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Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Bei Kühen, Hennen und Hähnen










Landwirtschaftliche Exkursion des LK Erdkunde (MSS 12)

 

Am Mittwoch, dem 17.09.2014, fuhren wir mit den Erdkunde-Leistungskursen nach Schürdt zum Hollenhof von Herrn Mockenhaupt, einem Bio-Bauernhof, und nach Kaffroth zum Milchviehbetrieb SEWA.

 

Hollenhof in Schürdt

Konrad Mockenhaupt und seine Frau Anette übernahmen 1984 den Geflügelbetrieb ihres Vaters. Sie entschlossen sich zu dieser Zeit, den Hof nach den Richtlinien des Bioland-Verbandes zu bewirtschaften und strukturierten ihn um. Bei dieser ökologischen Betriebsweise müssen Tiere artgerecht gehalten und auf synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel verzichtet werden.

 

Herr Mockenhaupt erzählte uns alle wichtigen Informationen über seinen Bauernhof.

Sein Bestand an Tieren beträgt:

 

- 70 Kühe, davon 25 Mutterkühe

- 25-30 Mastschweine

- 350 Legehennen

- 5 Hähne

 

200 seiner Hühner werden in einem sogenannten „Hühnermobil“ gehalten, welches auf einer kleinen Wiese steht und frei betretbar ist. Dieser Anhänger kann verschoben werden, was auch alle 2 Wochen notwendig ist, da die Hühner sich immer nur in der Nähe ihres Stalles aufhalten und somit um ihn herum die Wiese durch vieles Scharren beschädigen. Die anderen Hühner werden in einem Stall mit einem Wintergarten gehalten, damit sie zu jeder Zeit an die frische Luft können. Den Hühnern werden die Schnäbel nicht kupiert wie in der konventionellen Hühnerhaltung, damit sie artgerecht picken können.

 

Auf dem Hof werden Kühe und Bullen getrennt, da es sonst zu Revierkämpfen und Kämpfen um die Kühe kommen kann. Es wird immer nur ein Bulle zu den Kühen auf die Weide gestellt. Die Bullen werden in einem überdachten Auslauf gehalten mit genügend Platz, damit sie sich mit ihren Hörnern nicht in den Weg kommen. Bei der konventionellen Haltung werden die Hörner meist entfernt, damit sie sich auf engem Raum nicht verletzen. Ein Deckbulle wiegt um die 1000-1100kg. Die weiße Blesse auf dem Kopf mancher Rinder kommt durch vorherige Kreuzungen. Die Bullen werden meist in einem Alter von noch unter 24 Monaten an den Erzeugermarkt für Rindvieh verkauft.

 

Das Fleisch der Mastschweine wird auch im eigenen Hofladen verkauft. Die Rassen Schwäbisch Hällische und Duroc-Kreuzung setzen mehr Fett an. Statt 100 Tage Mastzeit in der konventionellen Haltung leben diese Schweine 150-180 Tage und auf wesentlich mehr Raum mit einem Außengelände, das immer mit frischem Stroh bestreut wird.

 

Die Futtergrundlage wird im eigenen Betrieb hergestellt. Kühe bekommen 100% des Futteranteils aus eigener Herstellung, wie zum Beispiel Rauhfutter und Kleegras. Die Schweine sind jedoch anspruchsvoller und brauchen zusätzlich hochwertige Getreidearten. Bei den Hühnern hingegen müssen 40% des Futters zugekauft werden, wie zum Beispiel Maiskleber und Sojabohnen aus europäischem Anbau etc.

 

Als nächstes kamen wir zum pflanzlichen Anbau. Als wichtigen Aspekt zur Bodenverbesserung nannte uns Herr Mockenhaupt die Schmetterlingsblütler (Kleearten, Ackerbohnen etc.) welche den Stickstoff aus der Luft (70%) holen und mit Knöllchenbakterien in Pflanzennährstoffe umwandeln können. Sie funktionieren am besten bei Stickstoffmangel, jedoch ist bei den Pflanzen auf den pH-Wert im Boden zu achten und der Kulturzustand muss stimmen.

 

Der eigene biologisch erzeugte Dünger ist eine wichtige Grundlage für den ökologischen Anbau. Es wird dabei Stallmist verwendet, welcher sich aus Stroh und Gülle zusammensetzt. Er ist hochwertiger als der normale flüssige Güllemist, denn er fördert die Bodenlebewesen.

 

Auf dem Hof werden außerdem Weizen, Kartoffeln, Roggen, Hafer, Ackerbohnen und Dinkel angebaut, wobei die Fruchtfolge wie in einem Kreislauf immer wieder von vorne anfängt. Von Körnererbsen und Ackerbohnen besitzt er eine Fläche von 15 ha. Es gibt eine Sorte Bohnen für Hühner, eine andere Sorte für Kühe und wiederum eine andere für die Schweine. Jedoch müssen für Rinder und Schweine noch Mineralstoffe zugekauft werden. Das Getreide und die Bohnen werden in Silos nachgetrocknet. Er pflanzt 10 verschiedene Arten Kartoffeln an. Diese Kartoffeln werden zunächst in Vorkeimkisten gelagert, um den Vegetationsverlauf um zwei Wochen verlängern zu können. Dabei wird Kupferkalkbrühe als Blattstärkungsmittel genutzt. Am besten wird auf einem leichten Boden gepflanzt, damit das Wasser besser abfließen kann. Ist der Boden schwer und feucht, kann leicht die Krautfäule ausbrechen. Bei heißen und trockenen Sommern sind Larven die üblen Feinde der Kartoffeln oder der Drahtwurm, welche jedoch mit Beize reduziert werden können.

Im konventionellen Anbau gibt es das sogenannte „Round up“, ein Unkrautvernichtungsmittel, welches die Blätter angreift und über die Fotosynthese dann die Wurzel zerstört.

 

1987 wurde auf dem Hof eine alte Garage zu einem Hofladen umgebaut, in welchem sie auch ihre eigenen Produkte aus dem Anbau und der Schlachtung verkauften. Mittlerweile wurde zum zweiten mal erweitert; das Angebot des Hofladens umfasst ein Vollsortiment: Nicht nur selbst produzierte Produkte, sondern auch zugekaufte Bioprodukte, Kosmetik, Tiefkühlprodukte, Getränke etc. werden angeboten. Zudem werden die Wochenmärkte in Altenkirchen und Betzdorf angefahren.

 

Auf dem Hof sind acht Arbeiter beschäftigt, vier davon sind volle Stellen, die übrigen meist auf 400 €-Basis.

 

SEWA in Kaffroth

Als nächstes fuhren wir dann zu SEWA in Kaffroth. Der Name leitet sich aus den Anfangsbuchstaben der beiden Inhaberfamilien Seegers und Walterschen ab. Als wir ankamen, fiel unser Blick direkt auf eine Weide, wo eine Kuh gerade ihr Kalb geboren hatte.

Auf diesem Hof arbeiten 5 Leute, die den Betrieb führen, damit sie sich gegenseitig austauschen und Urlaub machen können.

 

Als erstes gingen wir zu den Kälbchen, welche in kleinen viereckigen Boxen standen. Die Kälbchen werden direkt nach einem Tag von der Mutterkuh getrennt. Sie bekommen die ersten sechs Wochen noch Milch von ihrer Mutter und wechseln dann langsam zum Rauhfutter. Die Kälber dürfen erst nach ihrem ersten Lebensjahr auf die Weide gehen, da sie vorher zu unberechenbar und nicht kontrollierbar sind.

Kurz vor dem Kalben werden die trächtigen Kühe alle in einer Gruppe gehalten, damit sie sich zum Kalben frei bewegen und nach draußen gehen können. Auch eine Woche nach dem Kalben bleiben sie getrennt in einer Gruppe, um sie besser unter Kontrolle halten zu können, falls etwas nicht stimmt.

Wenn eine Kuh 5-6-mal abgekalbt hat, geht sie aus dem Betrieb hinaus. Die Kühe werden ca. 320 Tage im Jahr gemolken und die restlichen Tage stehen sie trocken; sie sind also kurz vorm Kalben.

Die Kühe stehen in einem Boxenlaufstall mit Spaltenboden. Sie gehen 2-3-mal am Tag zum melken, was sie selbst entscheiden können, da in den Ställen Milchroboter stehen. In diese Vorrichtung müssen die Kühe einfach hineingehen. Der Roboter säubert dann zuerst den Euter mit Bürsten und durch Sensoren werden dann die Schläuche an die Zitzen angesetzt. Aus unseren Beobachtungen heraus haben die Kühe ca. 8-15 Liter Milch gegeben.

An dem Roboter befindet sich auch ein Fermenter, welcher die Temperatur der Milch misst und so feststellen kann, ob die Kuh womöglich Fieber hat. Ist dies festzustellen, wird die Milch nicht in den Behälter abgeführt. Auf dem Hof leben insgesamt 300 Kühe wovon 180 Milchkühe sind.

 

Der Hof besitzt Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung. Auch eine Biogasanlage gibt es, bei welcher der Mist vergoren und als Dünger genutzt wird. Das entstandene Gas wird zur Stromerzeugung genutzt.

 

Auf dem Hof werden ebenso 180 ha Raps, Weizen, Roggen, Mais und Luzerne angebaut. Das Futter für die Kühe wird in Ballen konserviert, um auch über den Winter genug zur Verfügung zu haben. Zuletzt wurden uns noch die gemahlenen Zuckerrüben, der Mais und der Weizen gezeigt, welches auch Futter für die Kühe ist.

 

Melanie Barka (MSS 12)


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Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.

 



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Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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