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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Austausch der Kulturen
Russische Austauschschüler zu Gast in Marienstatt















Im Privaten Gymnasium der Zisterzienserabtei Marienstatt waren vom 21. September bis zum 3. Oktober 15 Schüler der Schule No. 27 aus Sankt Petersburg zu Gast.

 

Begonnen hat alles mit dem gemeinsamen Abholen am Frankfurter Flughafen. Uns wurden unsere Partner zugeteilt, leider haben sich nur zwei im Vorfeld gemeldet, und wir hatten auf der gemeinsamen Busfahrt zurück nach Marienstatt schon etwas Zeit, uns mit ihnen vertraut zu machen und durften uns gleich am ersten Nachmittag einen eigenen Programmpunkt überlegen. Bei der individuellen Begrüßung in den Gastfamilien merkten wir sofort, dass wir es mit sehr großzügigen, freundlichen Gästen zu tun hatten, denn wir wurden als Dank an die zu erwartende Gastfreundlichkeit mit Geschenken überhäuft. Am nächsten Morgen begrüßte Pater Jakob alle beteiligten Schüler in der Mensa und bestärkte, dass sich unsere gesamte Schulgemeinschaft über  die Anwesenheit der Gäste freut. Zudem wurde uns Schülern erklärt, dass das Austauschprogramm mit unserem anstehenden Besuch in Sankt Petersburg sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Pater Jakob zeigte uns ein Gästebuch, welches 1996 eingeführt wurde und worin diverse Einträge von verschiedenen Schulen bzw. Austauschprogrammen stehen. Zum Abschluss haben mehrere Schüler und die Gastlehrer ihre Interessen zum Ausdruck gebracht und ebenfalls betont, dass von allen Seiten ein reibungsloser Ablauf mit viel Spaß und interessanten Erlebnissen gewünscht wurde. Daraufhin hatten die Gäste die Möglichkeit, an einer Schulführung, geleitet von Pater Jakob, mit der Unterstützung des ehemaligen Lehrers Karl Schwab als Übersetzer, teilzunehmen. 

Nach einem kleinen Teil der Schulgeschichte, mit dem Detail, dass das Schloss  von Hachenburg und unsere Basilika in einer Achse stehen, und einem Einblick in unsere Schulküche, lag das Hauptaugenmerk auf den Räumlichkeiten des Klosters. Pater Jakob legte seine Betkutte an und sagte, dass er sich erst jetzt als richtiger Mönch fühlen würde und bevor er dann in der Basilika auf Lateinisch zu beten begann, erläuterte er uns einige geschichtlichen Eckdaten, wir kamen sogar in den Genuss ein lateinisches Lied direkt von Pater Jakob preisgegeben zu bekommen. Als krönenden Abschluss dieser Führung durften wir einen Blick in die, mit 8000 Büchern bestückte, Klosterbibliothek werfen und bekamen den Vorgang des Buchaufschlagens demonstriert. Den restlichen Schultag besuchten die Gastschüler mit uns gemeinsam den Unterricht und am Nachmittag trafen wir uns gemeinsam mit der Klasse 10b im Bowlingcenter und verbrachten dort einen lustigen Nachmittag.

 

Der Dienstagmorgen startete mit einer nebligen Wanderung nach Hachenburg ins Landschaftsmuseum, wo vor allem die russischen Gäste fasziniert von der geschichtlichen Struktur des Westerwalds waren. Abgeschlossen wurde der Tag mit einer Führung durch das malerische Hachenburg. Die Schüler haben einen Einblick bekommen, wie alles in einer Kleinstadt abläuft, bei fünf Millionen Menschen in Sankt Petersburg ist Hachenburg natürlich vergleichsweise ein Dorf. Der Nachmittag blieb uns zur eigenen Verfügung, viele Familien haben mit ihren Partnerkindern Ausflüge gemacht, um sich dabei näher kennenzulernen, denn die Partnerschaften waren ja noch frisch.

 

Am Mittwoch hatte die 10b bei einem gemeinsamen Ausflug nach Koblenz auch die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Bei der anstrengenden Wanderung den Berg hinauf zur Marksburg, welche im Anschluss natürlich auch besichtigt wurde, haben sich noch nicht so viele Freundschaften geknüpft, ich denke das liegt unter Anderem an der fehlenden Luft bei so manchem Wanderer, aber auf der gemeinsamen Schiffsfahrt nach Koblenz kamen dann einige Gespräche zwischen russischen Schülern und Schülern der 10b zustande. Ein gutes Grundgerüst für jedes Gespräch dieser Tage waren die gegenseitigen Interessen an dem fremden Land und den fremden Kulturen. Bei Ankunft in Koblenz haben sich erfreulicherweise viele Schüler, die eigentlich nicht involviert waren, zu den gemischten Gruppen begeben und gemeinsam wurde die Stadt besichtigt.

 

Donnerstag war der erste Tag, den wir nicht zusammen verbracht haben. Die russischen Schüler machten Sport mit der 8a, führten Physikprojekt mit der MSS 13 durch und arbeiteten an ihren Berichten über den Austausch. Währenddessen nahmen die heimischen Schüler wie gewohnt am Unterricht teil, um durch den Austausch keinen Nachteil zu verspüren und nicht zu viel Stoff zu verpassen. Der gemeinsame Nachmittag stand erneut zur freien Verfügung.

 

Freitag ging es für die Gäste zu einem Ausflug nach Köln, diesmal gemeinsam mit der 10c. Zu Beginn besuchten sie den Zoo und im Anschluss daran erklommen sie den Kölner Dom und genossen den Ausblick über ganz Köln. Viele Gäste beschrieben den Ausflug als gelungenen Wochenabschluss und freuten sich schon im Vorfeld auf das individuell gestaltete Wochenende in den Gastfamilien. Jede Familie hatte im Vorfeld gemeinsam mit dem Gast überlegt, wie sie das Wochenende gestalten wollen. Ein Punkt, der für die Sankt Petersburger neu war. Sie berichteten uns, dass in ihren Familien Ausflüge nicht gemeinsam geplant werden, sondern die Eltern allein bestimmen, was unternommen wird und den Kindern kein Mitbestimmungsrecht in solchen Situationen zugeschrieben wird.

 

Aufgrund der verschiedenen Geschmäcker wurden auch entsprechend verschiedene Ausflüge unternommen. Einige Schüler fuhren noch einmal nach Koblenz, andere trieben gemeinsam Sport oder schauten sich den Geysir in Andernach an.

Auf dem montägigen Ausflug nach Limburg, in Begleitung der 10a, wurde natürlich viel von den eigenen Eindrücken des Wochenendes berichtet. Bei einer Stadtführung bekamen wir die historischen Teile Limburgs gezeigt und im Anschluss daran begaben wir uns in den Dom, um eine Domführung mitzuerleben.

 

Dienstag besuchten wir erneut den Unterricht, wobei unsere Partner uns begleiteten und versuchten, das Gesagte zu verstehen, was sich aber  als „gar nicht so einfach" darstellte. Die deutsche Sprache sei im Unterricht einfacher zu verstehen, berichtete einer der Petersburger auf Nachfrage hin.

 

Mittwoch ging es für uns auf den letzten gemeinsamen Ausflug hier in Deutschland. Wir fuhren zunächst ins Motorradmuseum nach Steinebach und besichtigten im Anschluss daran die Eisenerzgrube Bindweide. Im Motorradmuseum waren sowohl die Deutschen als auch die Russischen Jungen sehr angetan und bewunderten die zum Teil sehr alten Maschinen mit viel Respekt und Faszination. Sogar einige alte russische Sammlerstücke werden dort ausgestellt. Nach einem kurzen Fußmarsch zur Grube wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und haben uns, nachdem wir mit Schutzkleidung ausgerüstet waren, mit einem kleinen Zug auf den Weg in den Stollen gemacht. In den Tiefen des Berges berichtete uns ein sehr freundlicher Führer sehr viel über die Geschichte der Grube und die allgemeine Geschichte des Bergbaus. Frau Thomas übersetzte fleißig und mit Hilfe der Videospieler konnten sogar die meisten Fachwörter ohne Probleme übersetzt werden. Während unseres Gangs durch das Bergwerk herrschte bedächtige Ruhe; einen solchen Stollen hatten die wenigstens der russischen Austauschschüler jemals betreten. Nachdem wir sicher zurück am Tageslicht waren, fuhren wir zurück nach Marienstatt, sprachen mit einer Zeitungsredakteurin und haben ein warmes Mittagessen in der Mensa bekommen, um die letzten Unterrichtsstunden des langen Mittwochs auch noch zu überstehen. Der Restnachmittag war auch der letzte „richtige" Nachmittag, denn am folgenden stand, nach einem erneuten Schultag, eine gemeinsame Abschlussfeier in unserer Schulmensa auf dem Plan.

 

Bestens verpflegt durch die Backkünste der Eltern, lauschten wir, wie schon zu Beginn des Austausches, sehr vielen verschiedenen, Fazit ziehenden Rednern. Pater Jakob und alle Beteiligten Lehrer bedankten sich für die gute Mitarbeit von beiden Seiten, die Gastfreundlichkeit der aufnehmenden Familien und den reibungslosen Ablauf. Alle zusammen ließen wir den  Austausch Revue passieren, die russischen Gäste bedankten sich ihrerseits nochmal dafür, dass sie so liebevoll und wie ein weiteres Kind in den Familien aufgenommen wurden und wir freuten uns, dass wir ihnen eine schöne Zeit bescheren konnten. Am Freitagmorgen machten wir uns schon um fünf Uhr mit dem Bus von Marienstatt aus auf den Weg zum Frankfurter Frankfurt, schossen letzte Gruppenfotos und verabschiedeten uns dann tränenreich voneinander.

 

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass leider auch die schönste Zeit zu Ende geht und alle deutschen Schüler unserem eigenen Besuch in Sankt Petersburg im nächsten Frühjahr entgegensehen, um alles, angefangen bei der Stadt, der anderen Kultur und den vielen Museen, wovon uns jetzt so ausführlich berichtet wurde, selbst erleben zu können.

 

Lisa Rosinski (10b)

 





Fotos: Ferdinand Heinrichs sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austauschs

Weitere Bilder

 

 

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Presseecho

29.10.14

Austausch hilft beim Abbau von Vorurteilen

Schüler aus St. Petersburg waren in Marienstatt zu Gast -

Deutsche Kultur und Küche kennengelernt


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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