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Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Siddharta Gautama, der erste Buddha

Von Anna Rosic 9b

 

Wer war Siddharta Gautama? Was brachte ihn dazu, sich auf die Suche nach einem Erlösungsweg für die Menschen zu begeben und wie fand er diesen Weg? In einer der bekanntesten Legenden wird es folgendermaßen erzählt:

 

Siddharta war der Erstgeborene von König Shudhodanna und Königin Maya Devi, dem Monarchenpaar des kleinen Staates der Sakaya, das am Fuß des Himalajas im heutigen Nepal lag. Durch die Prophezeiung eines Brahmanen beunruhigt, sein Sohn werde eines Tages sein Königreich verleugnen, sorgte König Shudhodanna dafür, dass Siddharta behütet und von allem Leid unberührt aufwuchs. Seine Mutter starb kurz nach seiner Geburt. Dennoch fehlte es Siddharta an nichts: Er wurde so aufgezogen, sodass er nie eine Sorge verspüren musste. Seine Welt, das waren der Palast, der große Garten und das Spiel mit seinen Freunden. Lange Zeit bemerkte er gar nicht, dass er völlig abgeschirmt von der Welt lebte.

 

Eines Tages wünschte Siddharta, den Palast zu verlassen und einen Eindruck von Land und Volk zu bekommen, die er bald regieren würde. Daraufhin ordnete sein Vater erschrocken an, dass alle alten, armen und kranken Menschen die Stadt zu verlassen und sich in den Elendsvierteln zu verbergen hätten. Alles Abstoßende und Hässliche, das dem Sohn sein schönes Trugbild hätte zerstören können, ließ er aus der Stadt entfernen.

 

Die Stadt wurde für den Ausflug des Kronprinzen reich geschmückt und er selbst vom Volk mit Freude und Ungeduld erwartet. Als er den Palast verließ, umwogte ihn ein Meer von gesunden und kräftigen Menschen, denen es an nichts zu fehlen schien.

 

Dann aber geschah etwas Unvorhergesehenes: Mitten in der begeisterten Menschenmenge erblickte Siddharta einen bettelnden Jungen, den sein abgehärmtes Äußeres scharf von der jubelnden Masse abhob. Er rief den Jungen zu sich, aber dieser flüchtete. Und als der Prinz ihm folgte, gelangte er unversehens in die Elendsviertel der Stadt und wurde zum ersten Mal in seinem Leben mit Tod, Krankheit, Armut und Hoffnungslosigkeit konfrontiert.

 

Tief betroffen kehrte er in den Palast zurück und stellte seinen Vater zur Rede, um Erklärung und Trost für das Gesehene zu finden. Der König jedoch konnte ihn weder beruhigen, noch ihm Ursache oder gar Sinn dieser Zustände aufschließen.

 

Siddharta empfand, so erzählt die Legende weiter, Abscheu vor seinem reichen Leben als Prinz und vor seinen prachtvollen Gewändern, die in so starkem Gegensatz zu dem eben Erlebten standen. Die Vergänglichkeit der Welt überwältigte ihn und ließ ihm sein ganzes bisheriges Leben sinnlos erscheinen. Was ihn zusätzlich nicht mehr losließ und immer tiefer ins Nachdenken stürzte, war die Begegnung mit einem Bettler in einem gelben Gewand, der sehr zufrieden und ruhig, ja sogar fröhlich erschien. Wie konnte er so fröhlich aussehen? Siddharta wurde von einem Eifer gepackt, der alles Überlieferte in den Wind schlug. Er wollte plötzlich alles, was ihm bisher lieb und teuer gewesen war, aufgeben, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

 

Siddharta beschloss, dem Beispiel des Bettlers zu folgen. In der festen Überzeugung, einen Ausweg aus diesem menschlichen Dilemma finden zu können, verließ er schon in der darauffolgenden Nacht den Palast, seinen Vater, seine Frau und seinen eben erst geborenen Sohn. Für eine kurze Zeit zumindest wollte er ergründen, warum der Bettler in seiner elenden Bedürftigkeit so zufrieden schien.

 

Aus dem kurzen Ausflug wurde eine lebenslange Pilgerfahrt, in deren Verlauf er seelische Höhen und Tiefen, Glück und tiefes Leid durchlebte, auf der Suche nach Erkenntnis und vor allem Erlösung. Unterwegs schloss er sich verschiedenen Brahmanen an, die ihn Yoga, Meditation, Askese, Kasteiung und andere Methoden lehrten und den Weg, um den unheilvollen Kreislauf der Wiedergeburten zu durchbrechen. Auf diese Weise gewann er das Wissen vom Wesen des Leidens und seiner "Vernichtung". Aber erst nachdem er die Ursache allen Leidens erkannt hatte, erlangte er die Erlösung: "Und in dem ich dies also erschaute, wurde mein Geist befreit vom Verderbnis der Sinneslust, wurde mein Geist befreit vom Verderbnis der Unwissenheit. Ich bin befreit, und ich erkannte: Vernichtet ist die Wiedergeburt, vollendet ist der heilige Wandel, erfüllt die Pflicht; keine Rückkehr gibt es mehr zu dieser Welt: also erkannte ich."

 

Buddha widerstand während neunundvierzig Tagen jeder Verlockung und erkannte schließlich die tiefe Wahrheit: Die Ursache des Leidens sind das Begehren und das Nichtwissen. Ihm wurde bewusst, dass die Welt darum so unglücklich ist, und er erschaute, wie man dieses Unglück in seiner Gänze überwindet: indem man aufhört zu begehren.

 

Die Nacht, in der Siddharta diese Erkenntnis am Fluss Neranja unter dem "Bodhi"-Baum, dem Feigenbaum, der später Baum der Erleuchtung genannt wurde, gewann , wird noch heute von den Buddhisten als heilige Nacht gefeiert. In jener Nacht wurde der Königssohn Siddharta Gautama zu "Buddha", dem Erleuchteten.

 

Buddha fasste seine Erkenntnis in der Nacht unter dem "Bodhi"-Baum in die Lehre von den "vier edlen Wahrheiten", die sich später zu einem eigentlichen Glaubensbekenntnis der Buddhisten entwickelte.

 

1. Die edle Wahrheit vom Leiden

 

Was ist das Leiden?

 

Geburt ist leidvoll. Altern ist leidvoll. Krankheit ist leidvoll, Sterben ebenso. Trauer, Schmerz, Gram und Verzweiflung sind leidvoll. Mit Unliebem verbunden sein ist leidvoll. Vom Lieben getrennt sein ist leidvoll. Das Nichterlangen von Begehrtem ist leidvoll. Jegliche Art des Begehrens ist leidvoll.

 

2. Die edle Wahrheit von der Entstehung des Leidens

 

Was ist die Ursache des Leidens?

 

Gier bewirkt Leid, jenen Durst, der von Wiedergeburt zu Wiedergeburt führt, der von Lust und Leidenschaft begleitet ist, der hier und dort seine Freude findet, der nach Sinnesgenuss, Werden, Dasein und Vergänglichkeit strebt.

 

3. Die edle Wahrheit von der Aufhebung des Leidens

 

Wie kann das Leiden aufgehoben werden?

 

Nur wer sich von Begierde und Durst löst, wer sie vernichtet und aufgibt, kann sich des Leidens entledigen.

 

4. Die edle Wahrheit vom Pfad zur Aufhebung des Leidens "Der edle, achtgliedrige Pfad". Das Rad der Lehre symbolisiert mit seinen acht Speichen den "Edlen, achtgliedrigen Pfad".

 

1. Rechte Anschauung: Das Wissen um das Leid, seine Entstehung, seine Aufhebung und den Weg zu seiner Aufhebung kennen.

 

2. Rechte Gesinnung: Frei sein von jeglicher Begierde, Gewalttätigkeit und Übelwollen.

 

3. Rechtes Reden: Lügen und Verleumdung entsagen.

 

4. Rechtes Handeln: Unterlasse Töten, Stehlen, unerlaubten Geschlechtsverkehr.

 

5. Rechter Lebensunterhalt: Aufgabe unrechten Lebenserwerbs wie Handel mit Fleisch, berauschendem Getränk, Gift, Waffen, Lebewesen. Also keine Tätigkeit als Fischer, Jäger, Schlachter oder Vogelfänger, Gefangenenwärter, Henker und Räuber.

 

6. Rechtes Streben: Dahingehendes Bemühen, noch nicht bestehende, schlechte und unheilvolle Gemütsregungen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Entstehen sie trotzdem, gilt es, sie zu beseitigen. Gute, heilvolle Gemütsregungen sollen entstehen und sich entfalten.

 

7. Rechtes Bedenken: Besonnenes Betrachten des eigenen Körpers, der Empfindungen, von Denken und Denkobjekten.

 

8. Rechtes Sich-Versenken: Meditation, Konzentration und Verweilen in den verschiedenen Versenkungsstufen.

 


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Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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