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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


"Mensch, achte den Menschen!"






Die Gedenkstätte Hadamar gegen das Vergessen

 

Am 24.09.2014 unternahmen alle Geschichtskurse der MSS 13 eine gemeinsame Exkursion nach Hadamar. Dort besuchten wir die Euthanasie-Gedenkstätte sowie die alte Synagoge.

 

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden in Hadamar tausende Menschen auf grausamste Art ermordet. Personen aus ganz Deutschland, viele lebten in Heilanstalten, wurden in der ersten Tötungsphase nach Hadamar gebracht und dort unter unmenschlichen Bedingungen vergast und anschließend verbrannt. Den Qualm rochen die Menschen noch weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Die meisten Bürger wussten von den Grausamkeiten, die in der Euthanasiestation geschahen, jedoch traute sich kaum jemand, etwas darüber zu sagen, da man Angst um sich und seine Familie hatte. Die Morde wurden von den Nationalsozialisten als Erlösung für die Patienten angesehen, da man sie von ihrem Leid befreien würde. In Wahrheit ging es jedoch um das Geld, das man durch die Tötung dieser Menschen sparte. Die Darstellung nach außen war deshalb ein Trugbild, weit entfernt von jeglicher Menschenwürde. In der zweiten Tötungsphase wurden die Menschen durch starke Medikamente umgebracht. Aus den Leichen wurde anschließend noch Profit geschlagen, indem man beispielsweise Goldzähne oder Organe entfernte und verkaufte. Um dies durchführen zu können, wurden die Personen vor dem Mord gekennzeichnet und nummeriert. Die Opfer wurden folglich als reine Objekte ohne jegliche Würde behandelt.

 

Die Menschen, die in der Anstalt lebten und die noch nützlich waren, hatten zu arbeiten, bis sie selbst an ihre Grenzen gelangten und schließlich auch getötet wurden. Die Maximalverweildauer in der Anstalt betrug fünf Jahre, da der Kostenfaktor sonst zu hoch geworden wäre. Die noch Lebenden mussten die Toten in die Massengräber schleppen, welche sich auf einer Anhöhe oberhalb der Anstalt befanden. Diese Massengräber existieren noch und sind zu einem Gedenkfriedhof umgestaltet worden, den wir ebenfalls besucht haben.

 

Der Besuch der Station und des Friedhofs war für die meisten von uns sehr bewegend, da das unerträgliche Leid, das die Menschen dort vor etwa 70 Jahren ertragen mussten, kaum vorstellbar war. Die Aufforderung „Mensch, achte den Menschen!“, die auf einer Säule auf dem Friedhof geschrieben stand, prägte sich bei uns ein. Sie drückt alles aus, was damals missachtet wurde. In der Gedenkstätte bekamen wir außerdem Einblicke in Einzelschicksale der damaligen Insassen. Sie litten unter großer Angst und ahnten bereits, dass in dieser Anstalt keine guten Dinge vor sich gehen. Diese Einzelschicksale berührten uns sehr, da auch Kinder, die jünger waren als wir, dort umgebracht wurden. Die Sterbeurkunden waren alle manipuliert und gefälscht worden.

 

Die meisten der Getöteten hatten nur leichte Beeinträchtigungen, mit denen man trotzdem ein glückliches Leben führen kann. Wir stellten fest, dass das einzige Geisteskranke zu dieser Zeit die Ideologie der Nationalsozialisten war. Wir hörten von einem Arzt, der tausende Menschen ermordet hatte, aber nach elf Jahren Haft frei kam und eine erfolgreiche Karriere in der Pharmaindustrie starten konnte. Dieser Fall war für uns unbegreiflich.

 

Im zweiten Teil der Exkursion besuchten wir die alte Synagoge von Hadamar, wo ein sehr erfahrener Mann in schon hohem Alter auf uns wartete. Er war Zeitzeuge der Verbrechen, die im Nationalsozialismus an den Juden begangen worden waren. In einem langen Vortrag erzählte er uns von vielen Einzelschicksalen jüdischer Bürger Hadamars. Viele wurden festgenommen und in die damaligen Konzentrationslager transportiert, wo die meisten nicht mehr lebend herauskamen.

 

Aus der schrecklichen Zeit des Nationalsozialismus können und müssen wir bis heute lernen. Die Würde des Menschen ist eines der höchsten Güter, die für das gemeinsame Zusammenleben bewahrt werden muss. Die Verarbeitung unserer Eindrücke war mit der Heimreise am Nachmittag mit Sicherheit noch nicht abgeschlossen.

 

Kristina Kaulbach und Maurice Hebisch

(MSS 13)





Fotos: Teilnehmer der Veranstaltung

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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Busverbindungen am Freitag, 21.06.19

Die Unternehmen WesterwaldBus und RMV fahren am Freitag nach Fronleichnam, 21.6.2019, mit einem Sonderfahrplan. Neben den geringfügig geänderten Abfahrtszeiten konnten dabei nun leider auch nicht alle Ortschaften eingebunden werden (Pläne siehe unten).

Die Busunternehmen Auto-Müller, FriBus und Meso and more fahren an diesem Tag nach ihrem regulären Fahrplan. <mehr>

 



Sonderfahrplan_270.pdf
RMV_am_21.06.2019.pdf


Herzliche Einladung zum Sommerkonzert am Dienstag, 25.06.19, 19.00 Uhr (Mensa)





Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Anmeldungen
für die 7. Klassen
des kommenden Schuljahrs

Neuanmeldungen zur Klasse 7 für das Schuljahr 2019/2020 sind am Dienstag, 25. Juni 2019, 14.00 bis 16.00 Uhr im Sekretariat unserer Schule möglich. Der Leiter der Mittelstufe, Martin Kläsner, steht für Informationen und Beratung zur Verfügung.

Erforderliche Unterlagen sind: Familienstammbuch, Kopien der letzten Zeugnisse (Klassen 5 und 6) und ein Passbild. Die Empfehlung der abgebenden Schule ist bei der Anmeldung gewünscht.



Versand Marienstatt aktuell

Versehentlich wurde das Marienstatt aktuell vergangenen Freitag nicht an eine verdeckte Verteilerliste (als Blindcopy) versendet. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

Im kommenden Schuljahr erfolgt der Versand über eine Newsletter-Anwendung, die in die Homepage integriert ist und solche "Pannen" ausschließen wird.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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