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Sozialfonds

Der Förderverein unterstützt alljährlich Schüler und Schülerinnen, deren Eltern Schwierigkeiten bei der Finanzierung außerunterrichtlicher Aktivitäten, z.B. Schulfahrten, Wandertage etc., haben.

Der Ansprechpartner für diesen Fonds ist Herr Pulfrich, den sie gerne mit marienstatt[a]pulfrich.com kontaktieren können.

Alle Anfragen werden streng vertraulich behandelt.




Das Private Gymnasium Marienstatt ist Mitglied in der Vereinigung katholischer Schulen in Ordenstradition (ODIV – Ordensdirektoren-vereinigung).


"Holocaust und Euthanasie plötzlich ganz nah…"

Am Mittwoch, dem 23.09.2015 besuchten wir Schülerinnen und Schüler der MSS 13 des Privaten Gymnasiums Marienstatt im Rahmen unseres Geschichtsunterrichts Hadamar als außerschulischen Lernort. Wir besichtigten dort zum einen die ehemalige Euthanasie- und Tötungsanstalt und zum anderen eine jüdische Synagoge.

 





 

Unser Besuch der Gedenkstätte gestaltete sich derart, dass wir zunächst in Form eines Vortrags allgemeine Hintergrundinformationen zur Rassenhygiene und Euthanasie erhielten und im Anschluss daran arbeitsteilig in Kleingruppen einzelne Teilthemen erarbeiteten, die wir im Laufe des Vormittags unseren Mitschülerinnen und Mitschülern präsentierten. Unsere geschichtlichen Vorkenntnisse ermöglichten uns, den Vorträgen gut folgen zu können. Das Programm sah u.a. auch vor, dass wir einen Rundgang durch die ehemalige Tötungsanstalt machten und damit den Weg verfolgten, den die Holocaustopfer selbst vor über 70 Jahren gegangen waren. Es wurde persönlich. Die Busgarage war auf dem „Leidensweg“ die erste Station, von wo aus eine Unterführung ins Haupthaus führte, in dem sich die ehemaligen Häftlinge entkleiden und einer ärztlichen Scheinuntersuchung unterziehen mussten. Durch eine schmale Treppe gelangten sie unter Aufsicht von Krankenschwestern und Ärzten in den Keller. In der nur wenige Quadratmeter großen „Duschkabine“ wurden sie dann in Gruppen von bis zu 50 Personen durch Giftgas getötet. Nachdem sie elendig erstickt waren, wurden sie zu den Brennöfen geschleift, die heute nicht mehr besichtigt werden können. Einem original Foto aus dem Jahr 1944 und dem Vortrag unserer Gruppenleiterin, die im Rahmen ihrer Vorbereitungen mit vielen Zeitzeugen aus Hadamar über die Themen „Nationalsozialismus“ und „Zweiter Weltkrieg“ gesprochen hat, war zu entnehmen, dass das Verbrennen der Leichen einen schwarzen, leicht süßlich riechenden Rauch verursacht hat, der sich damals über ganz Hadamar verteilte. Das Beschreiten des Weges machte das Schicksal der Opfer für uns Schüler sehr ergreifend. Dies zeigte sich u.a. auch darin, dass viele unserer Mitschüler am Ende des dreistündigen Besuchs angeregt über die am Vormittag vorgestellten Informationen diskutierten.

 

 






 

Nach einer Mittagspause suchten wir die jüdische Synagoge in Hadamar auf. Dort informierte man uns über die Geschichte der Juden in Hadamar, die sich schon Jahrhunderte zuvor dort angesiedelt hatten, und über den Holocaust. Sehr gespannt verfolgten wir den Bericht eines Zeitzeugen, der uns seine persönliche Sichtweise über die Situation während der NS-Zeit in und um Hadamar schilderte, der alle Geschehnisse als Kind miterlebte. Alle unsere Fragen wurden beantwortet und so ging ein herausfordernder und informativer Tag zu Ende, der uns noch einmal ganz bewusst spüren ließ, dass wir unsere deutsche Vergangenheit nicht durch Vergessen und Ignoranz, sondern nur durch Aufklärung und Konfrontation mit unserer Geschichte bewältigen können.

 

MSS13/G2

 






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WebUntis

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Diese neue (auch als App verfügbare) Form des digitalen Stundenplans ist zunächst nur für das Kollegium verfügbar und wird nach einer Testphase auch für die Eltern und Schüler eingeführt.



Jahresterminplan

Jahresterminplan-20180313.pdf


Die MSS 11 + 12 fahren nach Taizé



Die diesjährige Reise nach Taizé findet vom 10. bis 18. August 2019, also am Ende bzw. nach den Sommerferien statt.

Anmeldeschluss: 1.6.2019


Download

Taize-Flyer_2019.pdf


Mensa

Hier finden Sie den aktuellen Speiseplan und weitere Informationen zur Mensa.

Mit folgendem Link gelangen Sie zum Abrechnungssystem Meal-o.



Marienstatt bleibt bunt

Das Schullogo des Gymnasiums Marienstatt zeigt ein graues Quadrat und zwei geschwungene Linien, die über die Grenzen dieses Quadrats hinausgehen. Diese, so Abt Andreas, sollen das Schulmotto symbolisieren: „Über die Grenzen bloßen Wissens hi-naus.“ Gerade in Zeiten von Social Media, Fake News und „Alternativen Fakten“ lohnt es sich, dass wir als Schulgemeinschaft uns der Bedeutung dieses Mottos noch einmal bewusst werden. mehr



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