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Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

Falls Sie die Aktion durch Spenden unterstützen möchten, können Sie folgende Bankverbindung nutzen:

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Nicola Nonn

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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Liebe als Tätigkeitswort entdeckt

Sozialpraktikum „Compassion“ führte Marienstatter Schüler 2007 bis nach Indien

 

Bereits im fünften Jahr verbrachten alle 129 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 am Privaten Gymnasium Marienstatt zwei Wochen in verschiedenen sozialen Einrichtungen. Die Auswahl der ungewöhnlichen Lernorte deckte ein breites Spektrum ab und reichte von Krankenhäusern über Schulen, Kindergärten, Behinderten-, Alten- und Pflegeheimen bis hin zu Einrichtungen, die therapeutisches Reiten anwenden. Überall konnten die Schüler Praxiseinblicke gewinnen in die Arbeit mit Menschen unserer Gesellschaft, die besonderer Hilfe und Fürsorge bedürfen. So konnten sie „Compassion“ einüben – die Haltung der „Mitleidenschaft“, der Solidarität mit Menschen, die aus eigenen Kräften auf Grund von Krankheit, Behinderung, Sucht oder altersbedingten Einschränkungen nicht mithalten können.

 

Viele Institutionen gaben sehr positive Echos und hohe Anerkennung auf die Einsatzbereitschaft und das Einfühlungsvermögen der Praktikanten. Bei einigen Schüler/innen waren die Eindrücke des Sozialpraktikums sogar so nachhaltig, dass sie sich jetzt nach der Praktikumszeit weiterhin in den Einrichtungen ehrenamtlich engagieren.




In einem Gottesdienst, der die unterschiedlichen Erwartungen, Ängste und Hoffnungen der 16- bis 17-Jährigen zum Inhalt hat, wurden sie in das Praktikum entsandt und nach dem Praktikum mit einem weiteren Gottesdienst wieder empfangen, der Raum für ihre Erfahrungen und Erlebnisse bot. Die meisten der Schülerinnen und Schüler wären gern länger in ihrer Einrichtung geblieben, weil sie das Sozialpraktikum als persönliche Bereicherung erlebt und eine positivere Einstellung zu benachteiligten Menschen gewonnen hatten. Für die Marienstatter Schüler war es keine leere Worthülse geblieben, dass „Liebe“ tatsächlich ein Tätigkeitswort ist.


Dank des großen Einsatzes einer Projektgruppe aus Lehrern und Eltern und durch die Unterstützung von mehr als 100 umliegenden sozialen Einrichtungen konnte den meisten Schülern ein relativ heimatnaher Praktikumsplatz ermöglicht werden. Einige Schüler hatten sich jedoch auf eigene Faust eine Stelle gesucht und bei der Auswahl größere und sogar größte Entfernungen nicht gescheut. So machten sich etliche Marienstatter nach Bonn, Koblenz, Mainz und Bad Dürkheim, zwei nach Niedersachsen und eine Schülerin sogar nach Indien auf.

Die Hachenburgerin Hanna Schneider hatte bereits vor einigen Jahren mit ihrer Familie sowohl das Kinderheim „Mrs Webbs Memorial Orphanage“ im südindischen Chennai als auch das etwa 100 Kilometer davon entfernte Kinderheim „Zion Home“ in Suruttuppalli schon einmal bereist. Die Eindrücke waren so nachhaltig, dass sie nun ihr Sozialpraktikum dort absolvierte und die Zeit sogar auf drei Wochen verlängerte. In dieser Zeit lernte sie das Schicksal von Kindern kennen, deren Leben von Armut, Krankheit und Elternlosigkeit geprägt ist. Fasziniert hat sie jedoch die Lebensfreude, die die jungen Inder dennoch ausstrahlen und die nicht zuletzt durch den Zusammenhalt der verschiedenen Kulturen und Religionen erst möglich wird. Die insgesamt fast 400 Kinder – Hindus, Muslime und Christen –leben in den beiden Heimen unter notbedürftigen Bedingungen, erhalten jedoch die Möglichkeit einen Schulabschluss abzulegen. Alle schlafen zusammen in einem Raum auf dem Boden und sind glücklich über jede Mahlzeit und über jedes Kleidungsstück, das sie bekommen. Beide Kinderheime existieren alleine durch Sponsoren und Spender, vor allem aus Deutschland. In den vergangenen Jahren haben sie neue Bauten und Anschaffungen ermöglicht, dennoch sind beispielsweise die Schlafräume der Kinder oder die Dorfambulanz in Suruttuppalli, die an das Kinderheim angebaut wurde, für westliche Verhältnisse immer noch eine Zumutung. Das erfuhr die Marienstatterin selbst, denn auch dort half sie tatkräftig mit.

Besonders beeindruckt hat Hanna Schneider die unendliche Gastfreundlichkeit der Inder. Sie konnte nicht nur mit den Kindern arbeiten, sondern vielmehr von ihnen, ihren Erziehern und ihrer Kultur lernen, was es heißt in einem Land sozialer Notstände zu leben. Als unglaublich bereichernd empfand sie die Signale der Kinder, für die es keinen falschen Zeitpunkt gibt um zu lachen, zu schenken, Ehrgeiz zu zeigen und dennoch hilfsbereit zu sein – und wenn es das Letzte ist, was man gibt. Genau das erlebte Hanna Schneider auch an ihrem letzten Abend, als ein kleines Mädchen in zerlumpten Kleidern ihr eine goldene Kette – ihren einziger Besitz – um den Hals hängte. Als sie begriffen hatte, dass dies ein Geschenk war, strahlte das Kind über das ganze Gesicht.

Nach ihrem Praktikum wünscht sich Hanna Schneider, dass die Arbeitsbedingungen in den Kinderheimen zum Wohl der immer größeren Zahl von Kindern verbessert werden kann: durch weitere Spenden an den „Verein Kinderheim und Dorfambulanz Südindien“ und durch große Teilnahme am nächsten „Hachenburger Löwenlauf“ am 21. Oktober. Und für uns Deutsche hält sie es für äußerst wichtig, gerade von diesen Menschen zu lernen – besonders das Lachen.







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Der Pressebericht aus der Westerwälder Zeitung




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Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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