns und unserem Fahrer, der am folgenden Ostersonntag eine weitere siebenstündige Fahrt mit uns im Programm hatte, nicht zumuten wollten.

 

Ein voller Erfolg hingegen war der Besuch bei Keralem, dem Patenkind der 5c, in Debre Marcos. Keralem wird von der KNH im Rahmen eines Gemeinwesenprojekts gefördert, das nicht nur einigen Kindern den Schulbesuch ermöglicht, sondern auch den Frauen der an diesem Projekt beteiligten Dörfer und damit den ganzen Familien hilft. Die Frauen schließen sich zu Selbsthilfe-Gruppen zusammen und zahlen monatlich einen kleinen Betrag ein, womit dann Kleinkredite z. B. für den Kauf von Ziegen, Hühnern und Saatgut finanziert werden. Die Frauen treffen sich einmal wöchentlich zu aktuellen Diskussionen und Fortbildungsveranstaltungen, in denen z.B. auf Probleme wie Kinderarbeit, Analphabetismus besonders der Mädchen und uralte Traditionen wie Frühverheiratung und genitale Verstümmelung der Mädchen eingegangen wird. Um weiter Mitglied in der Gruppe zu sein, verpflichten sich die Frauen in ihrer Familie speziell ihren Töchtern diese 4 negativen Erfahrungen zu ersparen. Wichtig sind auch Informationen zur AIDS-Problematik, denn 2% der Äthiopier sind HIV-positiv.

 

Neben der Förderung der Selbsthilfe-Gruppen werden auch neue Klassenräume in den Schulen gebaut (im Gegensatz zu den Verhältnissen bei uns nehmen die Schülerzahlen in Äthiopien stark zu), aber noch wichtiger ist der Bau von Brunnen in oder bei den Dörfern. Auf dem Land gibt es keine Wasserleitungen, das heißt, die Frauen und Kinder müssen täglich Wasser an einer offenen Wasserstelle holen, die hygienisch sehr bedenklich und in manchen Fällen mehrere km entfernt ist. Viele Erkrankungen speziell von Kleinkindern werden dadurch verursacht. Im Projektgebiet gibt es nahe den Dorfzentren jetzt Tiefbrunnen mit Pumpe, die zum Schutz vor der Verunreinigung durch Tiere eingezäunt sind. Ein Brunnenwächter kontrolliert die Anlage, die vor- und nachmittags jeweils für eine Stunde geöffnet ist.

Nach dem Besuch einer Frauen-SHG und eines solchen neuen Dorfbrunnens fuhren wir dann zur Schule, um Keralem zu treffen, die mit 7 ihrer Freundinnen im Schatten eines großen Baumes aufgeregt auf uns wartete. Wir waren erstaunt über das gute Englisch der 10 – 14 jährigen Kinder. Sie stellten sich nacheinander vor, beantworteten unsere Fragen und stellten selbst viele Fragen über Deutschland und die Patenklasse, über deren Schul-T-Shirt und Foto Keralem sich sehr freute. Schnell löste sich die Anspannung, denn der Besuch eines Paten ist schon etwas sehr Besonderes.

 

Nach dem Besuch dieses vorbildlichen und effektiven Projekts kann man nur feststellen, dass die 31 Euro/Monat sehr gute Früchte tragen.

 

Das Projekt, in dem Tedla Tegene, Patenkind der Klasse 9b, gefördert wird, ist vollkommen anders strukturiert. Tedla kam als Waisenkind in Goba in ein Heim, wo er untergebracht und versorgt wurde und ihm der Schulbesuch ermöglicht wurde.

 

Auch in Goba funktionierte das Telefon nicht, aber durch Zufall sprachen wir auf der Straße einen älteren Mann an, der früher in dem Projekt gearbeitet hatte und uns dorthin führte. Leider trafen wir Tedla nicht an, da er schon vor 7 Jahren mit seinem großen Bruder in eine etwa 100 km entfernte Stadt gezogen war und dort weiter die Schule besucht und auch weiterhin von Goba aus die Fördermittel erhält. Der Hausmeister des Heims in Goba hatte aber seine Telefonnummer und nach einer Änderung unserer Reiseroute trafen wir Tedla 2 Tage später in seinem neuen Wohnort.

 

Tedla ist inzwischen ein netter, gut aussehender junger Mann von 19 Jahren, der gerade das letzte Schuljahr absolviert und danach wegen seiner sehr guten Noten ein Medizinstudium beginnen darf und will. Er ist sehr dankbar für die langjährige Unterstützung durch unsere Schüler/Innen, ohne die er diese Chance nie bekommen hätte.

 

Obwohl wir nicht alle äthiopischen Patenkinder unserer Schule persönlich kennenlernen konnten, fällt die Bilanz unserer etwas ungewöhnlichen Reise doch sehr positiv aus, zumal wir zwei Tage mit unseren persönlichen Patenkindern und ihren Familien verbringen konnten und dabei überraschend alte Bekannte trafen, zu denen der Kontakt schon vor 5 Jahren abgerissen war.

 

Speziell das Projekt, in dem Keralem betreut und gefördert wird hat uns begeistert, da man über die Unterstützung der Kinder letztlich den Familien und Dörfern einer ganzen Region nachhaltig helfen kann. Diese Art der Kinderpatenschaften stellt seit einigen Jahren einen Schwerpunkt der Arbeit der KNH dar.

 

Ulrike Becher-Sauerbrey


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Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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