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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Bewertung polizeilichen Handelns






LKA-Chef Johannes Kunz begleitet Projekttag zu Moral und Ethik an seiner ehemaligen Schule in Marienstatt

 

Darf ein Polizist einem brutalen Entführer Gewalt androhen, um ihn dazu zu bringen zu verraten, wo er ein kleines Kind versteckt hält? Ist es richtig oder falsch, wenn ein anderer Polizist einen Asylbewerber ohne gültige Papiere aus dem Gewahrsam entlässt, weil er die Zustände in der Zelle als menschenunwürdig empfindet? Strafrechtlich mögen diese Fragen eindeutig zu beantworten sein. Aber wie sind solche Verhaltensweisen aus moralisch-ethischer, aus philosophischer, aus religiöser Sicht zu bewerten? Darum ging es diese Woche während eines Workshops für Schüler der MSS 12 des Gymnasiums Marienstatt. Prominenter Gastreferent dabei war der neue Präsident des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz, Johannes Kunz aus Gehlert, der selbst vor 39 Jahren sein Abitur an der Schule gemacht hat.

 

„Wann ist polizeiliches Handeln gut?“ Unter diesem Motto untersuchten die Schüler verschiedene reale Fälle – darunter die 2002 bundesweit für Schlagzeilen sorgende Entführung und Ermordung des Bankierssohnes Jakob von Metzler –, in denen Polizisten selbst zwischen die Fronten geraten sind. Verfassung und Gesetze geben den Beamten bei ihrer täglichen Arbeit einen wesentlichen Handlungs- und Orientierungsrahmen vor. Was aber, wenn ethische Aspekte den rechtlichen Maßgaben widersprechen? Wenn die Strafverfolger plötzlich selbst als Täter erscheinen? Wenn Gut und Böse nicht mehr eindeutig auseinanderzuhalten sind?

 

Auch Kunz wurde und wird in seinem Beruf mit unterschiedlichen Anforderungen dieser Art konfrontiert. So war er als Mitarbeiter des Innenministeriums in Mainz beispielsweise für die Ausbildung junger Polizisten mitverantwortlich. Und auch in seiner neuen Funktion als LKA-Chef und Vorgesetzter von rund 500 Mitarbeitern gilt es, gutes polizeiliches Handeln zu fördern und gute Entscheidungen zu treffen. Ob und wie dies der Polizei und ihm persönlich gelingt, war Thema einer Abendveranstaltung, zu der der Förderverein der Schule zum Abschluss des Projekttages öffentlich eingeladen hatte.

 

Schulleiter Pater Jakob Schwinde war Kunz dankbar für seinen Besuch in der Reihe „Gymnasium im Dialog“, in der ehemalige Marienstatter den heutigen Schülern interessante Einblicke in ihre Arbeit gewähren und sich daraus ein spannender Austausch entwickelt. Mit dem Vortrag von Kunz ging es Schwinde darum, zu zeigen, dass echte Polizeiarbeit nichts oder nur wenig mit Fernsehkrimis zu tun hat.

Wie schwierig die Frage nach richtig oder falsch manchmal zu beantworten ist, erlebten die Oberstufenschüler bei der Analyse der an sie gestellten Aufgaben hautnah. Johannes Kunz und einige Fachlehrer aus den Bereich Philosophie, Ethik, Religion und Sozialkunde begleiteten die Arbeit der Kleingruppen und gaben – wenn nötig – Ratschläge an die künftigen Abiturienten, bevor die Ergebnisse im Plenum in der Annakapelle vorgestellt wurden.

 

Nadja Hoffmann-Heidrich
(in: Westerwälder Zeitung, 3. Juli 2015)

 

 











Fotos:
Ulrich Persch,
Nadja Hoffmann-Heidrich

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„Wann ist polizeiliches Handeln gut?“







Johannes Kunz, Leiter des rheinland-pfälzischen Landeskriminalamts, bewertete ethische Fragen zur Polizeiarbeit

 

Am 30. Juni 2015 fand in der Annakapelle des Privaten Gymnasiums Marienstatt zum 15. Mal die Veranstaltung „Gymnasium im Dialog“ statt, zu der der Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen diesmal Johannes Kunz, den Leiter des Landeskriminalamts in Rheinland-Pfalz, als Gastredner eingeladen hatte.

 

Als ehemaliger Marienstatter Abiturient des Abiturjahrgangs 1976 freute sich Johannes Kunz einem interessierten Publikum Einblicke in das polizeiliche Handeln geben zu können. Schon am Vormittag des Tages arbeitete er mit allen Schülerinnen und Schülern der MSS 12 zum Thema „Wann ist polizeiliches Handeln gut?“ und ließ die Jugendlichen in Kleingruppen anhand von konkreten Fallbeispielen wesentliche Aspekte zu ethischen Aspekten in der Polizeiarbeit erarbeiten.

 

Kunz berichtete, dass er während seiner Tätigkeit im rheinland-pfälzischen Innenministerium von 2000 bis 2015 unter anderem auch für den Ausbildungssektor bei der Polizei zuständig gewesen sei, wobei es ihm dabei stets ein Anliegen war, den Kontakt zu jungen Erwachsenen zu pflegen und mit ihnen über die Themen „Sicherheit“ und „Kriminalität“ ins Gespräch zu kommen. Im Zuge einer immer komplexer werdenden Gesellschaft sei es wichtig, auch den nachfolgenden Generationen ein deutliches und unverblümtes Bild von den täglichen Herausforderungen der Polizisten zu geben. Alle in Deutschland lebenden Menschen hätten nach dem Rechtsstaatsystem ein Recht auf ein freies Leben fernab von staatlicher Kontrolle sowie auf ein faires Verfahren im Falle eines Rechtsbruches. Dies stecke den Rahmen für die Arbeit der Polizei ab, denn polizeiliches Handeln sei immer mit Eingriffen in die Grundrechte von Individuen verbunden. Schon während der Ausbildung werde den Nachwuchspolizisten beigebracht, dass stets das mildeste Mittel zu wählen sei und man „nicht mit Kanonen auf Spatzen“ zu schießen habe. Um dieser Berufsethik gerecht werden zu können, habe die Polizei in Rheinland-Pfalz zwar ein Leitbild erarbeitet, das jedoch die Ordnungshüter zuweilen nicht kritisch genug in die Pflicht nehme. Die Regel des heiligen Benedikt, die auch dem Zusammenleben der Mönche in Marienstatt zugrunde liege, sei da konsequenter.

 

Johannes Kunz berichtete weiter, dass es auch bei der Polizei in den letzten Jahren zu einem massiven Stellenabbau gekommen sei, was es zunehmend erschwere, die Konfliktfreiheit zu gewährleisten. Zudem führten die zahlreichen neuen Herausforderungen häufig zu psychischem Druck, was das polizeiliche Handeln nicht gerade erleichtere. Im Sinne der gelebten Demokratie müsste in Zukunft die Bevölkerung stärker in den Komplex „Sicherheit“ einbezogen werden.

 

Bei allen diesen Herausforderungen und dem Umstand, dass es kein Regelwerk gebe, was „Gut“ und „Böse“ definiere, habe ihm in seiner bisherigen Berufskarriere seine in Marienstatt erworbene humanistische Bildung weitergeholfen. Nach einem sich anschließenden Dialog zwischen dem Referenten und dem interessierten Publikum dankte Dr. Frank Grieß als Vorsitzender des Fördervereins Johannes Kunz mit seinem Präsent. Bei „Brot und Wein“ klang der Abend in angeregten Gesprächen der Gäste mit Johannes Kunz aus.

 

Dominik Brenner





Fotos:
Udo Roskinski

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Presseecho

03.07.15

Schüler und LKA-Chef bewerten gemeinsam polizeiliches Handeln

Johannes Kunz begleitet Projekttag zu Moral und Ethik in seiner ehemaligen Schule in Marienstatt


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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



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Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

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Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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