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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Ehemaligentreffen 2014










Am 20.09. war‘s wieder einmal soweit: Ehemaligentreffen des Privaten Gymnasiums Marienstatt. Rund 100 ehemalige Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie der ehemalige Hausmeister Stefan Kohlhaas hatten sich zum Stelldichein in Marienstatt eingefunden.

 

Das Programm war auf Vorschlag der neuen Schulleitung leicht verändert worden: Der Beginn lag jetzt bei 16.00 Uhr, die abschließende gesellige Veranstaltung fand erstmals im Brauhaus der Abtei statt.

Bei Kaffee und Kuchen konnte Schulleiter Pater Jakob die Ehemaligen in der Aula begrüßen, unter ihnen die Jubilarabiturienten der Jahre 1964, 1974, 1984, 1989, 1994, 2004 sowie Abiturienten des aktuellen Jahrgangs 2014. Besonders begrüßt wurde darüber hinaus Wolfgang Spannaus, Abitur 1964, der sich schon in der Vergangenheit in besonderer Weise um die Ehemaligenarbeit der Schule gekümmert hatte. Pater Jakob dankte allen Teilnehmern für ihre Teilnahme und ihr großes Interesse an Entwicklung und Zustand der Schule sowie insbesondere allen Helfern in Vorbereitung und Organisation des Treffens, dem ehemaligen Schulleiter Klemens Schlimm, der für Einladung und Anmeldung verantwortlich zeichnete, dem Förderverein, der für die Ausgestaltung der Aula und die Verpflegung im Lauf des Nachmittags zuständig war, sowie der Abi-Aktion 2015, die die Bewirtung der zahlreichen Gäste vorbildlich durchführte.

 

An den anschließenden alternativen Tagesordnungspunkten, dem Besuch der Vesper oder einem Unterrichtsbesuch bei Klemens Schlimm, nahmen jeweils etwa 30 Personen teil. Die übrigen verblieben bei Kaffee und Kuchen in der Aula oder erkundeten auf eigene Faust das Schul- und Klostergelände. Diejenigen, die es auf sich genommen hatten, nochmals in die teilweise so ferne Schülerrolle zu schlüpfen, sahen sich mit der Aufgabe konfrontiert, Kafkas Parabel „Auf der Galerie“ hinsichtlich ihres Aufbaus, ihres Inhalts und ihrer Aussage zu analysieren und anschließend zu erörtern, inwieweit dieser fast hundertjährige Text auch heute noch Aktualität besitzen könnte. Im Gegensatz zum letzten Jahr, in dem einige der ehemaligen Schülerinnen treffend die Störungen pubertierender Jugendlicher imitieren und dadurch letztlich einen erfolgreichen Unterrichtsabschluss verhindern konnten, konnte der Lehrer dieses Mal aufgrund der aktiven und konstruktiven Mitarbeit seiner „Schüler und Schülerinnen“ eine gelungene Unterrichtsstunde konstatieren.

 

An der Schul- und Klosterführung, die seitens der Mitglieder der Schulleitung, neben Pater Jakob Stephan von den Benken und Wilfried Marenbach, vorgenommen wurde, nahmen nahezu alle anwesenden Ehemaligen teil. Von besonderem Interesse waren hierbei natürlich das Kloster und die alten Lehrräume, an die man sich teilweise mit Wehmut, teilweise mit Schrecken erinnerte. Besonders neugierig waren die Ehemaligen aber auch auf die in der Zwischenzeit errichteten Neubauten, vor allem auf den im Zuge der Entwicklung einer Ganztagsschule errichteten „Mensa-Bau“ in der Hanglage zum neuen Schulparkplatz und zum ehemaligen Ökonomiegebäude. Gerade dieser Bau erhielt seitens der Anwesenden aufgrund seiner Konzeption und Lage viel Lob und Anerkennung. Gleiches galt aber auch für die neuen Ganztagsklassenräume, die neuen Informatik-Lehrsäle sowie das im Bau befindliche neue Stockwerk für die Bildende Kunst – an dem Ort unter dem Dach des B-Baus, wo sich die für viele Ehemalige legendären „L-Räume“ befunden hatten.

Die anschließende Ausgabe der Abiturarbeiten konnte angesichts der Tatsache, dass im Rahmen vergangener Ehemaligentreffen schon viele Jahrgänge diesbezüglich „bedient“ worden waren, relativ schnell durchgeführt werden.

 

Der „Feierabend“ im Brauhaus, in dieser Form ein Novum der Ehemaligentreffen, kann als rundum gelungene Sache bezeichnet werden, wenn auch hierbei nicht mehr die Möglichkeit bestand, ein offizielles „Programm“ zu realisieren. Die einzelnen Jahrgänge nutzten lange und intensiv die Zeit, sich in geselliger Runde über ihre Schulerlebnisse zu unterhalten, die anwesenden ehemaligen und aktuellen „Lehrkörper“ Anna-Maria und Peter Conrad, Hans-Jürgen Birringer, Klemens Schlimm, Charley Schwab, Ulrike Becher-Sauerbrey, Erhard Mörsdorf, Pater Benedikt, Norbert Merz sowie die Schulleitungsmitglieder waren dabei willkommene Gesprächspartner.

Das nächste Ehemaligentreffen wird am dritten Samstag im September 2015, also am 19.09.2015 stattfinden. Diesen Termin sollten sich alle Ehemaligen und besonders die Abi-Jahrgänge 1965, 1975, 1985, 1990, 1995, 2005 und die Abiturienten des nächsten Jahres schon jetzt vormerken.

 

Ich persönlich möchte mich auf diesem Wege nochmals bei allen Beteiligten, den Organisatoren und Helfern bedanken mit den Worten, die man Kaiser Franz-Josef von Österreich nachsagt: „Es hat mich sehr gefreut!“

 

Klemens Schlimm

 






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Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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