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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Europa-Tag für junge Leute






Im Sommer 2014 trat Herr Dietmar M. Woesler, Leiter des Instituts „Forum Internationale Partnerschaft“ (IP) mit Sitz in Königswinter, mit dem Vorschlag an unsere Schule heran, einen „Europa-Tag für junge Leute“ in Marienstatt durchzuführen. Er hatte Veranstaltungen dieser Art bereits häufig und bundesweit durchgeführt, wie auch eine Recherche im Internet ergab. Angeboten wurde ein Tag mit Diskussionen mit Europaparlamentariern und anderen Programmbestandteilen für Oberstufenschülerinnen und -schüler. Nachdem sich die Schulleitung und der für unsere Schule für diese Angelegenheit mit der Federführung beauftragte Fachbereich Sozialkunde sowie unterstützend der Fachbereich Geschichte für die Durchführung eines solchen Europa-Tages für die gesamte MSS 12 ausgesprochen hatten, bedurfte es noch der Übernahme der dadurch entstehenden Kosten. Diese erfolgte bereitwillig, vollständig und unkompliziert durch den Förderverein unserer Schule, wofür an dieser Stelle nachdrücklich gedankt wird.

Am 26. Juni 2015 war es dann so weit. Wir konnten den Abgeordneten des Europaparlaments Dr. Werner Langen von der CDU, die Bundestagsabgeordnete Gabi Weber von der SPD, die rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Hendrik Hering und Dieter Klöckner von der SPD, den ebenfalls rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Ralf Seekatz von der CDU und Herrn Oliver Hoffmann vom EuropeDirect-Infocenter Koblenz sowie Herrn Dietmar M. Woesler selbst als Gäste in der Annakapelle begrüßen. Der ebenfalls zugesicherte Besuch der Bundestagsabgeordneten Corinna Rüffer von den Grünen fiel bedauerlicherweise einer Autopanne zum Opfer.

Nach einer kurzen Begrüßung erläuterte Herr Woesler kurz seinen beruflichen Werdegang und seine persönliche Motivation für die Durchführung solcher Europa-Tage. Einerseits habe er als junger Mensch erlebt, dass es früher gar nicht möglich gewesen wäre, mit höherrangigen Politikern ins politische Gespräch zu kommen, wenn man nicht zuvor die „Ochsentour“ durch verschiedene Parteiinstanzen auf sich genommen hatte. Andererseits wäre seines Erachtens vielen jungen Leuten auch heute gar nicht bewusst, wie sehr ihre Zukunft durch europäische bzw. EU-Gegebenheiten und Entwicklungen geprägt oder sogar bestimmt werde und wie vielfältige Möglichkeiten sie hätten, auch selbst kostengünstig, d.h. mit Stipendien oder anderen Zuschüssen oder Beihilfen versehen, in das europäische Ausland reisen zu können. Es wäre ihm also ein Anliegen, einerseits die offene Diskussion junger Menschen mit überregionalen Mandatsträgern herbeizuführen und dabei andererseits auch über die zuletzt genannten Aspekte zu informieren. Herr Woesler betonte dabei außerdem, dass er darüber hinaus bereits seit Jahren einer der vehementesten Verfechter der Gründung eines Europäischen Jugendparlaments sei.

Es folgte die kurze Selbstvorstellung der Gäste, bei der vor allem die europapolitischen Bezüge herausgestellt wurden. So hatte beispielsweise Herr Dieter Klöckner bis Februar 2015 als einer der bis zu diesem Zeitpunkt zwei rheinland-pfälzischen Vertreter im Ausschuss der Regionen an Entscheidungen der Europäischen Union mitgewirkt.







Schließlich begann die von Herrn Woesler moderierte Podiumsdiskussion im Plenum mit Fragen, die im Leistungskurs Sozialkunde vorbereitet worden waren und die von Klara Pinieck und Leonard Berger vorgetragen wurden. Kontroverse Standpunkte der Volksvertreter wurden bereits beim ersten angeschnittenen Thema deutlich, dem eventuellen Ausscheiden Griechenlands aus der gemeinsamen europäischen Währung oder sogar der Europäischen Union. Konsens bestand hingegen hinsichtlich eines eventuellen Austritts der Bundesrepublik Deutschland aus dem Währungs- oder dem politischen Verbund: Alle Politiker lehnten dies als unseren Interessen widersprechend rundweg ab. Weitere, dann zum Teil wieder sehr viel heftiger umstrittene Aspekte der Podiumsdiskussion waren die Sonderwünsche bzw. -rolle Großbritanniens zu bzw. in den europäischen Strukturen, das geplante und zur Zeit verhandelte Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA, ein eventueller EU-Beitritt der Türkei – und schon war die Zeit verstrichen, die für diesen Programmpunkt angesetzt war. Argumentiert wurde seitens der Politiker mit persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen genauso wie mit detaillierten Sachkenntnissen, historischen Bezügen oder aktuellen Zeitungsmeldungen. Dies geschah engagiert, zuweilen sogar bissig, dann wiederum auch versöhnlich. Gemeinsame Standpunkte wurden dem Auditorium deutlich, aber auch Differenzen in Nuancen oder sich diametral widersprechende Ansichten.

 

Nach einer kurzen Pause wurde die Veranstaltung in vier Gesprächskreisen fortgesetzt, in die sich die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs vorher eingewählt hatten:

- Rheinland-Pfalz und Europa

- Deutschland und Europa

- Aktuelle Europa-Politik – Fragen an Europa

- Die EU verstehen – Infos und Spiele zur Europäischen Union

 

Die ersten drei dieser Gesprächskreise waren mit den angereisten Politikern besetzt, die auch die jeweilige Gesprächsführung übernahmen, den vierten moderierte Herr Oliver Hoffmann vom EuropeDirect-Infocenter, der dankenswerterweise auch vielfältiges Informationsmaterial mitgebracht hatte, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler wie auch die anwesenden Sozialkundelehrkräfte eindecken konnten. In den genannten Gesprächskreisen wurden dann weitere, teilweise von den Schülerinnen und Schülern bereits vor der Veranstaltung über die Stammkursleiter zusammengetragene Fragen oder Themenfelder aufgeworfen oder vertieft. Dabei ging zwar gelegentlich auch der europäische Fokus ein wenig verloren, wenn beispielsweise im Gesprächskreis mit den beiden rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Hendrik Hering und Ralf Seekatz plötzlich die Thematik Ganztagsschule debattiert wurde, aber es handelte sich durchweg um angeregte Diskussionen unserer Schülerinnen und Schüler mit den Politikern, d. h. ein zentrales Anliegen dieses Vormittags wurde fraglos erreicht. Es war deutlich zu spüren, wie eventuell vorher bestehende Berührungsängste oder eine gewisse Beklommenheit mancher Schülerinnen und Schüler gegenüber den Volksvertretern sichtlich schwand. Nach mehr als einer Stunde der zum größten Teil intensiven Gespräche in dieser Form und mittlerweile insgesamt dreistündiger Anwesenheit der pünktlich zu Beginn angereisten Parlamentarier nötigten sie Anschlusstermine zum Aufbruch. Unser Schulleiter Pater Jakob verabschiedete sie mit freundlichen Dankesworten und einem kleinem Geschenk.

 

Doch damit war der Vormittag noch nicht zu Ende. Dietmar M. Woesler erläuterte im nächsten Programmpunkt anhand einer von ihm vorbereiteten Präsentation das von ihm bereits zu Beginn des Tages umrissene Anliegen: Er informierte umfassend über internationale Praktika, Reisestipendien und andere derartige Förderungen. Geradezu erschlagend war die Menge an diesbezüglichen Internetadressen und Hintergrundinformationen des Referenten zu mannigfachen Organisationen und Institutionen, die Jugendliche oder junge Erwachsene bei der Durchführung eines Auslandsaufenthaltes nicht zuletzt finanziell unterstützen. Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt eine Kopie der insgesamt zwanzigseitigen Zusammenstellung.

Der amüsante Schlussakzent des „Europatages für junge Leute“ wurde dann mit einem heiteren Quizwettbewerb zu europäischen Themen gesetzt, der von vier ausgelosten Schülerinnen und Schülern unserer MSS 12 unter Einbeziehung des gesamten Auditoriums ausgefochten wurde. Dabei gewannen zwar eindeutig (d. h. zu Null) die beiden Schülerinnen gegenüber den beiden Schülern, aber der auch diesen Part moderierende Herr Woesler belohnte schließlich die Mühen aller vier Teilnehmer mit kleinen Gewinnen. Meine Dankesworte als Fachbereichssprecher Sozialkunde an Herrn Dietmar M. Woesler bildeten dann den endgültigen Abschluss der Veranstaltung.

 

Bernd Leupold

 





Fotos:
Ulrich Persch

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Presseecho

29.06.15

Gymnasiasten gehen Europas Problemen auf den Grund

Sehr engagierte Debatte mit prominenten Politikern in Marienstatt


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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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