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Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

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Vom Klassensprecher zum Bürgermeister


Peter Klöckner stellt sich den Fragen von Julius Berger (10b)

 

„Reich und schön, modern und idyllisch zugleich.“, schrieb Der Spiegel 2007, sei Hachenburg. Ein großes Kompliment an alle Hachenburger und besonders an die Politik in dieser Stadt, deren Bürgermeister damals noch Peter Klöckner war. „Schweren Herzens“ hat er, wie er selbst sagt, dieses Amt niedergelegt. Immerhin war er von Oktober 2001 bis Januar 2014 Hachenburgs Bürgermeister. Eine lange Zeit, in der sich die Stadt sehr verändert hat. Panoptikum hatte das Glück, Peter Klöckner, einige Fragen zu seiner Person und rund um das Amt des Bürgermeisters stellen zu dürfen.

Panoptikum: Herr Klöckner, können Sie uns rückblickend einen kurzen Überblick über ihre damaligen Aufgaben als Bürgermeister geben?

Herr Klöckner: Zu den Aufgaben des Bürgermeisters gehört es, die Stadt nach „außen“ zu vertreten, den Stadtrat zu leiten und dessen Beschlüsse umzusetzen. So – oder so ähnlich steht es im Gesetz. Weiterhin steht in der Kommunalverfassung, dass die Gemeinde „ jede Aufgabe der örtlichen Gemeinschaft“ wahrnehmen kann. Man nennt das – Allzuständigkeit. Da sich Gesetzestexte generell langweilig lesen, heißt das, dass der Bürgermeister mit dem Stadtrat in eigener Zuständigkeit alle Aufgaben wahrnehmen kann, die ihm wichtig erscheinen. Gerade das macht Kommunalpolitik aus! Was dem einen wichtig ist, ist es dem anderen eben nicht. Dazu später mehr.

Panoptikum: Sie haben sich bereits mit 14 Jahren kommunalpolitisch engagiert, hätten Sie sich damals schon vorstellen können, später einen Führungsposten in diesem Bereich der Politik einzunehmen?

Herr Klöckner: Schon in der Schülerzeit wurde ich von meinen Mitschülern „Bürgermeister“ genannt. Ich war immer Klassensprecher, Schulsprecher usw. und wurde oft zum Vermitteln bei Konflikten gebeten. Geplant habe ich eine „Bürgermeisterkarriere“ nicht. Allerdings hat mich Kommunalpolitik immer interessiert. Deshalb habe ich meinen ursprünglichen Beruf auch darauf ausgerichtet, und dann braucht es den richtigen Zeitpunkt, Glück und eine Mehrheit im Rat, die glaubt, dass „man“ es kann.

Panoptikum: Was hat Sie ausgerechnet am Bürgermeister.Amt sein gereizt?

Herr Klöckner: Gereizt hat mich in erster Linie die Möglichkeit, in diesem Beruf anderen Menschen helfen zu können. Aber auch die „große Freiheit“, mitzuentscheiden, welche Entwicklung unsere Stadt nehmen soll.

Panoptikum: Was meinen Sie damit, wenn Sie sagen, dass Sie in Hachenburg keine Verwaltung, sondern ein Unternehmen sein wollten?

Herr Klöckner: Von Verwaltungen sagt man oft, dass sie nicht fleißig und kreativ sind. Auch gibt es viele Beispiele, wo in Verwaltungen nicht der Mensch im Mittelpunkt steht. Zu einem Bürgermeister mit „Ecken und Kanten“ gehört es auch zu provozieren. Deshalb habe ich bewusst diese Aussage getroffen, um damit deutlich zu machen, dass wir „anders“ arbeiten und auch für uns der „Wettbewerbsgedanke“ wichtig ist, verbunden mit dem Risiko auch einmal zu scheitern.

Panoptikum: Denken Sie, dass sich die Bürger Hachenburgs positiv an Ihre Zeit als Bürgermeister zurückerinnern werden?

Herr Klöckner: Eine schwierige Frage, die ich auch nicht beantworten kann – oder will. Ich hoffe es jedenfalls – ich habe mir aber stets Mühe gegeben! (so steht es manchmal in einem Zeugnis).

Panoptikum: Sie kennen die Stadt Hachenburg wie ihre eigene Westentasche. Jetzt ist sie 700 Jahre alt: was glauben Sie, war das wichtigste Ereignis, das Hachenburg in dieser langen Zeit widerfuhr?

Herr Klöckner: Die Verleihung der Stadtrechte vor 700 Jahren war sicher ein bedeutsames Ereignis für Hachenburg. Die Bürger der Stadt bekamen dadurch mehr Rechte und Freiheiten. Der Ausbau zu einer Residenzstadt brachte Wohlstand nach Hachenburg. Aus heutiger Sicht halte ich es für besonders wichtig, dass in unserer kleinen Stadt Menschen aus über 50 Nationen leben und hier ein neues Zuhause gefunden haben. So etwas geht nur, wenn politisches Denken und Handeln die Freiräume dafür schaffen.

Panoptikum: Was hätten Sie an Hachenburg noch verbessern oder abschaffen wollen, wenn Sie noch weiterhin das Amt des Bürgermeisters bestreiten würden?

Herr Klöckner: Ein großes Ziel meiner politischen Arbeit war es immer, Vorschriften abzuschaffen, um den Menschen mehr Freiräume zu geben. Dies ist allerdings ein Kampf gegen Windmühlen. Es wird die Aufgabe des neuen Bürgermeisters sein, zusammen mit dem Stadtrat dafür zu sorgen, dass Hachenburg weiter an Attraktivität gewinnt. Aber mit Karl Wilhelm Röttig hat die Stadt einen guten Nachfolger gefunden, der eigene und neue Akzente setzen wird.

Panoptikum: Kurt Schüler war als Vertretung des Landrats bei Ihrer offiziellen Verabschiedung da, er bezeichnete Sie als „gewieften Fuchs“, wie ist das zu verstehen? Schmeichelt Ihnen das?

Herr Klöckner: Da müsste man Herrn Schüler selber fragen. Geärgert habe ich mich über den Vergleich allerdings nicht.

Panoptikum: Welchen Tipp würden Sie Ihrem Nachfolger mit auf den Weg geben wollen?

Herr Klöckner: Ich möchte Herrn Röttig keinen Tipp mit auf den Weg geben. Es weiß schon was er macht – und es wird gut für Hachenburg sein.

 


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Schriftliches Abitur

Abiturienten, die wegen der angekündigten Schneefälle unsicher sind, ob sie die Schule an den Prüfungstagen pünktlich von ihrem Wohnort aus erreichen können, bietet das Gästehaus des Kloster (Telefon 02662/9535-255 oder 9535-0) eine Übernachtungsmöglichkeit an.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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