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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Fürs „Anschreien“ bezahlt

Saskia Schmidt (7c)

 

Ich habe ein Interview mit dem freiberuflichen Moderator Martin Hertzsch geführt – er arbeitet vor als Hallensprecher von Science City Jena  in der Basketball-Profi-Liga. Martin Hertzsch verdient seit fünf Jahren ausschließlich als Moderator sein Geld, davor hat er noch als zweites Standbein in einer Filmfirma gearbeitet, dort hat er sich um die Regie, die Sprechertexte und das Marketing gekümmert. Sein erster „Auftritt“ war noch in seiner Schulzeit. Mit Bauchkribbeln erinnert er sich aber vor allem an das erste Mal als Stadionsprecher in der Bundesliga: „Das war schon eine aufregende Nummer, obwohl ich sehr gerne vor Leuten spreche“, berichtet er. Viele Leute kämen erst kurz vor Beginn des jeweiligen Events, um die Wartezeit zu minimieren: „Das ist mittlerweile normal, viele haben wenig Zeit oder müssen noch arbeiten“. Daher sei es schon schwierig, die ersten Moderationen zu führen, während sich die Halle fülle, aber da gewöhne man sich dran. Trotz dessen haben sie meist um die 2500 Zuschauer: „Ehrlich gesagt könnten es für mich nie genug sein; je mehr es sind, desto besser“.

Er moderiert direkt am Feldrand und ist der einzige, der auch während des Spiels dort stehen darf und so rennt er auch schon mal in die Zuschauertribüne oder ums Feld herum. Seine Aufgaben kann man in drei Hauptbereiche teilen: vor dem Spiel Moderation vor der Hallenkamera, Anmoderation und Unterhaltung. Während des Spiels teilt sich das in den sehr sachlichen Teil der Spielansagen, also Fouls, Wechsel etc. und den heißen Teil, der Motivation, sein Lieblingsteil dabei. Es kann aber auch einiges schiefgehen, zum Beispiel kann die Zuarbeit falsch sein, die Zuschauer können im falschen Moment erwischt werden und nicht mitgehen und natürlich die lustigen Versprecher und Hänger, die immer mal passieren. Vorbereiten muss er im Grunde nicht wirklich viel, es sind immer die gleichen Abläufe: die Gäste studieren, die jeweiligen Zwischenevents einprägen und eventuelle Interviewfragen ausdenken. Beim Organisieren fängt er mit der eigenen Mannschaft und ihrer jeweiligen Situation an, danach die Anmoderation vom Hallenmagazin, dann die Gastmannschaften, hier muss er sich die Namen und Nummern organisieren und eventuell die Aussprache abfragen, der Rest ist dann live. „Nach der Zeit bekommt man eine Rotation, aber natürlich läuft auch mal was schief“. Man bekäme doch recht schnell Sicherheit, bzw. ein eigenes Konzept, aber die Tücke einer Live-Veranstaltung ist natürlich, dass hier einiges schiefgehen sollte; angefangen bei der Technik, von plötzlichen Durchsagen bis hin zu den eigenen Versprechern. Aber er hat sich da eine Art angewöhnt, wie er dies alles recht schnell verbal wieder hinbiegen kann. Natürlich hat er auch Methoden, mit denen alles problemlos abläuft. Zum einen greift er auf eine lange Erfahrung zurück und zum zweiten sollte man nur nicht zu lange vorher vorbereiten, sonst vergisst man die Hälfte. Das Schlimmste, was ihm mal passiert ist, war, als er einen berühmten Fußballspieler als Interviewpartner live im Stadion hatte, und gerade wollte er sagen „Heißen Sie mit mir willkommen…“ und zack, ihm fiel der Name nicht mehr ein und hatte ihn nirgendwo stehen. Er hat sich dann gerettet, indem er sagte „...einer der ganz Großen, ihr kennt ihn alle, lasst mich seinen Namen hören, hier ist…“ und das Publikum rief den Namen. Alles merken kann er sich nun mal nicht, aber das ist auch gut so, denn nur die Anmoderationen vor der Kamera, die Motivation auf dem Feld und die Pausenevents müssen ohne Zettel auskommen. Allerdings hat er für Spieler und Hintergrundinfos immer Zettel und Karten. Im Basketball ist erstaunlicherweise ein absoluter Stimmungskiller, eine deutliche Heimführung, denn dann sind sich die Zuschauer viel zu sicher und machen nicht mehr so mit, wie es bei einem knappen Ergebnis der Fall ist. „Während des Spieles ist es zum Glück nicht so, dass der Gegner bzw. die gegnerischen Aktionen positiv unterstützt werden müssen.“ Bei der Vorstellung aber moderiert er den Gegner immer respektvoll und auch motivatorisch an und sie haben in Jena auch ein faires Publikum, das dann auch mitmacht, während des Spieles muss er das nicht „...und ganz ehrlich, ich tue es auch nicht.“ Er ist tatsächlich einer der ganz wenigen Hallensprecher, die schon mal eine technische Strafe bekommen haben, weil er sich derart über einen Schiedsrichter aufgeregt hat, dies ist ihm aber danach nie wieder passiert. „Ist aber nicht verwunderlich, da ich mit großer Emotion moderiere.“ Moderiert hat er schon bei allen Arten der Eventmoderation, also Konzerte, Live-Veranstaltungen, Wirtschaftsfeiern, Messen und so weiter, beim Radio hat er auch schon mal reingeschnuppert, in der zweiten Bundesliga und eben beim Basketball, ansonsten auch solche Dinge, wie Stadtfeste oder Events, wie die Einweihung von neuen Straßenbahnzügen, tatsächlich querbeet war er schon unterwegs. Inzwischen ist Basketball seine Lieblingssportart und seine Lieblingsmannschafft natürlich sein geliebtes Science City Jena.


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Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage, etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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