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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


„Musik verbindet“ – Erfolgreiche Fortsetzung unserer Partnerschaft mit Pécs

















Das Private Gymnasium Marienstatt und das Gymnasium Nagy Lajos im südungarischen Pécs sind seit 2002 als Partnerschulen in besonderer Weise miteinander verbunden: Ein von benediktinisch-zisterziensischer Spiritualität geprägtes Menschenbild und die daraus hervorgehenden pädagogischen Ansätze und die Pflege der Musik prägen beide Schulen. 42 Schülerinnen und Schüler aus Pécs wurden beim fünften Partnerschaftsbesuch in Marienstatt begleitet von Schulleiter Bartuszcs Lázslo und Dr. Cseköné Kádas Klára, die den Austausch seit der ersten Stunde von Pécser Seite koordiniert, außerdem von Deutschlehrerin Horváthné Bakos Andrea und P. Bérczi Bernát sowie Chorleiter Havasi Gábor und Pianist Uzsaly Bence. Nach 16-stündiger Fahrt traf die Gruppe müde, aber glücklich im Westerwald ein. In unserer neuen Mensa konnten wir sie begrüßen, einige Schüler, die auch beim letzten Austausch 2012 in Pécs dabei waren, feierten dabei gar ein fröhliches Wiedersehen. Die Schüler wurden in zahlreichen Familien unserer Marienstatter untergebracht, die Lehrer wohnten für die kommenden Tage bei den von Marienstatter Seite beteiligten Musiklehrern Martin Wanner, Sarah Mies, Tobias Hünermann, Christoph Mohr, Peter Haßelbeck und P. Jakob sowie Wilfried Marenbach, der auf Marienstatter Seite seit Beginn der Partnerschaft ihr Koordinator ist.

 

Mit insgesamt sechs Gelegenheiten zum öffentlichen Musizieren konnten wir unseren ungarischen Freunden so viele Auftrittsmöglichkeiten bieten wie zuvor noch nicht. Am Auftaktsonntag sang der Pécser Chor „Laudate“ gleich zweimal in der jeweils voll besetzten Marienstatter Basilika. Am Hochfest der Apostel Petrus und Paulus gestaltete er zunächst das Hochamt musikalisch mit, bevor er am Nachmittag im Rahmen der „Marienstatter Konzerte“ auftrat.

 

„Musik überwindet Grenzen, geografische, sprachliche, aber auch Grenzen in den Köpfen“, sagte Frater Gregor vom Marienstatter Musikkreis. Dieser Brückenschlag ist Havasi Gábor mit seinem Ensemble eindrucksvoll geglückt. In einem packenden Konzert brachten die jungen Musiker einem großen Publikum die musikalische Vielfalt ihres Heimatlandes näher. „Mit den Flügeln des Windes“ hieß der Kanon, mit dem die jungen Sänger in die Basilika einzogen – eine einfache Melodie, die an- und abschwellend den sakralen Raum zu füllen begann und in einer bezaubernden Mehrstimmigkeit ausklang. In unterschiedlichen Besetzungen – großer gemischter Chor, Männer- und Frauenchor sowie in kleiner Kammerchoraufstellung – überzeugten sie durch musikalische Reife, Dynamik und tragfähig modulierten Gesang.

 

Die Marienfrömmigkeit des Landes und der Ordenstradition kam in Marienliedern aus Siebenbürgen zum Ausdruck, die Sturcz Noémi solistisch vortrug. Das „Salve Regina“ wurde sowohl in der zisterziensischen wie der gregorianischen Variante gesungen und Antonin Dvorak war mit einem „Stabat Mater“ vertreten. Das „Regina coeli“ ließ noch einmal Osterfreude aufleuchten.

 

Der Kammerchor der Jungen verblüffte durch geradezu artistische A-cappella-Techniken und technisch anspruchsvollem Counter-Tenor. Katyi Zsombor setzte die Rieger-Orgel mit einer gewaltigen Toccata von Dubois in Szene, und Kiraly Ágnes meisterte auf der Querflöte den hohen Schwierigkeitsgrad einer Staccato-Fantasie derart souverän, dass sie das Publikum zu spontanem Beifall hinriss. Die Klavierbegleitung besorgte einfühlsam und virtuos Uszaly Bence.

 

Die Klänge der ungarischen Volksmusik berührte die Zuhörer tief und schaffte zusammen mit der geistlichen Musik eine Atmosphäre lebenszugewandter Spiritualität. Die musikalischen Botschafter machten neugierig auf die ungarische Kultur. Der Schlussapplaus hielt minutenlang an und steigerte sich zu frenetischem Rhythmus. Dass der in Ungarn renommierte Chor „Laudate“ sich auf einem für Schulchöre erstaunlich hohen Niveau bewegt, das wussten wir aus den Begegnungen der letzten Jahre. Doch diesmal hatten viele Zuhörer das Gefühl, dass die jungen Musiker nochmal „eine Schüppe drauflegen konnten“. In ihrem engagierten Singen und wunderbar differenzierten Musizieren sollten sie in den nächsten Tagen, in denen durchgängig gemeinsam musikalisch gearbeitet wurde, auch unsere Marienstatter Schüler noch mehr anspornen, ihre musikalischen Qualitäten bestmöglich zu zeigen. Und gerade auch im gemeinsamen Musizieren an den Vor- und Nachmittagen entstanden dabei hörenswerte Ergebnisse.

 

Die Früchte der gemeinsamen Arbeit wie auch der jeweils eigenen musikalischen Traditionen konnten in gemeinsamen Partnerschafts-Konzerten, teils an bedeutenden Orten, präsentiert werden: Auf Einladung von Michael Ullrich, Leiter der Kreismusikschule Altenkirchen, der als Flötist mit seinen Schülern unserem Querflötenensemble seit Jahren als Kooperationspartner verbunden ist, gaben die Marienstatter Big Band unter der Leitung von Christoph Mohr und der Pécser Chor ein Konzert im gut besuchten großen Saal des Kreishauses Altenkirchen. „Laudate“ wusste mit homogenem Chorklang, Intonations- und Rhythmussicherheit zu überzeugen. Was aber das Publikum wirklich mitriss, war die Begeisterung, die die jungen natürlichen Stimmen ausstrahlten. Spannend, anrührend und ausdrucksstark, manchmal geradezu sphärisch, sangen sie verschiedene zum Teil höchst schwierige Werke der klassischen und modernen Chorliteratur. Die Big Band des Marienstatter Gymnasiums tat ihr Übriges zum Gelingen des Konzertes, indem sie einige mitreißende Stücke aus der Swing-Ära, Jazz und Filmmusik spielte. Am Ende hinterließen die jungen Leute aus Ungarn und Marienstatt ein begeistertes Publikum.

 

Auf besonderen Wunsch unternahmen unsere ungarischen Gäste einen Ausflug nach Köln und besuchten hier den Dom. Nach einer exklusiven Führung durch den Kapellenkranz und an den berühmten Dreikönigsschrein gestalteten sie auf Einladung von Domdiakon Witte das Mittagsgebet im „verkehrsberuhigten“ Dom musikalisch. Nach Freizeit in der Stadt führte der Weg in die Eifel zur bekannten Benediktinerabtei Maria Laach, wo die Ungarn auf eine große Abordnung der Marienstatter Musiker traf. Nach einer Filmführung, kurzer Probe und einem Abendimbiss im Klostergarten gaben „Laudate“ und von Marienstatter Seite der Mittel- und Oberstufenchor sowie die Stimmbildungs-AG unter der Leitung von Martin Wanner und das Querflötenensemble mit P. Jakob auf Einladung von Bruder Philipp Meyer am Abend ein geistliches Konzert in der Klosterkirche. Dass an einem Wochentag die Kirche voll besetzt war, war eine schöne Überraschung für die Musiker, denen es miteinander gelang einen großen Spannungsbogen zu schlagen, der auch hier die Zuhörer mitriss.

 

Nicht nur beim gemeinsamen Musizieren hatten Ungarn und Deutsche viel Spaß, der kam auch beim Besuch des Kletterparks Bad Marienberg und beim anschließenden Grillabend in Hirtscheid nicht zu kurz. Im Kletterpark versuchten sich Schüler wie Lehrer an den Kletterparcours mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, erklommen luftige Höhen und sicherten sich dabei gegenseitig.

 

Abschluss der gemeinsamen Tage war das große deutsch-ungarische Sommerkonzert in der Sporthalle Marienstatt, das einmal mehr unter dem Motto „Musik verbindet“ stand. Mehr als 400 Gäste waren begeistert von der musikalischen Vielfalt und Qualität. (Hier findet sich eine eigene Seite zu diesem Konzert mit umfangreicher Fotogalerie.) Das Konzert in der Sporthalle bildete den Höhepunkt einer äußerst dichten und frohen Begegnungswoche. Mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations würdigten die begeisterten Gäste die musikalische Leistung aller Ensembles.

 

Die Lehrerinnen und Lehrer aus Ungarn dankten allen Marienstatter Akteuren, allen voran P. Jakob und Wilfried Marenbach, für die gute Zusammenarbeit und die intensive Partnerschaft, die von der Musik getragen wird, und luden die Marienstatter Schüler und Lehrer zum vierten Gegenbesuch im April 2016 nach Pécs ein. Darauf freuen wir uns schon jetzt sehr. Die Pécser Schüler und Lehrer sind wahre Freunde für uns geworden – und die Musik wird unsere Freundschaft auch weiterhin tragen.

 

P. Jakob




Weitere Bilder

 

 

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Mehr Fotos finden Sie auch bei der Fotogalerie von Pater Bernát (Pécs) unter https://www.flickr.com/photos/frbernat/collections/72157645550305031/.




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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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