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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Tag der Religionspädagogik in Limburg


Für den Fachbereich Katholische Religion nahmen in diesem Jahr Alexandra Cäsar, Denise Weinbrenner und Martin Kläsner am „Tag der Religionspädagogik“ im Rahmen der „Kreuzwoche“ in Limburg teil. Der Tag stand unter dem Motto „Inklusion – Wer ist mein Nächster?“ Die Religionslehrer aus dem Bistum Limburg diskutierten – teilweise recht kontrovers – zum Thema der individuellen Förderung und wie es möglich ist, gemeinsam durchs Leben zu gehen.


Pater Benedikt besuchte zeitgleich den Tag der Orden. Die Ordensleute beschäftigten sich mit dem Thema „Was bewegt Papst Franziskus zu seiner Option für die Armen?“

 

Rund 150 Religionspädagogen waren nach Limburg gekommen, um dem Thema „Inklusion - Wer ist mein Nächster?“ Raum zu geben und es mit Leben zu füllen. Erwarten durften die Gäste ein Impulsreferat, eine anregende Diskussionsrunde und den abschließenden Gottesdienst mit der Missio-Verleihung.

 

 

Inklusion und christliche Grundhaltung

 

Der Diskussion um das Thema Inklusion legte von Erdmann, Leiter des Dezernates Schule und Bildung, ein besonnenes Vorgehen nahe. „Es ist von Nöten nicht nur ein aufklärerisches Prinzip der Gleichbehandlung zu befördern, sondern auch die Solidarität mit den Schwächeren einzufordern.“ Diese durchweg christliche Grundhaltung zeige sich im Evangelium in der Einladung Jesu an einen Behinderten, sich in unsere Mitte zu stellen. Sie wurde auch im anschließenden Impulsreferat von Dr. Simone Bell-D´Avis, Leiterin des Präsidenten- und Vorstandsbüros im Deutschen Caritasverband e.V., aufgegriffen und zu einer Ihrer Kernthese erhoben. Während von Erdmann von der Suche nach den Nächsten sprach, inkludierte Bell-D´Avis den Anspruch, Menschen in ihrer Unterschiedlichkeit und unendlichen Verschiedenheit eins werden zu lassen in Christus: „Nicht eins in ihrem Aussehen, ihrem Einkommen, ihren besonderen Bedürfnissen. Nicht in ihrer Vereinszugehörigkeit oder ihrem kleinen kindlichen Lebensalter“, fügte die Referentin an.

Behinderung fordere die Gesellschaft auf, Teilhabe zu ermöglichen und den Begriff der Fürsorge in Zusammenhang mit Selbstbestimmung zu denken. Gleichzeitig warnte die Theologin und Mutter davor, Selbstbestimmung jeglichen Fürsorgegedankens zu entledigen, denn dies führe zu Vereinsamung und Verwahrlosung. Betrachte man Behinderung lediglich unter dem Aspekt der Normabweichung blieben Menschen mit Behinderung in vielen Bereichen des Lebens von der Fürsorge, dem Wohlwollen und dem Verständnis von Menschen ohne Behinderung abhängig. Das soziale Erklärungsmodell hingegen fordere Menschen in Kirche und Gesellschaft auf, „abwendbare Erschwernisse, denen Menschen mit Behinderungen und ihre Angehörigen ausgesetzt sind, abzubauen und neue Diskriminierungen zu verhindern.“ Orte eines „unbehinderten“ Miteinanders müssten geschaffen werden, so Bell D´Avis. Sie unterstrich am Ende erneut die christliche Grundhaltung und schuf damit den Bogen zum Anfang: „Gott liebt Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen, die einen nicht mehr als die anderen.“

Statements und Podiumsgespräch

In der Podiumsdiskussion, die sich nahtlos an den Vortrag anschloss, wurden wichtige Aspekte beleuchtet, wie Inklusion im Alltag gelingen kann. Dazu waren Referenten aus unterschiedlichen Bereichen zusammengekommen. Alice Doberschütz, Förderschulrektorin der Vincenzschule Aulhausen, vertrat die Meinung, Inklusion könne nicht verordnet werden, sondern sei eine Haltung. Nur ein Nebeneinander könne nie das Ziel von Inklusion sein, vielmehr müsse die Vielfalt des Lebens und Zusammenlebens erfahrbar werden. Dr. Thomas Schweikert, Studienrat an der Alice-Salomon-Schule Linz und Lehrbeauftragter an der Universität Koblenz, ermahnte die Zuhörer zu einem kritischen Diskurs: "Inklusion kann es als Ziel nicht geben", so seine Grundthese. Inklusion sei eine nette Idee. Der tägliche Umgang mit Behinderung führe bei ihm jedoch zu starker Skepsis und Nachdenklichkeit. Wilfried Steinert, Mitglied des „Expertenkreises Inklusive Bildung“ der Deutschen UNESCO Kommission und ehemaliger Schulleiter der "Waldhofschule - Eine Schule für alle", vertrat hingegen die Ansicht, es müsse Schulen mit Schwerpunkten geben, wie z.B. hören, sehen und gehen. Alle unterschiedlichen Ressourcen unserer Kinder sollten erkannt und wahrgenommen werden, einzelne Schulen gecoacht werden, um an Inklusion teilzunehmen. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Dr. Dr. Caspar Söling, Geschäftsführer der St. Vincenzstift gGmbH, der größten katholischen Einrichtung der Eingliederungshilfe in Hessen. Die rege Teilnahme der Zuhörer zeigte, dass das Thema Inklusion viele Bereiche in der schulischen Landschaft des Bistums betreffe. Leider blieb es größtenteils bei dem sicher auch wichtigen theoretischen Unterbau dieses Themas. Die eigentlichen praktischen Umsetzungsmöglichkeiten (Ausbildung der Lehrkräfte, Finanzierung von Umbauten, Einstellung von päd. Fachkräften etc.) konnten, wohl auch aufgrund der zeitlichen Begrenztheit, nicht thematisiert werden.

 

Der Tag der Religionspädagogik gipfelte schließlich im Gottesdienst mit Pfarrer Wolfgang Rösch. Mehr als 60 Religionspädagogen bekamen in der Liturgie die Missio Canonica überreicht und damit ihre Lehrerlaubnis für den Religionsunterricht im Bistum Limburg. In seiner Predigt würdigte der Ständige Vertreter des Apostolischen Administrators das Vertrauen in die eigene Lehr- und Lern-Profession. „Sie sind nicht allein!“ und „Fürchtet Euch nicht!“ - betonte er und unterstrich damit die Grundhaltung des Glaubens. „Wir brauchen in unserem Alltag einen langen Atem und die Erfahrung, dass unser Tun wirkungsvoll ist. Zugleich nähren wir die Hoffnung das zu ergreifen, was uns wachsen lässt und erfahren doch gleichsam das, was es manches Mal schwierig macht“, so Rösch.


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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