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Abi-Aktion 2018

Die Abi-Aktion 2018 möchte die Diakonie im Westerwald sowie die Familien von zwei Mitschülern unterstützen - nähere Informationen finden Sie hier.

Falls Sie die Aktion durch Spenden unterstützen möchten, können Sie folgende Bankverbindung nutzen:

Kontoinhaber/in:

Christina Schwuchow

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GENODE51WW1

 

 





Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


Hier kann jeder helfen!

Von Helen Müller (7c)

 

Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, brauchen Hilfe! Dafür gibt es bundesweit verschiedene Beratungsstellen, die den Einstieg in Deutschland erleichtern. Sebastian Schneider arbeitet seit 1990 für den Caritasverband im Bezirk Limburg e.V. als Diplom-Sozial-Arbeiter in einer solchen Beratungsstelle. Panoptikum-Redakteurin Helen Müller interviewte Sebastian Schneider.

Anfangs lag sein Schwerpunkt auf der Beratung von Spätaussiedlern (siehe dazu unsere Artikel von Rick und Lisa). Schon kurze Zeit später kamen auch andere Gruppen von Migranten, unter anderem auch Flüchtlinge, dazu. „Die Anzahl der Flüchtlinge in der Beratung schwankt je nach Zugangszahlen jährlich; im Jahr 2014 dürften etwa 150 Flüchtlinge hier in die Beratungsstelle gekommen sein“. 2015 dürften es entsprechend wohl mehr werden.

Beim BCV Limburg arbeitet im Bereich „Flüchtlingshilfe“ kein weiterer Hauptamtlicher außer Sebastian Schneider. Doch auch er arbeitet in diesem Bereich nur mit 50 Prozent seiner Stelle. Ein Kollege aus dem Arbeitsbereich „Gemeindecaritas“ unterstützt ihn und begleitet mit ihm zusammen Gruppen von Ehrenamtlichen, die sich in Kirchengemeinden für Flüchtlinge engagieren. Des Weiteren geben auch drei Mitarbeiter im Jugendmigrationsdienst oft Auskunft an Flüchtlinge. „Im BCV selbst werden wir von etwa zehn Ehrenamtlichen unterstützt, besonders bei Übersetzungshilfen. In den Orten, in denen Flüchtlinge untergebracht sind, engagiert sich aber eine hohe Zahl von Ehrenamtlichen, vielleicht insgesamt 500, vielleicht auch mehr. Wir versuchen derzeit auf Kreisebene eine ‚Bestandsaufnahme‘, was sich aber als recht schwierig erweist.“ Die Flüchtlinge kommen freiwillig, meist durch „Mundpropaganda“ von Ehrenamtlichen oder durch eine Vermittlung von Behörden, in die Beratungsstelle. Die Wartezeit auf einen Beratungstermin beträgt derzeit etwa acht bis zehn Tage. „Im Einzelfall erläutern wir den Asylbewerbern die Verfahrensabläufe und rechtlichen Grundlagen, dürfen aber keine Rechtsberatung durchführen - das ist Anwälten vorbehalten.“ Außerdem bekommen Flüchtlinge in der Beratungsstelle Antworten auf ganz alltägliche Fragen - und auch auf die große Hoffnung des baldigen Familliennachzuges. Dadurch, dass Sebastian Schneiders Stelle zum Projekt „Willkommenskultur für Flüchtlinge“ des Bistums Limburg gehöre, gebe es einen engen Kontakt auf Bistumsebene. „Auf der anderen Seite sehen wir die jeweiligen Kirchengemeinden als wichtige Fachleute und Kooperationspartner vor Ort, besonders auch für das Engagement von Ehrenamtlichen.“ Der BCV steht bei Bedarf als Ansprechpartner für Ehrenamtliche und Helferkreise zur Verfügung und bietet Vernetzungen und Qualifizierungen auf Kreisebene an. Der Caritasverband hat keine Kriterien für ehrenamtliche Helfer, hier kann jeder helfen, der offen für Flüchtlinge ist. Jedoch braucht man für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ein polizeiliches Führungszeugnis. Hauptamtliche Mitarbeiter des BCV können an Fortbildungen und Tagungen rund um das Thema „Flüchtlinge“ teilnehmen. Für ehrenamtliche Helfer werden monatliche Informationstreffen angeboten. Zusätzlich soll Anfang 2016 ein Qualifizierungskurs für Ehrenamtliche starten. Für die Hauptamtlichen gibt es nicht nur die Möglichkeit, sich gegenseitig über schwierige Situationen auszutauschen, sondern sie können im Extremfall auch externe Hilfe im Bereich der Caritas oder des Bistums in Anspruch nehmen; für ehrenamtliche Helfer fehlt diese Möglichkeit oft noch. „Im Rahmen professionellen Handelns beschränken sich die Verbindungen auf die hauptamtliche Beratungsarbeit; eher selten wird auch einmal ein Hausbesuch durchgeführt. Es gibt aber keine privaten Kontakte, um eine „Vermischung“ mit dem beruflichen Handeln zu vermeiden.“, antwortet Sebastian Schneider auf die Frage, wie eng er persönlich mit den Flüchtlingen in Kontakt stehe. Er hat auch die zunehmende Zahl an fremdenfeindlichen Attacken und Äußerungen im Blick: „Hier muss man differenziert und besonnen reagieren. Handelt es sich um Informationsdefizite oder Fehlinformationen, kann man durch Aufklärung ‚dagegensteuern‘. Geht es um Sorgen und Ängste, muss man diese ernst nehmen, aber auch beruhigen. Die Zahl der Rechtsextremisten ist noch recht klein – deren Bekämpfung ist vorrangig Aufgabe staatlicher Stellen; aber: um deren Sympathisanten müssen wir uns alle kümmern.“

 




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Jahresterminplan

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Schriftliches Abitur

Abiturienten, die wegen der angekündigten Schneefälle unsicher sind, ob sie die Schule an den Prüfungstagen pünktlich von ihrem Wohnort aus erreichen können, bietet das Gästehaus des Kloster (Telefon 02662/9535-255 oder 9535-0) eine Übernachtungsmöglichkeit an.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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